Demenz beeinflusst 1 von 3 Personen in Großbritannien

Wenn nicht mehr getan wird, um Demenz zu bekämpfen, wird 1 von 3 Menschen heute in Großbritannien geboren, der Krankheit im Laufe seines Lebens entwickeln wird. Dies ist zumindest das Ergebnis einer Studie, die in Großbritannien durchgeführt wurde.

Derzeit leben 46,8 Millionen Menschen weltweit mit Demenz, so die nach Alzheimer Disease International, und diese Zahl wird voraussichtlich auf 131,5 Millionen im Jahr 2050 steigen und zwar insbesondere in Entwicklungsländern. Die AlzheimerKrankheit ist die häufigste Form von Demenz, allein davon betroffen sind rund 5,3 Millionen Menschen in den USA. Doch die Raten zu Demenz steigen an, und zwar weltweit. Die Zahl der Menschen mit Alzheimer wird in den USA fast auf das Dreifache auf 15,8 Mio steigen.

Seit Jahren ist der größte Risikofaktor für Demenz die immer älter werdende Bevölkerung. Vor allem Menschen im Alter von 65 und älter sind am häufigsten gefährdet und betroffen. Ein neuer Bericht hat offengelegt, dass die Gefahr häufig unterschätzt wird und gleichzeitig offenbart, wie viele Menschen in Großbritannien jedes Jahr geboren werden, welche später an Demenz leiden könnten. Es werden jetzt Anstrengungen unternommen, um das allgemeine Risiko von Demenz und Alzheimer zu senken.

Die Ergebnisse zeigten, dass bei 32% der Menschen, die im Jahr 2015 im Vereinigten Königreich geboren werden, Demenz in ihrem Leben entwickeln werden. Dabei sind es geschätzt 27% der Männer und rund 37% der Frauen, welche später Demenz haben könnten.

 

Aufruf für weitere Forschungen gegen Demenz vorzugehen

Laut Dr. Matthew Norton, politischer Leiter der Alzheimer-Forschung in Großbritannien, stellen diese aktuellen Zahlen eine „harte Realität“ dar, dass die Menschen länger leben, Demenz-Prävalenz steigt und damit auch die Hervorhebung der Notwendigkeit, größere Anstrengungen zur Bekämpfung der Krankheit zu unternehmen. Er verweist auf frühere Forschung der Alzheimer-Forschung in Großbritannien, die die Zahl der Demenzfälle um ein Drittel reduzieren konnte. Der Beginn der Krankheit konnte um 5 Jahre verzögert werden. Dies lege nahe, dass es wichtig ist hier anzusetzen.

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