Was tun bei Kelhkopfentzündung?

Hörsturz, Mandelentzündung, Ohrensausen, Pfeiffersches Drüsenfieber, Tinnitus, Schlafapnoe, Taubheit, Gehörsturz, Schwerhörigkeit, etc. ...

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paolo
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Was tun bei Kelhkopfentzündung?

Beitrag von paolo » 26.03.2012, 20:57

Hallöle,
kann mir jemand raten, was ich bei einer Kehlkopfentzündung tun kann? Ich leide nun seit dem Ausbruch eines grippalen Infektes immer noch daran und weiß nicht, wie ich meine Stimme wieder in Gang kriege. Mein Hals ist auch immer noch sehr verschleimt, die Erkältungssymptome aber größtenteils verschwunden.
Ich singe in einem Chor und möchte endlich wieder mitsingen können. Momentan habe ich das Gefühl, dass ich überhaupt nicht mehr singen kann. Viel Tee und heiße Zitrone trinken und Kräuterbonbons lutschen hilft bisher nicht. Was kann ich noch tun? Der Arzt sagt, es dauert „seine Zeit“.

seeberg
Beiträge: 26
Registriert: 11.01.2012, 09:48

Therapie Kehlkopfentzündung

Beitrag von seeberg » 27.03.2012, 12:36

Hallo,
heiße Zitrone bei Kehlkopfentzündung - hm, reizt die Säure denn nicht noch zusätzlich? Ich kenne es so, dass man warmen Tee trinken sollte. Außerdem sollen warme Halswickel helfen. Inhalieren mit entzündungshemmenden Präparaten, also zum Beispiel Kamille oder Salbei, feuchtet den Kehlkopf an und lindert die Entzündung. Außerdem solltest du auf gar keinen Fall rauchen oder dich in einer verrauchten Umgebung aufhalten.

Und jetzt kommt das, was mir persönlich am schwersten fällt: man soll die Stimme absolut schonen. Ab besten ist es, einige Zeit gar nicht zu sprechen und wenn, dann nur leise und gedämpft. Flüstern aber nicht.

paolo
Beiträge: 23
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Re: Was tun bei Kelhkopfentzündung?

Beitrag von paolo » 27.03.2012, 17:30

Hallöle Seeberg,
danke für Deinen Kommentar. Da ich Nichtraucherin bin und zur Zeit auch nirgendwo hin gehe, wo geraucht wird, fällt diese Belastung schon mal weg. Daran, dass die Säure der heißen Zitrone den Kehlkopf reizen könnte, habe ich noch gar nicht gedacht. Da heiße Zitrone bei Erkältungskrankheiten immer gut sein soll, dachte ich, ich tu’ mir damit etwas Gutes. Das Problem ist halt auch das ständige Räuspern, weil dauernd noch „tonnenweise“ Schleim im Hals herunter läuft und wenn ich nicht daran ersticken will, muss ich mich räuspern und den Schleim damit von der Luftröhre wegkriegen. Das reizt den Kehlkopf sicher noch viel mehr als das Sprechen. Aber es stimmt schon: wenn ich länger rede, weil z.B. jemand anruft, dann ist die Stimme danach noch mehr „im Eimer“. Zur Schonung muss ich mich echt zwingen. Vielen Dank jedenfalls für Deine Tipps.

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