Einschlafprobleme, Panikattacken,Angsterkrankung,Lähmungen

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AintNuthin91
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Einschlafprobleme, Panikattacken,Angsterkrankung,Lähmungen

Beitrag von AintNuthin91 » 08.06.2011, 00:20

Hallo, ich hoffe Ihr könnt mir hier schnell weiterhelfen.
Also ich bin zur Zeit schon seit 2 Jahren ca. in psychotherapeutischer Behandlung aufgrund einer Angststörung die durch eine schreckliche Kindheit ausgelöst wurde.
Hatte eigentlich in meinem gesammten Lebensverlauf von diesen Ängsten nicht wirklich was mitbekommen, weil das alles unterbewusst war, habs wohl verdrängt..!!
Jedenfalls war ich psychisch stark vorbelastet durch Depressionen,Suizidgedanken und Borderline. Habe dann ne Zeit lang so ca 3 Monate lang regelmäßig Cannabis geraucht, wodurch sich meine Probleme verstärkten. Am Ende habe ich sogar einmal Psychoaktive Pilze gegessen wodurch ich mir meine Psychie ziemlich versaut hatte. Denn ich hatte sowohl auf Cannabis und auf den Pilzen unvorstellbare schlimme Horrortrips die all meine inneren Ängste nur noch verstärkt haben und diese dann in mein Bewusstsein geholt haben. Seit dem leide ich häufig unter Panikattacken..!
Mein Problem ist folgendes.
Nachts wenn ich im Bett liege und mir wegen irgendwas Sorgen mache oder Stress hab oder was auch immer, dann spüre ich so eine Art Krampanfall mittem im Kopf! Mitten im Gehirn fühle ich so eine Art starke Spannung die mien ganzen Körper lähmt und einen Würgereiz auslöst. Totale Übelkeit und völlige Bewegungsunfähigkeit...2009 wurde ich schon auf Gehirntumore u.Ä untersucht...Ich will dass das aufhört..was soll ich machen???? Ich weiß dass es nur was psychisches ist...das konnte mein Therapeut mir schon einreden...aber mich macht das so fertig...diese Anfälle...diese Übelkeit dann...ich denke in dem Moment echt dass mir gleich ne Ader im Kopf platzt und ich an einer Gehirnblutung sterbe...
Mein Opa hatte vor meinen Augen einen heftigen Schlaganfall + Gehirnblutungen...und diese Bilder werde ich niemals vergessen..vor allem weil seine rechte Körperhälfte gelähmt war..und wenn ich dann sowas ähnliches habe, dann werde ich so wahnsinnig, dass ich kurz davor bin, einen Rettungswagen zu rufen...:(

Rob
Beiträge: 5
Registriert: 22.07.2007, 10:52

Re: Einschlafprobleme, Panikattacken,Angsterkrankung,Lähmung

Beitrag von Rob » 09.06.2011, 15:01

AintNuthin91 hat geschrieben:Hallo, ich hoffe Ihr könnt mir hier schnell weiterhelfen.
Also ich bin zur Zeit schon seit 2 Jahren ca. in psychotherapeutischer Behandlung aufgrund einer Angststörung die durch eine schreckliche Kindheit ausgelöst wurde.
Hatte eigentlich in meinem gesammten Lebensverlauf von diesen Ängsten nicht wirklich was mitbekommen, weil das alles unterbewusst war, habs wohl verdrängt..!!
Jedenfalls war ich psychisch stark vorbelastet durch Depressionen,Suizidgedanken und Borderline. Habe dann ne Zeit lang so ca 3 Monate lang regelmäßig Cannabis geraucht, wodurch sich meine Probleme verstärkten. Am Ende habe ich sogar einmal Psychoaktive Pilze gegessen wodurch ich mir meine Psychie ziemlich versaut hatte. Denn ich hatte sowohl auf Cannabis und auf den Pilzen unvorstellbare schlimme Horrortrips die all meine inneren Ängste nur noch verstärkt haben und diese dann in mein Bewusstsein geholt haben. Seit dem leide ich häufig unter Panikattacken..!
Mein Problem ist folgendes.
Nachts wenn ich im Bett liege und mir wegen irgendwas Sorgen mache oder Stress hab oder was auch immer, dann spüre ich so eine Art Krampanfall mittem im Kopf! Mitten im Gehirn fühle ich so eine Art starke Spannung die mien ganzen Körper lähmt und einen Würgereiz auslöst. Totale Übelkeit und völlige Bewegungsunfähigkeit...2009 wurde ich schon auf Gehirntumore u.Ä untersucht...Ich will dass das aufhört..was soll ich machen???? Ich weiß dass es nur was psychisches ist...das konnte mein Therapeut mir schon einreden...aber mich macht das so fertig...diese Anfälle...diese Übelkeit dann...ich denke in dem Moment echt dass mir gleich ne Ader im Kopf platzt und ich an einer Gehirnblutung sterbe...
Mein Opa hatte vor meinen Augen einen heftigen Schlaganfall + Gehirnblutungen...und diese Bilder werde ich niemals vergessen..vor allem weil seine rechte Körperhälfte gelähmt war..und wenn ich dann sowas ähnliches habe, dann werde ich so wahnsinnig, dass ich kurz davor bin, einen Rettungswagen zu rufen...:(
Hi.
Man, dass ist auf jeden Fall erstmal ne Ansage. Ich würde Dir auf jeden Fall einen Coach empfehlen oder einen Therapeuten, zu dem Du regelmäßig hingehen solltest. Damit Du mal nicht immer mehr diese konfuse Angst haben mußt.

Ich hatte auch schonmal sowas. Hatte mit na Droge einen Horrotrip und dann einen Flashback Monate später, der mich für die nächsten Jahre gut beschäftigt hatte. Aber dann war es auch wieder gut. Ich hatte meine Grenzen einfach einmal zuviel angetestet und mich dann gewundert, dass ich mir die Finger verbrannt habe. So ähnlich sehe ich das bei Dir. Du hast vielleicht auch Probleme mit Grenzen im Leben, wolltest die Austesten, hast Sie erfahren (Drogen einnehmen + Horrortrips) und jetzt ist dein Kummer groß, weil du dich an der warmen herdplatte verbrannt hast. Eigentlich logisch oder?
Durch einen platzenden Kopf oder so wirst Du wohl kaum sterben. Auch scheinst Du mir für einen Schlaganfall zu jung, wenn 1991 dein Geburtsdatum ist (oder?).
Leg Dich doch einfach mal ins Bett und wenn Deine Ängste kommen, dann sag dir bitte folgendes:
Liebe Angst, du kannst mich mal gerne haben, wenn Du mich haben willst, dann hol mich jetzt. Mach, das ich jetzt wahnsinnig werde oder das ich explodiere, oder verpiesel Dich!!! Du hast keine Macht mehr über mich und ich werde mein Leben leben ohne andauernd an dich zu denken, weil du es einfach nicht drauf hast !!!

So könnte es klappen, mein Glaube hat mir da auch geholfen, aber wichtig ist, dass Du aus der passiven Rolle, in der Du steckst rauskommst. Du bist für Dich verantwortlich, hast dich aber mit deinen Grenzen verschätzt und leidest jetzt darunter. Nicht mehr und nicht weniger. Das macht jeder im laben durch, mal eher mal später, und immer auf andere Weise, aber Du hast Dir nur die Finger verbrannt.

Jetzt ists aber Zeit wieder das Zepter in die Hand zu nehmen. Lebe dein Leben, mach das, was spass macht, geniesse es mehr denn je, weil du auch diese Situation gemeistert hast. mach deine Ausbildung, deinen Job, heirate oder mach sonst was schönes, aber mach es aktiv. Lass Dich nicht nur passiv dahintreiben....

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Judy
Beiträge: 2
Registriert: 17.07.2011, 17:40
Wohnort: Dülmen

Beitrag von Judy » 17.07.2011, 18:53

Hey!!!
Ich bin selber Borderlinerin und bin erst seit 1,5 Wochen aus der Klinik raus, hab also noch recht viel im Gedächtnis, was dir vielleicht helfen kann.

Wenn dich was abends noch so sehr beschäftigt, wo du aer akut nichts machen kannst, dann schreib es auf einen Zettel und versuche dann, den Gedanken beiseite zu schieben. Dann kannst du dich am nächsten Tag darum kümmern.

Wenn du unter Anspannung kommst, kannst du Skills anwenden. Weißt du, was das is?? Das sind Fertigkeiten, mit denen du Anspannung reduzieren kannst, ohne dass sie schaden. Oder mach dir Enstpannungsmusik an. Das mach ich immer, wenn ich merke, dass vor allem abends im Bett Panik aufkommt. Es gibt auch CDs mit Phantasiereisen oder Atemübungen, mit denen du dich ablenken und runterfahren kannst.

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