Krankenkasse wechseln?

Unsachlichkeiten können hier besprochen werden und alles was in keine der anderen Unterforen paßt...

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malibu
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Krankenkasse wechseln?

Beitrag von malibu » 21.02.2011, 16:33

Nach meinem Studium bin ich gleich bei der DAK meiner Eltern geblieben. Allerdings will ich keine Zusatzbeiträge bezahlen. Die AOK Plus verlangt wohl noch keine Zusatzbeiträge 2011. Kennt sich jemand besser mit dem Thema aus und kann mit weiterhelfen? Ich danke Euch im Voraus.

Nina-wills-wissen
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Beitrag von Nina-wills-wissen » 14.09.2011, 14:30

Wechseln ist ein gutes Stichwort. Wollt ich auch schon immer machen, aber da ich davon ausgegangen bin, dass auch alle anderen kassen nachziehen, hab ich es sein lassen. Fatal. Denn ich zahle seit 1,5 Jahren 8 Euro im Monat und es gibt 100 andere kassen, die bisher keinen extrabeitrag erhoben haben. Einen Mehrwert habe ich dadurch nicht ...

Muss es dringend machen, denn es ist nicht abzusehen, dass in Bälde alle Krankenkassen einen Beitrag erheben.

Gib mal bei google "krankenkassenvergleich" ein und du wirst wählen können, was dir wichtig ist (Alternativmedizin, Beitragsrückerstattung etc.). Es gibt so viel, was die DAK nicht hat und was trotzdem noch günstiger ist.

Eine Empfehlung kann ich dir nicht geben, die pronova bkk soll sehr gut sein.

Tanja1979
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Krankenkasse wechseln

Beitrag von Tanja1979 » 19.10.2011, 17:28

Hallo,
sicher kann sich ein Krankenkassenwechsel lohnen. Vor allem die Zusatzbeiträge, die von manchen Kassen erhoben werden und von anderen eben noch nicht, sind ein häufier Wechselgrund.

Im Grunde genommen ist das Wechseln der Krankenkasse ganz einfach, allerdings muss man zuvor einiges beachten und natürlich für sich die beste Krankenkasse finden. Deshalb lohnt sich nicht nur ein Krankenkassenvergleich bezüglich der Zusatzbeiträge, sondern vor allem auch hinsichtlich der Leistungen.

Aber nun zum Wechselprozedere: Wechseln kann nur der, der in seiner bisherigen Krankenkasse mindestens 18 Monate versichert war. Diese Bindungsfrist gilt es einzuhalten. Ist dem so, dann kann man die bisherige Krankenversicherung mit Wirkung zum übernächsten Monat kündigen. Also wer heute am 19.10.11 kündigt, dessen Kündigung ist zum 31.12.11 wirksam. Ab dem 01.01.12 braucht man dann also eine neue Krankenkasse.

Im Fall der erstmaligen Erhebung von Zusatzbeiträgen oder bei der Fusionierung der eigenen Krankenkasse mit einer anderen gibt es ein Sonderkündigungsrecht. Dann ist die Kündigung zum Inkrafttreten der neuen Regelung möglich.

Wichtig ist, dass die Kündigung immer schriftlich erfolgen muss.

Bei der neuen Krankenkasse wird ein Mitgliedsantrag gestellt. Dieser muss binnen zwei Wochen bearbeitet sein. Dann erhält man eine Mitgliedsbescheinigung, die umgehend dem Arbeitgeber vorzulegen ist. Beachten muss man, dass auch bei der neuen Krankenkasse nun eine 18monatige Bindungsfrist besteht, ehe man erneut wechseln kann.

Viele Grüße
Tanja

heilklee
Beiträge: 7
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Wohnort: München

Beitrag von heilklee » 26.10.2011, 13:32

ich empfehle die BKK-Pfalz und die TK. Da kann man mit tollen Gesundheitsprogrammen auch noch ordentlich Prämien abstauben und Zusatzbeiträge gibt es auch nicht :)

Martina83
Beiträge: 4
Registriert: 12.05.2011, 13:30

Beitrag von Martina83 » 26.10.2011, 17:36

Ich würde einmal zu einem Experten gehen. Bei der Gründung meiner Selbstständigkeit habe ich damals bei dieser Versicherungsagentur Mannheim sehr intensiv informiert und helfen lassen. Es gibt bestimmt auch in deiner Stadt bestimmte Agenturen, die dir zu Versicherungen jeder Art die Vor-und Nachteile erläutern.
Gruß Martina

desire
Beiträge: 5
Registriert: 16.02.2011, 16:43

Beitrag von desire » 27.10.2011, 22:48

Als erstes solltest du dich ein bischen in das Thema reinlesen. Gibts jede menge hilfreicher Tipp-Seiten, wo es auch einen online Support von Experten gibt, und diese dir kostenlos weiterhelfen. Danach ist ein Versicherungsvergleich am wichtigsten, damit du die verschiedenen Anbieter und deren Produkte vergleichen kannst und so das passendste gefiltert bekommst.

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