Könnte Kakao für die Alzheimer-Prävention hilfreich sein?

Schokolade ist nicht allgemein als gesundes Lebensmittel eingestuft. Jedoch enthält Schokolade Nährstoffe, die verwendet werden könnten, um die Gesundheit des Gehirns und zur Verhinderung altersbedingter neurodegenerative Störungen, wie Alzheimer zu unterstützen. So eine neue Studie. Verantwortlich hierfür sind die Polyphenole, Mikronährstoffe, welche in großen Mengen in Kakaoextrakten gefunden werden.

Die Forschung zeigt, dass Schokolade und Kakao das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren könnte. Insbesondere Polyphenolen wie Flavanolen zeigten eine antioxidative Wirkung, die in der Lage ist Zellschädigung durch Herzerkrankungen zu reduzieren, wobei sie ebenfalls auch blutverdünnende Eigenschaften haben. Allerdings haben einige Studien gezeigt, dass der Konsum von Kakaoextrakt dazu beitragen kann, altersbedingte kognitive Dysfunktion und die gesunde Hirnalterung zu unterstützen.

Führender Autor der Bewertung ist Dr. Giulio Maria Pasinetti, Professor für Neurologie an der Icahn School of Medicine in New York. Zuvor war er bei Studien beteiligt, die durch Tierversuche erforschten, ob bestimmte Formen von Kakaoextrakt eine präventive Wirkung auf die AlzheimerKrankheit haben könnte. In diesen Studien wurden Kakaopolyphenolen gefunden, die bei der Verringerung der Produktion der schädlichen Proteine helfen, die in das Gehirn sammelt.

Im Rahmen der Überprüfung berichten die Autoren, dass schätzungsweise 35,6 Millionen Menschen die Alzheimer-Krankheit im Jahr 2010 aufwiesen, und diese Zahl wird voraussichtlich bis zum Jahr 2030 ansteigen. Die Behandlung, die derzeit für diese Krankheit vorhanden ist, kann nur den kognitive Rückgang ermöglichen. Dabei verlangsamen sie eher das Fortschreiten der Krankheit.

 

Kakaoextrakt Polyphenole und die Blut-Hirn-Schranke

Die Autoren stellen fest, dass die Forschung zeigt, dass diätetische Polyphenole die Blut-Hirn-Schranke durchqueren können und in Bereiche im Gehirn vordringen, die entscheidend für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit sind.

„Zum Beispiel haben wir festgestellt, dass eine der Polyphenol-Metaboliten, Quercetin-3-O-glucosid in der Lage ist über BBB Blut-Hirn-Schranke] in das Gehirn zu gelangen und dort zu modulieren“ schreiben die Autoren.

Die Verhinderung abnormaler Ansammlung schädlicher Proteine wie beta-Amyloid könnte vermeiden, dass Synapsen im Gehirn betroffen werden und daher helfen, die Funktion zwischen den Verbindungen der Nervenzellen zu erhalten.

Die Forschungen diesbezüglich werden sicherlich noch weiter vorangetrieben, um später daraus eventuell eine kompetente Therapie oder vorbeugende Maßnahme zu entwickeln.

 

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