Kein Altersheim: eine Wohngemeinschaft zwischen Senior und Student

Das Hamburger Studentenwerk hat eine neue Initiative zum Zusammenbringen von Generationen. Das Projekt lautet „Wohnen mit Hilfe“. Die Idee: Studenten bewohnen ein Zimmer im Haus eines Senioren und bezahlen die Miete nicht mit Geld, sondern mit Haushaltshilfe.

als Faustregel hat die Asta Hamburg 1 Stunde Hausarbeit pro Quadratmeter festgelegt. Eine Hamburger Studentin hat das Angebot einer Seniorin angenommen und eine Wohngemeinschaft mit ihr gegründet. Zusätzlich zu den 14 Stunden, die die Studentin für ihre Zimmermiete hilft, hilft sie noch 5Stunden und erspart sich somit die Nebenkosten.

Die Vorteile der beiden Parteien liegen auf der Hand. Die Studentin kann sich auf zeitaufwendige Nebenjobs sparen und mehr Zeit in ihr Studium investieren. Außerdem bietet ihr das Wohnen mit einer Seniorin Ruhe, die sie für das lernen und zum Erholen von Feiern braucht. Von der familiären Atmosphäre, die durch das Zusammenwohnen von mehreren Generationen entsteht, profitieren beide.

Die Senioren haben den Vorteil, dass sie eine fleißige und kostengünstige Haushaltshilfe haben. Da viele Rentner nicht mehr so mobil und fit sind, ist das eine große Erleichterung. Außerdem werden die Rentner nicht sozial abgeschnitten und können den Studenten mit ihrer Erfahrung zur Seite stehen.

Falls Sie sich auch für eine solche Gemeinschaft interessieren, fragen Sie doch mal beim Studentenwerk in ihrer Nähe nach und bringen Sie diese Idee auch in ihrer Region ins Rollen. In Hamburg gibt es laut Asta mehr interessierte Studenten als Senioren.

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