Neue Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege

Aufgrund des Rückgangs an Ausbildungsplätzen trotz steigenden Bedarfs an qualifiziertem Pflegepersonal, wurde nun in Hamburg sowie in NRW das Ziel gesetzt, diesem Mangel Abhilfe zu schaffen. In NRW werden lt. RWI bis zum Jahre 2020 50.000 zusätzliche Pflegekräfte im stationären und 27.000 im ambulanten Bereich benötigt. Um diesem Notstand entgegen zu wirken fordert u. a. die Gewerkschaft Verdi ambulante und stationäre Einrichtungen dazu auf, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und mehr Ausbildungsplätze anzubieten.

Um dies zu finanzieren, müssen die entstehenden Wettbewerbsnachteile gegenüber Einrichtungen, die nicht ausbilden, behoben werden, so der Sozialverband Deutschlands. Konkrete Finanzierungskonzepte seien bspw. durch die Integration der Ausbildungen von Alten- und Krankenpfleger gegeben, welche zu ca. 90% übereinstimmen.

In Hamburg wurde ein arbeitsmarktpolitisches Sonderprogramm ins Leben gerufen, das nach Absprache mit der Behörde für Schule und Berufsausbildung neue Ausbildungsplätze finanziert, sofern es gelingt, diese Plätze soweit zu besetzen, dass eine Klassenstärke gewährleistet ist. Jede ambulante Pflegeeinrichtung kann an diesem Programm teilnehmen und von den Fördermöglichkeiten profitieren.

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