Senioren am Steuer eine Gefahr?

Nachdem die Anzahl der Verkehrsunfälle verursacht durch Senioren gestiegen ist und sie somit ein größeres Verkehrsrisiko sind als Fahranfänger, hat das Schweizer Bundesamt für Strassen beschlossen entsprechend zu reagieren und bis Ende des Jahres einen Maßnahmenkatalog für den Bundesrat vorbereiten.

Unter anderem sollen die insgesamt 350 000 Senioren mit Führerschein diesen nur noch auf 2 Jahre befristet erhalten und sich danach regelmäßig einem obligatorischen Fahrtauglichkeitstest unterziehen und beim Straßenverkehrsamt ein Ärzte-Attest einreichen.

In Deutschland liegen zurzeit keine aktuellen Informationen zu einem ähnlichen Vorhaben vor, dennoch sollte man eigenverantwortlich handeln und sich bei einem Fahrer-Fitness-Check die eigenen Fahrfähigkeiten attestieren lassen.
Passen Sie ihre Konzentrationsfähigkeit ihren Fahrzeiten an und vermeiden Sie Nacht- bzw. Regenfahrten, wenn Sie merken, dass es Sie zu sehr anstrengt. Des Weiteren sollte man regelmäßig einen schnellen Sehtest beim Optiker machen um sicher zu Gehen, dass man Verkehrsschilder und andere Fahrzeuge früh genug wahrnimmt.

Außerdem kann es nicht schaden, wenn man sein Wissen auf den neusten Stand bringt und sich ab und zu nach neuen Fahrregeln erkundigt. Viele Fahrschulen bieten einen eigenen Service für Senioren an um sowohl Theorie als auch Praxis wieder aufzufrischen. Eine Abschlussprüfung wird hier nicht verlangt.

Wer sich ganz sicher sein möchte, kann auch bei ADAC oder TÜV ein Fahrsicherheitstraining ableisten und sich somit auch in Extremsituationen geschützt oder zumindest vorbereitet zu fühlen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt!

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