Podologie

Die Gesundheit der Füße

Behandlung Podologie Viele Frauen und auch immer mehr Männer, genießen die Vorzüge einer Pediküre bei der Kosmetikerin.

Doch leider befassen sich viel zu wenige mit dem Bereich der Podologie.

Diese dient nämlich nicht nur der Schönheit der Füße, sondern auch der Gesundheit.

In diesem Ratgeber informieren wir Sie umfassend zum Thema Podologie. 

Was ist Podologie?

Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Sie umfasst mehrere Gebiete in der Gesundheit, wie das der Inneren Medizin, Dermatologie, Chirurgie und der Orthopädie. Podologen wenden präventive, d.h. vorbeugende Maßnahmen sowie eine Kurative, d.h. vollständige Wiederherstellung, an Ihrem Fuß an.

Podologen arbeiten selbstständig als Leistungserbringer. Sie haben z.B. eine eigene Praxis oder arbeiten in einer Gemeinschaftspraxis mit. Sie können aber auch Angestellte in öffentlichen Einrichtungen sein, wie in einem Krankenhaus oder einer speziellen Fußambulanz.

In Deutschland ist der Begriff des Podologen, welcher sich vom griechischen Wort podos (Fuß) ableitet, jedoch noch immer noch ziemlich unbekannt. Eine spezielle zweijährige Ausbildung mit staatlicher Prüfung, ist Vorraussetzung für den Beruf.

Man darf sich nicht einfach so Podologe oder Medizinische Fußpflege nennen, wenn man ’nur‘ eine Kosmetik Ausbildung absolviert hat, ansonsten kann man mit einer Geldstrafe von bis zu 2500 € rechnen.

Kosmetiker/innen befassen sich mit der Schönheit des Fußes. Sie entfernen Hornhaut, Hühneraugen und reinigen die Fußnägel. Diese werden bei Bedarf schön gefeilt und lackiert, Nagelhaut wird abgetragen und eine Fußmassage gemacht.

Doch Podologen machen etwas ganz anderes. Natürlich pflegen auch sie die Füße, jedoch haben sie eine spezielle Ausbildung zur Früherkennung. Das heißt, sie sehen sofort Veränderungen an Nagel und Fuß und wissen wann eine ärztliche Versorgung nötig wird.

Daher ist der Podologe, wie oben erwähnt, auch in den Medizin Gebieten integriert, um wenn nötig, an einen Facharzt zu verweisen. Außerdem ist der Podologe aufgrund seiner Ausbildung dazu im Stande, Warzen zu entfernen, Druckentlastungshilfsmittel zu verordnen, sowie die Behandlung eines eingewachsenen Zehennagels durchzuführen.

Ursprung & Entwicklung der Podologie:

Der Begriff Podologe lässt sich bis in das Jahr 400 v. Chr. zurückverfolgen.
Der Ursprung dieses Wortes leitet sich aus den griechischen Wörtern podos und logos her, dass bedeutet Fuß und Sprache/Lehre. Bereits Hippokrates, der als „Vater der Medizin“ bekannt ist, beschäftigte sich mit Problemen wie Hornhaut an den Füßen.

Daraus entstand ein Beruf, damals „Bader“ genannt, der sich unter anderem auch mit Haare schneiden befasste. Wer das früher alles konnte, war hoch angesehen. Später entwickelte sich dieses Berufsfeld zur reinen Fußpflege, woraus der Podologe geschaffen wurde. Ganz nach dem Motto: Gesunde Füße bedeutet ein Gesunder Körper!

Funktion, Wirkung & Ziele – Behandlungen & Therapien der Podologie

In der Behandlung durch den Podologen, gibt es viele verschiedene und vielseitige Maßnahmen. Es gibt spezielle Anwendungen, für jedes Symptom. Wer wegen eines diabetischen Fußsyndroms (Wunden in Folge von Durchblutungsstörungen) zu einem Podologen überwiesen wurde, bekommt dort Behandlungen, die sich hauptsächlich zuerst einmal um die Pflege und die Versorgung der Wunden drehen.

Durchführung und Wirkung der Podologie

Zu einem Behandlungsbeginn, gehört zuerst ein Fußbad, dass die Füße von groben Verschmutzungen säubert.

Behandlung Podologie Anschließend werden die Füße abgetrocknet, sehr genau in den Zehenzwischenräumen, um Fußpilz vorzubeugen.

Danach werden die Füße genau unter die Lupe genommen. Ein Podologe sieht hierbei schon kleine Verletzungen, Druckstellen, Schwielen oder Erkrankungen.

Wenn die Inspektion abgeschlossen ist, wird sich um das entdeckte Übel gekümmert. Es werden überwiegend Bimssteine und Feilen benutzt und keine scharfen oder sehr spitzen Gegenstände, da diese dem Fuß noch mehr schaden könnten.

Abschließend wird ein Fußbalsam einmassiert, dass die Pflege unterstützt, wozu man zusätzlich noch Tipps erhält.

Die Podologie hilft gegen:

Ein Podologe hilft bei allerlei Problemen der Füße, wie zum Beispiel:

  • Schwielen
  • Nägelprobleme
  • Fußpilz

Wie oben erwähnt, ist eine regelmäßige Behandlung durch einen Podologen wünschenswert, bei Füßen die oft mit Problemen zu kämpfen haben. Dazu gehören auch Schwielen- und Nagelprobleme, welches der Podologe versucht zu beseitigen.

Außerdem stellt er Diagnosen, wie z.B. Fußpilz oder die Verordnung eines Stützverbandes. Ein Fußpilz wird übrigens sofort erkannt, auch wenn er von einem selber bloß als trockene Haut gehalten wurde.

Kosten und Zeit

Für eine professionelle Behandlung beim Podologen, inklusive einer individuellen Beratung und der Fußinspektion mit abschließender Pflege, sollte man ca. 40 Minuten einplanen. Bei einem Diabetiker, die übrigens stärker von Pilzbefall und anderen Infektionen betroffen sind, wird angeordnet an 3-4 Tagen der Woche einen Termin wahrzunehmen, der ca. 40-50 Minuten dauert.

Je nach Aufwand und Dauer der Behandlung, bezahlt man zwischen 24 und 26 Euro.
Die Krankenkasse übernimmt diese Kosten nur, wenn z.B. ein diabetisches Fußsyndrom vorliegt, das heißt Kostenübernahme nur bei medizinischer Notwendigkeit.

Diagnose & Untersuchungsmethoden der Podologie

Risiken und Nebenwirkungen der Podologie

So lange man zu einem Podologen geht, der sein Fach kompetent ausführt und beherrscht, sollte man mit keinen Risiken oder Nebenwirkungen zu rechnen haben. Durch ein Fußbad, mit der die Behandlung beginnt, empfinden Patienten den Besuch beim Podologen sogar als angenehm, dadurch soll man sich entspannen.

Massage

Es gibt die sogenannte Reflexzonenmassage. Man sagt, die Reflexzonen spiegeln alle Organe und Muskelgruppen wider. Man findet diese unter anderem im Ohr, Rücken, Hand und Fuß. Die Reflexzonenmassageist eine alternativmedizinische Behandlung. Hiermit kann man nachweisliche Blockaden und Einschränkungen lösen. Nicht jeder Podologe führt diese Massage jedoch aus.

Wer behandelt?

  • Der Podologe

Behandeln darf, wie oben bereits erwähnt nur jemand, der eine zweijährige staatlich anerkannte Ausbildung zum Podologen abgeschlossen hat.

Unser Fazit zu Podologie

Bei Beschwerden oder ungeklärten Fußsyndromen, ist es auf jeden Fall sinnvoll einen Podologen zu konsultieren. Besonders als Diabetiker oder Bluter, weiß der Podologe ganz genau wie er mit verschiedenen Krankheitsbildern umgeht. Es ist schade, dass der Beruf nicht sehr bekannt ist, denn schöne Füße zu haben ist ein Luxus.

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