Hausmittel

Hausmittel von A bis Z

HausmittelHier finden Sie eine alphabetisch sortierte Liste der wichtigsten Hausmittel sowie wertvolle Tipps und Hilfe gegen diverse Krankheiten und Beschwerden als auch zur Linderung von Symptome.

Bereits seit Jahrhunderten haben sich Hausmittel in der Gesundheitsvorsorge als auch in der Behandlung und Bekämpfung von Krankheiten bewährt. Die Heilenden Kräfte vieler heimischer Pflanzen und Heilkräuter, des Wassers und der Erde wurden lange Zeit vernachlässigt. Es zeigt sich jedoch, dass sich die frühe Form der Naturheilkunde bei vielen medizinischen Beschwerden den Vergleich mit moderner Medizin und Arzneien nicht verstecken muss.

Diverse Hausmittel wie Kräutertee, Pflanzliche Salben, Hausmittel wie Wadenwickel, finden heutzutage immer mehr Zuspruch und Anwendung bei alltäglichen gesundheitlichen Beschwerden. Einer der Hauptvorteile der Hausmittel ist unumstritten: 100 % natürliche Inhaltsstoffe und in nahezu allen Fällen rezeptfrei.

Hausmittel A-Z Lexikon

Wadenwickel, Wärmflasche, Wassertreten – sanfte Therapien mit alten Hausmitteln

Viele alte Hausmittel erfreuen sich heute als ganzheitliche und schonende Therapie einer zunehmenden Beliebtheit. Erkältungen, Magenbeschwerden, Fieber, Muskelverspannungen oder kleine Verletzungen können mit einfachen Handgriffen wirksam, nebenwirkungsarm und zeitsparend behandelt werden. Auch der Haushalt, die Küche oder die Körperpflege werden inzwischen durch traditionelle Hausmittel bereichert und optimiert.

Therapeutische Hausmittel

Therapeutische Hausmittel werden ohne ärztliche Konsultation und Verordnung in Form von selbst hergestellten Arzneien oder äußerlichen Methoden angewendet.
Einige dieser Mittel werden aus Heilpflanzen hergestellt, die in der Natur gesammelt oder in Apotheken oder Fachgeschäften erworben werden können. So wirkt z. B. Kamille entzündungshemmend und Thymian schleimlösend. Eine Inhalationen des Dampfes der beiden Kräuter kann bei Erkältungen lindernde Wirkung zeigen. Andere Präparate werden u. a. in Form von Tees oder Gewürzen innerlich eingenommen. Äußerlich wirkt die Anwendung von Bädern, Packungen, Wickeln oder Güssen heilend und wohltuend. Auch Wärme in Form von Körner- und Heizkissen oder Wärmflaschen ist ein überliefertes, therapeutisches Mittel. Selbst unterschiedliche Lebensmittel werden seit je her aufgrund ihrer therapeutischen Wirkungen zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Honig, Quark, Zwiebeln, Kartoffeln oder auch Knoblauch sind nur einige der Nahrungsmittel, denen ein heilender Effekt zugesprochen wird.

Therapeutische Heilmittel können sowohl zur akuten Behandlung als auch zur Vorbeugung und zur Steigerung des Wohlbefindens Verwendung finden. Der Vorteil der Anwendung liegt darin, dass die Präparate jederzeit vorhanden sind, einen natürlichen Ursprung haben und kostenarm oder sogar kostenlos sind.

Ursprung von Hausmitteln

Schon in den meisten früheren Kulturen stellte die innerliche und äußerliche Anwendung von Pflanzenbestandteilen die Grundlage der Medizin dar. Viele pharmakologische Substanzen der Schulmedizin sind pflanzlicher Herkunft. Bereits Hippokrates wies auf die heilenden Elemente Luft, Wasser, Wärme und Schlamm hin. Im frühen Mittelalter hat dann Paracelsus Krankheiten äußerlich und innerlich mit Substanzen natürlichen Ursprungs behandelt. Auch Sebastian Kneipp wies mit seiner Hydrotherapie auf die heilende Therapie durch Wasser hin.
Die Wirkungsweisen von Hausmitteln und das Wissen um die heilenden Kräfte von Kälte, Wärme oder Pflanzen sind über Generationen weiter gegeben worden und haben eine lange Tradition. Unsere Vorfahren verwendeten die Mittel in erster Linie, weil Ärzte unzureichend oder gar nicht zur Verfügung standen und finanzielle Mittel knapp waren.

Hausmittel heute

Das Interesse der Menschen an natürlichen, sanften und ganzheitlichen Therapien als Ersatz oder Ergänzung zur schulmedizinischen Versorgung ist groß. Die Möglichkeit zur Selbsthilfe steht heutzutage hoch im Kurs und die naturnahe Medizin genügt inzwischen immer mehr wissenschaftlichen Ansprüchen. Die Selbstbehandlung vermeidet das oft frustrierende Gespräch mit gestressten Ärzten unter Zeitnot und den Aufenthalt in überfüllten, schniefenden Wartezimmern. Bei leichten Erkrankungen wie Erkältungen oder Muskel- und Rückenschmerzen raten auch Ärzte zur Therapie mit Hausmitteln und zum Abwarten. Das Gesundheitssystem profitiert ebenfalls von der Anwendung des überlieferten Wissens durch Selbsthilfe und spart Kosten ein.

Grenzen von Hausmitteln

Die Grenzen der Hausmittel liegen in der Schwere der Erkrankung. Starke Schmerzen, hohes Fieber, Bewusstseinsstörungen, großer Blutverlust, Brüche und starke Entzündungen sind Symptome, die einem Arzt vorgestellt werden müssen. Die Anwendung der unterschiedlichen Mittel sollte immer nach der vorgeschriebenen Vorgehensweise vollzogen werden, um ungewünschte Reaktionen, wie Allergien, Störungen des Kreislaufes oder Fehlregulationen der Körpertemperatur auszuschließen. Zu beachten ist, dass auch pflanzliche Heilmittel Nebenwirkungen verursachen. So kann z.B. Johanniskraut, das bei Depressionen hilft, die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und Eukalyptus in hoher Dosis zu Übelkeit führen. Schwangere und stillende Mütter sowie Kinder sollten selbst bei der Anwendung von erprobten Heilmitteln individuell Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

Ratgeber

Lernen Sie mehr über Linderung von Symptomen, ohne gleich auf chemische Präparate zurück zu greifen. Was auch schon vor Jahrhunderten half, wird auch heutzutage seine Wirkung nicht verloren haben. Wir vergleichen die moderne Medizin mit der Naturheilkunde, beschreiben die Vor- und Nachteile von alternativer Medikation und der Schulmedizin, wie zum Beispiel die Inhaltsstoffe, die Nebenwirkungen, die Zeit und die Beschaffung.

Ebenfalls wird Ihnen die Darstellung therapeutischer Hausmittel und ihrer heilenden Wirkung erläutert, ob zur Vorbeugung oder Behandlung von Erkrankungen. Vom Ursprung, langer Tradition, über Generationen hinweg angesammeltes Wissen bis hin zur heutigen Zeit haben Hausmittel sich stets bewährt. Selbst für die heutige moderne Medizin ist das Wissen über therapeutische Wirkung bestimmter Pflanzen und Kräuter der Grundbaustein.

Jedoch bedarf das Krankheitsbild und der Krankheitsverlauf einer stetigen Beobachtung. Bei besonderer Schwere oder auch anhaltender Dauer, ist ein Arztbesuch dennoch erforderlich.

Hausmittel sind kostenarm, bis hin zu kostenlos, aber wahnsinnig kostbar!

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