Blutwerte

Blutwerte & Laborwerte im Detail – Ratgeber

BlutprobeJeder musste im laufe seines Lebens schonmal eine Blutprobe abgeben.

Aber was genau passiert eigentlich mit diesen Blutproben und wie kann der behandelnde Arzt aus den laborwerten ermitteln, an welcher Krankheit der Patientn leidet?

Die unterschiedlichen Bestandteile unseres Bluts erfüllen verschiedene Aufgaben in unserem Körper.

Hauptsächlich besteht es aus Blutplasma, roten und weißen Blutkörperchen (genannt Erythrozyten und Leukozyten), sowie Blutplättchen, genannt Thrombozyten. Seine hübsche rote Färbung erhält das Blut vom darin enthaltenen Hämoglobin.

Aber manchmal schleichen sich auch Erreger wie Bakterien und Viren in das Blut ein. Ist dies der Fall, wird es Zeit für eine Blutprobe.


Blutwerte & Labortests von A-Z

Wieso entnimmt man Blutproben?

Eine häufige Methode zum Finden einer Diagnose in der Medizin ist die Entnahme und die Untersuchung von Blut. Ziel der so genannten Blutuntersuchungen ist es, die individuellen Werte des Bluts bestimmen zu lassen. Hierfür entnimmt der behandelnde Arzt oder eine ausgebildete Krankenschwester dem Patienten eine kleine Menge Blut.

Die Menge des entnommenen Bluts ist davon abhängig, was untersucht werden soll. Je nach vermuteter Erkrankung oder vorgenommenem Test, kann sie stark variieren. Meist sind es jedoch 30 Milliliter. Dafür zapft der Arzt oder das medizinische Fachpersonal mit einer eigens dafür konstruierten Nadel eine Vene des Patienten an. Das ist selten schmerzhaft und die kleine entstandene Wunde schließt sich sehr schnell wieder von selbst.

Laborwerte gibt es viele, doch die speziellen Werte die sich auf das Blut beziehen, nennt man Blutwerte. Zum Einsatz kommt der Blutbefund vor Operationen, bei Krankheitsverdacht und im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen.

Je nach Krankheitsbild wird der Arzt die benötigten Werte vom Labor anfordern.

Nachdem das Blut getestet wurde, schickt das Labor dem Arzt die Blutwerte zurück. Der Arzt leitet auf Grund der Werte einen Blutbefund ab. Dieser wird maßgeblich durch die im Blut festgestellten Anhäufungen oder Mängel von Bestandteilen desselben beeinflusst.

Dies ist möglich, weil für jeden zu ermittelnden Laborwert eine Höchst- oder Mindestzahl besteht.

Insgesamt unterscheidet die Medizin zwei Laborwerte:

  1. Das große Blutbild
  2. Das kleine Blutbild

Vermutet der Arzt eine Störung, wie zum Beispiel eine Infektion, fordert er ein kleines Blutbild an.

Braucht er zudem noch eine Übersicht zur Anzahl von weißen oder roten Blutkörperchen, wird darüber hinaus ein großes Blutbild, oder Differentialblutbild angefordert.

Es ist wichtig, dass man nüchtern zur Blutentnahme erscheint. Das heißt, man sollte zwölf Stunden vor der Entnahme weder essen, trinken oder rauchen. Auch sportliche Aktivität kann das Ergebnis verfälschen.

Kurzum dient das Entnehmen von Blut also in erster Linie dem gezielten und sicheren Erkennen von Krankheiten, das mittels einer einfachen Blickdiagnose oder durch Abtasten so nicht möglich gewesen wäre. Nichtsdestoweniger geben Blutbefunde oftmals nicht alleine Auskunft über das vorliegende Leiden, sondern müssen kontextual zu den sich äußernden Symptomen und anderen Anzeichen der Krankheit betrachtet werden.

Welche Werte werden ermittelt und warum?

Was bedeutet im Zusammenhang mit Laborwerten der Begriff „normal“ oder die Angabe von Referenzwerten oder Referenzbereichen? Die Laborwerte eines Patienten werden im Rahmen des diagnostischen Prozesses mit Referenzwerten verglichen. Im Idealfall hat der Patient eindeutig erhöhte oder erniedrigte Werte, die Hinweis auf die zugrunde liegende Erkrankung geben.

Bei der Ermittlung von Referenzbereichen werden die Laborwerte von einem Kollektiv gesunder Personen bestimmt. Mithilfe statistischer Verfahren werden dann der Mittelwert und der Bereich um den Mittelwert berechnet, in dem 95% der Werte liegen.

Dieser Bereich ist der Referenzbereich und bedeutet, dass 95% aller gesunden Personen Blutwerte aufweisen, die dem ermittelten Referenzbereich entsprechen. Das Referenzwertkonzept besagt weiterhin dass 5% der gesunden Personen Werte außerhalb des Referenzbereichs aufweisen. Andererseits kann trotz Erkrankung der Messwert des Patienten im Referenzbereich liegen. Der Referenzbereich gibt daher nur Wahrscheinlichkeiten an, mit denen ein Wert bei Gesunden oder Kranken häufiger auftritt.

Entscheidungsbereiche geben die Wertbereiche für einen Labortest an, an dem eine Handlung, z.B. die Einnahme eines Medikaments oder das Absetzen eines Medikaments gesteuert wird. So werden z.B. anhand des Blutzuckerspiegels die Entscheidungen über die erforderliche Blutzuckersenkung und die Dosierung z.B. von Insulin bestimmt.

Alters- und geschlechtsabhängige Referenzbereiche

Bei einigen Laboruntersuchungen (Analyten), wie z.B. Hormonen, weisen Frauen und Männern unterschiedliche Referenzbereiche auf. Während hohe Testosteronwerte bei Männern normal sind, wären die gleichen Werte bei Frauen als erhöht einzustufen.

In ähnlicher Weise entwickeln sich manche Bluteiweiße erst im Laufe der ersten Lebensjahre, so dass bei Neugeborenen die Konzentration viel niedriger ist, als bei Kleinkindern oder Erwachsenen. Dies trifft z.B. auf viele Stoffe der Immunabwehr, z.B. die IgG-Subklassen zu.
Die angegebenen Referenzbereiche bzw. Normbereiche auf Krank.de beziehen sich auf ein europäisches Kollektiv und sind als Orientierungswerte zu verstehen. Zur Interpretation von konkreten Laborwerten gelten nur die vom jeweiligen untersuchenden Labor angegebenen Referenz- oder Normbereiche.

Bei ausgeprägten test-, verfahrens,- oder methodenabhängigen Werten wird im Text auf die möglicherweise erheblichen Messwertunterschiede bei Verwendung unterschiedlicher Testbedingungen hingewiesen, siehe hierzu die für jeden Labortest vorhandene Rubrik „Hinweise und Störfaktoren“.

Sind Blutproben wirklich so wichtig?

Für viele Patienten aber auch Ärzte sind Laboruntersuchungen eine eher „unsichtbare“ Seite der Medizin. Tatsächlich werden mehr als 70% der klinischen Diagnosen maßgeblich durch Laboruntersuchungen und durch den Nachweises von Infektionserregern gestellt.

Labortests spielen darüber hinaus eine wesentliche Rolle in der Therapieüberwachung, der Kontrolle der Dosierung von Medikamenten, sowie der Risikoabschätzung z.B. für Herzinfarkte und maligne (bösartige) Tumoren.

Auch im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen können Labortests für die Vorbeugung von Erkrankungen eingesetzt werden, So weisen beispielsweise erhöhte LDL-Cholesterinwerte auf das Risiko der Entwicklung von Herz- Kreislauferkrankungen bereits Jahre vor dem Auftreten von Symptomen hin.
Qualitätssicherung von Labortests Laboruntersuchungen sind nicht nur für die Diagnose von Erkrankungen von Bedeutung, sondern auch für die Therapiekontrolle, die Risikoabschätzung und für die Prophylaxe.

Daher unterliegen Laboruntersuchungen einem geregelten Qualitätskontrollsystem, das Zuverlässigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit der Laboruntersuchungen ständig überprüft. Die Zuverlässigkeit von Labortests wird durch Qualitätsstandards und Kontrollen durch das Labor gewährleistet.

Jedes Labor führt regelmäßig individuell sowie im Rahmen von allgemeinen übergeordneten Prozessen Qualitätssicherungen durch. So werden beispielsweise für jedes Labor in der Regel sogar mehrfach täglich Kontrollen angesetzt.

Für die Qualität von Laboruntersuchungen wird in Deutschland, wie auch in anderen Ländern Europas, die Akkreditierung als Gütesiegel für die korrekte Durchführung und Einhaltung der Qualitätssicherung vergeben. Die kontinuierlich gleichbleibenden Qualitätsstandards werden durch regelmäßige Re-Akkreditierungen mit erneuter Prüfung aller Prozesse im Labor sichergestellt.

Für einige Labortests in Deutschland sind Richtlinien zur Qualitätskontrolle von der Bundesärztekammer (RiliBÄK) erstellt worden, die sich auf Referenzverfahren beziehen und genau definieren, welche Abweichungen ein Messwert haben darf.

Für diese Labortests sind mindestens 4 externe Ringversuche im Jahr vorgeschrieben, bei denen unbekanntes Testmaterial an alle medizinischen Laboratorien in Deutschland versendet wird, die Ihre Laborwertbestimmungen an das Referenzinstitut zur Qualitätsprüfung und Kontrolle zurücksenden müssen.

Sowohl die vorgeschriebenen als auch die freiwilligen zusätzlichen Ringversuche zur Qualitätssicherung werden durch professionelle Organisationen, die teilweise von den wissenschaftlichen Fachgesellschaften organisiert werden, durchgeführt.

Diese Informationen finden Sie zu jedem auf Krank.de aufgeführten Labortest in der primär an Ärzte gerichteten Kategorie „Hinweise und Störungen“

Wie wertet man die gewonnenen Ergebnisse aus?

Zur Auswertung von entnommenen Blutproben werden diese, wie bereits erwähnt, an speziell dafür eingerichtete Labore gesandt. Dort arbeiten Fachkräfte, die das Blut mittels einiger Tests analysieren. Hierunter fallen sowohl mechanischen als auch nicht-mechanische Tests. Das bedeutet, dass sowohl spezialisierte Maschinen als auch das menschliche Auge eingesetzt werden können, um eine Auswertung vorzunehmen.

Gewonnene Ergebnisse werden zumeist in folgenden Bemessungen angegeben:

  • Cmm: Zellen pro Kubikmillimeter
  • fL: Femtoliter (ein Bruchteil eines millionstels eines Liters)
  • g/dL: Gramm pro Deziliter
  • mg/dL: Milligram pro Deziliter

Man sieht also, in welchen teils minimalsten Bereichen man sich bei der Auswertung von Blutproben bewegt.

Nichtsdestoweniger stehen natürlich Messungen auf spezielle Stoffe im Blut im Vordergrund der Untersuchung. Diese können sein. Diese können beispielsweise sein:

Der Hormonwert

Betrachtet man zur Verdeutlichung den Hormonwert. Hormone werden in unterschiedlichen Organen gebildet und durch das Blut transportiert. Aus ihm können unterschiedliche Diagnosen abgeleitet werden. Er wird zur Feststellung einer bestehenden Schwangerschaft getestet oder schließt diese aus.

Möglich ist vorab auch ein Test der grundsätzlichen Fruchtbarkeit, so wie die Bestimmung in welchem Abschnitt des monatlichen Zyklus man sich befindet.

Der Eintritt in die Wechseljahre kann bei Störungen und Schwankungen der Hormonwerte abgeleitet werden. Somit dient der Wert als Diagnose von Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen.

Das Kürzel LDH kommt von Laktat-Dehydrogenase und bezeichnet ein Stoffwechselenzym. Es gibt unter anderem Auskunft über Stress, körperliche Anstrengung, dem Risiko eines drohenden Herzinfarkt, oder ob sich ein Tumor gebildet hat.

Der Elektrolytwert

Ein weiteres Beispiel für vielseitige Interpretation ist der Elektrolytwert des Bluts.

Elektrolyte gehören zu den Mineralstoffen und setzen sich zusammen aus:

Elektrolyte werden hauptsächlich über Nahrung und Getränke aufgenommen und oft über Nahrungsergänzungsmittel aufgestockt und über die Nieren ausgeschieden.

Man unterscheidet zwischen intrazellulären Elektrolyten, welche sich in den Zellen ablagern und extrazellulären Elektrolyten, welche sich außerhalb der Zellen im Blutkreislauf befinden. Gemessen wird entweder ein zu hoher, oder zu geringer Wert an Elektrolyten.

Elektrolyte haben zahlreiche Funktionen. Ihre Bestimmung gibt Auskunft über den Wasserhaushalt des Körpers. Es lässt sich der Zustand der Nieren und des Herzmuskels prüfen. Auch kann eine Abweichung der Elektrolytwerte eine bestehende Verwirrtheit erklären.

Im Rahmen einer Ernährungsberatung greift man auch gerne auf diese Blutwerte zurück, da sie Auskunft über Mangel oder Übermaß bei der Ernährung aufzeigt.

Für viele Menschen ist der Gang zum praktizierenden Arzt eine selbstverständliche Erfahrung, manche haben auch die Erfahrung von Krankenhausaufenthalten gemacht, aber die Untersuchungen im Laboruntersuchungen die im Bereich der Laborärzte erscheinen den meisten Menschen als „black box“. Während während viele der typischen Vorgänge wie z.B. Blut abnehmen, Abhören von Herz und Lungen mehr oder weniger geläufige Vorgänge sind, bleiben die Vorgänge im Labor nach Abnahme von Blut, Sammeln von Urin, Entnahme eines Abstrichs oder Abgabe von Sputum bis zum Erhalt der Laborwerte häufig im Dunkeln.

In diesem Informationsportal erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu Laborwerten, zur Abnahme von Blut oder Abgabe anderer Körperflüssigkeiten (z.B. Urin oder Speichel), zum Einsatz für die Untersuchung verschiedener Erkrankungen und im speziellen Teil auch über die in Deutschland üblichen Verfahren, mögliche Störfaktoren und Qualitätsrichtlinien für die Labortests, so daß ein Verständnis der Abläufe und Zusammenhänge gefördert wird.

Mit der zunehmenden Bedeutung medizinischer Laboruntersuchungen in unserem Gesundheitssystem, ist ein Verständnis zum Ablauf der Laboruntersuchungen und insbesondere zur Qualität der Untersuchungen fast von vergleichbarer Bedeutung wie die eigentliche Beurteilung der Laborwerte selbst.

Die auf Krank.de aufgeführten Artikel zu einzelnen Blutwerten & Labortests sind darauf ausgerichtet, ein besseres Verständnis von den Abläufen im Labor zu geben und zu zeigen, wie Laborwerte zustande kommen.

Welche andere Testverfahren gibt es?

Natürlich gibt es neben der entnahme von Blutproben noch weitere Verfahren, die dahingehend Anwendung finden können, Krankheiten festzustellen oder zumindest einen Schritt weiter zu kommen.

Gängige Methoden hierbei sind:

  • Biopsie
    Bei krebsartigen Geschwüren oder anderen Tumoren entnimmt der behandelnde Arzt oftmals kleine Gewebeproben direkt aus der betroffen Region. Mittel dieser kann er mit relativer Sicherheit determinieren, ob es sich bei dem vorliegenden Geschwür um einen bösartigen oder gutartigen Tumor handelt. Auch bei gewissen Infektions- oder Wunderkrankungen werden Biopsien durchgeführt.
  • Abstrich
    Abstriche sind zu nehmen, wenn man beispieslweise die Art einer Erkrankung oder einer Wunde, bzw. deren Entwicklung und / oder Stadium erfassen möchte. Hierzu führt der Arzt einen fallspezifisch präparierten Spatel über das betroffene Gewebe und schickt selbigen an ein Labor. Dort wertet man die auf dem Spatel befindenlichen bakterien und / oder Viren aus. Darüber hinaus findet dieses Verfahren auch bei DNA-Analysen Anwendung. Durch Abstriche der Mundschleimhaut ist beispeilsweise die DNA des Getestet leicht zu erfassen
  • Urin- und Stuhlproben
    Urinproben dienen sehr oft dazu, um festzustellen, ob der Patientn an Diabetes leidet. Da der Urin von Diabetikern äußerst zuckerhaltig ist, bietet sich dieses Verfahren hier an. Aber auch weitere Erkrankungen sind durch den Urin zu ermitteln. Dazu zähhlen diverse Virusinfekte und Blutkrankheiten. Stuhlproben decken eine ähnliche diagnostische Bandbreite wie Urinproben ab. Des Weiteren dienen sie dazu, die Darmgesundheit des Getesteten zu determinieren
  • Andere Proben
    Bisweilen entnimmt man sehr spezielle Proben, die nötig sind, um punktuelle Erkrankungen besser zu verstehen. Hierunter fallen unter anderem: Proben der Fingernägel, Haare, Eiter, Wundsekret, Tränenflüssigkeit, Haut und Speichel. Die damit abgedeckte bandbreite ist sehr hoch.

FAQ – Fragen & Antworten

Kann man mithilfe einer Blutprobe jede Krankheit ermitteln?

– Nein, kann man nicht. Es lassen sich anhand der ermittelten Blutwerte oftmals nur Tendenzen erkennen. Diese reichen einem erfahrenen Arzt aber in aller Regel aus, um eine sichere und solide Diagnose zu stellen. Nichtsdestoweniger sind solche Proben bisweilen eher nur bedingt aussagekräftig und sind zusammen mit anderen Testergebnissen in Einklang zu bringen, um eine korrekte Diagnose erstellen zu können.

Sind diese Proben gefährlich?

– Nein, Blutproben sind nicht gefährlich. Es wird nur vergleichsweise wenig Blut entnommen. Zwar kann es in Extremfällen zu leichtem Schwindel kommen, aber alles in allem hat man als Patient nichts zu befürchten.

Wie lange dauert die Auswertung?

– Aufgrund der modernen Technik, die den laboren zur Verfügung steht, dauert eine Auswertung nicht lange. Sie ist binnen eines Tages zu bewerkstelligen. Nichtsdestoweniger sollte man aber auch den Postweg beachten. Es ist also mit einer Wartezeit von etwa einem Tag bis hin zu einer Woche zu rechnen. Das ist sehr unterschiedlich. In Krankenhäusern mit eigenem Labor, stehen die Ergebnisse oftmals schneller zur Verfügung, als bei niedergelassenen Ärzten.

Wieso muss man nüchtern zur Blutabnahme erscheinen?

– Weil jede Form der Nahrungsaufnahme oder auch des Trinkens die Blutwerte massiv beeinflusst. Das heißt ganz einfach, dass Blutprobe einer Person, die beispielsweise kurz zuvor ein Glas Milch getrunken hat, nicht auswertbar sind. Der Cholesterinanteil des Blutes wäre in diesem speziellen Falle enorm hoch. Das könnte man als Erkrankung auslegen, auch wenn sich dieser Wert nur daraus ergab, dass man das besagte Glas Milch trank. Darum ist dem Arzt Folge zu leisten und man ist nüchtern zu erscheinen.

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