Psychiatrie

Hilfe für jeden

 

Behandlung PsychiatrieDie Heilkunde von der Seele, wie die Psychiatrie im Volksmund noch beschrieben wird, ist eine relativ alte medizinische Disziplin. In der Psychiatrie arbeiten mehrere Fachleute zusammen.

Die Psychiatrie stammt wie die Neurologie von der traditionellen Nervenheilkunde ab.

In diesem Ratgeber informieren wir Sie umfassend zum Thema Psychiatrie. 

 

Was ist die Psychiatrie?

 

In der Psychiatrie sind mehrere Berufsgruppen für die Patientinnen und Patienten zuständig. Medizinischen Laien ist es in diesem Bezug häufig unklar, welche Fachleute welche Aufgabenbereiche inne haben. Die folgende Passage soll diese Unklarheiten beseitigen.

 

Psychiater sind behandelnde Ärzte, die über eine Facharztausbildung verfügen. Sie werden als Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie bezeichnet. Der Psychiater kann eine entsprechende Diagnostik ausführen, Medikamente verordnen und psychiatrische Therapien oder Behandlungen planen.

 

Psychotherapeuten können Ärzte oder Psychologen sein. Sie müssen im Besitz einer Zulassung für Heilkunde sein. Das heißt, sie bedürfen einer Approbation. Des Weiteren ist eine Erlaubnis zum Ausüben der Psychotherapie notwendig. Psychotherapeuten sind nach dem geltenden Psychotherapeutengesetz und der Psychotherapeutenrichtlinien bereits berufstätig. Sie sind befugt, eine Diagnose zu stellen und eine angemessene Behandlung durchzuführen.

 

Psychologen haben ihr Wissen in einem Studium der Psychologie erworben. Die rechtlich geschützte Berufsbezeichnung darf nur von diesen Personen genutzt werden. Psychologen verschreiben keine Medikamente.

 

Ursprung und Entwicklung der Psychiatrie

 

Bereits seit dem 17. Jahrhundert wurden geisteskranke Menschen als abartige Fälle der Natur diskriminiert und weggesperrt. Ketten, Zwangsjacken, unmenschliche Experimente und das Desinteresse der Gesellschaft riefen ein Dahinvegetieren der Erkrankten hervor.

Seit der Mitte des 19. Jahrhundert ging die Psychiatrie dank der von Siegmund Freud entwickelten Psychoanalyse ganz neue Wege. Das hatte auch damit zu tun, dass Wilhelm Griesinger seelische Erkrankungen als krankhafte Veränderungen des Gehirns erkannte. Mit Karl Jaspers‘ Abhandlungen zur Allgemeinen Psychologie wurde die Methodik des bis dahin veralteten psychopathologischen Denkens erneuert.

Seit dem Jahr 1931 wird in der Psychiatrie mit einem triadischen Konzept gearbeitet. Dieses System stellt die Basis eines zeitgemäßen Krankheitsbegriffes in der Psychiatrie dar. Nachdem es im Deutschen Reich eher Rückschritte in der Psychiatrie gab, wurde diese medizinische
Disziplin wieder ganz neu aufgestellt.

1968 war ein deutlicher Wendepunkt in der Psychiatrie zu erkennen.Seit 1992 die vereinheitlichte Klassifizierung für Krankheiten ICD-10 eingeführt wurde, kam es zu einem positiven Verständnis für psychiatrische Krankheiten.

 

Funktion, Wirkung und Ziele der Psychiatrie

 

In der Praxis ist es meist so, dass Patienten oder Patientinnen entweder von selbst einen Psychiater aufsuchen oder von einem anderen Facharzt oder vom Hausarzt in eine solche Praxis überwiesen werden.

Der Psychiater kann in Abhängigkeit von der vorliegenden Erkrankung beispielsweise anraten, neben einer konventionellen oder herkömmlichen Behandlung mit Medikamenten einen Psychologen zu konsultieren. Grundsätzlich teilt sich die Psychiatrie in zwei Schwerpunkte auf.

 

Das sind:

 

  • Neuropsychiatrie
  • Sozialpsychiatrie

Innerhalb dieser Konstellationen werden mehrere Therapieansätze praktiziert. Die Neuropsychiatrie ist in einem Übergang zwischen Psychiatrie, Neurologie und Psychologie angesiedelt.

Ihr Hauptaufgabengebiet ist die Erforschung, Diagnostik und Behandlung von psychischen und kognitiven (vom Denken her) Erkrankungen und Störungen.

Dazu gehören sowohl die schizophrenen als auch die zwanghaften und die depressiven Beschwerdebilder.

Ferner beschäftigt sich die Neuropsychiatrie mit körperlichen Erkrankungen aus dem neurologischen und dem psychiatrischen Umfeld. Dazu zählen beispielsweise Morbus Parkinson, Autismus-Spektrum-Störungen und das Gilles-de-la-Tourette Syndrom. Unter einem Syndrom wird ein Komplex von Beschwerden zusammengefasst.

Die Sozialpsychiatrie konzentriert sich vorrangig auf sozialmedizinische Gesichtspunkte. Sie erforscht soziale Auslöser, die psychische Erkrankungen verursachen können. Aus diesem Grund stellt die Sozialpsychologie den sozialmedizinischen Part der Psychiatrie dar.

 

Durchführung und Wirkungsweise der Psychiatrie

 

Multimodale Behandlung in der Psychiatrie

 

In der Psychiatrie setzt sich in wachsendem Umfang die multimodale Behandlung durch. Dieses Therapiekonzept soll möglichst alle Bereiche des Lebens des Patienten beeinflussen. Die multimodale Therapie basiert auf speziellen Grundsätzen, nach denen sich alle beteiligten Therapeuten richten. Diese Herangehensweise beinhaltet eine gezielte Behandlung von mehreren ursächlichen Auslösern, die für die individuelle Erkrankung in Frage kommen.

 

Die Elektroschockbehandlung in der Psychiatrie

 

Die Elektroschockbehandlung wird fachlich exakt auch als hochfrequente Elektrokrampftherapie oder als EKT beziehungsweise als Elektrokonvulsionstherapie bezeichnet.

Diese Maßnahme kommt zum Einsatz, wenn Patienten unter therapieresistenten, schwer zu behandelnden Depressionen leiden. Des Weiteren fällt die Entscheidung der Ärzte auf eine Elektroschocktherapie, wenn Patientinnen oder Patienten in sogenannte katatone Zustände verfallen.

Eine Katatonie ist eine anhaltend verkrampfte Körperhaltung, die oftmals bei einer Schizophrenie zu beobachten ist.

Das psychotherapeutische Verfahren der Elektroschocktherapie wir unter Vollnarkose ausgeführt. Jeder Elektroschock basiert auf Stromstößen, die nur wenige Sekunden dauern. Das Ziel liegt darin, künstlich einen Krampfanfall auszulösen. Die komplette Behandlung zieht sich in der Regel über mehrere Behandlungsstufen.

Bei der Elektroschocktherapie kommt es oftmals zu geringen Störungen des Gedächtnisses. Allerdings treten keine Schädigungen des Gehirns auf.

 

Begriffsklärung psychische Erkrankung

 

Die Definition erklärt eine psychische Erkrankung so, dass es sich um eine wiederholt auftretende, länger anhaltende Beeinträchtigung des Verhaltens oder des Erlebens eines Menschen handelt.

Behandlung PsychiatrieAbweichungen von der durchschnittlichen Norm treten ebenso im Denken oder im kognitiven Bereich sowie im Handeln und in der Gefühlswelt auf.

Die Betroffenen erleben in der Regel einen enormen persönlichen Leidensdruck und kommen häufig selbst nicht mit den krankheitstypischen Symptomen zurecht.

Sie sind daher meist eine zunehmende Belastung für ihre Angehörigen, für Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte.

Anhand von aussagekräftigen Statistiken wird deutlich, dass psychische Erkrankungen zunehmen. Und das trotz der ausgezeichneten Lebensverhältnisse.

Oftmals resultiert aus einer psychischen Krankheit eine Frühverrentung. Die Mehrheit der Erkrankungen basiert auf Depressionen, ausgehend von Burn-Out und Angststörungen.

 

Psychiatrie hilft gegen

 

Die Spektrum an psychiatrischen Erkrankungen ist äußerst umfangreich. Im Laufe des Bestehens der Psychiatrie und der Neurologie sind immer wieder neuartige Krankheiten hinzu gekommen.

 

Nach wie vor relevant sind:

 

  • ADHS oder Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung
  • akute oder plötzlich eintretende Störung der Belastbarkeit und der Anpassung
  • Manisch-depressive Erkrankungen oder bipolare Störung
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung (geht mit Drang zur Selbstverletzung einher)
  • Burn-Out oder Erschöpfungssyndrom
  • Demenz oder fortschreitender Abbau von Gehirnleistung
  • Depression mit Hoffnungslosigkeit, Antriebsverlust und anderen Symptomen
  • Essstörungen wie Bulimie (Ess-Brechsucht), Adipositas (Fettleibigkeit) oder Anorexia nervosa (Magersucht)
  • Posttraumatische Belastungsstörung (Wiedererleben von körperlicher Gewalt)
  • Psychose (auffällige gedankliche Veränderungen wie eigenartige Ideen)
  • Psychosomatische Störung (körperliche Beschwerden ohne organische Ursache)
  • Suchterkrankungen (Alkohol, Medikamente, Nikotin, Drogen
  • Zwangsstörung
  • Selbstmordgefährdung oder Suizidalität
  • Schmerzstörungen (Alltag wird von Schmerzerleben bestimmt)

Anhand dieser Aufzählung ist erkennbar, dass Menschen unter mannigfaltigen psychischen Beeinträchtigungen leiden, die ihre Lebensqualität ganz erheblich mindern.

In zahlreichen Fällen können sich die Betroffenen selbst in Gefahr bringen, indem sie beispielsweise einen Selbstmord begehen. Demgegenüber gibt es Situationen, in denen zum Beispiel Menschen mit Psychosen ein Risiko für ihr Umwelt darstellen.

 

Der Psychiater arbeitet mit seinem Patienten während der ersten Sitzungen zum einen durch die Herstellung einer zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Therapeut und Patient, und zum anderen mit Hilfe von Reflektionstechniken zusammen.

 

Diese werden durch bestimmte Übungen ergänzt. Mit dieser erprobten Vorgehensweise erreicht der Therapeut unterschiedliche Zielstellungen.Das heißt ebenfalls, dass das Verstehen für die nachfolgende Behandlung geschult wird.Gemeinsam mit dem Patienten macht sich der Therapeut dann auf die Suche nach praktischen Lösungen.

Diese sollen eine Hilfestellung gegen bestehende Beschwerden und Konflikte darstellen. In den ersten Sitzungen sollen Patienten angeleitet werden, ein besseres Verstehen für ihre Erkrankung zu entwickeln.

In der mittleren Arbeitsphase ist beabsichtigt, eine Auseinandersetzung des Patienten mit genauen Problemen des Alltags oder mit seiner eigenen Person herbeizuführen. Im Zentrum steht wiederum die Findung neuer Wege und alternativer Lösungen.

Das Ausprobieren nicht gewohnter Verhaltensweisen und das Erkennen eingefahrener Muster sind beabsichtigte Nebeneffekte. Unterdrückte Emotionen können zugelassen und Traumata können aufgearbeitet werden. Die Therapeuten geben zudem neue Anregungen und Denkanstöße.
Neigt sich die Therapie langsam dem Ende zu, werden weitere Therapieziele vereinbart.

Darüber hinaus wird gemeinsam ein Behandlungsplan erstellt, der den Patienten auf seinem weiteren Weg begleiten und anleiten soll. Dennoch ist der Psychotherapeut auch weiterhin ein verständnisvoller Ansprechpartner.

Nicht immer ist eine Therapie leicht. Selbstzweifel, Ängste und Überforderung können nicht ausgeschlossen werden. Daher ist es unumgänglich sich einen erfahrenen Profi zur Seite zu nehmen.

 

Heute sind folgende Behandlungen üblich:

 

Psychotherapie

 

  • Tiefenpsychologische Behandlungen nach Freud
  • Verhaltenstherapie
  • Atemzentrierte Verhaltenstherapie
  • Gesprächstherapie
  • Systemische Therapie
  • Familientherapie
  • Hypnotherapie
  • Logotherapie
  • Kunsttherapie
  • Dialektisch-Behaviorale Therapie bei Borderline

 

Außerdem:

  • Einsatz von Psychopharmaka
  • Zwangstherapie

 

Psychotherapie

Die Psychotherapie umfasst nonverbale (wortlose) oder verbale (mit sprachlichen Ausdrücken) untermauerte Behandlungen. Sie sind auf die Linderung oder Heilung psychosomatisch oder psychisch bedingter Leidenszustände, Störungen des Verhaltens und Krankheiten ausgerichtet. Nennenswert sind in diesem Bezug zwei Therapieformen, die als Verhaltens- und Tiefenpsychologie bezeichnet werden.

Die Psychotherapie kann heute entweder ambulant in einer Arztpraxis, teilstationär oder vollstationär realisiert werden. Teilstationäre Behandlungen werden in eine Tagesklinik verlegt.

Die Patientinnen und Patienten werden bei ihrem Aufenthalt mit verschiedenen Methoden behandelt. Der Schwerpunkt liegt unter anderem auf den Einzel- und den Gruppensitzungen sowie auf einer Ergo- und einer Bewegungstherapie. Die Therapiekonzepte richten sich dabei jeweils nach den Erkrankungen.

 

Psychopharmaka

 

Hinter dem Begriff Psychopharmaka verbergen sich spezielle Arzneimittel und Wirkstoffe. Diese können den Patienten nach Verordnung durch einen Psychiater verabreicht werden. Das kann sogar unter Kontrolle geschehen, damit die regelmäßige Einnahme tatsächlich gesichert ist.

Das ist meist in psychiatrischen Kliniken der Fall. Für derartige Pharmazeutika gelten bestimmte Vorgaben, die deren Wirksamkeit garantieren.

Psychopharmaka basieren auf mehreren Gruppen. Bei der Auswahl eines Medikaments liegt das Augenmerk des Arztes darauf, dass gesunde Persönlichkeitsstrukturen gefördert und unterstützt werden sollen. Durch eine psychische Krankheit beeinträchtigte Erlebens- und Verhaltenskomponenten sollen eine Verbesserung erfahren.

Auch Psychopharmaka haben unangenehme Nebenwirkungen, sodass nur eine kontrollierte Verschreibung durch den Facharzt vorgenommen werden darf. Dasselbe trifft auf die Neueinnahme, das Absetzen und einen Wechsel des Medikaments zu. Psychopharmaka entfalten ihre Wirkung im Gehirn und werden über den Stoffwechsel des Körpers abgebaut.

 

Zwangsbehandlung

 

Neben der vom Patienten gewollten kann in der psychiatrischen Praxis ebenso eine nicht vom Patienten gewünschte Therapie anberaumt werden. Wenn diese gegen den Willen des Patienten geschieht, dann  liegt eine Zwangsbehandlung vor. Sie bedarf einer richterlichen Genehmigung und Kontrolle. Zwangsbehandlungen sind bei einer Eigen- oder Fremdgefährdung üblich.

 

Wichtige Arzneimittel für die Psychiatrie

 

  • Antidepressiva
  • Stimmungsstabilisieren beziehungsweise Phasenprophylaktika
  • Antipsychotika
  • Anxiolytika beziehungsweise Hypnotika
  • Antidementiva und Psychostimulanzien
  • weitere Psychopharmaka

Antidepressiva sind eine sehr häufig verordnete Medikamentengruppe, die wegen ihrer Wirksamkeit gleichfalls für die Behandlung von Zwangs- und Angststörungen, Schlaf- und Antriebsstörungen sowie von schmerzhaften Symptomen verwendet wird.

Mittlerweile sind die Antidepressiva abgesehen von einzelnen Neben- und Wechselwirkungen recht gut verträglich geworden. Unterschiedliche Antidepressivaarten erleichtern zudem das Abstimmen der Medikamente auf die individuellen Beschwerden.

 

Die Pharmaindustrie präsentiert derzeit die:

 

  • Trizyklischen Antidepressiva
  • Selektiven Wiederaufnahmehemmer
  • Monoaminoxidasehemmer

 

und andere Varianten

 

Diagnosen und Untersuchungsmethoden in der Psychiatrie

 

Die psychiatrische Diagnostik beschreitet viele Wege. Zu Beginn jeder diagnostischen Erhebung wird ein Gespräch zwecks Anamnese oder Krankheitsgeschichte zwischen dem Patienten und dem Psychiater durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Beschwerden, die Lebenssituation und die persönliche Entwicklung des Patienten.

Aus den Schilderungen kann der Facharzt bereits erste ansatzweise Schlüsse auf eine bestimmte Erkrankung ziehen. Genügt das nicht, dann folgt eine körperliche Untersuchung. Das ist wichtig, um mit bestehende körperliche Erkrankungen nach Möglichkeit gleichzeitig therapieren zu können.

Dem Psychiater stehen dazu folgende Methoden zur Verfügung:

 

  • EKG oder Elektrokardiogramm
  • klinisch-chemische Labortests von Urin und Blut
  • Sonografie und Elektroenzephalogramm
  • Dopplersonografie, Computertomografie und Magnetresonanztomografie
  • Funktionsuntersuchungen der Gehirntätigkeit

Psychiater können bei der Begutachtung des Patienten eine Information über: 

 

  • die Stimmungslage und das Gefühls- sowie das Gemütsleben
  • den Antrieb und den sogenannten seelischen Energiehaushalt
  • den Ablauf und die Art der Denkvorgänge
  • den Schlaf
  • den Appetit, die Verdauung und Schmerzen
  • die Verarbeitung von Beschwerden
  • die Konzentrations- und Merkfähigkeit, das Gedächtnis, die Auffassungsgabe und die Aufmerksamkeit

erhalten.

 

Risiken und Nebenwirkungen in der Psychiatrie

 

Das größte Risiko in der Psychiatrie besteht darin, dass nicht immer alle Behandlungseffekte eine positive Auswirkung haben.
Bei jedem Patienten treten die negativen Resultate einer Psychotherapie anders zutage:

 

  • Ausweitung, Gleichbleiben oder Intensivierung der vorhandenen Symptomeoder Krankheitszeichen
  • Auftreten unerwarteter Probleme
  • nicht erwünschte Nebenwirkungen für den Patienten selbst und die Umwelt
  • Wechselwirkungen durch störende medizinische oder soziale Faktoren
  • nicht zu beeinflussender Verlauf einer Erkrankung
  • Wegbleiben aus der Therapie
  • ​​​​​​​Selbstmord

Eine psychiatrische Behandlung oder eine Psychotherapie kann für die Patienten oder Patientinnen durchaus schädlich sein. Diese sogenannten Misserfolge lassen sich so erklären, dass verschiedene Aspekte nicht bedürfnisgerecht sind. Nicht selten ist der Therapeut durch eine ungünstige Verfahrensweise der Urheber des Dilemmas.

Demgegenüber steht die Erfahrung, dass sich die Persönlichkeit der Patienten durch die Therapie verändert, was Konflikte mit dessen Umfeld hervorrufen kann. Willigt ein Patient nicht in eine psychotherapeutische Maßnahme ein, kann das die Erfolgschancen maßgeblich verringern. Dasselbe trifft auf ein abruptes Absetzen einer Behandlung zu.

 

Gegenanzeigen und Wechselwirkungen der Psychiatrie

 

keine beschrieben

 

Behandler in der Psychiatrie sind

 

  • Psychologen oder Psychotherapeuten
  • Fachärzte für Psychiatrie oder Psychiater

Sie werden von einer Fülle an untergeordneten medizinischen und sozialen Fachbereichen unterstützt.

 

Unser Fazit zur Psychiatrie

 

Die Psychiatrie hilft Menschen aller Altersgruppen in schwierigen Lebensabschnitten. Zahlreiche Betroffene benötigen zudem ihr Leben lang die Begleitung und die Hilfe durch psychiatrisch geschulte Fachkräfte. Die alltäglichen Belastungen werden immer größer, sodass die Psychiatrie gegenwärtig für immer mehr Menschen eine echte Stütze geworden ist.

 

 

 

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