Altersflecken

Steckbrief: Altersflecken

  • Name(n): Altersflecken; Lentigo solaris
  • Art der Krankheit: Pigmentstörung
  • Verbreitung: 40+; genderunspezifisch
  • Erste Erwähnung der Krankheit: keine Angabe
  • Behandelbar: diverse Behandlungsmethoden mit unterschiedlichen Erfolgsaussichten
  • Art des Auslösers: intensive Sonnen- und UV-Einstrahlung
  • Wie viele Erkrankte: Jeder über sechzig Jahre
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; ggf. Dermatologe
  • ICD-10 Code(s): L80 – L99

Altern mit Stil

Altersflecken sind hell- bis dunkelbräunliche Veränderungen der Hautstruktur und Pigmentierung. In der Regel stellen sie zwar eine ästhetische Veränderung der Erscheinung dar, haben aber keine Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit.

Am häufigsten treten Altersflecken auf den Händen, im Hals-, Nacken- und Dekolletebereich sowie im Gesicht auf. Dies liegt daran, dass diese Hautpartien auch mit am häufigsten Sonnen- und UV-Einstrahlungen ausgesetzt sind; die häufigste Ursache der Entstehung dieser Hautpigmentveränderung.

Definition Altersflecken

Als Altersflecken, Lentigo solaris oder auch Lentigo senilis werden jene hell- bis dunkelbräunlichen Veränderungen der Haut bezeichnet, die sich mit steigendem Alter auf Körperstellen wie dem Gesicht, Hals- und Dekolletebereich sowie den Händen bilden. Diese Hautpigmentstörungen werden durch den Einfluss von Sonnenstrahlen und ultraviolettem Licht verursacht.

Grundsätzlich geht keine Gefahr von diesen Hautstrukturveränderungen aus. Sie sind nicht schmerzhaft und führen auch sonst nicht zu Einschränkungen der Gesundheit oder des Wohlbefindens. Ästhetisch fallen sie jedoch schon ins Gewicht.

Dennoch gilt es entstehende Altersflecken zu beobachten und sie gelegentlich vom Haus- oder Hautarzt untersuchen zu lassen, denn hinter einem vermeintlichen Altersfleck kann sich auch eine (wenn auch gutartige) Vorstufe von Hautkrebs verbergen.

Ab einem Alter von vierzig Jahren kann mit dem Auftreten der ersten Altersflecken gerechnet werden. Spätestens mit sechzig Jahren hat ein jeder Mensch den ein oder anderen Altersfleck, ohne dass es ihn wirklich tangiert.

Ebenfalls wurde ein Zusammenhang zwischen Hauttyp und Entstehung von Altersflecken festgestellt: Je heller die Haut, desto wahrscheinlicher ist auch die Entstehung von Altersflecken.

Was ist ein Altersfleck?

Ein Altersfleck ist eine Störung und Schädigung der Hautpigmentierung. Er kann einen hellbräunlichen bis sehr dunklen braunen Ton annehmen. Die Farbe steht häufig im Zusammenhang mit dem jeweiligen Hauttyp der Betroffenen. So neigen hellere Hauttypen zu helleren Flecken, während dunklere Hauttypen häufig auch dunkelnuanciertere Altersflecken haben. Auch hinsichtlich der Größe und Form kann keine einheitliche Aussage getroffen werden. Es entstehen lokal begrenzte Flecken, sogenannte Makulae.

Was sich eigentlich hinter den lokal begrenzten Hauttonveränderungen verbirgt ist Lipofuszin; ein bräunliches, wachsartiges Pigment, das auch häufig als Alters- bzw. Abnutzungspigment bezeichnet wird. Es ist ein Endprodukt, das bei der Oxidation ungesättigter Fettsäuren entsteht und von den Lysosomen nicht mehr vollständig abgebaut werden kann. Im Ergebnis bleiben sie als dunklere Pigmentablagerungen in der Oberschicht der Haut zurück und erscheinen uns als Altersflecken auf Händen, Dekolleté und im Gesicht.

Altersflecken sind übrigens nicht mit Sommersprossen zu verwechseln; auch wenn sie mit diesen ‚verwandt‘ sind. Bei Sommersprossen kommt es allerdings nicht zu einer Erhöhung der Melanozyten, wie es bei Altersflecken der Fall ist. Grundsätzlich gilt es das Auftreten und Entstehen eines Altersfleckes zu beobachten und ggf. vom Haus- oder Hautarzt untersuchen zu lassen. Denn hinter einem harmlos aussehenden Altersfleck kann sich auch eine Vorstufe von Hautkrebs verbergen … und dies gilt es durch den Facharzt ausschließen zu lassen.


Welche Ursachen gibt es?

Hinsichtlich der Ursache der Entstehung von Altersflecken ist man sich einig: Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Einfluss ultravioletter Sonneneinstrahlung und dem Entstehen der Altersflecken. Es ist das Sonnenlicht oder im Extremfall auch die Strahlungen der Sonnenbank, die unserer Haut zu schaffen machen.

Wer in jungen Jahren viel das Leben an frischer Luft und Sonne genossen hat, darf sich im Alter freuen, wenn langsam entstehende Hautpigmentstörungen an diese glücklichen, unbesorgten Kindertage zurück erinnern lassen.

Aus medizinischer Sicht ist es das Lipofuszin, das als unverarbeitetes Endprodukt in der Oberhaut zurückbleibt. Sonnenstrahlen befördern diesen Prozess. Wie? Ganz einfach. Unsere Haut verfügt über ein cleveres Schutzsystem. Ist unsere Haut Sonnenstrahlung ausgesetzt, so kommt es zu einer verstärkten Produktion von freien Radikalen; das Lipofuszin. Das Schutzsystem setzt ein: Die Zelllysosomen beginnen (in der Regel) das Pigment abzubauen. Antioxidantien wie Vitamin c und E oder auch Zink helfen dabei.

Mit dem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit der Zelllysosomen jedoch ab. Ebenso der Gehalt an Antioxidantien. Das Ergebnis? Die freien Radikale Lipofuszins können nicht mehr ausreichend abgebaut werden und bleiben als dunkle Ablagerungen in der Oberhaut zurück. Intensive US-Einstrahlung potenziert diesen Effekt.

Die ultraviolette Strahlung fordert die Leistungsfähigkeit der Zelllysosomen geradezu heraus und diese wiederum rufen die Antioxidantien um Hilfe, was diese in Qualität und Quantität ebenfalls beeinflusst. Dementsprechend sind besonders jene Körperpartien betroffen, die häufiger der Sonne ausgesetzt sind.

Doch aufgepasst! Es ist nicht nur die liebe Sonne, die unsere Haut herausfordert. Neuere wissenschaftliche Studien lassen einen Zusammenhang zwischen Altersflecken und dem Konsum von Genussgiften vermuten. Denn diese fördern nachweislich die Zellalterung und führen somit zu einem Leistungsabfall. Besonders Alkohol und Tabakrauch haben diese Alterungseffekt. Ebenso einige Medikamente sowie bestimmte Nitrate aus unserer Nahrung.

Zwar gilt als bewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen Genussgift und der Entstehung von Altersflecken besteht. Jedoch wird allgemein davon ausgegangen, dass diese Genussgifte einen potenzierenden Effekt bei der Entwicklung von Altersflecken haben, dass sie allerdings nicht ursächlich für diese verantwortlich sind. Die Verantwortung liegt hier bei unserer lieben Sonne.


Symptome und Anzeichen

Die Anzeichen und Symptome von Altersflecken sind rein äußerlich: Hautstellen verändern ihre Pigmentierung und entwickeln sich zu unregelmäßigen, bräunlichen, abzugrenzende Flecken unterschiedlicher Größe auf der Haut.

Neben der äußeren Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes sind keine weiteren Symptome bekannt. Sie rufen keine Schmerzen, Unannehmlichkeiten oder andere Auswirkungen auf die Gesundheit hervor. Auch das Wohlbefinden nimmt keinen Einfluss.

Altersflecken entstehen häufig dort, wo die Haut verstärkt der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Zu diesen Bereichen gehören:

  • die Handrücken,
  • die Unterarme,
  • das Gesicht,
  • das Dekolleté,
  • der Hals,
  • der Fußrücken.

Verändert sich ein Altersfleck hinsichtlich seiner Farbe, so gilt es diesen mit besonderer Obacht im Auge zu behalten. Denn Altersflecken verändern, sofern einmal gebildet, in der Regel ihre Farbe nur sehr gering. Sie können groß oder klein, rund oder unförmig sein. Typisch ist das Entstehen der Hautstörung bei älteren Menschen. Vereinzelnd sind aber auch jüngere Personen betroffen.

Wie die Altersflecken zu erkennen sind? Hier auf den Punkt gebracht:

  • Das äußere Erscheinungsbild der Haut verändert sich.
  • Hautstellen weisen erste Pigmentflecken auf
  • Die Farbe variiert von hellbraun bis dunkelbraun
  • Altersflecken variieren in Form, Größe und Gestalt

Diagnose und Krankheitsverlauf

Einen einheitlichen, wie akkurat nachvollziehbaren Krankheitsverlauf gibt es bei Altersflecken so nicht. Sie entstehen meistens spontan und entwickeln sich hinsichtlich ihrer Farbe, Größe und Gestalt innerhalb weniger Tage. Einzige Voraussetzung ist die Aussetzung der Haut zu Sonnen-, bzw. UV-Strahlungen. Scheint sich ein Altersfleck nur sehr langsam zu bilden oder gar ständig zu wachsen oder die Farbe zu ändern, gilt es in der Regel vorsichtig zu sein. In einem solchen Fall wird dringend zu einem Besuch beim Arzt geraten, der eine offizielle Diagnose stellen kann.

Wer mit der offiziellen Diagnose erst einmal abwarten möchte, kann mit einer einfachen Selbst- und Blickdiagnose zur Tat gehen. Hier hilft die offizielle ABC-Regel.

Dabei steht ‚A‚ für ‚Asymmetrie‚ und bezieht sich auf Form und Gestalt des Altersflecks. Dieser sollte in der Regel eine gewisse Symmetrie aufweisen. Bei Abweichungen sollte ein Arzt konsultiert werden.

Das ‚B‚ steht für ‚Begrenzung‚ und bezieht sich auf die lokale Ausbreitung des Altersflecks. In der Regel sollte ein Altersfleck lokal abgrenzbar sein und sich deutlich, ohne Farbausläufer, von der umgebenden Haut abheben.

Schließlich bezieht sich das ‚C‚ auf die Farbe (engl. Color). Altersflecken sind in ihrer farblichen Ausprägung, haben sie sich einmal entwickelt, konstant. Ihre Grundfarbe ist ein Braunton, der in seiner Intensität variieren kann. Tendiert die Hautpigmentveränderung allerdings schwarze, rötliche oder graue Farbnuancen aufzuweisen gilt es den Hautarzt aufzusuchen.

Sobald einer der genannten Punkte der ABC-Selbstdiagnose zutrifft, wird dazu geraten die entstehende Hautveränderung von einem Facharzt offiziell diagnostizieren zu lassen.

Eine Diagnose beim Facharzt geht über die reine Blickdiagnose hinaus. Hier geht es um eine exakte Ermittlung der Hautstörungen. Nur so können Verwechslungen hinsichtlich potentiell entwickelter schwarzer oder weißer Hautkrebszellen ausgeschlossen werden. Um eine Differenzierung vornehmen zu können, muss eine Gewebeprobe der betroffenen Hautstelle entnommen werden. Die Technik vollbringt den Rest.

Gelegentlich kann aber auch der Blick durch die Lupe helfen. Denn so werden die Pigmentflecken vergrößert und können in ihrer Struktur und Gestalt besser betrachtet werden. Bei besonders schwerwiegenden Fällen von schwarzen wie weißen Hautkrebszellen ebenso wie bei offensichtlich harmlosen Alterspigmentflecken reicht diese ‚vergrößernde‘ Diagnose manchmal sogar aus.

Schritt für Schritt bedeutet dies also:

  1. Selbstdiagnose: ABC-Regel
  2. Hautarzt – Dermtoskopie
  3. Hautarzt – Analyse einer Hautprobe

Häufigkeit und Diagnosedaten

Offizielle Diagnosedaten für Altersflecken gibt es nicht. Was man allerdings weiß ist, dass ein jeder Mensch ab einem Eintrittsalter von Vierzig mit dem Auftreten erster Altersflecken zu rechnen hat; spätestens aber im Alter von sechzig Jahren den ein oder anderen Altersfleck hat. Es ist somit ein jeder Bürger der BRD spätestens mit sechzig Jahren von Altersflecken betroffen.

Altersflecken werden, zwecks Datenerhebung und -Analyse, als Hautirritationen und Hautrötungen eingestuft. Den Diagnosedaten zur Hautrötung nach sind demnach Männer (53,6%) etwas häufiger als Frauen (46,4%) betroffen. Die Wahrscheinlichkeit steigt mit steigendem Alter. So verdoppelt sich das Auftreten von Hautrötungen zwischen den Altersgrenzen 45-65 und 65+.

Dafür existieren keine Unterschiede zu den jüngeren Altersgruppen <15 und 15-45 Jahre. Ein 'Trend' der nicht verwundert, ist man über den Entstehungsprozess von Altersflecken informiert. Besonders häufig scheinen, den Diagnosedaten zur Hautrötung folgend, übrigens Bewohner Thüringens zu sein.


Komplikationen bei der Krankheit

In der Regel ist beim Auftreten von Altersflecken nicht mit Komplikationen zu rechnen. Auch, wenn man diese unbehandelt vor sich hin ‚flecken‘ lässt. Die einzigen Komplikationen sind ästhetischer Natur und können heutzutage mit kosmetischen Produkten einwandfrei behoben bzw. kaschiert werden.

Es sind eben eigentlich nur unbrauchbar gewordene ungesättigte Fettsäuren, die sich in der Membran der Oberhaut ablagern und diese Ablagerungen haben keinen nachweislichen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen.

Hat man es nicht ganz so gut getroffen, kann sich über die Jahre ein Altersfleck zu einer Alterswarze, einer sogenannten Seborrhoische Keratose, entwickeln. Dann hat sich an der betroffenen Hautstelle nicht nur die Hautpigmentierung verfärbt, sondern es hat sich eine härtere, stark pigmentierte Wucherung gebildet, die sich dimensional von der Haut abhebt.

Ob ein Altersfleck das Potential birgt zu einer Alterswarze zu werden, liegt an den Genen und entscheidet sich demnach unabhängig der im Leben ausgesetzten Sonneneinstrahlung. Außer dem (erneut) ästhetischen Anspruch, stellt die Alterswarze genauso wenig Komplikationen dar, wie der Altersfleck. Es findest also keine Zellentartung zu schwarzen Hautkrebszellen oder anderen problematischen Mutationen statt.

Die einzige Gefahr bei Alterswarzen besteht allerdings darin, dass eine Verwechslung mit den Zellen von schwarzem Hautkrebs öfter vorkommt, als es lieb ist und sich daher entsprechende Therapiemaßnahmen zur Bekämpfung des schwarzen Hautkrebs verzögern.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Altersflecken entstehen spontan und innerhalb weniger Tage. Nur wenn sie sich sehr langsam entwickeln oder sich in Form, Farbe und Ausprägung verändern, heißt es Obacht geben und einen Arzt konsultieren. Ebenfalls hilft bei einer Selbstdiagnose die ABC-Regel, um für sich entscheiden zu können, ob ein Arztbesuch notwendig ist, oder nicht.

Ist die Erstdiagnose positiv und besorgniserregende Pigmentstörungen wurden als harmlose Altersflecken diagnostiziert, so muss in der Regel auch kein weiterer Arztbesuch erfolgen. Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und deswegen neigen Haus- wie Hautärzte heute immer häufiger dazu, Pigmentstörungen der Haut zu beobachten und in regelmäßigen Abschnitten technologisch diagnostizieren zu lassen.

Eigentlich ist es aber ausreichend, wenn man selbst sich, seine Haut und potentielle Pigmentstörungen beobachtet. Dann gilt aber auch: Wer eine Veränderung beobachtet, der geht zum Arzt … und zwar umgehend zum Dermatologen.


Behandlungsmethoden und Therapie

Aus medizinischer und fachärztlicher Sicht bedarf es keiner Behandlung oder Therapie, um Altersflecken zu ‚bekämpfen‘; denn außer ihrer ästhetischen Andersartigkeit sind sie gutartig und es geht keine Gefahr von ihnen aus. Wichtig ist und bleibt aber die professionelle, ärztliche Untersuchung und Abklärung, ob es sich tatsächlich um die Ablagerung von Lipofuszin in der Oberhautschicht handelt oder nicht.

Dann helfen Lasertherapien, die sich als besonders effektiv und wirksam zur Behandlung von Altersflecken erwiesen haben. Besonders in diesem Bereich wurden enorme technische Fortschritte erzielt, so dass die Laserbehandlung die wohl gängigste Behandlungsmethode zur Entfernung von Altersflecken geworden ist. Es ist und bleibt aber ein kosmetischer Eingriff und ist kein Notwendiger.

Es existieren übrigens verschiedene Lasertherapien, mit jeweils unterschiedlichen Erfolgschancen und -Aussichten. Typisch sind Behandlungen mit Rubin- und Erbium-Lasern. Ebenso häufig kommt der Alexandritlaser zur Entfernung von Altersflecken zum Einsatz. In jedem Fall werden bei einer Lasertherapie die freien Radikale der Oberhaut, die sich als farbveränderte Pigmentstörungen und Altersflecken gebildet haben, mit konzentriertem Laserlicht beschossen und so in ihrer Ansammlung zerschlagen.

Es ist eine punktuelle Hitzeeinstrahlung, bei der mit keinen weiteren Hautschäden zu rechnen ist. Sind die freien Radikale erst einmal lose und nicht mehr gesammelt kann das Schutzsystem der Haut seine Aufgabe wieder übernehmen und zur Umwandlung und Abtragung der Pigmentreste sorgen. Gelegentlich führt eine Laserbehandlung zu Hautirritationen und die punktuell behandelte Stelle schwillt an.

Dies ist personenabhängig und hängt auch häufig mit der Empfindlichkeit der jeweiligen Haut zusammen. Von solchen Irritationen erholt sich die Hautstelle jedoch innerhalb kürzester Zeit; spätestens aber nach vierzehn Tagen ist sie komplett regeneriert und alle Pigmentreste sind ebenfalls verschwunden.

Wer sich für das Entfernen seiner Altersflecken entscheidet und dazu eine Lasertherapiebehandlung wählt, muss mit mehreren Behandlungssitzungen rechnen. Nach jeder Sitzung ist übrigens darauf zu achten, dass die behandelte Hautstelle nicht intensiver UV-Strahlung ausgesetzt wird.

Wem die Behandlung mit dem Laser zu riskant ist, kann auch auf alternative Behandlungsmethoden setzen. So wird verstärkt auch mit Frucht- und speziell Vitamin A Säure gearbeitet. Ebenso erfolgsversprechend sind Präparate, die Retino enthalten. Beides wird in der Regel auf die Haut als Creme oder Gel aufgetragen. Hier wird allerdings lediglich das Symptom als solches bekämpft und versucht zu lindern. Ein Verschwinden der Altersflecken ist jedoch nicht zu erwarten. Die Altersflecken verlieren hierbei in der Regel an ihrer Farbintensität.

Einen anderen Therapieansatz verfolgen hingegen Peelings als Pflegeprodukte. Sie führen nicht zu einer Farbveränderung oder Bleichen der Altersflecken, sondern es wird versucht die obere Hautschicht, in der sich die Ablagerungen der freien Radikale eingelagert haben, sanft und auf natürliche Weise abzutragen, so dass sich eine neue, nicht-verfärbte Hautschicht bilden kann. Solche Peelings sind in der Regel auch mit Fruchtsäure versetzt.

Wer etwas aggressiver seine Hautschichten abtragen möchte, der greift zu Peelings mit Trichloressigsäure. Aber Vorsicht: Der Einsatz solcher Peelings ist im Vorfeld mit einem behandelnden Arzt abzuklären, da es sich hier um besonders aggressive Angriffe auf die Haut handelt. Reizungen und Irritationen können auftreten. Auch wenn beim Peeling zu stark Druck ausgeübt wird, können tieferliegende Hautschichten beschädigt werden. Das Ergebniss? Wunde Hautstellen, die das Potential für Entzündungen, Viren- und Bakterienherde bergen.

Am einfachsten lässt sich ein Altersfleck aber durch spezielles Make-Up ‚entfernen‘ bzw. kaschieren. Hier hat der Betroffene mittlerweile eine umfangreiche Auswahl diverser Pflege- und Kosmetikprodukte, mit denen sich Altersflecken auf Gesicht, Händen und Dekolleté abdecken lassen.

Dabei ist darauf zu achten, dass solche Produkte die Haut nicht zusätzlich reizen, sondern eventuell sogar zusätzlich sich positiv auf Haut und Altersfleck auswirken; wie u.a. spezifische Kosmetikprodukte, die der oberen Hautschicht ein Pusch an Antioxidanten liefern. Diese Form der ‚Therapie‘ ist allerdings immer nur eine zeitlich begrenzte, oberflächliche Behandlung.

Die einzelnen Behandlungsmethoden und Therapien noch einmal auf den Punkt gebracht:

  • spezielles Make-Up zum oberflächlichen Kaschieren der Altersflecken
  • Kosmetikprodukte mit bleichendem Effekt
  • Peelings zum Abtragen betroffener Hautschichten
  • Lasertherapien

Vorbeugung – Impfung und Prävention

Es gibt ein einfaches und effektives Mittel zur Vorbeugung der Entstehung der Altersflecken: Vermeiden Sie übertriebene UV-Einstrahlungen auf nackter, ungeschützter Haut. Wer viel und häufig seinen Körper der Sonne aussetzt, der riskiert das vermehrte Auftreten von Altersflecken im höheren Alter.

Ein industrieller Sonnenschutz ist hier natürlich die Sonnencreme und je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser der Schutz. So zumindest der Glaube der Allgemeinheit. Wichtig ist aber auch, dass der Sonnenschutz auf den jeweiligen Hauttyp abzustimmen ist.

Doch auch der Sonnenschutz von ‚Innen‘ ist bei der Vorbeugung von Altersflecken nicht zu vernachlässigen. Wer durch die richtigen Wirkstoffe seinem Körper hilft einen Schutzpanzer gegen die UV-Strahlung aufzubauen, tut auch etwas aktiv gegen die Entwicklung von Altersflecken. Besonders auf die benötigte Dosis täglicher Antioxidantien sollte in diesem Zusammenhang geachtet werden. Vitamin A, E und C, Zink und Selen sind nur die wichtigsten Elemente in diesem Zusammenhang.

Aber mal ehrlich? Wer sein Leben nicht im Keller oder in der Nacht verbringen möchte, wird sich den angenehm wärmenden Sonnenstrahlen nicht entziehen können … und so natürlich das Zusammenspiel von Sonne und menschlichem Organismus auch ist, so natürlich sind doch auch Altersflecken auf alternder Haut.

Neben der Vermeidung von direkter, ungeschützter Sonneneinstrahlung, ist auch eine grundsätzliche gesunde Lebensführung und Ernährung hilfreich zum Vorbeugen und auch Herauszögern von Altersflecken. Viel Bewegung und frische Luft regen nicht nur Seele und Geist, sondern auch den menschlichen Organismus an … und dazu zählt auch straffe, gesunde Haut deren Lysosomen und Antioxidanten fleißig und aktiv Lipofuszin vollständig abtragen und die Haut frisch und ohne Altersflecken entstehen lassen. Ebenso hilfreich ist eine gesunde Ernährung, die den Körper mit den notwendigen Nährstoffen versorgt.

Ergänzend sollten Sie auf eine gesunde Ernährung achten, um den täglichen Bedarf an schützenden Antioxidantien (Vitamin C, Vitamin E, Carotinoide, Coenzym Q10, Zink und Selen) zu decken. Außerdem sollten Sie nicht rauchen und Alkohol vermeiden, um der Hautalterung entgegenzuwirken.

Ein frisch gepresster Zitronensaft boostert nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Abwehrkräfte der Haut gegen UV-Strahlung. Knoblauch, Petersilie und auch Kartoffelsaft sind in ihrer Wirkung auch nicht zu verachten.

Natürlich schadet es auch nie, wenn man gelegentlich sich und seine Haut verwöhnt und einen Beautytag einlegt. Jede Zelle der Haut freut sich, wenn sie mit einer zusätzlichen Portion erfrischender Feuchtigkeit und Fette versorgt wird. Hierzu eignen sich Peelings und Behandlungen mit natürlichen Produkten wie Zitronensaft oder auch Buttermilch.

Übrigens sollte auch auf Besuche im Solarium verzichtet werden. Alkohol und Nikotin sind für Altersflecken reine Giftstoffe, denn sie fördern den Hautalterungsprozess und verlangsamen sein Regenerationspotential.


Prognose zur Heilung

Die Frage nach der Prognose zur Heilung ist eigentlich vielmehr eine Frage der persönlichen Einstellung zu seinen Altersflecken. Man kann sie mit Charme oder Gram tragen. Vom punktuellen Abdecken der Altersflecken mit Make-Up über Cremes und Peelings bis hin zu Laserbehandlungen fallen die Prognosen zur Heilung differenziert aus.

Bei heutigen Laserbehandlungen ist meistens mit einem vollständigen Entfernen der Altersflecken zu rechnen. Auch wenn dafür meistens noch mehrere Behandlungssitzungen stattfinden müssen; die behandelte Stelle bleibt in der Regel Altersfleckfrei. Das Entstehen neuer Pigmentstörungen an anderen Stellen der Haut kann dafür aber nur präventiv verzögert werden; und zwar durch gesunde Ernährung, verwöhnender Körperpflege und eines gesunden Körperbewusstseins sowie durch ausreichend Bewegung.

Andere Behandlungen wie Cremes und Peelings mildern die optischen Effekte der Altersflecken und lassen sie weniger ‚auffällig‘ erscheinen. Aber auch dies ist wieder eine Frage der persönlichen Einstellung. Schließlich sind diese entzückenden farblichen Veränderungen der haut doch auch zartes Zeichen eines gelebten Lebens … unter der Sonne der Welt.


Altersflecken mit Stolz tragen

Warum Altersflecken nicht mit Stolz tragen…?

… sind sie doch Zeichen eines gelebten Lebens unter der Obhut der Sonne. Sie sind ein Zeichen von Schönheit, Würde und Alter. Man darf sie offen tragen und mit stolz. Sie sind nicht gefährlich und schaden weder der Gesundheit noch dem Wohlbefinden.

Sie sind vielmehr Ausdruck eines gelebten Lebens. Sie erzählen wie gesund wir gelebt haben. Ob wir Stubenhocker waren oder Freizeitbanausen. Ob wir die Sonne geliebt oder gemieden haben. Ob wir auf uns acht gegeben haben oder nicht. Sie erzählen ein Leben voller Abenteuer.

Es ist der Blickwinkel, der entscheidet, ob Altersflecken wirklich Krankheiten sind. Immerhin gehören sie zum natürlichen Alterungs- und Lebensprozess dazu. Sie sind Zeichen eines neuen Lebensabschnittes. Warum sie nicht umarmen für das was sie sind? Zeichen der Haut, dass man sie hat spüren lassen … die Sonne genauso wie sie schützende Sonnencreme.

Alternative Behandlungsmethoden

Die Behandlung von Altersflecken erfolgt am besten präventiv, findet aber auch am Fall Anwendung. Neben der Laserbehandlung haben sich kosmetische Produkte wie Cremes, Peelings und Präparate durchgesetzt. Doch auch im Bereich der alternativen Medizin lassen sich einige interessante, wie wirksame Alternativen zum Mainstream feststellen.

So u.a. ausgefallene Entschlackungskuren für die Haut oder der Verzehr des asiatischen Vitalpilzes, wie er seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin zum Einsatz kommt. Auch zahlreiche Hausmittel, über Traditionen und Generationen gereicht, haben sich etabliert und als wirkungsvoll erwiesen.

Bei den Naturheilmitteln kann übrigens im Groben zwischen Mitteln zur innerlichen wie äußerlichen Anwendung unterschieden werden. Ebenfalls wird, wie bei den klassischen Behandlungsmethoden ein Unterschied dahingehend gemacht, ob das alternative Behandlungsmittel präventiv oder zur unmittelbaren ‚Behandlung‘ genutzt wird.

Setzt man vornehmlich auf natürliche und (daher) unkonventionelle, ergo alternative Heilmittel und Behandlungsmethoden, so wird von einem besonders positiven Effekt gesprochen, wenn Kombinationen unterschiedlicher Mittel genutzt werden. So freut sich der Körper nicht nur über ein erfrischendes Apfelessig-Peeling, sondern genauso sehr über einen belebenden und anregenden Drink aus frisch gepresster Zitrone, Ingwer und Knoblauch.

Welche Hausmittel können helfen?

Besonders im Bereich der Hausmittel ist die Liste präventiver wie akuter Behandlungsmittel gegen die Entstehung sowie der (farblichen) Minderung der Altersflecken lang. Schließlich wurden sie über Generationen nicht nur weiter gereicht, sondern haben sich ebenso als effektiv und wirksam bewährt. Wie die jeweiligen Hausmittel dabei wirken ist vielfach typspezifisch, weshalb man auf die hauseigenen, familiär genutzten, erprobten und für gut befunden Mittelchen ruhig vertrauen darf (… und auch soll).

Apfelessig
Es gilt als der Klassiker im Kampf gegen sich verfärbende Hautpigmente (besonders im Gesicht): der Apfelessig … und hier am wirkungsvollsten in Kombination mit Orangensaft, Zwiebelsaft oder Olivenöl. In einem Verhältnis 2:1 gemischt und täglich mit einem Wattebausch auf die betroffenen Hautstellen zum Einziehen auftragen, lässt es Altersflecken weniger dunkel erscheinen. Sie werden auf natürliche Weise gebleicht.

Tomatensaft
Weniger bekannt, aber genauso effektiv im Bleichen von Altersflecken ist Tomatensaft. Wird dieser mit Buttermilch gemischt und genauso angewandt, wie Apfelessig, ist das Ergebnis des Verlusts der Farbintensität der Altersflecken verwechselbar. Die Mischung aus Buttermilch und Tomatensaft sollte übrigens nicht länger als zwanzig Minuten auf der Haut bleiben.

Haferflocken
Auch Haferflocken, gemischt mit Zitronensaft, haben einen bleichenden Effekt. Einfach die betroffene Stelle mit der Haferflock-Paste bestreichen, einwirken lassen und im Anschluss mit warmen Wasser abrubbeln. So werden zusätzlich übrigens auch die Hautzellen nicht nur stimuliert, sondern auch aktiviert; was den Abbau der freien Radikale beschleunigt und so die Pigmentierung verlangsamt wird.

Aggressiv: Sandelholzpulver und Mandeln
Ein Mus aus gemahlenen Mandeln und Sandelholzpulver ist zwar untypisch (und etwas aus der Mode), dafür wirkt es wahre Wunder, wenn es um das aggressive Bleichen von Altersflecken geht. Um die Aggressivität etwas zu nehmen, hilft das Hinzufügen von Honig.

Zur ‚inneren‘ Heilung
Nicht nur äußerliche Hausmittel haben sich als effektiv erwiesen, gesunde Ernährung, ausreichend Nährstoffe, Vitamine und Mineralien sind es auch. Dazu isst (und trinkt) man am beten ausreichend Vitamin C und E. Ebenfalls sind Kohlarten, Hülsenfrüchte und auch Spinat wahre Booster gegen Altersflecken.

Auch reich an Antioxidantien sollte die Nahrung sein. Hier greift man am besten auf orangenes Gemüse wie Karotten zurück.

Heilkräuter und Heilpflanzen

Heilkräuter, Heilpflanzen und Gewürze gelten seit jeher als natürliche Heilmittel; so auch im Einsatz gegen Altersflecken. In der Regel werden sie hier zu einer Tinktur verarbeitet und äußerlich auf die Pigmentstörungen der Haut aufgetragen.

Wer mit Tinkturen aus Heilkräutern die Farbintensität aus seinen Altersflecken ziehen möchte, setzt auf eine Mischung aus Muskat, Myrrhe und Enzianwurzel. Aber auch regional heimische Kräuter wie Holunder, Kamille, Malve oder Zitrone sind in ihrer Wirkungskraft nicht zu unterscheiden.
Auch Hautkresse hat eine aufhellende Wirkung auf Pigmentstörungen der Haut; darüber hinaus wird aber auch die ‚gesunde‘ Haut angegriffen, so dass hier besonders akkurat und sorgfältig beim Auftragen gearbeitet werden muss.

Übrigens hat der Sud aus gekochten Gänseblümchen auch einen aufhellenden Effekt auf Altersflecken; ohne dass die umliegende Haut angegriffen und ebenfalls gebleicht wird.

Heiltinkturen auf den Punkt gebracht:

  • Muskat, Myrrhe, Enzian
  • Gänseblümchen

Ätherische Öle

Sämtliche Heilkräuter sind auch als ätherische Öle zur Behandlung von Altersflecken einsetzbar. Zusätzlich eignen sich ätherische Öle mit Bergamotte, Lavendel, Wildrose oder Zitrone. Ätherische Öle werden wie Tinkturen äußerlich auf den Altersfleck aufgetragen und in der Regel zum Einziehen auf der entsprechenden Körperstelle gelassen.

Ätherische Öle sind besonders sanft, aber doch intensiv in ihrer Wirkungsentfaltung. Sie haben vornehmlich bleichende Wirkung, beleben aber auch die Hautzellen, aktivieren und stimulieren sie.
Etwas ausgefallener, aber genauso erfolgreich ist eine Mischung aus Weihrauch- und Mandelöl.

Dieser Mix hat zusätzlich verjüngende Effekte auf die Haut. Karottensamenöl hilft ebenfalls bei der Reduzierung von Altersflecken; ebenso wie es sich positiv auf die Zellbildung auswirkt. Auch das Karottensamenöl gilt es mit einem ‚Trägeröl‘, wie Oliven- oder Mandelöl zu vermengen.

Ätherische Öle auf den Punt gebracht:

  • Karottensamenöl
  • Wildrose
  • Lavendel
  • Zitrone

Homöopathie und Globuli

Die Homöopathie hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als gleichberechtigte Alternative zur Allgemeinmedizin etabliert. Es ist ein holistisches Konzept, dass auf die potenzierende Kraft der Natur setzt. Auch bei Altersflecken hat die alternative Medizin eine Antwort: Kalium sulfuricum.

Das potenzierte Kaliumsulfat wirkt dabei nicht nur gegen Altersflecken, sondern auch bei Menstruationsbeschwerden, Depressionen und Husten. Ein wahrer Allrounder, der sich nicht nur für die Altersflecken in der Hausapotheke befinden sollte. Er sollte in der Potenz D6 bis D12 eingenommen werden; je nach Intensität der Altersflecken. In jedem Fall ist die Einnahme aber mit einem zertifizierten Homöopathen abzusprechen.

Grundsätzlich wird bei der Behandlung von Altersflecken zwar auf alternative Ansätze zurückgegriffen; die Homöopathie findet dabei aber nur sehr begrenzt Berücksichtigung; sind doch Heilmittel aus anderen alternativen Medizinen wirkungsvoller.

Schüssler-Salze

Auch Schüssler-Salze haben sich als alternatives Behandlungsmittel bei Altersflecken durchgesetzt. In der Regel wird dazu eine industrielle Schüssler Salz Salbe verwendet, die auf die Altersflecken aufgetragen wird. Die Salbe muss mehrmals täglich angewendet und umfassenden in den Altersfleck einmassiert werden.

Es sind übrigens zwei Schüßler-Salze, die bei Altersflecken eingesetzt werden können. Zum einen die Schüßler Salbe Kalium sulfuricum, die bei Pigmentierungsveränderungen eingesetzt wird und zum anderen die Schüßler Salbe Calcium sulfuricum zur intensiven Oberhautschichtreinigung.

Das Schüssler Salz zählt nicht zu den regulären Behandlungsmitteln; wird aber trotzdem noch in den Apotheken zum Kauf angeboten und von Ärzten empfohlen.

Diät und Ernährung

Ein Vorteil hat der ‚Kampf‘ gegen die alternden Flecken: Er kann jeder Zeit und immer beginnen … und zwar (wenn nicht bereits sowieso schon) durch eine Ernährungsumstellung: Das Maxim ist hier gesund, frisch und nährstoffreich mit einem Schwerpunkt auf die Einnahme der wichtigen Antioxidantien Vitamin C und E sowie Zink und Selen.

Dazu bieten sich besonders Karotten und Kohlarten an. Aber auch Hülsenfrüchte und Erbsen sind in ihrem Effekt für gesunde, aktiv arbeitende Haut nicht zu unterschätzen. Auch die Extraportion Eisen aus dem Spinat belebt den Zellabbau der Oberhaut ungemein.

Wer mit guter, nährreicher Nahrung seinen Organismus versorgt, sorgt sich auch um die Agilität seiner Hautzellen und beugt somit (unbewusst) auch dem Entstehen von Altersflecken vor. Wer nämlich einen gesunden Körper hat, der muss sich auch nicht um potentielle Funktions- und Leistungseinbuße seiner Hautzellen sorgen.


FAQ – Fragen & Antworten

Auf meinem Handrücken bilden sich kleine Sommersprossen. Was soll ich tun?

Keine Sorge. Es wird sich wahrscheinlich um natürliche Altersflecken handeln, von denen keine weitere Gefahr ausgeht. Um auf Nummer sicher zu gehen hilft es die Hautveränderungen zu beobachten und mittels einer ersten ABC-Analyse eine laienhafte Diagnose vorzunehmen. Wer Sicherheit haben möchte, geht zum Dermatologen.

Mich stören meine Altersflecken und möchte sie entfernen lassen. Ist das möglich?

Ja. Es gibt heute zahlreiche Lasertherapien, die sehr erfolgreich bei der kompletten Entfernung von Altersflecken sind. Meistens entsteht auch kein neuer Altersfleck auf der einmal behandelten Hautstelle. Lasertherapien können mehrere Sitzungen dauern, bis das erwünschte Ergebnis erzielt wird. Dabei können auch Hautreizungen und Irritationen entstehen.

Was begünstigt das Entstehen von Altersflecken?

In erster Linie sind es UV-Strahlungen, aber auch Genussgifte wie Alkohol und Nikotin wirken sich auf die Leistungsfähigkeit und Agilität der Hautzellen aus.

Ab wann bekommt man Altersflecken?

Altersflecken sind ein Zeichen von Hautalterung. Mit steigendem Alter steigt somit auch das Potenzial, dass die Hautzellen in ihrer Arbeit versagen und Pigmentstörungen entstehen. Durchschnittlich bekommt der Mensch mit vierzig seine ersten Altersflecken. Bei besonders gesunder Lebensführung und robuster Haut kann sich der erste Altersfleck aber auch bis zum sechzigsten Lebensjahr hinauszögern.

Bin ich als Frau stärker betroffen, weil meine Haut empfindlicher ist?

Nein. Es besteht kein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Altersflecken und dem Geschlecht. Hinsichtlich Hautrötungen, zu denen Altersflecken diagnosestatistisch auch gezählt werden, schneiden übrigens Männer schlechter ab.

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