Brustvergrößerung

Die Vergrößerung der Brust wird immer beliebter

Behandlung Brustvergrößerung In der heutigen Zeit werden wegen unserem Schönheitsideal, immer wieder Brüste aus ästhetischen Gründen vergrößert.

Eine Brustvergößerung, in Fachkreisen auch Mammaaugmentation genannt, wird in Deutschland jährlich ca. 15.000-20.000 Mal durchgeführt.

Sei es wegen Verschönerung, wegen einer entstellenden Fehlbildung oder aufgrund Amputation nach einer Krebserkrankung- die Brustvergößerung wird immer beliebter.

In diesem Ratgeber informieren wir Sie umfassend zum Thema Brustvergößerung. 

Was ist die Brustvergrößerung?

Eine Brustvergrößerung ist dazu gedacht, dass Brustvolumen und die Form zu verändern.
Die Silikonimplantate werden hierbei entweder zwischen Brustmuskel und Brustgewebe- oder hinter dem Brustmuskel platziert (siehe Techniken).

Man spricht bei diesem Eingriff von plastisch-rekonstruktiver Chirurgie. Sollte man seine Brust krankheitsbedingt operieren, handelt es sich um einen medizinisch indizierten Eingriff.

Hierbei herrscht medizinische Notwendigkeit, wobei die Krankenkasse je nach Krankheitsbild, volle Kosten erstattet, z.B. nach einer Krebserkrankung (im Sinne des Sozialgesetzbuches). Herrscht jedoch keine medizinische Notwendigkeit, müssen die Kosten aus eigener Tasche gezahlt werden, wobei man mit ca. 4000-7000€ rechnen kann.

Ursprung und Entwicklung:

1895 begann die Geschichte der Brustvergrößerung. In diesem Jahr wurde von Chirurg Vincenz Czerny erstmals ein Fettgeschwulst in die Brust einer Frau gesetzt, deren echte Brust abgenommen werden musste, aufgrund von Krebs. Die Durchblutung blieb leider nicht ausreichend, obwohl mit eigenem Körperfett gearbeitet wurde. Ebenso Experimente mit z.B. Wolle, Rinderknorpel oder Elfenbein erwiesen sich als sehr bedenklich.

Im Jahre 1961 wurde dann von zwei Ärzten aus Texas das erste Silikonimplantat entwickelt. Ein Jahr später fand die erste Operation statt, ein weiteres Jahr später, also 1963, wurden die Implantate auf den Markt gebracht. Es folgten viele Jahre, in denen sich Frauen beschwerten, die Silikonimplantate seien gesundheitsschädlich und würden Autoimmunerkrankungen hervorrufen.

So wurde das Produkt zumindest in den USA vorerst verboten, bis es letztendlich im Jahr 2006 nach etwaigen Studien und Weiterentwicklungen, wieder auf den Markt kam. In Europa war es aber durchgehend erlaubt, jedoch muss seit dem Jahre 2001 ein Qualitätsgütesiegel vorhanden sein, um der Patientin gute Qualität zu gewährleisten.

Funktion, Wirkung & Ziele – Behandlungen & Therapien

Es gibt verschiedene Arten, dass Implantat in die Brust einzusetzen. Im Vorfeld muss bestimmt werden, welcher Zugangsweg gewählt wird und wo genau das Implantat liegen soll. Dieser Zugang erfolgt entweder in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, über die Achselhöhle oder um die Brustwarzen herum.

Durchführung & Wirkungsweise:

Wie oben erwähnt wird das Implantat unterschiedlich eingesetzt. Die Technik hängt immer davon ab, welche Größe und Form die Brust hat, sowie welches Material gewählt wurde und wie groß der Warzenvorhof ist.

Bei der Technik mit Zugang durch die Hautfalte der Brust, schneidet der Chirurg eine drei bis vier cm lange Öffnung in die Falte und kann so das Implantat sicher unter oder über den Muskel schieben.

Wird es über die Achselhöhle eingesetzt, tunnelt sich der Chirurg mit Implantaten wie ein Minitrichter, durch einen ca. drei cm langen Schnitt, bis zur Brust. Dieser Zugangsweg ist weniger übersichtlich, hinterlässt jedoch kaum sichtbare Narben.

Bei der Technik, das Implantat mit Zugang über die Brustwarze einzusetzen, wird ein halbmondförmiger Schnitt um den Brustwarzenhof gemacht. Dort wird das Implantat in eine bereitgemachte Tasche platziert (meistens auf dem Brustmuskel). Diese Methode ist jedoch nur ratsam, bei kleinen Implantaten, weil dieser Eingriff schwieriger ist, als die anderen. Jedoch bleiben auch hier Narben weitgehend unsichtbar.

Die erstgenannte Methode, die, bei der das Implantat durch die Brustfalte geschoben wird, ist zur Zeit die beliebteste und am häufigsten angewendete Methode.

Alternative Behandlungen:

Eigenfett:
Wie oben bereits erwähnt, gibt es die Behandlung mit Eigenfett. Seit dem ersten Eingriff 1895, konnte diese Methode stetig verbessert werden, sowohl in medizinischer als auch in der ästhetischen Medizin.

Jedoch ist die Forschung dieses Gebietes noch nicht abgeschlossen.
Hierbei wird körpereigenes Fett entnommen und anschließend direkt unter die Haut der Brust injiziert. Nach neusten Forschungen, werden Stammzellen beigemischt, die dazu beitragen das sich neue Blutgefäße bilden, die dann in das Gewebe einwachsen können. Diese Technik wird für den Aufbau von kleinen Brüsten verwendet, sowie für die Modellierung von hängenden oder nicht symmetrischen Brüsten.

Hyaluronsäure:
Mit einer speziell entwickelten Hyaluronsäure, gilt diese Technik als besonders risikoarm und schonend für die Brust. Diese Säure gleicht der, die wir schon in unserem Körper haben, sie ist daher leicht verträglich und passt sich dem Körper an.

Die Säure, eine Art Gel, wird in die gewünschten Stellen injiziert und sorgt dort für einen langanhaltenden Effekt von Volumen. Dadurch vergrößert sich der Busen um ungefähr eine Körbchengröße und wird zeitgleich gestrafft. Diese Methode setzt aber voraus, dass die Säure in regelmäßigen Abständen nachgespritzt werden muss.

Brustvergrößerung ohne OP:
Im Netz findet man zahlreiche Tipps, wie man seine Brüste ohne eine Operation vergrößern können soll. Ob man diesen Tipps Glauben schenken kann, ist fraglich, jedoch ist hier einmal eine kurze Übersicht der Anweisungen, für eine größere Brust.

  • Sport: Liegestützen, Hanteltraining, Mauerpressen. All das soll helfen, den Brustmuskel wachsen zu lassen und die Brust somit größer wirken zu lassen
  • Hormone: Hierbei jedoch vorerst mit dem Frauenarzt sprechen- Östrogene sollten nicht nur zum Schönheitseffekt verwendet werden
  • Fenchel: Fenchel soll durch den Inhaltsstoff helfen, dass Wachstum des Brustgewebes anzuregen und somit bei regelmäßiger Anwendung helfen, die Brust um eine Körbchengröße mehr zu verändern.
  • Push-Ups: Die wohl weit verbreiteste und beliebteste Methode, für diejenigen die nicht das Geld oder den Mut zu einer OP haben. Natürlich vergrößert der Push-Up nur optisch und verändert nicht die eigentliche Größe der Brust.

Diagnose & Untersuchungsmethoden

  • Immer zu einem professionellen Chirurgen gehen
  • Risiken abwägen
  • Keine Belastung
  • Brusthalter zur Schonung tragen

So lange man zu einem Chirurgen geht, der sein Handwerk beherrscht, sollte man sich nicht all zu viele Sorgen machen.

Behandlung Brustvergrößerung Eine OP ist immer mit einem Risiko verbunden, aber das ist in jedem Bereich der Medizin so und sollte dem Patienten stets bewusst sein.

Die Dauer einer Operation nimmt für gewöhnlich nur einige Stunden in Anspruch. Anschließend bleibt man jedoch für mehrere Stunden in ärztlicher Obhut. Nach der OP ist man für mindestens eine Woche berufsunfähig. Der Körper darf nicht belastet werden, man sollte also keine schweren Sachen heben oder sich körperlich anstrengen – und das für einen Zeitraum von 6 Wochen.

Das ist deshalb so, weil sich die Brustmuskel erst einmal an die Fremdkörper (Implantate) gewöhnen müssen. Zusätzlich wird dazu geraten, einige Monate lang medizinische Brusthalter zu tragen, die das verrutschen der Implantate verhindern sollen.

Risiken & Nebenwirkungen:

  • Immer zu einem professionellen Chirurgen gehen
  • Risiken abwägen
  • Keine Belastung
  • Brusthalter zur Schonung tragen

 

Als 15 prozentiges Riskio, was relativ selten ist aber dennoch vorkommen kann, gilt die Kapselfibrose. Hierbei handelt es sich um eine natürliche Immunreaktion des Körpers, der das Implantat ‚abstoßen‘ will.

Hierbei bildet sich eine harte Gewebehülle bzw. Kapsel um das Implantat herum. Diese Kapsel besteht aus Bindegewebe. Zur Folge hat dies, starke Schmerzen sowie eine Verhärtung der Brust. In schlimmeren Fällen kann es zu Deformierungen kommen oder das Implantat kann reißen.

Meist wird hier bloß eine medikamentöse Behandlung oder eine Massage verordnet. je nach Schwere der Kapselfibrose, muss man sich noch einer OP unterziehen, bei der das Implantat wieder entnommen wird. Eine Kapselfibrose kann selbst nach Jahren noch auftreten und daher ist sie die gefährlichste Nebenwirkung.

Außerdem kann man mit Nebenwirkungen rechnen wie z.B. : Blutergüssen, Schwellungen oder Sensibilitätsstörungen an der Brustwarze. Diese Beschwerden klingen in der Regel aber ,schon einige Tage nach der OP, wieder ab. Bei Raucherinnen, kann durch das Nikotin, zu Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen kommen.

Pro&Kontra

Pro: Viele Frauen fühlen sich mit ihrem Naturbusen nicht wohl, so das sie sich dazu entschließen, ihre Brust zu vergrößern. Das ist natürlich das Gute daran. Die Brüste sind groß, straff, haben eine schöne Form. Dies stärkt das Selbstbewusstsein, denn wer seinen Körper schön findet, hat es leichter im Leben. eine Sorge weniger im Leben.

Kontra: Die negativen Seiten sind dafür die hohen Kosten, die starken Schmerzen nach der Operation, so wie die Risiken von eventueller späterer Körperbeeinträchtigung oder Kapselfibrose.

Wer behandelt?

Im Falle einer Brustvergrößerung, sollte man vorher genau überlegen, zu welchem Arzt man geht. Man kann nicht pauschal sagen, welcher Arzt der Beste dafür ist. Wichtig ist, dass sich der jeweilige Arzt auf jeden Fall auf dem Gebiet der Brustchirurgie spezialisiert hat.

Wichtig sind auch, dass er dementsprechende Weiterbildungen macht, um sein Fachwissen stets aufzufrischen und neues Wissen zu erhalten. Jeder seriöse Arzt, kann seine Qualifikationen nachweisen.

Nach Richtlinien sind Fachärzte der Richtung Plastische und Ästhetische Chirurgie, Chirurgie und Gynäkologie qualifiziert, Brust-OPs durchzuführen.

Unser Fazit:

Es gibt geteilte Meinung über die Brustvergrößerung. Man sollte das tun, was man für richtig hält, weil diese OP macht man nur für sich selber. Es ist jedoch wichtig sich im Vorfeld genauestens zu informieren, mehrere Ärzte kontaktieren und auch mehrere Beratungsgespräche mit den entsprechenden Ärzten zu führen, um sich auch vollkommen sicher zu sein.

Weil es sind (falls keine medizinische Notwendigkeit vorhanden ist) hohe Kosten damit verbunden und man sollte seinen Entschluss komplett vertreten können, bevor er durchgeführt wird. Wenn alles abgesichert ist und eine Entscheidung getroffen wurde, steht einer größeren Brust nichts mehr im Wege.

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