Fußpilz

Definition Fusspilz (Tinea pedis)

FußpilzUnter Fußpilz oder Dermatomykose versteht man eine Infektionskrankheit der Haut, die durch Dermatophyten (Hautpilze) verursacht wird.

Dermatophyten sind Fadenpilze, die sich von Kohlehydraten und Keratin ernähren.

Betroffen sind meist die Zehenzwischenräume, selten breitet sich ein Fußpilz auch auf die Fußsohlen aus.


Steckbrief: Fußpilz

  • Name(n): Fußpilz; Tinea pedis
  • Art der Krankheit: Pilfinfektion
  • Verbreitung: Hauptsächlich Euroa; Nordamerika und Nordasien
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Pilze; Sporen
  • Wieviele Erkrankte: Etwa 15% der Weltbevölkerung
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt
  • ICD-10 Code(s): ICD-10-GM-2017 – A00-B99 – B35-B49 – B35

Was ist Fußpilz?

Beim Fußpilz, den man im Fachjargon auch als „Tinea pedis“ oder „Tinea pedum“ bezeichnet, handelt es sich, wie der Name bereits vermuten lässt, um eine Pilzinfektion des Fußes. Zumeist beginnt eine solche zwischen den Zehen und breitet sich von dort ggf. weiter über den restlichen Fuß aus. Für gewöhnlich bricht dieses Leiden bei Personen aus, deren Füße zu starkem Schwitzen neigen und die darüber hinaus zumeist sehr dichte und enge Schuhe tragen.

Häufig äußert sich der Fusspilz in Form eines schuppenartigen Ausschlags, der starken Juckreiz verursachen kann. Zudem löst selbiger nicht selten auch einen brennenden oder stechenden Schmerz aus. Des Weiteren ist dieses Leiden teil hochgradig ansteckend und verbreitet sich über kontaminierte Bodenflächen, Handtücher, Kleidung und / oder direkten Kontakt.

Die vorliegenden Erkrankung weist eine enge Verwandtschaft mich anderen Pilzerkrankungen auf, so zum Beispiels mit der Dermatophytose oder der Wundrose. Eine erfolgreiche Behandlung kann in den meisten Fällen bereits mithilfe von rezeptfreien Medikamenten zu gewährleisten sein und eine Eingreifen seitens eines Arztes ist tendenziell nur bei extremen Fällen notwendig. Darüber hinaus sollte man nicht außer Acht lassen, dass der Fußpilz immer wieder ausbrechen kann, wenn man ihn einmal hatte. Die Erkrankung kann also durchaus chronischen Charakter aufweisen.

Besonders häufig sind Kinder oder Sportler betroffen. Aus diesem Grunde hat sich für den Fußpilz auch im Englischen die Bezeichnung „Athlete’s Foot“ einbürgern können. Letzteres lässt sich zumeist auf die bereits angeführte Problematik der Kombination aus Schwitzen und zu engem Schuhwerk zurückführen.


Welche Ursachen führen zu Fußpilz?

Fußpilz ist durch den direkten Kontakt mit erkrankten Personen oder durch Benutzung infizierter Gegenstände übertragbar. Die Ansteckung erfolgt häufig in öffentlichen Räumen wie Schwimmbädern, Duschen, Saunen oder Hotels. Bei guter Abwehrlage ist der Ausbruch der Erkrankung zu verhindern. Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht für Personen mit Durchblutungsstörungen, mit Diabetes mellitus und mit Immunschwäche (HIV, Chemotherapie). Durch ein feucht-warmes Klima, z.B. in engen Schuhen wird die Mykose gefördert.

Darüber hinaus kommen noch einige weitere Risikofaktoren infrage, die eine Ansteckung mit den für den Fußpilz verantwortlichen Erregern wahrscheinlicher machen können.

Hierzu gehören unter anderem:

  • Männliches Geschlecht – Statistisch gesehen erkranken Männer vielfach häufiger an Fußpilz als beispielsweise Frauen. Dasselbe gilt auch für Jungen im direkten Vergleich zu Mädchen.
  • Feuchte Socken und enge Schuhe – Personen, die zu einer erhöhten Bildung von Schweiß neigen, sollten wissen, dass dieser Umstand durchaus negative Folgen haben kann. Neben unschönen kosmetischen Faktoren spielen hierbei auch gewisse Infektion, wie beispielsweise Fußpilz, eine Rolle. Es ist daher empfehlenswert für stärker schwitzende Personen, dass diese immer ein Paar Wechselsocken mit sich führen oder im Sommer auf Sandalen umsteigen. Zu enge Schuhe und / oder Schuhe minderwertiger Qualität verstärken diesen Umstand zumeist noch.
  • Tausch von infizierten Objekten – Gerade wenn man in einem Mehrpersonenhaushalt lebt, lässt es sich bisweilen nicht vermeiden, dass man in Kontakt mit Objekten kommt, die zuvor von einer mit Dermatophyten infizierten Person in Berührung kamen. Ist dies der Fall, können sich auf diesem Wege sehr leicht die Erreger übertragen und somit eine weitere Person oder den ganzen Haushalt infizieren. Besonders gefährliche Objekte hierbei sind unter anderem: Bettlaken, Bettdecken und Matratzen, Schuhe, Handtücher und sogar Teppiche oder Teppichböden.
  • Barfußgehen in gefährdeten Bereichen – Besonders Schwimmbäder und Saunen sind, wie bereits einführend erwähnt, große Ansteckungsherde. Wer als an solchen Orten barfuß unterwegs ist, sollte im Nachhinein eine Desinfektion der Füße vornehmen oder dieselben mit einer in vielen Schwimmbädern zur Verfügung stehenden sog. „Fußpilzduschen“ absprühen. Durch dieses Verhalten lässt sich bisweilen das Gröbste verhindern.

Symptome & Anzeichen

Die Fusspilz Infektion beginnt unauffällig mit Juckreiz, meist in den Zwischenräumen der Zehen. Im weiteren Verlauf entstehen weiße Bläschen, die Haut trocknet aus und schält sich. Schuppung und blutende Risse sind zu beobachten. Auch nässende Stellen können auftreten. Die betroffenen Hautareale entzünden sich und verursachen Schmerzen. Unbehandelt breitet sich die Erkrankung aus und kann zu Fußnagelpilz führen.

Hierzu eine kurze Übersicht:

  • Abschälen der Fußhaut
  • Risse in der Fußhaut (sind oftmals besonders schmerzvoll für Betroffene und ermöglichen es Erregern überdies in den Organismus einzudringen
  • Schuppenbildung (eine raue und an einen Ausschlag erinnernde Verkrustung der Oberfläche des Fußes ist ein sehr häufig im Rahmen einer Tinea pedis zu beobachtendes Symptom)
  • Rötungen (ebenfalls wieder besonders zwischen den Zehen)
  • Blasen (in extremeren Fällen kommt es darüber hinaus zur Bildung von Blasen oder Bläschen, die den Heilungsprozess empfindlich verlangsamen können
  • Absterben der Haut
  • Starker Juckreiz der betroffenen Stellen
  • Brennender Schmerz (tritt besonders häufig im Umfeld von Blasen auf)

Diagnose & Krankheitsverlauf

Der Hausarzt oder Hautarzt betrachtet die Haut unter einer UV-Lampe und entnimmt Hautschuppen zur mikroskopischen Untersuchung. Unter dem Mikroskop sind die Hyphen der Dermatophyten deutlich erkennbar. Zur Abklärung der Pilzart kann der Arzt eine Kultur anlegen. Andere Ursachen wie Allergien oder Durchblutungsstörungen sind durch Zusatzuntersuchungen auszuschließen oder zu bestätigen.

Zumeist reicht es einem erfahrenen Mediziner aber vollkommen aus, wenn er nur einen kurzen Blick auf den betroffenen Fuß wirft. Auch eine Anamnese, also ein Patientengespräch, kann bei der Stellung der Diagnose sehr hilfreich sein. Dies ist insbesondere dadurch der Fall, da im Rahmen einer solchen festzustellen ist, ob der Patient sich in letzter Zeit eventuell in einer öffentlichen Badeanstalt oder einer Sauna aufgehalten hat. Diese Information in Kombination mit der Blickdiagnose sind oftmals ausreichend dafür, die vorliegende Erkrankung korrekt zu erkennen, einzuordnen und als solche anzusprechen.

Alles in allem bleibt also nur zu sagen, dass es kaum so einfach und sicher zu stellende Diagnosen gibt, wie es beim Fußpilz der Fall ist. Selbst fehlerhafte Diagnosen sind so gut wie ausgeschlossen. Es gibt zwar eine Vielzahl von Pilzinfektionen, aber nur wenige greifen den Fuß mit demselben Muster an, wie die Tinea pedis. Darüber hinaus ist eine ärztliche Diagnose oftmals vollkommen unwichtig. Es handelt sich nämlich bei der vorliegenden Erkrankung um einen der seltenen Fälle, die von einem Laien selbst zuhause mit sehr großer Sicherheit korrekt anzusprechen sind und somit einen Besuch beim Arzt beinahe überflüssig werden lassen. Nichtsdestotrotz sollte man im Zweifel trotzdem einen Gang zu seinem Hausarzt nicht scheuen. Vorsicht ist schließlich besser als Nachsicht.

Verlauf der Krankheit

Die Krankheit beginnt meist sehr langsam und schleichend. Nach einer Infektion mit dem entsprechenden Erreger nistet er sich in der Haut des Betroffenen ein und wächst langsam heran. Er wächst jedoch bedeutend schneller heran, wenn die klimatischen Bedingungen für ihn optimal sind. Das heißt, wenn er einem feucht-warmen Klima ausgesetzt ist, wie es sich in vielen Schuhen findet.
Einige tage oder Wochen nach der Infektion bemerkt der Erkrankte den Fußpilz dann zum ersten Mal. Zumeist durch einen leichten Schmerz zwischen den Zehen. Die Haut an den schmerzenden Stellen ist oftmals stark belastet und daher nicht selten sehr empfindlich gegenüber Berührungen. Darüber hinaus kann sich ein dauerhafter leichter Schmerz beim Gehen einstellen. Dies ist aber eher selten der Fall.

Nach einem Zeitraum, der sehr stark vom jeweiligen Fall abhängig ist, bildet sich der Fußpilz dann wieder von alleine zurück. Allerdings kann es in besonders drastischen Fällen auch dazu kommen, dass die Infektion die Fußsohlen befällt. Ist dies der Fall sollte man um jeden Preis einen Arzt konsultieren. Zwar ist dieser Umstand nicht lebensgefährlich, aber kann unter anderem dazu führen, dass die Mobilität des Erkrankten temporäre Einschränkungen erleidet.

Dennoch sollte man stets bedenken, dass beinahe 99% aller Fälle recht harmlos verlaufen und es kaum bis gar nicht zu nennenswerten Komplikationen kommt. Darüber hinaus klingt eine Infektion etwa nach zwei Wochen bis zwei Monaten wieder ab. Nicht vergessen sollte man aber, dass nämlich immer wieder kehren kann. Wer einmal infiziert ist, trägt den Erreger zumeist ein Leben lang mit sich herum.


Häufigkeit & Diagnosedaten vom Fusspilz

Global betrachtet sind etwa 15% der Weltbevölkerung von Pilzinfektionen im Allgemeinen betroffen. Von diesen 15% ist etwa eine von fünf Personen ein Kind. Der Rest sind Jugendliche und Erwachsene.

Fußpilz ist darüber hinaus in verstärktem Maße als eine kulturelle Krankheit wahrzunehmen. Denn besonders in Regionen der Welt, in denen es Standard ist, ganzjährig festes Schuhwerk zu tragen, tritt Fußpilz besonders häufig auf. In Regionen, da die meisten Personen entweder barfuß gehen oder offene Sandalen tragen, kommt es dagegen kaum zur Bildung von Fußpilz. Hieraus ergibt sich, dass zumeist Europäer, Nordamerikaner und Nordasiaten betroffen sind. Interessanterweise lässt sich dieser Trend auch historisch nachvollziehen. So gab es bis zur industriellen Revolution kaum Fälle dieser Erkrankung. Dies änderte sich schlagartig mit dem Aufkommen von massenhaft produzierten Schuhen und der damit einhergehenden Senkung der Preise für selbige. Als jeder sich Schuhe leisten konnte, explodierten die Zahlen an mit Fußpilz leidenden Personen geradezu. Zuvor ging man in der Regel barfuß und trug nur zu besonderen offiziellen Anlässen festes Schuhwerk.

Darüber hinaus leiden besonders häufig Sportler an dieser Krankheit. Dies ergibt sich daraus, dass sie über oftmals sehr lange Zeiträume hinweg sehr enge und luftundurchlässige Schuhe tragen müssen und zudem im Zuge ihrer Betätigung vermehrt schwitzen. Hierdurch schaffen sie den perfekten Nährboden für die Pilzerreger, die für die vorliegende Krankheit verantwortlich zu machen sind.

Ebenso erwähnenswert ist der Umstand, dass Männer weitaus häufiger betroffen sind als Frauen. Die genauen Gründe hierfür sind noch unklar. Manche Personen vermuten, dass es damit zusammenhängen könnte, dass Frauen häufig über eine breitere Palette von Schuhen verfügen. Wobei ein häufiger Wechsel ebenso positiv gegen eine Infektion zu wirken imstande ist, wie das Tragen von Sandalen. Offizielle Forschungen in die Richtung gibt es jedoch kurrent keine.

Diagnosedaten

Die aus einer Diagnose gewonnenen Daten sind im Falle der Fußpilzerkrankung eher zu vernachlässigen. Sicherlich sind sie essentiell wichtig zur Determination des vorliegenden Leidens, aber auch nur dann, wenn größte Unsicherheiten vorliegen. Wie bereits erwähnt, kann der Arzt eine Infektion mit Fußpilz binnen weniger Sekunden durch bloßes Angucken der betroffenen Hautpartien feststellen.

Von größerer Bedeutung dagegen sind die ggf. zur weiterführenden Testung ins Labor gesandten Hautschuppen. Diese sollen dazu dienen, die genaue Art des auslösenden Pilzes herauszustellen. Dieses vorgehen kann bei der Planung einer effektiven Therapie durchaus behilflich sein. Es ist aber in dem meisten Fällen schlicht nicht notwendig.


Komplikationen bei der Krankheit

Komplikationen sind bei der vorliegenden Krankheit eher rar gesät. Nichtsdestotrotz kann es dennoch vorkommen, dass die Infektion auf andere Körperstellen übergeht.

  • Hände – Wer nicht davon ablassen kann, die betroffenen Stellen am Fuß zu kratzen oder anderweitig zu berühren, läuft Gefahr, eine ähnliche Infektion ebenso an den Händen zu entwickeln. Daher im wahrsten Sinne des Wortes: Finger weg.
  • Nägel – Bei einem ungünstigen Verlauf, kann die Infektion auf die Nägel übergehen und einen sog. „Nagelpilz“ auslösen. Dies gilt gleichermaßen für die Fußnägel und für die Fingernägel. Auch dieser ist nicht allzu tragisch, aber in aller Regel schwieriger zu behandeln.
  • Lenden – Nicht selten breitet sich die Pilzinfektion vom Fuß in Richtung der lenden und der Schamregion aus. Liegt dieser fall vor, sollte man unbedingt einen Arzt kontaktieren.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Insofern sich die Infektion mit Fusspilz und die daraus resultierenden Schmerzen und Ausschläge nicht von alleine zurückziehen, sollte man einen Ganz zum Arzt in Erwägung ziehen.

Diabetiker sollten dagegen immer sofort einen Arzt aufsuchen, ebenso HIV-Erkrankte. Diese Personen sind oftmals sehr stark betroffen und können vielerlei Folgeerkrankungen ausbilden.


Behandlung & Therapie

Zur lokalen Selbstbehandlung gibt es eine Reihe von rezeptfreien Anti-Pilzmitteln in Form von Puder, Salben, Gel, Sprays oder Tabletten. Diese Mittel enthalten meist Clotrimazol oder Bifonazol als fungizides Medikament.

Die Behandlung sollte auch nach Abklingen der Symptome fortgesetzt werden, um einen Rückfall zu verhindern. Ein sehr wirksames Hausmittel gegen Fußpilz ist Knoblauch, roh gegessen oder als Knoblauchsaft eingenommen.

Wegen der Geruchsbelästigung empfiehlt sich jedoch die Verwendung eines geruchlosen Knoblauchpräparats zur innerlichen Anwendung, z.B. Knoblauchkapseln. Mit einer Knoblauchzehe kann man befallene Hautpartien einreiben. Auch ein Fußbad mit Apfelessig ist ein bewährtes Hausmittel; Essig lindert den Juckreiz und wirkt anti-mykotisch, da Dermatophyten einen basischen pH-Wert bevorzugen.

Nach dem Fußbad sollte man die Füße sehr gründlich trocknen, z.B. mit einem Fön. Einreiben der Haut mit Teebaumöl wirkt ebenfalls gut gegen Hautpilze und gegen Nagelpilz.

Zu den bewährten Hausmitteln gehört auch Backpulver, das mit Wasser zu einer dicken Paste verrührt und auf die befallenen Stellen aufgetragen wird. Außerdem kann man mit Homöopathie gegen Fußpilz vorgehen; geeignete Mittel sind Kalium chloratum und Kalium phosphoricum in einer D6 bis D12.

Da der Ausbruch einer Pilzinfektion durch eine starke Immunabwehr verhindert werden kann, empfiehlt sich zusätzlich eine Stärkung des Immunsystems z.B. mit Präparaten, die Echinacea-Extrakte (Roter Sonnenhut) enthalten oder durch Zufuhr von hochdosiertem Vitamin C.

Hygiene ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Therapie. Socken, Handtücher und Waschlappen sollten desinfiziert werden, ebenso der Boden des Badezimmers und der Dusche. Jedes Familienmitglied sollte eigene Handtücher und Instrumente zur Fuß- und Nagelpflege benutzen.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Diese Hinweise können dabei helfen, Fußpilz effektiv vorzubeugen:

  • Füße trocken halten, besonders zwichen den Zehen – Hierzu empfiehlt es sich, so oft es geht barfuß zu gehen, insofern man sich nicht in einem Schwimmbad oder ähnlichem aufhält. Lufttrocknung ist die beste Methode. Dennoch sind natürlich auch Handtücher usw. einsetzbar.
  • Häufiges Wechseln der Socken – Es ist empfehlenswert, die Socken bis zu drei Mal täglich zu wechseln. Je nach Menge von Schweiß.
  • Leichtes und luftiges Schuhwerk tragen – Sandalen, spezielle luftdurchlässige Schuhe und Lederschuhe sind hier empfehlenswert. Schuhe aus künstlichen Materialien dagegen nicht.
  • Keine Schuhe anderer Personen auftragen
  • Fußpuder anwenden

Prognose zur Heilung

Die Prognose ist durchweg gut. In 99% der Fälle ist eine Fußpilzerkrankung kaum der Rede wert und verschwindet von alleine wieder. Oftmals ist es nichtmal notwendig, einen Arzt zu konsultieren. Sollte der Fußpilz jedoch dauerhafter Natur sein, sollte man einen ganz zur Praxis nicht scheuen.

Weniger gut sieht die Prognose für Personen aus, die an Diabetes oder HIV bzw. AIDS leiden. Diese sollten sofort einen Arzt aufsuchen und Hilfe in Anspruch nehmen. Nicht zuletzt deswegen, weil sie besonders anfällig für weiterführende Erkrankungen sind.


Alternative Medizin & Hausmittel

Welche Hausmittel können helfen?

Es gibt eine ganze Reihe sehr hilfreiche Hausmittel gegen Fußpilz. Hier einige in der Übersicht:

  • Fußbäder: Lauwamres Wasser, das man zuvor mit Lavendelöl, Apfelessig oder Salz versetzt hat, hilft sehr effektiv gegen Fußpilz.
  • Urin: Die Verwendung von Eigenurin, um gegen Fußpilz vorzugehen ist ebenso empfehlenswert. Durch die Antibakteriellen Eigenschaften des Urins, kann dieser dabei helfen Keime abzutöten und wegzuspülen.
  • Knoblauch: Knoblauch wirkt bei diesem leiden wahre Wunder. Dabei ist es egal, ob man ihn äußerlich oder innerlich anwendet. beide Varianten sind sehr effektiv. Hierzu entweder Teile des Gewächses schlucken oder aufschneiden und die betroffenen Stellen damit einreiben.
  • Backpulver: Die infizierten Stellen mit Backpulver einreiben und etwa 10 Minuten einwirken lassen. Dies wiederhole man etwa 2 Mal pro Tag über eine Woche hinweg und der Fußpilz gehört meist der Geschichte an.

Alternative Behandlungsmethoden

Welche alternativen Heilmittel sind zu empfehlen?

Keine feststellbar


Behandlungen

Hilfreiche alternative Behandlungsmethoden sind unter anderem:

  • Fußbäder
  • Barfuß laufen
  • Spezielle Schuhe tragen
  • Kräuterwickel
  • Salben und Cremes
  • Abföhnen der Füße

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Eiche
  • Lavendel
  • Neem
  • Salbei
  • Schafgarbe
  • Teebaum

Alle der soeben erwähnten Heilkräuter und Heilpflanzen sind entweder als Tee oder als Aufguss, getrocknet oder frisch oder zu Pulver zerrieben bzw. in Form einer Pille einzunehmen. Hierbei sind die Methoden der Verabreichung häufig nur als wenig beeinflussend auf die Wirkung zu betrachten. Besonders aber eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen bietet sich im Falle des Fußpilzes an. Dazu gebe man nämliche in zerlassenes Schmalz ein und lasse diese Mixtur auskühlen und sich erhärten. Insofern man eine potentere Salbe oder Creme wünscht, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei dem Heilpraktiker der Wahl beziehen. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.


Ätherische Öle

Folgende ätherische Öle können angewendet werden:

  • Lavendel
  • Teebaum
  • Thymian
  • Ysop
  • Pfefferminz
  • Nelke

Die soeben genannten ätherischen Öle sind im Falle einer Erkrankung mit Fußpilz entweder im Rahmen einer Aromatherapie anzuwenden oder aber äußerlich aufzutragen. Von einer innerlichen Anwendung wird abgeraten.

Trotzdem ist die Rücksprache mit einem Arzt unerlässlich, um ggf. Allergien und Unverträglichkeiten im Vorfeld zu erörtern.


Homöopathie

  • Acidum hydrofluoricum
  • Silicea
  • Kalium phosphoricum
  • Kalium chloratum
  • Antimonium crudum
  • Lachesis

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


Schüssler-Salze

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


Diät & Ernährung

Bei einer Erkrankung mit Fußpilz empfiehlt sich grundsätzlich ein durch gesunde Nahrung gestützter Aufbau des Immunsystems. Ansonsten liegen keinerlei erprobte Formen der Diät oder Ernährung vor.


Alternative Behandlungen

Für einen genauen Überblick über alternative Behandlungen bietet es sich an, die oben schon angeführten abermals unter die Lupe zu nehmen.


FAQ – Fragen & Antworten

Ist Fußpilz ansteckend?
– Ja, auf jeden Fall. Man sollte daher vermeiden, allzu nahen Kontakt mit betroffenen Personen zu pflegen, während diese an der Krankheit leiden. Dieses lässt sich jedoch nicht immer vermeiden, weshalb eine Infektion kaum auszuschließen ist. Es bleibt einem alleine übrig, sich so gut wie möglich präventiv gegen eine Infektion zu schützen.

Wie lange dauert eine Fußpilzerkrankung für gewöhnlich an?
– Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Da die Entwicklung des Fußpilzes von vielen Faktoren bestimmt wird, die alleine der Erkrankte beeinflussen kann. Wer also trotz einer Infektion weiterhin enge und qualitativ minderwertige Schuhe trägt und seine feuchten Socken nicht regelmäßig wechselt, der hat mit Sicherheit länger an diesem Leiden zu knabbern, als eine Person, die alle notwendigen Vorbereitungen trifft. In aller Regel sollte die Infektion aber nicht länger als einen Monat dauern.

Selbstbehandlung oder doch Arzt?
– Es reicht oftmals schon, wenn man selbst gegen den Fußpilz ausrückt. Ein Arzt ist bei dieser Erkrankung nur selten notwendig. Sollte man jedoch an einer Immunschwäche leiden, Diabetiker sein ider gerade eine Chemotherapie unterlaufen, ist es besser, wenn man dennoch einen Mediziner konsultiert. Darüber hinaus sollte man dies auch dann tun, wenn sich nach etwa 2 Wochen keine merkliche Verbesserung einstellt.


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