Aufdeckende Hypnose

Aufdeckende Hypnose – Hypnose deckt auf 

Hypnosen lässt sich bei vielen Symptomen anwenden. Unter anderem lassen sich Ängste, Allergien und Schlafstörungen durch Hypnose behandeln. Auch das Rauchen kann man sich dadurch abgewöhnen. Häufig sind aber die Symptome, welche sich zeigen, nicht das eigentliche Problem. Sondern die Symptome sind ein Warnruf Ihres Körpers, dass sich etwas in Ihrem Leben verändern sollte. Oft hört man von Krankheiten, die einen psychischen Ursprung haben, das heißt, dass Symptome durch Stress und Probleme verursacht werden. Durch aufdeckende Hypnose ist es möglich, die Ursachen Ihrer körperlichen Beschwerden herauszufinden und Lösungsansätze zu finden.

Krankheiten kommen nicht allein von Krankheitserregern

Der Körper ist jeden Tag einer Vielzahl von Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern ausgesetzt. In den meisten Fällen ist unser Immunsystem aber stark genug, um die Erreger abzuwehren. Aber Konflikte im Familien- und Freundeskreis, oder auch Beziehungsprobleme sind belastend. Meist sind es die unbewussten, ungelösten Konflikte oder Traumata, die Ihren Körper schwächen. Dadurch werden Sie müde und schlapp. Ihnen fehlt schlichtweg die Energie, um Ihr Immunsystem auf dem richtigen Niveau zu halten. Krankheitserreger können nun leichter in Ihren Körper eindringen, und beispielsweise eine Grippe auslösen.

Schon nach einigen Tagen bemerken Sie Halsschmerzen und Fieber. Dies sind die Symptome einer Grippe, welche Ihnen die Information geben, dass Sie krank sind.

Durch Medikamente, wie zum Beispiel Psychopharmaka, werden die Symptome unterdrückt. Wie wir aber gerade gelernt haben, sind die Symptome nicht die eigentliche Krankheit. So kann es zum Beispiel sein, dass die Beschwerden nach einiger Zeit noch stärker wiederkehren.

Körperliche Beschwerden sind ein Anzeichen für ungelöste, oft unterbewusste Konflikte 

Ihr Unterbewusstsein versucht, mit traumatischen Erlebnissen und Konflikten so umzugehen, wie es für ihn am besten ist. Das heißt aber nicht, dass es auch für Sie am besten ist. Deswegen muss man den Ursprung der Ursachen Ihrer Symptome auf den Grund gehen.

Natürlich kommt bei vielen das Bild einer Gesprächstherapie in den Sinn, wenn es darum geht, Ursachen für psychische Probleme zu finden. Aber Probleme, die Krankheiten auslösen, sind meist unbewusst und verdrängt. Rein durch Gespräche ist es schwer, die tatsächliche Ursache herauszufinden. Denn über unangenehme Dinge möchte man am liebsten nicht sprechen und eigentlich auch gar nicht darüber nachdenken. Das führt dazu, dass Betroffene durch lange Zeit der Verdrängung eine eingeschränkte und/oder verzerrte Wahrnehmung haben. Eine Gesprächstherapie ist in diesem Fall sehr zäh und führt oft nicht zu dem erhofften Ergebnis.

Hypnose als Hilfe zur Ursachenfindung und Schmerzlinderung  

Die Medizin schaut immer auf die Symptome. Oft macht das auch Sinn. Wenn Sie gestürzt sind, suchen Sie einen Arzt auf. Sie beschreibe ihm Ihre Symptome und er stellt fest, dass Ihr Bein gebrochen ist. Sie bekommen einen Gips, und in ein paar Wochen sind Sie wieder gesund. Nur leider läuft es nicht immer so reibungslos. Viele Menschen gehen zur Arzt und beichten über ihre Symptome. Durch anhand dieser Beschwerden kann der Arzt keine organische Ursache finden. Um nun eine Mögliche psychische Ursache der Beschwerden zu finden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Gesprächstherapie, wie wir bereits gelernt haben, führt nicht in allen Fällen zum gewünschten Ergebnis. Eine weitere Methode zum Aufdecken der Ursache und Linderung der Symptome ist die Hypnose.

Ursachenbereiche

Wie bereits beschrieben, beruhen die Ursachen der Krankheiten auf nicht gelösten Konflikten oder nicht verarbeiteten Erlebnissen aus der Vergangenheit, welche vom Bewusstsein verdrängt wurden. Die Ursache lässt sich in verschiedene Zeitbereiche einteilen.

Von der Geburt bis in die Gegenwart
Sind die Ursachen in diesem Zeitraum geschehen, nennt man sie posttraumatisch. Die Ereignisse, welche dort passiert sind, wurden bewusst miterlebt. Die meisten Ursachen für Krankheiten sind posttraumatisch.

Es gibt allerdings noch weitere Erklärungen für die Herkunft von Beschwerden.

Schwangerschaft
Bevor Kinder das Licht der Welt erblicken, leben sie neun Monate im Bauch der Mutter. Dort konnten sie ihre Gefühle bereits miterleben. Diese werden im Gehirn gespeichert. Solche Erlebnisse nennt man system-traumatisch.

Familiensystem
Jeder Mensch hat Eltern und Großeltern. Im Laufe der Generationen können traumatische Erlebnisse durch die Zugehörigkeit der Familie weitergegeben werden. Dies geschieht unterbewusst und entsteht durch die systemische Zugehörigkeit zu den Eltern.

Auch wird über den Zeitabschnitt des früheren Lebens gesprochen. Hier geht es um Bilder im Unterbewusstsein, welche aus den Eindrücken des früheren Lebens stammen sollen. Die Glaubwürdigkeit des Zeitbereichs ist allerdings umstritten.

Die Therapie

Wenn Betroffene in Trance versetzt werden, können körperliche Symptome gelindert werden. Dies führt zu einer tiefen Entspannung des Körpers. Dadurch kann es passieren, dass sich die Verdrängten Ereignisse und Gefühle ganz von selbst zeigen. Dieser Vorgang kann unterschiedliche lang sein, und demnach muss eine entsprechende Anzahl an Therapiestunden abgeleistet werden.

Posttraumatische Stresssyndrome werden in der Regel wenigen Sitzungen behandelt. Ein Beispiel hierfür sind körperliche Beschwerden aufgrund eines Unfalls, obwohl die körperlichen Ursachen der Symptome längst verheilt sind. Der psychischer Grund der Symptome kann aber zum Beispiel der nicht verarbeitete Unfallhergang sein. Schuldgefühle oder Wut auf den Gegenüber lassen den Körper unterbewusst leiden.

Multiple körperliche Beschwerden und Schmerzzustände nehmen meist längere Zeit in Anspruch. Grund dafür sind die starken Beschwerden durch unterbewusste, traumatische Erlebnisse.

In der Therapie geht es um Regression. Das heißt, dass man in der Zeit zurück reist und das Geschehene noch einmal miterlebt und mitfühlt. Aus diesem Grund ist die Hypnose auch so wichtig, denn durch den Trancezustand wird das Erinnerungsvermögen stark erhöht. Da Betroffene bei vollem Bewusstsein oft nicht die wahren Ereignisse schildern, da sie das Geschehene soweit verdrängt haben, dass sie sich bewusst nur wenig bis gar nicht erinnern können und das Geschehene meist verzerrt wiedergeben.

Wichtig bei der Hypnose ist auch die eigene Bereitschaft, mit den Erlebnissen ein zweites Mal konfrontiert zu werden.

Sind die Ursachen nun erst einmal gefunden, ist es wichtig, dass diese negativen Gedanken und Gefühle aus dem Körper „verbannt“ werden.

Der systemische Ansatz

Es ist, aus therapeutischer Sichtweise, sehr wichtig, den Menschen nicht nur als Individuum wahrzunehmen, sondern ihn in Bezug auf seine menschlichen Beziehungen zu sehen. Der systemische Ansatz meint damit also, dass das Problem nicht als Störung des Individuums angesehen wird, sondern als Ausdruck des zwischenmenschlichen Miteinanders.

Es ist für den Menschen wichtig, mit seinen Mitmenschen versöhnt zu sein. Durch die Hypnose wird versucht, ungelöste Konflikte aus der Vergangenheit aufzudecken und aus dem Körper zu verbannen, sodass der Betroffene versöhnlich auf sein Leben zurückblicken kann.

Befürchtungen

Viele Menschen haben Angst davor, dem Therapeuten ausgeliefert zu sein. Denn die Trance ist ein besonderer Zustand des Körpers, bei welchem das Bewusstsein ruht und das Unterbewusstsein ist wach. Außerdem haben viele Betroffene Angst davor, sich an Geschehnisse aus der Vergangenheit zu erinnern und ein zweites Mal den Gefühlen ausgesetzt zu sein. Desweiteren schreckt der Gedanke ab, sich nach der Hypnose an nichts mehr erinnern zu können. Doch in der Realität ist die Hypnose ein Vorgang der Erinnerung und nicht des Vergessens. Erfahrungsgemäß erleben Betroffene die Hypnose als Entspannung. Auch einer tiefen Trance bekommen Patienten alles mit, was um sie herum passiert. In der Entspannung der Hypnose kommen die inneren Kräfte der Selbstregulierung und Selbstheilung zum Tragen.

Sind Sie überzeugt?

Erfahrungsgemäß gehen die wenigsten Menschen bei körperlichen Beschwerden zur Hypnose. Wenn der Arzt keine organische Ursachen für Ihr Leiden finden kann, wird er Ihnen Medikamente verschreiben, um Ihre Symptome zu lindern. Doch nicht nur, dass die Beschwerden, wie oben beschrieben, durch die nicht geklärte Ursachen schlimmer werden könnten, bringen Medikamente oft mehr Negatives mit. Medikamente haben Nebenwirkungen, welche zu Ihren bereits bestehenden Beschwerden hinzukommen. Und genau hier liegt der größte Vorteil der Hypnose – es gibt keine Nebenwirkungen. Es gibt natürliche Betroffene Personen, bei welch die Ursache ihrer Leiden nicht durch die aufdeckende Hypnose gefunden werden kann.

Dies kann einerseits daran liegen, dass die Schmerzen tatsächlich organische Ursachen haben, der Klient aber noch keinen Facharzt aufgesucht hat. Andererseits ist es auch möglich, dass der Patient sich die Schmerzen nur einbildet und hofft, durch Hypnose sein Leiden loszuwerden. Auch ist es wichtig, sich vollkommen auf die Therapie einlassen zu können. Außerdem müssen vor der Hypnose Ihre Beschwerden bereits von einem Arzt untersucht worden sein.

Hypnose ist Hilfe zur Selbsthilfe

Selbsthilfe ist in vielen Bereichen wichtig. Meistens bezieht sich Hilfe zur Selbsthilfe auf Verfahren in der Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Aber Selbsthilfe ist ein wichtiger Weg im Leben eines Menschen. Zum Arzt zu gehen und sich schmerzlindernde Medikamente für Ihre Symptome verschreiben zu lassen, ist keine Selbsthilfe sondern Hilfe vom Arzt. Eine Hypnosesitzung allerdings hilft Ihnen dazu, sich Ihren eigenen Konflikten zu stellen und zu lösen. Dies löst die inneren Probleme und Spannungen auf. Ihr Körper ist nicht mehr belastet und Sie fühlen sich besser.

Zusammenfassend ist die aufdeckende Hypnose eine Nebenwirkungsfreihe Möglichkeit, Schmerzen und andere körperliche Beschwerden zu lindern, indem Ursachen auf der Vergangenheit aufgedeckt und diese Probleme und Konflikte gelöst werden. Dadurch ist Ihr Körper im reinen und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand verbessert sich. Wenn Sie körperliche Beschwerden und Schmerzen haben, dann gehen Sie zu allererst zum Arzt. Kann dieser Ihnen aber nicht weiterhelfen, dass versuchen Sie es mit der aufdeckenden Hypnose.Bewährt sich die Hypnose über die Jahre hinweg immer wieder.

… Schaden kann’s ja nicht, wie man immer so schön sagt.d

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