Von Techno zu Minimal

Der Computer als unbekanntes Instrument, dabei aber seit vielen Jahren das einzige und wichtigste Instrument für elektronische Musik – Techno. Seit den 80er Jahren, in denen Techno seine Geburtsstunden hatte, ist dieser Musikstil aus dem kulturellen Leben nicht mehr wegzudenken.

In den letzten 15 Jahren wurde der Musikmarkt mit immer mehr Abspaltungen des einstig sehr harten Technostils überschwemmt.

Der Begriff Techno schafft es heute nicht mehr, die Menge der verschiedenen untergeordneten Stile zu beschreiben. Oft fällt es da selbst dem „geschulten“ Ohr schwer die Unterschiede klar zu definieren.

Neben Stilrichtungen wie Trance, Gabba, Goa, Dub, Ambient, Progressive oder Hardtrance, welche alle auf der ursprünglichen Technostruktur beruhen, etablierte sich eine Stilrichtig im Besonderen:
Minimal ist der Name dieses Stils, der sich bis heute seinen festen und unangefochtenen Platz in der Sparte elektronsicher Musik erobert hat.

Der Name ist hier Programm. Minimal ist klarer Gegensatz zum mit komplexen Rhythmen und Sounds überlagerten Techno. Minimal ist die strickte Reduktion von Tönen und Dynamik, was im Ergebnis aber nicht zu einer beruhigenden Musik führt.

Minimal zeichnet sich in vielen Fällen gerade durch die Monotonie und akzentuierten Einsatz von Tönen und Perkussion als treibende Musik aus.

Der Musikstil Minimal ist Teil der sogenannten Minimal Art Kultur, die sich im letzten Jahrzehnt immer mehr auch in Architektur und Wohnstil wiederfinden.

Umfangreiche Musikbeispiele und Informationen zu DJs der Minimal Music Bewegung finden sich unter special-j.net, der Blog einer jungen Düsseldorferin die fast täglich frische Mixe von international bekannten Minimal DJs online stellt.

Besuch sehr empfehlenswert!

Wer lieber Live Tanzmusik bevorzugt kann sich mal Uncle Freds Combo zu Gemüte führen. Das rockt!

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