Was ist Syphillis?

Die Erkrankung Syphillis ist auch unter dem Namen Lues, Ulcus durum oder Schanker bekannt, galt viele Jahre lang als die schlimmste Geschlechtskrankheit überhaupt. Die Infektionskrankheit kann nur durch sexuellen Kontakt weitergegeben werden, die hier weitergegebenen Bakterien dringen in die kleinsten Verletzungen des menschlichen Körpers, speziell in die Schleimhaut, ein.

Auch durch die Benutzung von Spritzen bei Drogenabhängigen beispielsweise kann diese gefürchtete Krankheit übertragen werden. Im Frühstadium der Erkrankung sind die Wunden der Schleimhäute und auch der Haut akut ansteckend.

Syphillis äußerst sich mit einer Vielzahl an Symptomen und verschiedenen Krankheitsanzeichen, wie auch die unterschiedlichen Stadien deutlich machen. Syphillis verläuft immer in drei Stadien, diese sind von Zeitintervallen getrennt. Nach drei Wochen entsteht die Primäre, nach 9 Wochen die Sekundäre und erst nach vielen Jahren kann die Tertiäre Syphillis auftreten. Oftmals sind die Phasen so unauffällig, dass sie übersehen werden und es kann zu immensen Folgeschädigungen kommen.

Wenn die Krankheit unbehandelt verlaufen sollte, ist mit schweren Organschäden und schweren chronischen Folgeerkrankungen zu rechnen. Heutzutage kann die Krankheit aber sehr effizient mit dem Wirkstoff Penicillin behandelt werden.

Die Syphillis kommt in der ganzen Welt vor und kennt auch keinerlei klimatische, geographische oder gar ethnische Grenzen. Allerdings tritt sie seit geraumer Zeit schon als Folgeerkrankung von AIDS-Patienten auf.

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