Unterstützen Versicherungen die Stammzelleneinlagerung?

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Für werdende Eltern stellt sich heutzutage nicht nur die Frage, ob ihr Baby gesund ist. Der technologische Fortschritt wirft ganz neue Themen auf, mit denen sich Eltern schon während der Schwangerschaft beschäftigen können.

So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, aus dem Nabelschnurblut eines neugeborenen Babys Stammzellen entnehmen zu lassen und diese einzufrieren. Sollte das eigene Kind zu einem späteren Zeitpunkt an Leukämie oder einer anderen Krebserkrankung leiden, können die eingefrorenen Stammzellen zur Behandlung dieser Krankheit verwendet werden.

Auch gibt es die Möglichkeit, die eingefrorenen Stammzellen für die Behandlung eines Familienmitglieds oder einer fremden Person zu verwenden.

Stammzelleneinlagerung – Unterstützen es die Versicherungen?

Für das Einfrieren von Stammzellen wird direkt nach der Geburt, noch vor dem Durchtrennen der Nabelschnur, aus dieser Blut entnommen. Dieses Blut wird in ein Labor transportiert und auf die Menge und Reinheit der Stammzellen im Blut getestet. Danach werden die Stammzellen in flüssigem Stickstoff bei 196 Grad Celsius eingelagert. Die Lagerungsdauer liegt bei etwa 15 Jahren.

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Bisher ist das Einfrieren von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut eine kostspielige Angelegenheit, wenn man sich die Möglichkeit offenhalten möchte, das Nabelschnurblut selbst verwenden zu können.

Keine Kosten sind mit der Einfrierung von Stammzellen verbunden, wenn diese gespendet und bei einer öffentlichen Blutbank gelagert werden. Die öffentlichen Blutbanken sind meist an Universitätskliniken zu finden. Private Nabelschnurblutbanken bieten das Einfrieren von Stammzellen zur Eigennutzung an.

Einige private Krankenversicherungen übernehmen mittlerweile einen Teil der Kosten oder haben mit bestimmten Anbietern Rabatte für ihre Versicherten vereinbart. Auf der Website zusatzkrankenversicherungvergleich.de kann man sich über Möglichkeiten der Kostenübernahme durch private Zusatzversicherungen informieren.

Daneben gibt es auch private Blutbanken, die die hohen Kosten einer Stammzelleneinfrierung bezahlbar machen. Sie vereinbaren mit den Kunden eine Ratenzahlung über den gesamten Einlagerungszeitraum, anstatt bei der Einfrierung den Gesamtbetrag einzufordern. Bei seracell.de gibt es eine Übersicht, die die Ratenzahlung der Einfrierung tabellarisch darstellt.


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Redaktion: Iris, 29 Jahre alt
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