Balance- und Stabilisationstraining

Immer mehr Menschen verbringen einen Großteil sitzend vor dem PC, weil bei immer mehr Berufsgruppen eine einseitige sitzende Tätigkeit an der Tagesordnung ist. Der Körper des Menschen ist aber für eine gleichmäßige Belastung und vor allem Inanspruchnahme der verschiedenen Muskeln ausgelegt. Werden Muskeln über einen längeren Zeitraum nicht oder nur eingeschränkt benutzt, erschlaffen diese und bilden sich einfach zurück, weil sie nicht mehr gebraucht werden.

Auf der einen Seite ist diese enorme Anpassungsfähigkeit des Menschen ein großer Vorteil. Bilden sich jedoch Muskeln zurück und schränken unsere Bewegungsmöglichkeiten ein, so ist dies nicht wünschenswert. Zur Aufrechterhaltung der ursprünglichen Beweglichkeit und damit des gewohnten Leistungsvermögens, aber auch des körperlichen Wohlbefindens, ist hier Abhilfe zu schaffen. Ein Balance- und Stabilisationstraining kann hier sehr gute Dienste leisten.

Was ist ein Balance- und Stabilisationstraining?

Beim Stabilisationstraining, welches in die Kategorie Kraft- und Ausdauertraining gehört, wird gezielt die Körperhaltung und die Beweglichkeit gefördert und wie der Name schon sagt, stabilisiert. Sie beugen damit Haltungsschäden und Einschränkungen der Beweglichkeit vor. Dies ist auch eine gute Vorbeugung vor Verletzungen, weil das Zusammenspiel der Muskeln (Oberflächenmuskulatur und Tiefenmuskulatur) trainiert wird, und diese auch noch bei unvorhergesehenen Situationen reagieren und kompensieren können und eine Verletzung abwenden. Grundsätzlich ist das Balance- und Stabilisationstraining aber auch eine Grundlage bzw. Voraussetzung für das Erlernen weiterführender Körpertechniken.

Übungen

Mit den Übungen soll vor allem die Tiefenmuskulatur trainiert werden, die für den Zusammenhalt und die Stabilisierung der Körperteile verantwortlich ist. Es gibt für alle Körperteile eine Vielzahl von Übungsmöglichkeiten. Ein Großteil der Übungen wird als Halteübung durchgeführt, wobei die Muskulatur über eine gewisse Zeit in einer Position angespannt bleibt. Während dieser Übungen wird sich nicht bewegt und man atmet so normal und gleichmäßig wie möglich. Es gibt aber auch Übungen, die in Bewegung durchgeführt werden. Dabei kommt es auf eine langsame und gleichmäßige Bewegung an. Hastige Bewegungen sie hier unangebracht. Dabei ist auf eine angespannte Rumpfmuskulatur zu achten. Die Atmung sollte hier so gesteuert werden: Bei Anstrengung ist aus- und bei Entspannung ein zu atmen. Regelmäßig ein paar Übungen können Wunder bewirken. Besonders vorteilhaft ist es, Übungen zwischen den langen Phasen der sitzenden Tätigkeit einzuschieben.

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