Wann ist der Puls zu hoch?

Der Puls beschreibt überwiegend qualitativ die mechanischen Auswirkungen von Herzaktionen auf die direkte Umgebung oder deren Fortleitung in entferntere Regionen des Körpers durch das Gefäßsystem.

Der Ruhepuls eines Menschens liegt in der Regel bei 70 Schlägen pro Minute (Normalbereich: 50-90). Trainierte Ausdauersportler kommen schon mal auf 32 bis 45 Schläge pro Minute. Radsportler Miguel Induráin schaffte es sogar auf 28 Herzschläge pro Minute.

Der Maximalpuls wird als Faustformel wie folgt berechnet:

220 − Lebensalter = Maximalpuls

Natürlich ist das nur eine Formel, die aufgrund verschiedener Gründe vom wahren Ergebnis (teilweise weit) entfernt liegen kann. Als Gründe kommen z.B. intensiver Sport oder auch Krankheiten in Betracht. Effektives Ausdauertraining findet bei 70 bis 80 Prozent der maximalen Pulsfrequenz statt. Wer die Fettverbrennung ankurbeln will, der sollte im Bereich von 60 bis 70 Prozent trainieren.

Was tun, wenn der Puls zu hoch ist?
Liegt der Ruhepuls eines erwachsenen Menschens höher als der Durchschnitt, kann das verschiedene Ursachen haben. Zunächst muss es gar nicht krankhaft sein. Manchmal ist es auch nur Aufregung. Sollte ein erhöhter Puls nicht nur kurzzeitig sein, spricht man von einer sog. Tachycardie (einer zu schnellen Herzfrequenz). In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, der u.a. die Möglichkeit hat ein EKG zu erstellen.

Die Ursachen für einen dauerhaft erhöhten Puls sind vielfältig. Starkes Rauchen, mangelnde körperliche und sportliche Betätigung, Blutarmut, Infektionen oder Herzerkrankungen können in Frage kommen. Abgeklärt werden kann das nur mit einem Arzt.

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