Puls

Der Puls – Die messbare Lebensader

Der Puls ist ein ständiger Begleiter und ist schon vor der Geburt feststellbar. Erst, wenn unsere letzte Stunde geschlagen hat, hört auch der Puls auf. Es handelt sich hierbei um die fühlbare Bewegung der Blutbahnen. Das bedeutet, sobald das Herz Blut durch die Adern und Venen pumpt, entsteht ein Puls. Mit den Fingern, speziellen Geräten oder anderen Hilfsmittel kann dieser ganz einfach gemessen werden. Dabei kann ein zu schneller, langsamer oder unregelmäßiger Puls auf verschiedene Krankheiten oder Beschwerden hinweisen. Was Sie über den Puls wissen müssen, erfahren Sie hier.

Was ist der Puls?

Schon vor vielen Jahrzehnten wurde der Puls entdeckt, welcher unter der Haut jedes Menschen lauert. Blicken Sie einmal auf Ihren Arm, werden Sie sicherlich einige kleine Blutbahnen unter der Haut erkennen. Genau hierdurch fließt das Blut, welches wiederum den Puls erzeugt. In der modernen Medizin wird der Puls hingegen als die einzelne Bewegung der Gefäßwände bezeichnet. Pumpt das Herz, bewegt sich das Blut stärker in den Adern und Venen. Drücken Sie jetzt beispielsweise mit einem Finger auf eine solche Blutbahn, verspüren Sie ein leichtes Klopfen oder einen Druck. Dieser Druck wird als Puls bezeichnet.

Zu beachten gilt, dass sowohl die mechanische Ausdehnung als auch die mechanische Kontraktion der Gefäßwände im Rahmen der Definition näher in Augenschein genommen werden müssen. Für diese Bewegungen sind recht große Druckwellen verantwortlich. Diese Druckwellen werden vom Herzen ausgesendet, denn dieses zieht sich dauerhaft zusammen und pumpt somit das Blut durch den Körper. Allerdings ist es so, dass nur die Ausdehnungen der Gefäße als Puls bezeichnet wird. Diese können in zahlreichen Körperregionen erfasst werden. Bei besonders starken Anstrengungen oder einem hohen Puls kann dieser selbstverständlich leichter ertastet werden. Pro Tag sind etwa 100.000 Schläge normal, wobei es zu leichten Abweichungen kommen kann. Solange sich diese aber im Rahmen der angegebenen Normalität befinden, gibt es keinen Grund zur Sorge.

Die Funktionen und Aufgaben vom Puls

In der modernen Medizin spielt der Puls einer der Hauptrollen, denn dieser kann auch als Schlag des Lebens bezeichnet werden. Wenn ein Mensch keinen Puls mehr besitzt, ist dessen Herz stehengeblieben und dieser stirbt oder ist schon gestorben. Aus diesem Grund ist der Puls einer der Hauptindikatoren, ob Sie noch leben oder nicht. Da die Messung mit den Fingern recht unpräzise ist, denn gerade ältere Personen haben nur einen sehr leichten oder schwachen Puls, kommen diverse Maschinen zum Einsatz. Diese überprüfen die Pulsschläge innerhalb einer Minute und stellen somit fest, ob der Puls im normalen Rahmen verläuft.

Die Aufgabe vom Puls ist klar: Dieser zeigt an, dass das Herz Blut in regelmäßigen Abständen durch die Bahnen pumpt. Doch der Puls hat noch wesentlich mehr Aufgaben. Überprüfen Sie diesen und stellen Sie beispielsweise Veränderungen oder eine Unregelmäßigkeit fest, kann dies ein Zeichen für eine schwerwiegende Herzerkrankung sein. Immerhin steht der Puls im direkten Kontakt mit dem Herzen, sodass Veränderungen in diesem Bereich direkt im Puls spürbar sind. Jedoch müssen Sie sich keine Sorgen machen, wenn Sie nach dem Sport oder körperlicher Anstrengung über einen hohen Puls verfügen. In einem solchen Fall pumpt das Herz mehr Blut, damit alle Körperteile bestmöglich versorgt und auf die Anstrengungen vorbereitet werden können. Da das Herz jetzt viel arbeiten muss, steigt auch der Puls an.

Eine Zusammenfassung

  • Der Puls schlägt schon im Mutterleib
  • Dieser gibt die Herztätigkeit wieder
  • Sowohl Arterien als auch Venen haben einen Pulsschlag
  • Die Qualität des Pulses kann Aufschluss über Krankheiten geben

Puls: Ohne Blutgefäße nicht möglich

Im Zusammenhang mit dem Puls werden immer wieder die Blutgefäße genannt. Dies sind röhrenförmige Hohlkörper, die durch den gesamten menschlichen Körper Laufen. Innerhalb dieser Gefäße fließt das Blut mit Sauerstoff, welches jetzt in die einzelnen Organe und Zellen transportiert wird. Diese werden anschließend mit Nährstoffen versorgt, sodass diese weiterhin ihren Dienst erfüllen können. Im Austausch zu Nährstoffen, frischem Blut und Sauerstoff wird altes Blut in die Bahnen gelenkt, welches voller Kohlendioxid und Abbauprodukten ist. Die Blutgefäße transportieren dieses ab und fließen zurück zum Herzen. Aus diesem Grund hat jeder Mensch einen regelmäßigen und einigermaßen schnellen Puls, denn ständig wird frischen Blut an- und altes Blut abtransportiert. Wichtig ist, dass in diversen Arten von Blutgefäße unterschieden wird. Für den Puls ist das soweit wichtig, dass Sie bei einigen Blutgefäßen den Puls sehr viel stärker spüren können, als es bei anderen der Fall ist.

Arterien

: Diese transportieren das Blut vom Herzen weg und sind in der Regel leichter zu spüren.

Venen: Diese werden auch als Venole bezeichnet und führen das Blut zum Herzen hin. Der Puls ist bei solchen etwas schwächer.

Kapillare: Die kleinsten Blutgefäße sind für den Stoffaustausch in den Organen zuständlich und verbinden ebenso Arterien mit Venen. Den Puls in den Kapillaren können Sie nur mit speziellen Maschinen messen.

Wichtig zu wissen ist, dass Arterien und Venen nicht immer die gleiche Größe aufweisen. Je nach Körperbereich sind diese größer und kleiner. Aus diesem Grund kann der Puls in gewissen Regionen einfacher gemessen werden, als es wiederum woanders möglich wäre. Beispielsweise verläuft ein großes Blutgefäß vom Herzen zum Kopf, welches an der Seite des Halses mit zwei Fingern gemessen werden kann. Doch auch überall dort, wo Venen und Arterien direkt unter der Haut liegen, kann der Puls leichter gespürt werden.

Die verschiedenen Pulsarten

Die Blutgefäßen spielen nicht nur beim Puls eine wichtige Rolle, sondern es gibt auch unterschiedliche Pulsarten. Diese variieren je nach Tätigkeit oder Krankheit. In der Regel wird zwischen retrograden (rückwärts, gegen den Blutstrom laufenden) und anterograden (vorwärts, mit dem Blutstrom laufenden) Puls unterschieden. In der Medizin findet der arterielle Puls eine größere Beachtung, da dieser mehr Aufschluss über die Effektivität der Herzaktion, dessen Regelmäßigkeit und der Druckanstiegsgeschwindigkeit offenbart.

Ruhepuls: Vom Ruhepuls wird gesprochen, wenn Sie sich entspannt und beruhigt fühlen. Sie haben keine großen Tätigkeiten oder Anstrengungen durchgeführt, sondern der Körper ist vollkommen gelassen. Der Ruhepuls liegt bei Menschen meist zwischen 50 und 100 Schläge pro Minute. Es kann passieren, dass der mit den Fingern gefühlte Puls langsamer ist, als die Herzfrequenz, welche mit einem EKG gemessen wird. Der Grund ist, dass einige Extraschläge einfallen, welche mit den Fingern nur schwer messbar sind. Es wird jetzt von einem Pulsdefizit gesprochen. Optimalerweise wird der Ruhepuls morgens nach dem Aufwachen oder vor dem Aufstehen gemessen. Der Ruhepuls kann sich aber je nach Lebensabschnitt oder Training verändern. Beispielweise liegt der Ruhepuls bei Leistungssportler bei 32 bis 45 Schlägen pro Minute. Dafür steigt dieser auf bis zu 150 Schläge bei Föten an.

Paradoxer Puls: Als paradoxen Puls wird der nicht normale Abfall der Blutdruckamplitude bezeichnet, wenn sich dieser um mehr als 10 mmHg (Millimeter der Quecksilbersäule) bei der Einatmung verringert. Das bedeutet, verlangsamt sich der Puls nach dem Einatmen, kann dies ein Anzeichen von verschiedenen Krankheiten sein. Vor allem größere Perikardengüsse oder Perikardtamponade sind Folge solcher Fehler. Jedoch kann ein solcher Puls auch in Zusammenhang mit verschiedenen Anfällen auftreten, wie beispielsweise einem schweren Asthmaanfall.

Venenpuls: Die Vene gibt einen schwachen Puls ab. Dabei ist der Venenfluss von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Besonders die Atmung, die Körperlage sowie die Aktivität beeinflusst den Venenpuls. Deswegen wird dieser nicht für die Überprüfung der Herztätigkeit gemessen.

Zahlreiche Krankheiten, die mit dem Puls zusammenhängen

Der Puls gilt nicht umsonst als die Lebensader jedes Menschen. Verändert sich der Puls, dessen Schläge oder Häufigkeit, kann dies der Grund für eine Herzerkrankung sein. Eine häufige Krankheit im Zusammenhang mit dem Puls ist das sogenannte Herzrasen. Es handelt sich um einen erhöhten Puls, der grundsätzlich mehr als 100 Schläge pro Minute aufweist. Diese Erkrankung kann viele Ursachen haben, wie beispielsweise psychischer Stress oder eine Überfunktion der Schilddrüse. Dabei darf Herzrasen keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Dadurch, dass viel mehr Sauerstoff in den Körper statt den Kopf geleitet wird, kann es zu lebensbedrohlichen Begleiterscheinungen wie starkem Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen kommen. Häufig folgt ein erhöhter Puls aber auch auf einer Medikamentenunverträglichkeit, weshalb eine veränderte Therapie sinnvoll ist.

Das Gegenteil vom erhöhten Puls ist der verringerte Herzschlag. Auch dieser wird als äußerst kritisch angesehen. Vom verringerten Herzschlag wird gesprochen, wenn weniger als 60 Schläge pro Minute vorliegen. In einem solchen Fall ist möglichst schnell ein Arzt aufzusuchen. Nur in seltenen Fällen ist eine Unterfunktion der Schilddrüse für den geringen Pulsschlag verantwortlich. Wahrscheinlicher sind Erkrankungen wie Typhus oder Gelbfieber. Zugleich kommt es zu schwerwiegenden Begleiterscheinungen wie ein geringes Maß an Belastbarkeit. In kritischen Fällen kann es sogar zu Bewusstlosigkeit kommen.

Einer der größten Risiken bei allen Erkrankungen, die sich durch einen veränderten Puls zeigen ist, dass das Herz davon betroffen ist. Bleiben die Erkrankungen unerkannt oder unbehandelt, kann es im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder einem -stillstand kommen. Selbst, wenn ein ausgebildeter Arzt den Patienten zurück ins Leben holt, wirkt sich diese Krankheit dauerhaft auf das eigene Leben aus. Sogar unveränderbare Behinderungen oder Beeinträchtigungen können eine Folge sein. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass der Puls regelmäßig überprüft und gegebenenfalls näher untersucht wird. Nur so können Herzerkrankungen und andere Beschwerden frühzeitig erkannt werden.

Bluthochdruck – Einer der häufigsten Pulserkrankungen

Einer der häufigsten Erkrankungen in Zusammenhang mit dem Puls ist der Bluthochdruck. Dieser kann durch viele unterschiedliche Ursachen entstehen, sodass jeder Mensch davon betroffen sein kann. Vor allem die familiäre Veranlagung ist ein häufiger Grund. Doch auch Übergewicht, die Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, hoher Salzkonsum, Stress oder mangelnde körperliche Fitness tragen zu einem erhöhten Puls und somit dem Bluthochdruck bei. Nur in etwa zehn Prozent der Fälle zeigt sich Bluthochdruck in Folge einer Grunderkrankung wie Schlafapnoe, Nierenerkrankungen, hormonelle Erkrankungen oder eine Überfunktion der Schilddrüse.

Wann wird von einem Bluthochdruck gesprochen?

Am einfachsten lässt sich der Bluthochdruck mit einer Manschette messen. Diese wird um den Arm gelegt und anschließend aufgepumpt. Bei einem erwachsenen Menschen liegt der normale Blutdruck bei 120/80 mmHg. Vom Bluthochdruck wird gesprochen, wenn die Werte bei 140/90 mmHg und darüber liegen. Wichtig ist, dass dies nicht in einer einmaligen Messung festgestellt werden kann. Immerhin kann Stress, Aufregung oder vorherige sportliche Betätigung den Puls erhöhen. Nur, wenn der Puls auch nach mehrmaligen Messen immer noch einen hohen Wert erreicht, wird vom Bluthochdruck gesprochen.

Was geschieht, wenn Bluthochdruck nicht behandelt wird?

Einmalig hoher Blutdruck ist keine Seltenheit und geschieht im Laufe des Tages häufiger. Sollte es aber zu einem fortwährend hohen Druck kommen, reagieren die Blutgefäße mit einer Verdickung und Verhärtung der Wände. Es wird von einer Atherosklerose oder frühen Atherosklerose gesprochen. Dadurch, dass die Blutgefäße immer dicker werden, verringert sich dessen Durchmesser und es kann weniger Blut hindurchfließen. Dadurch kommt es zu einer schlechten Versorgung der Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Vor allem Herz, Gehirn und Nieren sind sehr empfindlich und reagieren stark auf dauerhaften Bluthochdruck.

Welche Folgen das haben kann, sehen Sie zum Beispiel anhand des Herzens. Dauerhafter Bluthochdruck führt zu Durchblutungsstörungen der Herzmuskeln, weshalb es zu koronarer Herzerkrankungen oder einem Herzinfarkt kommen kann. Es kann auch passieren, dass der Herzmuskeln durch das langfristige Pumpen geschwächt wird und sich vergrößert. Jetzt können die Hauptkammern des Herzens nicht mehr mit der gleichen Stärke oder Koordination zusammengezogen werden, wobei von einer Herzinsuffizienz gesprochen wird. Allerdings können auch andere Organe betroffen sein. Selbst Augen oder Beine bleiben nicht verschont, denn die vielen Blutgefäße sorgen für Probleme.

Herzinfarkt – Der Puls des Lebens läuft ab

Ein veränderter Puls kann mit vielen Krankheiten oder Beschwerden zusammenhängen, doch gerade ein Herzinfarkt ist brenzlig. Zu einem Herzinfarkt kommt es, wenn ein Herzkranzgefäß verschlossen wird, beispielsweise durch ein Blutgerinnsel bei einer verengten Stelle. Jetzt wird der Blutfluss unterbrochen, sodass Teile des Herzmuskelgewebes nicht mehr ausreichend durchblutet werden können. Diese sterben ab und das Herz bleibt stehen. Somit hört auch der Puls auf. Es gibt viel Ursachen für einen Herzinfarkt, wobei diese auch über den Puls ermittelt werden können. Beispielsweise tragen Gefäßverkalkung dazu bei, dass weniger Blut fließt, weshalb der Puls schwächer ist. In seltenen Fällen können auch Gefäßentzündung oder eingeschwemmte Blutgerinnsel zu einem Herzinfarkt führen.

Die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt

Es gibt einige Faktoren, welche einen Herzinfarkt und somit den Ausfall vom Puls befürworten. Gerade Rauchen oder Übergewicht sind ein häufiger Grund dafür, dass das Herz nicht mehr richtig arbeiten kann. Durch das Übergewicht verfetten die Gefäße, sodass sich leichter Gerinnsel bilden. Rauchen schädigt hingegen nicht nur das Herz, sondern auch die Lunge. Allerdings kann auch dauerhafter Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfette sowie Schlafapnoe zu einem Herzinfarkt führen. Zu beachten gilt, dass Frauen meist ein höheres Herzinfarktrisiko besitzen. Rund 130.000 Frauen pro Jahr leiden an einen Herzinfarkt. Ein Drittel der Betroffenen überleben den Infarkt nicht.

Die häufigsten Erkrankungen beim Puls:

Wichtige Fragen und Antworten rund um den Puls

Wie findet die Pulsmessung statt?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie heute der Puls gemessen werden kann. Optimalerweise wird dieser immer im ruhigen Zustand und Sitzen oder Liegen gemessen. Führen Sie jetzt eine Messung durch, erhalten Sie den oben genannten Ruhepuls. Die Messung kann mit dem Zeige- und Mittelfinger durchgeführt werden. Diese werden auf das Handgelenk oder die Außenseite des Halses gedrückt. Dort, wo die Blutgefäße direkt unter der Haut verlaufen. 30 Sekunden lang werden die spürbaren Schläge gezählt und anschließend verdoppelt. Dies ist der Ruhepuls in einer Minute und kann mit den Normwerten verglichen werden. Andere Möglichkeiten sind ein Pulsmesser, welcher gerade in Arztpraxen zum Einsatz kommt. Dieser arbeitet noch wesentlich präziser.

Noch Stunden nach dem Sport einen hohen Puls?

Haben Sie sich sportlich betätigt oder sind schweren Tätigkeiten nachgegangen, zeigt sich das durch einen hohen Puls. Machen Sie sich aber keine Sorgen, wenn Sie noch einige Stunden nach dem Sport einen leicht erhöhten Puls bemerken. Bis zu neun Stunden nach sportlichen Betätigungen kann der Puls erhöht sein, weshalb dies vollkommen normal ist. Nur, wenn der Puls sehr stark erhöht ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Welche Aktivitäten beeinflussen den Puls?

In der Regel wird davon ausgegangen, dass nur körperlich schwere Tätigkeiten zu einer Beeinflussung des Pulses beitragen. Doch das ist nicht der Fall. Schon simples Aufstehen kann den Blutdruck in die Höhe steigen lassen, da jetzt das Blut in die Beine sackt. Um die Versorgung der anderen Körperteile sicherzustellen, steigt der Puls. Treppensteigen beeinflusst ebenfalls den Puls. Die Muskeln verbrauchen mehr Sauerstoff, weshalb das Herz eine erhöhte Pumpgeschwindigkeit erreicht.

Doch selbst Kaffee trinken kann den Puls erhöhen. Der Grund ist das enthaltene Koffein, welches den Puls beschleunigt. Dadurch erhalten Sie auch den bekannten Wach-Effekt. Abschließend können geistige Tätigkeiten den Puls in Wallung bringen. Beispielsweise müssen Sie sich bei einer Rechenaufgabe besonders anstrengen, was wiederum Stress für Ihren Körper bedeutet. Das ausgeschüttete Stresshormon führt hingegen dazu, dass der Puls ansteigt. Somit kann gesagt werden, dass es viele Gründe haben kann, weshalb Ihr Puls erhöht ist.

Wonach lässt sich der Puls beurteilen?

Bei der Messung werden diverse Faktoren beachtet, welche dafür verantwortlich sind, ob es sich um einen gesunden oder kränklichen Puls handelt. Zunächst wird die Pulsfrequenz überprüft. Das bedeutet, wie viele Pulsschläge in der Minute erfolgen. Diese werden anschließend mit einem Richtwert verglichen. Zugleich wird der Pulsrhytmus beachtet. Dabei handelt es sich um die zeitliche Abfolge der Pulsschläge. Beispielsweise kommt der Puls unregelmäßig vor oder es kommt zu Doppelschlägen. Abschließend wird die Pulsqualität überprüft. Diese kann in der Regel nur mit den Finger ertaste werden, denn es wird beurteilt, wie sich der Pulsschlag anfühlt. Dieser kann weich oder hart sein. All diese Ergebnisse fließen nun mit ein, ob ein normaler und gesunder Puls vorliegt oder ob dieser näher untersucht werden muss.

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