Ist Schokolade wirklich Nervennahrung?

Im Büro hört man häufig die Schokoladenverpackungen knistern. Dann wird einmal die Runde rum gereicht. Das nennen wir dann Nervennahrung, weil es danach besser mit der Arbeit voran Gehen soll. Und nicht nur wir tun das, immerhin ist es eine Volksweisheit. Genau so wie Kaffee früh munter machen soll. Aber stimmt das wirklich? Hilft Schokolade den Nerven?

Forscher der britischen Northumbria University wollen dies nun in einer Studie nachgewiesen haben. 30 Probanden nahmen an verschiedenen Tagen Kakao zu sich. Dieser enthielt 520 mg aus Kakao isoliertes Flavonol oder 993 mg Flavonol oder keine Substanz (Placebo). Bekannt war bereits, dass Nahrungsmittel mit einem hohen Flavonol-Anteil die cerebrale Durchblutung steigern können.

Nach der Einnahme der Getränke sollten arithmetische Aufgaben gelöst werden, wobei die Probanden, die zuvor flavonolhaltige Getränke konsumiert hatten, signifikant besser abschnitten, ALS diejenigen, die ein Placebogetränk getrunken hatten. Auch die subjektiv empfundene Ermüdung soll bei der Placebo-Gruppe eher eingesetzt haben.

Das stellt wohl vorerst klar, dass Schokolade tatsächlich die Leistungsfähigkeit steigert. Leider Vergessen wir im Büro all zu oft den hohen Fettanteil der Schokolade.

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