Gedächtnistraining hält Ihren Geist fit

Wer rastet, der rostet; dies gilt nicht nur für die Muskulatur, die körperliche Beweglichkeitsondern auch für die geistigen Kapazitäten.

Wie man an manchem beeindruckenden Beispiel sehr betagter, geistig noch fitter Herrschaften gut sehen kann, ist eine geistige Fitness in allen Fällen das Resultat permanenter geistiger Aktivität.

Wer im Gegensatz dazu weder liest noch sich mit anderen austauscht, kurzum, seinen Geist nicht mit Impulsen versorgt, wird eventuell schon früh geistig abbauen.

Übung ist also essentiell, wenn man einen wachen Geist behalten will. Um dies zu erzielen, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, ein Gedächtnistraining im zunehmenden Alter durchzuführen. Zum einen sollte man von der passiven Rezeption von Inhalten weg kommen, sich aktiv mit Dingen beschäftigen. Wenn man also eine TV Sendung gesehen hat, könnte man sich mit wenigen Sätzen notieren, worum es in der Sendung ging. Dies verhindert einen beliebigen Konsum von Inhalten und kann auch helfen, das Abstraktionsvermögen zu schulen.

Etwas eigener sind Übungen, bei denen man Zahlenreihen behalten muss, bzw. wo Begriffe über mehrere Minuten gespeichert werden. Je mehr man davon behalten konnte, umso besser funktioniert das Kurzzeitgedächtnis. Das etwas altmodische Tagebuch ist auch eine Möglichkeit, sich aktiv mit sich und seiner Umgebung, dem Erlebten auseinander zu setzen.

Wenn man ein Gedächtnistraining im zunehmenden Alter mit einer Chronik verbinden will, ist dies eine gute Möglichkeit. Man hält einmal am Tag inne, überlegt, was wichtig war, worüber man sich gefreut hat, was unangenehm war, mit welchen Menschen man zu tun hatte. Dies kann auch dazu führen, Wiederholungen und damit Dauerprobleme auszumachen und diese auch ein Stück weit zu lösen.

Ein Gedächtnistraining im zunehmenden Alter kann auch das Auswendiglernen von Texten bedeuten, das die Konzentration und einfach die Merkfähigkeit trainiert. Die täglichen Nachrichten nicht nur zu schauen, sondern sie vielleicht in einem Buch in eigenen Worten zu Papier zu bringen, ist ebenfalls eine aktive Art, sich mit seiner Umwelt zu beschäftigen. Dann wäre noch die Option, auch in fortgeschrittenem Alter eine Sprache (neu) zu erlernen, zu nennen. Der Wortschatz erweitert sich, man lernt eine Systematik, die der Grammatik, kennen und anwenden und kann sich ganz nebenher auf eine Reise vorbereiten.

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie diesen Artikel
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (79 Stimmen, Durchschnitt: 4,91 von 5)
Loading...

 Rechtliche Hinweise