IU School of Medicine Forscher Bericht zeigt, dass Biomarker und Apps, das Selbstmordrisiko vorhersagen könnten

Menschen, die aufgrund einer bipolaren Störung und anderen psychiatrischen Erkrankungen behandelt werden, haben ein höheres Risiko für Selbstmordversuche. Doch Ärzte können nun bestimmte Arbeitsmittel einsetzen, um vorherzusagen, welche der Personen es versuchen würden und um dadurch möglichst frühzeitig intervenieren zu können. Dadurch können solche Tragödien verhindert werden.

Forscher an der Indiana University School of Medicine berichteten in einem Bericht in der in führenden Fachzeitschrift der Nature Publishing Group der Psychiatrie, Molecular Psychiatry, dass sie Bluttests und Fragebögen als Instrumente entwickelt haben, die mit mehr als 90 Prozent Genauigkeit hervorsagen können, ob einer der Patienten beginnen an Selbstmord zu denken. Darüber hinaus trifft diese Trefferquote auch auf Personen zu, die mit dem Gedanken spielen oder diese Gedanken entwickeln könnten.

„Wir glauben, dass diese Risikovorhersage-Tests, die sich auf die Erkenntnissen im Gesundheitswesen und deren Bewertungen stützen, Kliniker und Ärzten es ermöglichen wird, mit Änderungen oder Eingreifen des Lebensstils oder der Behandlungen der Patienten, deren Leben retten können“, sagte Alexander B. Niculescu III, MD, Ph.D., Professor für Psychiatrie und medizinische Neurowissenschaften an der IU School of Medicine und Teilnehmer an psychiatrischer Forschung und Entwicklungsforscher an der Richard L. Roudebush Veterans Affairs Medical Center.

Verwendung von RNA Biomarker aus Blutproben zusammen mit einem neu entwickelten Fragebogen in Form einer App, bringt die Forscher in die Lage vorherzusagen, welche Individuen in einer Gruppe von Patienten für eine Vielzahl von psychiatrischen Erkrankungen erhebliche Suizidgedanken entwickeln würden. Dabei kann das Ergebnis mit  rund 92 Prozent Genauigkeit ausgegeben werden.

Unter den Patienten mit einer bipolaren Störung, erreichte die Treffergenauigkeit 98 Prozent, sagte Dr. Niculescu. Die Kombination von Biomarkern und App war auch genau in der Vorhersage, welcher der Patienten für Suizidalität im Jahr ins Krankenhaus eingeliefert werden würde, nachdem der Test durchgeführt wurde. Die Genauigkeit lag bei 71 Prozent bei allen Diagnosen und bei 94 Prozent bei Patienten mit einer bipolaren Störung.

„Wir haben nun eine bessere Gruppe von Biomarkern, die prädiktiver über mehrere psychiatrische Diagnosen sind. In Kombination mit den entwickelten Apps, wir haben ein breiteres Spektrum als Prädiktor für Suizidalität“, sagte Dr. Niculescu. „Zusätzlich konnten wir unsere früheren Arbeiten hierfür reproduzieren und ausbauen, sodass wir die Ergebnisse anderer Gruppen mit einbeziehen konnten und so die Studie erweitert haben.“

Die aktuelle Studie begann mit einer Gruppe von 217 männlichen psychiatrischen Teilnehmer, gefolgt von Dr. Niculescu und Kollegen seit mehreren Jahren mit Diagnosen der bipolaren Störung, depressive Hauptstörung, schizoaffektiven Störung und Schizophrenie. Die Forscher identifizierten 37 Teilnehmer, die von keiner Suizidgedanken, hohe Suizidgedanken bei verschiedenen Testbesuche schaltet. Die Wissenschaftler konnten RNAs, die auf verschiedenen Ebenen in Blutproben bei diesen verschiedenen Testbesuche in diesen 37 Individuen getroffen, gemeinsam vorhanden waren, zu identifizieren. Diese Biomarker-Kandidaten wurden anschließend mit Convergent Functional Genomics Ansatz der Niculescu-Gruppe, um die besten Marker Priorität ausgewertet.

 

Die Apps funktionieren zuverlässig

Eine der Anwendungen bewertet die Stimmung und Angstzustände, eine andere stellt Fragen zum Leben und zu Themen, wie körperliche und geistige Gesundheit, Sucht, kulturelle Faktoren und Umwelt sowie Stress. Dr. Niculescu glaubt, dass die Apps bereit sind, um implementiert und getestet zu werden. Die Biomarker könnten auch in größerem Umfang für die nahe Zukunft geprüft werden, sagte er.

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