Das Geheimnis des Mineralwassers

Bevor das natürliche Mineralwasser in Flaschen abgefüllt werden kann, hat es einen langen Weg hinter sich und ist mitunter schon einige Tausend Jahre ALT. ALS Niederschlagswasser versickerte es viele Hundert Meter im Boden, bis es auf eine wasserundurchlässige Schicht traf und sich da sammelte. Auf dem Weg dorthin hat das Wasser, welches zu diesem Zeitpunkt noch Mineralwasser werden möchte, die verschiedensten Gesteinsschichten durchdrungen und Minerale wie Kalzium, Magnesium oder Natrium in sich gelöst.

Diese gelösten Stoffe werden auch als Spurenelemente bezeichnet, deren Konzentration je nach Zusammensetzung der durchflossenen Gesteinsschichten recht unterschiedlich sein kann und dadurch der Geschmack variiert.

Ein gesunder Mensch verliert bereits ohne jede Belastung am Tag etwa 2,5 Liter Flüssigkeit, die dringend ersetzt werden müssen, denn Leber und Gehirn reagieren als wasserreichste Organe recht schnell auf Flüssigkeitsmangel. Hinzu kommt, dass durch diesen Wasserverlust auch die lebenswichtigen Minerale und Spurenelemente aus dem Körper gespült werden.

Was liegt also näher, als diese Defizite durch den Genuss von Mineralwasser wieder auszugleichen. So reguliert das im Mineralwasser enthaltene Magnesium die Muskeltätigkeit und verhindert Krämpfe, aber auch Nervosität und Schlaflosigkeit. Das vorhandene Natrium spielt eine große Rolle, da ja bei jedem Tropfen Schweiß dieses Mineral ausgeschieden wird. So können jedem gelösten Mineral Eigenschaften zugeordnet werden, die maßgeblich zur Gesunderhaltung des Körpers und der Seele beitragen.

Aber nicht nur als Durstlöscher und Erfrischer ist das Mineralwasser zu verwenden, sondern auch als Bereicherung kulinarischer Gaumenfreuden. Je nach den gelösten Stoffen und der Menge an natürlicher Kohlensäure wirkt es als Appetitsverstärker und regt die Geschmacksnerven zu Höchstleistungen an, was den Gourmet völlig neue Aromen entdecken lässt. Auch in Verbindung mit Wein gibt es keinen besseren Begleiter als das Mineralwasser, denn je nach Mineralisierung werden die Gerbstoffe und Säuren in den Weinen mehr oder weniger betont.

Deutschland ist Mineralwasserland, denn mit 220 Mineralbrunnen und über 500 verschiedenen Marken ist es europaweit führend und da wird sich sicherlich für jeden Zweck und Anlass ein Wässerchen finden …

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