Homöopathische Wirkung von Cannabis

Die Cannabis ist mit die älteste Kulturpflanze der Erde.

Es ist eine extrem stabile und gleichzeitig genügsame Pflanze, die sehr gut mit unterschiedlichen Klimazonen zurecht kommt. Hanfsamen werden auch als Cannabis Samen bezeichnet. Sie beinhalten einen starken Wirkstoff, der für seine medzinisch wertvolle Wirkung schon lange bekannt ist. Ebenfalls als Cannabis Samen bezeichnet werden Marihuana Samen, wobei Marihuana eher einen zweifelhaften Ruf hat.

Die homöopathische Wirkung

Cannabis indica (der indische Hanf) wird in der Homöopathie gegen Asthma, Impotenz, Appetitlosigkeit, sexuelle Erschöpfung und Nervenleiden im allgemeinen gern eingesetzt. Cannabis sativa (der Nutzhanf) hilft bei gestörtem Urinverhalten, Erkrankungen der Harnwege allgemein und Erkrankungen der Atemwege.

Wie man an der genannten Beschreibung sehen kann, überschneiden sich die Wirkungen der beiden Cannabis-Arten. Welches das richtige Mittel ist, muss in jedem individuellen Fall von dem Homöopathen entschieden werden. Fakt ist, dass Cannabis nicht nur eine Droge, sondern auch ein, unter Naturheilkundlern und Medizinern, anerkanntes Heilmittel ist.

Rechtliche Situation

Bisher ist es in Europa sehr schwierig natürliche Hanfprodukte in der Medizin oder Homöopathie zu verwenden, da es ein Verschreibungsverbot gibt. Dies führt leider dazu, dass Therapeuten und Patienten den Weg in die Illegalität wählen und der Schwarzmarkt blüht.

Die Alternative wäre eines der verschreibungsfähigen Cannabinoid-Präparate, die aus einer synthetischen Herstellung stammen. Diese Präparate sind zwar ähnlich in der Wirkung, aber nicht völlig gleichgestellt. Bei der synthetischen Herstellung fehlt einfach die natürliche Wirkstoffkombination. Es gilt auch hier das Prinzip eine Kopie ist nie so gut wie das Original.

Risiken

Trotz der sehr guten Ergebnisse bei der Behandlung von Erkrankungen mit Cannabis in der Homöopathie, sollte Cannabis nur unter therapeutischer Betreuung verwendet werden. Mit einer Behandlung oder Einnahme in Eigenregie können unangenehme Nebenwirkungen ausgelöst werden.

Cannabis macht zwar nur leicht und verzögert körperlich abhängig, aber eine dauerhafte Einnahme ohne Überwachung kann eine psychische Abhängigkeit zur Folge haben.

Studien belegen, dass Personen, die Cannabis über längere Zeit (mehrere Jahre) regelmäßig konsumieren zu Angst und Panikattacken neigen. Es können Erinnerungslücken, Überempfindlichkeiten und Realitätsverschiebungen entstehen, die zur Ausgrenzung führen. Im schlimmsten Fall kann sich der Betroffene nicht mehr mitteilen.

Wo kann man Cannabis legal kaufen?

Man findet in gut sortierten Bio Geschäften, welche auf die Heilkraft des Cannabis vertrauen, oft eine große Auswahl an Hanfsamen, die man für die eigene homöopathische Anwendung kaufen kann.

Fazit: Die medizinische Wirkung von Cannabis ist wertvoll gerade in der Homöopathie, aber nur unter fachmännischer Aufsicht!

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