Psychologe

PsychologeDie Aufgabengebiete von Psychologen befassen sich alle mit dem Verhalten und dem Erleben von Menschen. Dabei sind Psychologen in allen Bereichen des menschlichen Lebens tätig.

Überall, wo das Verhalten harmonisiert und optimiert werden soll, sind Psychologen wichtige Ansprechpartner. Sie sind Fachleute für die Kommunikation, die Emotionalität und die Reizverarbeitung.

Außerdem unterstützen Psychologen Entwicklungsprozesse, das Lernverhalten und die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit. Sie beschäftigen sich also in erster Linie mit dem Verhalten und dem Erleben des Menschen.

Was ist ein Psychologe?

Psychologen sind in der Lage, menschliche Motivationen zu erkennen und werden daher in Marketing und Wirtschaft, Bildung, Gesundheitswesen, Kriminalitätsbekämpfung und für Notfallberatungen gebraucht. Sie liefern bedeutende Beiträge für die Forschung und sind beratend tätig. Ein häufiges Aufgabengebiet ist die Kommunikation.

Auch bei zwischenmenschlichen Konflikten im Privatleben und in der Arbeitswelt werden beratende Psychologen aufgesucht. Wenn Psychologen behandelnd tätig werden wollen, müssen Sie nach ihrem Masterstudium eine Therapeutenausbildung absolvieren. Das befähigt sie, Menschen mit psychischen Störungen zu behandeln.

 

Wer kann eine psychologische Behandlung durchführen?

Behandlungen und Therapieangebote des Psychologen

Bevor Psychologen behandelnd tätig werden wollen, müssen Sie nach ihrem Masterstudium eine Therapeutenausbildung absolvieren. Das befähigt sie, Menschen mit psychischen Störungen zu behandeln. Die Krankheitsbilder, mit denen der Psychologe sich ALS Psychotherapeut befasst, sind:

  • Zwangsvorstellung und Ängste
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Soziopathien
  • Belastungsstörungen
  • Depressionen
  • Neuroren
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Eintwicklungsstörungen
  • affektive Störungen
  • Kommunikationsstörungen
  • und andere

Die Arbeitsfelder eines Psychologen sind so umfangreich, dass hier nicht alle Bereiche umfassend behandelt werden können. Grundsätzlich gilt, dass ein Psychologe immer dann aufgesucht wird, wenn ein Individuum oder eine Gruppe Probleme im Umgang mit sich selbst oder der sozialen Umgebung haben. Oft wirken Psychologen wie Krisenmanager, etwa nach Terroranschlägen, Verlust eines Angehörigen oder des Arbeitsplatzes.

In der Psychologie wird zwischen der Arbeit mit Erwachsenen und der Arbeit mit Minderjährigen unterschieden. Für die Arbeit mit minderjährigen Patienten ist eine zusätzliche Ausbildung notwendig.

Psychotherapie verläuft ohne technische Hilfsmittel und nur über das Gespräch. In seltenen Fällen werden Körperübungen oder alltägliche Gegenstände zur Hilfe genommen, etwa bei Verspannungen oder in der systemischen Therapie. Therapeuten sind im Regelfall auf eine der folgenden Therapieformen spezialisiert.

Die Verhaltens- und Gesprächstherapien nehmen den größten Teil der psychologischen Arbeit ein. In jüngster Zeit hat auch die systemische Therapie viele Anhänger gefunden. Auch Sonderformen wie die Tanztherapie, die Kunsttherapie oder die Musiktherapie werden teilweise von Psychotherapeuten angeboten. Jeder Patient sollte sich genau erkundigen, welche Arbeitsweise der Therapeut bevorzugt und ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Psychoanalyse nach Freud wird selten von den gesetzlichen Kassen finanziert.

Die tiefenpsychologische Arbeit, die ihren Ursprung in den Erkenntnissen des C.G. Jung hat, ist nicht für jeden Menschen geeignet. Hier geht es um die Erforschung der eigenen seelischen Kräfte und Abhängigkeit zur Prägung. Das ist ein sehr bildhaftes Verfahren, mit dem nicht jeder den gewünschten Erfolg erzielt.

Der systemische Therapieansatz geht davon aus, dass ein Individuum das Ergebnis der Systeme ist, in denen er lebt und gelebt hat. Häufig werden in die systemische Arbeit auch die Angehörigen mit einbezogen.

Gesprächs- und Verhaltenstherapeutische Ansätze sind für die meisten Symptome gut geeignet. Über die Bewusstmachung von schädigenden Verhaltensmustern kann neues, konstruktive Verhalten trainiert werden. Der Patient lernt, sich in schwierigen Situationen angemessen zu verhalten und umgeht somit selbst verursachte Konflikte.

Auch die Vermittlung von Eigenverantwortung ist ein Bestandteil aller Psychotherapieformen. Psychologische Behandlungen werden in Einzelsitzungen und in Gruppentherapien angeboten.

Was muss beachtet werden, bevor ein Psychologe in Anspruch genommen werden kann?

 

Eine Psychotherapie muss vom Hausarzt verordnet werden. In einem ersten Gespräch zwischen dem Therapeuten und dem Patienten wird abgeklärt, ob die Therapieform, die der Therapeut anbietet, zu den Symptomen des Patienten passt. Kommunikationsstörungen werden besser in einer Verhaltenstherapie behandelt als in einer analytischen Therapie.

 

Einigen sich die beiden auf ein gemeinsames Arbeiten am Problem, muss ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt. Hierfür werden einige Unterlagen vom zuständigen Hausarzt gefordert, unter anderem der sogenannte Konsiliarbogen. Wenn die Krankenkasse der Therapie zustimmt, stehen dem Patienten im Normalfall 25 Sitzungen zur Verfügung. Reicht die Stundenzahl nicht aus, kann eine Verlängerung beantragt werden.

Diagnose & Behandlungsformen des Psychologen

Diagnose und Untersuchungsmethoden in der Psychotherapie?

Nur ein Psychologe mit einer Therapeutenzulassung darf Diagnosen stellen. Hierfür nutzt er in erster Linie die Anamnese. Sie dient dem Psychologen dazu, den Patienten näher kennenzulernen. Er erfährt in der Anamnese, welche vergangenen Erfahrungen und Erlebnisse die Ursache für die auftretenden Störungen sein können.

Die meisten Psychotherapeuten bitten den neuen Patienten, einen Anamnesebogen auszufüllen, der sehr umfangreiche Daten bis hinein in die Ursprungsfamilie des Betreffenden abfragt. In der Regel ist das Ausfüllen dieses Anamnesebogen dem Patienten selbst überlassen und damit schon der ersten Selbstreflexion. Der Patient wird in ruhiger Umgebung zu Hause etwa drei bis fünf Stunden damit beschäftigt sein. Zusätzlich stehen zahlreiche psychologische Tests zur Verfügung, die helfen, Krankheitsbilder und Störungen näher zu spezifizieren.

Was der Patient vor der Psychotherapie wissen sollte

Eine Psychotherapie muss vom Hausarzt verordnet werden. In einem ersten Gespräch zwischen dem Therapeuten und dem Patienten wird abgeklärt, ob die Therapieform, die der Therapeut anbietet, zu den Symptomen des Patienten passt. Kommunikationsstörungen werden besser in einer Verhaltenstherapie behandelt als in einer analytischen Therapie.

Einigen sich die beiden auf ein gemeinsames Arbeiten am Problem, muss ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt. Hierfür werden einige Unterlagen vom zuständigen Hausarzt gefordert, unter anderem der sogenannte Konsiliarbogen. Wenn die Krankenkasse der Therapie zustimmt, stehen dem Patienten im Normalfall 25 Sitzungen zur Verfügung. Reicht die Stundenzahl nicht aus, kann eine Verlängerung beantragt werden.

Ein psychologischer Psychotherapeut darf keine Medikamente verordnen. Wenn die Einnahme von Psychopharmaka, etwa bei Angststörungen, indiziert ist, stellen entweder ein Facharzt für Psychotherapie oder ein Psychiater das Rezept aus.

Für den Erfolg einer psychotherapeutischen Behandlung ist die Mitarbeit des Patienten von großer Bedeutung. Auch bei Themen, die sehr persönlich sind wie Sexualität, Fehlverhalten und Schwächen ist der Therapeut auf die Aufrichtigkeit des Patienten angewiesen, um helfen zu können. Zur Therapie gehört auch, dass der Patient wütend auf den Therapeuten wird oder Sehnsüchte auf ihn projiziert. Über diese Erlebnisse und Empfindungen sollte ein Patient immer offen mit dem Therapeuten Sprechen.

Psychologen ohne Therapiebefähigung arbeiten ausschließlich beratend und können keinen Therapie- oder Diagnoseauftrag annehmen. Psychologen dürfen in ihrer eigenen Praxis psychologische Beratung anbieten, die allerdings privat vom Klienten bezahlt werden muss. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten psychologische Beratung in der Regel nicht. Bei psychologischer Beratung handelt es sich meist um Coaching, Krisenberatung und Entspannungstraining.

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