Was hilft gegen Muskelkater?

Jeder kennt den unangenehmen Schmerz, der nach einer Überanstrengung bestimmter Muskeln auftreten kann.

Ursache

Der Muskelkater ist meist eine Folge von Sport und tritt ca. ein bis zwei Tage danach auf. Die Ursachen sind ungewohnte, ungewohnt lange oder starke körperliche Tätigkeiten. Während man früher davon ausging, dass Muskelkater durch im Muskel angesammelte Milchsäure (bzw. Laktat) ausgelöst wird, haben neue Untersuchungen gezeigt, dass es bei Überbelastung zu feinen Rissen in den Muskelfasern kommt und dadurch Wasser in die Fasern dringen kann. Durch die Wasseransammlung schwillt die Muskelfaser an und dehnt sich. Es wird vermutet, dass dieser Dehnungsschmerz den Muskelkater verursacht.

Vorbeugung
Vorbeugen kann man einem Muskelkater, indem man die untrainierte Muskulatur nicht sofort übermäßig strapaziert. Ein langsames Steigern der Trainingsintensität, ordentliches Aufwärmen und das Benutzen durchblutungsfördernder Muskel-Öle sind weitere Punkte die beachtet werden sollten.

Was hilft, wenn man Muskelkater hat?
Es gibt viele Methoden, um gegen den Muskelkater vorzugehen. Lockerungsübungen, leichte Gymnastik oder lockeres Joggen können helfen. Zudem werden einige ein heißes Entspannungsbad mit durchblutungsfördernden Salben oder Kräuterzusätzen anwenden. Sanfte Massagen oder ein Saunabesuch können ebenfalls schmerzlindernd wirken, da sie die verhärtete Muskulatur lockern. Aus der ayurvedischen Medizin kommt der Tipp, die betroffenen Muskelpartien mit Weihrauchöl oder -balsam einzureiben. Diese Hilfsmittel sind in Reformhäusern oder Apotheken erhältlich.

Bei sehr starken Beschwerden kann ein leichtes Schmerzmittel eingenommen werden. Sollten die Muskelschmerzen nach einigen Tagen nicht verschwunden sein, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

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