Wo wird Johanniskraut verwendet?

Schon in der Antike wurde das Johanniskraut lobend erwähnt. Damals wurde das Kraut wegen seiner wundheilenden und blutreinigenden Fähigkeiten gelobt. Später hängten die Menschen Johanniskraut in die Fenster, um böse Geister abzuwehren. Der Name Teufelsflucht soll sich von dieser Anwendung ableiten, denn sogar der Teufel soll angeblich vor dem Johanniskraut flüchten.

Die Pflanze

 ist in Europa, Nordafrika und Nordasien heimisch und wächst an sonnigen trockenen Stellen mit kalkhaltigen Böden. Häufig am Wegesrand, an Waldrändern, Steinbrüchen und Böschungen.

Die Pflanze wird gut 50 -100 cm groß und hat rund um ihren Stengel kleine ovale Blätter. Im oberen Bereich ist die Pflanze buschig verzweigt und die Blätter haben lauter rötlich-braune Punkte, die das rote Öl enthalten. Im Hochsommer ist das Johanniskraut goldgelb blühend.

Die Anwendungsgebiete
Das aus dem Johanniskraut stammende Johannisöl (aufgrund seiner Farbe auch Rotöl genannt) wird äußerlich ALS Wundheilmittel, zur Pflege spröder Haut oder alten Narben, bei Verbrennungen ersten Grads, Muskelrissen und Blutergüssen verwendet. Zusätzlich wird es auch bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

Stängel und Blätter werden zu Tabletten oder Kapseln weiterverarbeitet und werden bei leichten bis mittelschweren Depressionen (depressiven Verstimmungen), nervös bedingten Unruhezuständen und Angststörungen verwendet. Besonders bei Winterdepressionen soll das Johanniskraut helfen.

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