Wenn die Wirbelsäule schlapp macht: Risiken, Probleme, Vermeidung

Die Wirbelsäule des Menschen hat vor allem zwei wichtige Funktionen: Sie schützt das Rückenmark und ist wichtig für viele Bewegungen und als Stütze des Oberkörpers. Aber ihre speziellen anatomischen und auch physiologischen Eigenschaften müssen auch geschützt werden, nur so kann sie optimal funktionieren. Leider wissen die meisten Menschen zu wenig über diesen sensiblen Bereich und belasten die Wirbelsäule häufig falsch oder zu stark.

Sensibel an der Wirbelsäule sind die Wirbelkörper, die Gelenke, die Bandscheiben und die sie umgebenden Muskeln. Sind die Muskeln zu schwach ausgebildet und kommt es zu Fehlbelastungen sind insbesondere die Bandscheiben sehr gefährdet.

Besonderes Augenmerk muss gelegt werden auf gutes Sitzen, richtiges Tragen von Lasten und ausreichend Bewegung.

Sowohl beim Sport als auch im Alltag kann es zu Verletzungen der Wirbelsäule kommen. Starke Einwirkungen auf den menschlichen Bewegungsapparat, durch extreme Dehnungen oder Schläge, geschehen meist unabsichtlich und können ernste Folgen haben. Die Muskeln, die Gelenke aber auch die Bandscheiben, die eigentlich Stöße abdämpfen sollen, werden so in Mitleidenschaft gezogen. Auch durch übertrieben ehrgeizig ausgeübten Sport kann die Wirbelsäule belastet werden. Durch Vorbereitung kann hier Abhilfe geschaffen werden.

Durch Training kann also die Belastbarkeit erhöht werden. Aber nur durch schrittweise Anhebung der Belastungen. Der Körper darf an so einem sensiblen Bereich nicht überfordert werden. Die größten Tücken für die Gesundheit der Wirbelsäule lauern aber sowohl durch Bewegung als auch durch Bewegungsarmut. Wie so oft ist für uns Menschen der Alltag am Gefährlichsten.

Durch immer gleiches, monotones Sitzen, durch Arbeit also, die einen vor den Bildschirm zwingt, wird die Wirbelsäule unter Umständen langfristig geschädigt. Wer viel sitzt, muss unbedingt für Ausgleich sorgen.
Also möglichst viel Bewegung in sein Leben einbauen. Sei es durch Schwimmen oder Radfahren oder gezieltes Rückentraining.

Aber Gefahr lauert auch hier im Alltag. Die Möbelmänner-Krankheit kann jeden Treffen. Denn durch unkontrolliertes Heben von Lasten mit gebücktem Rücken kann man den Rücken schädigen. So etwas kann auch im Haushalt oder sogar im Büro passieren. Man könnte also denken, dass Rückenschmerzen zum Menschsein dazu gehören.

In der Tat haben 80% der Menschen in ihrem Leben einmal mit Schmerzen im Rücken zu kämpfen.

Und inzwischen weiß man, dass nicht nur akute Verletzungen Ursachen sind, sondern auch psychische Probleme sich direkt in Rückenschmerzen äußern können. Die Wirbelsäule des Menschen ist genial konstruiert aber auch mimosenhaft

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