Fettabsaugung – was Sie wissen müssen

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Fettabsaugung – was Sie wissen müssen!

Der Wunsch nach einer perfekten und schlanken Figur führt jährlich eine Vielzahl von Frauen, und auch immer häufiger Männer, zum plastischen Chirurgen.

Unliebsame Pölsterchen mittels Fettabsaugung verschwinden zu lassen, steht in der Liste der Schönheitsoperationen auf Platz 1.

Die Plastische Chirurgie verfügt durch stete Weiterentwicklung heute über Techniken, die ein sicheres und schonendes Entfernen der unschönen Fetteinlagerungen ermöglichen. Ein zufrieden stellendes Ergebnis hängt jedoch maßgeblich vom Geschick des Operateurs ab.

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Nur durch jahrelange Erfahrungen im Bereich der Liposuction (Fachbegriff für Fettabsaugung) entsteht ein Gespür dafür, wie viel Fettzellen abgesaugt werden dürfen, damit nachher keine Dellen entstehen. Eine gewisse Fettschicht über den ganzen Körper verteilt ist notwendig.

Außerdem muss extrem darauf geachtet werden, dass symmetrisch gearbeitet wird. Dies ist besonders schwer, da das Gewebe um den Eingriff herum nicht unbedingt überall gleich aufgebaut ist und entsprechend gleich reagiert.

Was ist zu beachten und wie viel kosten die Operation?

Vor jeder Operation sollte eine eingehende Beratung über den Ablauf, Techniken, Nachsorge und mögliche Komplikationen stattfinden.

Da die Liposuction eine rein ästhetische und nicht medizinisch notwendige Operation ist, zahlen die Krankenkassen im Normalfall nicht.

Die Kosten liegen je nach Behandlungsmethode, Vergütungsvorstellung des Plastischen Chirurgen und Körperregion zwischen 1500-6000€.

Wie läuft die Fettabsaugung ab?

Die Fettabsaugung kann unter örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose durchgeführt werden. In der Regel ist die Operation ambulant möglich. Das Grundprinzip einer Liposuction ist immer gleich. Mittels feiner Spezialkanülen werden Fettzellen unter der Haut abgesaugt.

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Liposuction ist der Fachbegriff für die Fettabsaugung

Hierzu stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Um das Fett effizient und einfach absaugen zu können injiziert der plastische Chirurg, nach eingehender Desinfektion des Gebietes, eine Flüssigkeitsmischung.

Das Bindegewebe dehnt sich hierdurch und die Fettzellen lösen sich. Da die Flüssigkeit neben Kochsalz auch ein Betäubungsmittel enthält, ist eine zusätzliche Narkotisierung nicht notwendig. Ähnlich, nur mit weitaus weniger Flüssigkeit, arbeitet die Supernass- Methode.

Bei der Ultraschall-, sowie der Lipopulsing Methode werden mittels einer Spezialkanüle, vor dem Absaugprozess feine Energiestöße in das Fettgewebe freigegeben. Allerdings haben sich diese Methoden bisher nicht etabliert.

Im Operationsgebiet vorhandene Blutergüsse, Muskelkaterähnliche Schmerzen sowie ein leichtes Taubheitsgefühl, verschwinden meist nach wenigen Tagen bis Wochen. Häufig werden die Einstichstellen der Nadeln nicht vernäht, sondern mit speziellen Pflastern verschlossen.

Die Narben sind mit einer durchschnittlichen Größe von ca. 1 cm kaum sichtbar. Um Ansammlungen von Gewebeflüssigkeit zu Verhindern und das Anlegen des Gewebes zu fördern ist es notwendig mindestens 4-6 Wochen nach der Operation eine Miederhose zu tragen.

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