Bindegewebe

Ein unterschätzter Teil des Körpers

Das Bindegewebe ist für den menschlichen Körper unverzichtbar und übernimmt viele verschiedene und unterstützende Aufgaben. Bindegewebe ist ein Oberbegriff und umfasst verschiedene Gewebetypen. Es gibt spezielle Bindegewebstypen. Das Bindegewebe kann auch zu einer Reihe von verschiedenen Erkrankungen und Verletzungen im und am Körper beitragen oder diese gar verursachen. Das Bindegewebe kann durch viele Einwirkungen Schaden nehmen und schwächer werden, sprich seine Elastizität vermindern. Es gibt aber auch eine Reihe von Maßnahmen um ein schwaches Gewebe (wieder) zu stärken. Auf Grund der Tatsache, dass die Ursachen einer Bindegewebserkrankung noch teilweise im Dunkeln liegen, ist eine vollständige Heilung in der Regel nicht möglich. Es existieren aber bereits einige Therapien und Medikamente, die häufig zur Linderung der Symptome beitragen können.

Was ist das Bindegewebe?

Das Bindegewebe (Textus Connectivus) ist ein aus Interzellularsubstanz und Bindegewebszellen aufgebautes Grundgewebe, das im Laufe der menschlichen Entwicklung aus dem Mesoderm hervorgegangen ist. Umgangssprachlich kann man sagen dass dieses Stützgewebe die Organe zusammenhält. Das Bindegewebe ist ein Überbegriff für verschiedene Gewebetypen im gesamten Körperbereich und erfüllt hier auch sehr vielfältige Aufgaben. Es enthält vergleichsweise wenige Zellen, ist aber reich an Zwischenzellmasse. Ein gut funktionierendes Stützgewebe ist für den menschlichen Körper unsagbar wichtig, denn es hüllt wichtige innere Organe ein, bewahrt ihre Form und schützt sie vor Fremdeinwirkungen. Außerdem ist das umfangreiche Gewebe von der Fläche her sehr groß und dient dem Körper als lebenswichtiges Speichermedium für Wasser und Fett. Da es teilweise in engen faserähnlichen Strukturen fest verwoben ist, können Fremdstoffe wie z. B. Viren, Pilze und Bakterien kaum durch das Bindegewebe in den Körper dringen. Das macht das Bindegewebe zu einem wichtigen Partner des Immunsystems. Man unterscheidet das Bindegewebe in Knochen-, Knorpel- und Stützgewebe, die Einteilung erfolgt je nach dem wie fest das Gewebe ist (Konsistenz)und welche Bestandteile in welcher Höhe im Gewebe sind.
In den letzten Jahren hat man die überlebenswichtige Bedeutung des Bindegewebes immer mehr erforscht und schätzen gelernt, insbesondere die Weichteil-Komponenten (Faszien), die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Netzwerk durchdringen sind als Therapie- und Sportmethode in den Vordergrund gerückt, als sogenanntes Faszien-Training. Sicher ist das jede Schicht und jeder Gewebetyp für die Gesunderhaltung des Körpers von enormer und aktuell wohl unterschätzter Wichtigkeit ist.

Funktionen und Aufgaben des Bindegewebes

Auf Grund der unterschiedlichen Struktur und Größe des Bindegewebes, sind auch die Funktionen und Aufgaben recht vielfältig. Zum einen dient es als sogenanntes Gleit- und Verschiebemedium und liegt als Abgrenzung und Formenbewahrer zwischen verschiedenen inneren Organen. Das Bindegewebe ist sogar am histologischen Aufbau vieler Organe direkt beteiligt. Zum anderen stützt und stabilisiert das Bindegewebe und zwar der Teil des Gewebes, der in den Muskeln, den Blut– und Lymphgefäßen sowie den Nerven vorkommt.
Des Weiteren kann das Bindegewebe spezielle Stoffwechselprodukte speichern. Es ist auch in der Lage spezielle körpereigene Substanzen selbst zu bilden. Das Bindegewebe übernimmt auf Grund seiner raumgreifenden und komplexen Struktur sogar die Versorgung von anderen Gewebezellen mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen.
Verletzt sich der Mensch z. B. durch einen Schnitt in der Haut, verschließt das Bindegewebe die offenen Wundstellen. Es ist ein wichtiger Speicher von Wasser und Fett und kann davon erhebliche Mengen speichern. Auf Grund der fest verwachsenen Strukturen der unterschiedlichen Schichten des Bindegewebes, können Krankheitserreger die Hautbarriere nur schwer bzw. gar nicht durchdringen. Somit leistet das Bindegewebe einen wichtigen Bestandteil zur Gesunderhaltung des Menschen.

Zusammenfassend dargestellt ist das Bindegewebe

  • Gleit- und Verschiebemedium
  • Ordnungshalter und Formenbewahrer der inneren Organe
  • Schutzhülle der inneren Organe
  • Schutzbarriere vor Krankheitserregern
  • Speichermedium für Stoffwechselprodukte, Wasser und Fett
  • Produzent körpereigener Substanzen
  • Versorger von anderen Gewebezellen
  • Heiler bei Verletzungen der Haut

Anatomie und Aufbau des Bindegewebes

Bindegewebe ist ein Oberbegriff für verschiedene Gewebetypen. Es wird je nach Beschaffenheit in lockere, straffe, kollagene und retikuläre Strukturen unterteilt. Die sogenannte zytologische Basis bzw. Bestandteile des Bindegewebes sind immer Bindegewebszellen, die Stoffe zwischen den einzelnen Zellen und unterschiedliche Faserbestandteile.
Das Bindegewebe besteht auch aus zellularen Substanzen. Das sind organische Anteile, welche sich beim Bindegewebe zwischen den Zellen befinden. Diese bindegewebigen Zellen können so ausgeprägt sein, dass sie fest eingebettet sind oder so flexibel, dass sie Ihre Position sogar verlassen können.
Das Stützgewebe besteht zum größten Teil aus Kollagenen, das sind spezielle Eiweißstrukturen. Das Kollagen hat einen Aufbau wie eine Spirale und verleiht dem Körper eine gewisse Elastizität. Diesen Aufbau kann man gut an Fleischstücken erkennen, die faserig aussehen und z. B. beim Braten zur Zähigkeit neigen. Es gibt aber auch Bindegewebszellen, die einen runden Aufbau sowie andere Eiweißstrukturen aufweisen.
Die Kollagenstruktur ist einer der wichtigsten Bindegewebearten, die es gilt stark und gesund zu erhalten, da die meisten Erkrankungen in Verbindung mit dem Bindegewebe mit einer gestörten Kollagenstruktur zu tun haben.

Dehnungsstreifen

Im speziellen Aufbau des Bindegewebes und seiner Eigenschaften, liegen auch die Ursachen für die Entstehung der verbreiteten Dehnungsstreifen. Dehnungstreifen sind sichtbare Risse in der Unterhaut (Subkutis), die durch eine zu schnelle und starke Dehnung des Gewebes entstehen. Dies liegt teilweise in der Tatsache begründet, dass das Bindegewebe ein hervorragender körpereigener Speicher für Wasser und Fett ist. Wenn nun der Mensch schnell zu und abnimmt (Schwangerschaft, Hungersnot, abwechselnd kalorienreiche und kalorienarme Ernährung) kann das Gewebe reißen und die typischen bläulichen Streifen entstehen. Die bläuliche Färbung kommt daher, weil die darunter liegenden Blutgefäße durchscheinen. Im Laufe der Zeit können die Streifen verblassen und sich verkleinern. Da die Streifen häufig im Rahmen einer Schwangerschaft auftreten, werden sie auch als Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum) bezeichnet. Selbst bei Heranwachsenden (Kinder, Jugendlichen) können die Streifen bei zu großen Wachstumsschüben entstehen und werden hier häufig als Wachstumsstreifen bezeichnet. In der Regel sind die auftretenden Streifen ungefährlich. Es können bei sich wiederholenden ungünstigen Beeinflussungen immer wieder neue Streifen im Laufe des Lebens bilden.

Krankheiten, Beschwerden und Störungen in Verbindung mi t dem Bindegewebe

In Verbindung mit dem Bindegewebe können eine Reihe von Erkrankungen und Beschwerden auftreten, die teilweise genetische Ursachen haben und teilweise Ursachen anderer Natur haben wie ein ungesunder Lebensstil oder Lebensumstände. Kollagenosen sind Bindegewebserkrankungen, die Störungen in der kollagenen Schicht aufweisen. Innerhalb der Familie der Bindegewebserkrankungen können Kollagenosen recht häufig auftreten da Kollagene eine wichtige Rolle im Bindegewebe einnehmen und einen großen Anteil am Gesamtgewebe ausmachen.
Die wohl mit am häufigsten auftretende Erkrankung ist eine Bindegewebeschwäche. Die Neigung zu einem schwachen Bindegewebe ist häufig erblich bedingt hinzukommen meist noch erworbene Eigenschaften, wie z. B. mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung.
Das Bindegewebe kann auch geschwächt werden bzw. abbauen wenn der Körper eine lange Hungerzeit durchmacht und Bewegung zur Förderung der Durchblutung des Gewebes fehlt. In der Regel kann man sagen, je länger die Missstände anhalten, desto größer sind die Schwächung des Stützgewebes und die damit verbundenen Auswirkungen.
Es gibt sogar Tumore die in dem Bindegewebe wachsen können, sie werden als Fibrom oder Lipom bezeichnet. Bei bösartigen Tumoren (Krebserkrankungen) im Bindegewebe spricht man von Fibro-, Lipo- oder Rhadosarkomen.
Erbkrankheiten beim Bindegewebe sind z. B. die Osteogenesis imperfecta (Glasknochenkrankheit), das Ehlers-Danlos-Syndrom und das Marfan-Syndrom. Bei der Glasknochenkrankheit werden zu wenig kollagene Substanzen gebildet, als Folge können die Knochen schon bei kleinen Belastungen brechen. Auch gehört die Polymyalgia rheumatica mit zu den Erkrankungen im Zusammenhang mit einem kranken Bindegewebe. Des Weiteren gibt es das Sjögren-Syndrom und das Hypermobilitäts-Syndrom mit Entzündungen der Blutgefäße. Die Lupus-Erkrankung sowie die Erkrankung Sklerodermie gehören zu den Kollagenosen und damit ebenfalls zu den Bindegewebserkrankungen.

Die Lupus-Erkrankung

Die Lupus erythematodes Erkrankung gehört zu den eher seltenen Erkrankungen und es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Abwehrsystem überreagiert und gegen körpereigenen Gewebe vorgeht anstatt gegen körperfremde Krankheitserreger. In den betroffenen Stellen werden immer wieder Entzündungsreaktionen hervorgerufen bis hin zu Entstehung von chronischen Entzündungsprozessen. Bei der Lupus-Erkrankung wird speziell das Bindegewebe angegriffen.
An Lupus erkranken besonders Frauen, die sich im gebärfähigen Alter befinden. Insgesamt gibt es weltweit rund fünf Millionen Betroffene, in Deutschland sind es aktuell ungefähr 40.000 Betroffene. In den letzten Jahren haben sich bekannte Persönlichkeiten (z. B. Selena Gomez, Lady Gaga) zu ihrer Erkrankung bekannt und somit zum Bekanntheitsgrad der Lupus-Krankheit beigetragen. Weitere Symptome können sein: rote Hautausschläge im Gesicht („Wolfsgesicht“, daher der Name der Erkrankung, denn Lupus ist lateinisch und bedeutet „Wolf“) oder dem Körper, sowie schuppende Ausschläge an Körperteilen z. B. den Händen, Fieber, Schwächegefühl oder Atembeschwerden. Auch reagiert die Haut bei einer Erkrankung sehr empfindlich auf Licht wie z. B. Sonnenbestrahlung.
Es gibt verschiedene Formen der Lupus erythematodes. Es werden mehrere Gruppen von Krankheiten unter dem Oberbegriff Lupus zusammengeschlossen, die unterschiedliche Symptome, Verläufe Prognosen und damit auch eingesetzte Therapieformen haben. Ein Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eher selten und verläuft in einer schweren Form. Hier können sich die Entzündungen nicht nur an der Haut, sondern an fast allen Stellen und den inneren Organen des Körpers abspielen. Sie wird auch Lupus erythematosus disseminatus (LED)genannt. Ein CDLE (Chronisch diskoider Lupus erythematodes) oder Hautlupus hat eher einen milderen Verlauf und nur die Haut ist betroffen. CDLE kommt ungefähr zehn Mal so häufig vor wie der Lupus erythematodes und verwandelt sich nur selten in die schwerere Form. Beim Subakut-kutaner Lupus erythematodes (SCLE) treten meistens die Auswirkungen an der Haut zu Tage, es können aber auch Gelenke, Muskeln und die inneren Organe betroffen sein. Es handelt sich hier um eine Zwischenform der beiden vorher genannten Ausprägungen. Das Neonatale Lupus-Erythematodes-Syndrom ist sehr selten und betrifft Neugeborene, die durch die Gebärmutter übertragene Antikörper der erkrankten Mutter, Symptome der Lupus-Erkrankungen aufweisen können.
Es gibt noch weitere Lupus-Erkrankungen, die aber nicht im Zusammenhang mit einer Erkrankung des Bindegewebes stehen.

Kollagenosen

Kollagenosen ist ein Oberbegriff und umfasst sehr unterschiedlich verlaufende Immunkrankheiten, die wie andere Rheuma-Erkrankungen zu chronischen Entzündungen führen. So unterschiedlich wie die Erkrankungen, können auch die Symptome und Ausprägungen sein. Bei Kollagenosen greift der Körper das eigene Bindegewebe und die Fasern der Zellzwischenräume an anstatt körperfremde Stoffe. Diese Erkrankung tritt eher selten auf und kann recht kompliziert und teilweise gefährlich verlaufen, je nachdem welche Organe betroffen sind z. B. Herz, Lunge, Niere, Leber, Augen oder Darm. Wie bei vielen Immunerkrankungen ist sich die aktuelle Forschung über die Ursachen nicht einig und eine Therapie zur vollständigen Heilung gibt es noch nicht.

Typische und häufige Erkrankungen:

Diagnosestellung von Bindegewebserkrankungen

Die Diagnose einer Bindegewebserkrankung ist auf Grund der Komplexität des Bindegewebes und der Tatsache, dass die Symptome vieler Bindegewebserkrankung sich ähneln, etwas schwierig. Meist stellt sich die gesicherte Diagnose erst im Verlauf der Erkrankung heraus. Auf Grund der aggressiven Art des Abwehrsystems des Körpers, körpereigenes Gewebe zu attackieren, werden Bluttests durchgeführt, um zu sehen ob der betroffene Antikörper (HLA-Antigene) gegen eigene Zellbestandteile aufweist. Mittels Laboranalysen werden auch bestimmte Muskelenzymwerte untersucht, da die bei einer Bindegewebserkrankung häufig erhöht sind. Der Arzt bezieht auch das Alter der Betroffenen mit ein, da eine Erkrankung bei Frauen häufig vor den Wechseljahren auftritt.

Hat der Betroffene Ausprägungen auf der Haut (z. B. Hautlupus) wird vom Arzt ein Hautbild erstellt. Des Weiteren wird von einer betroffenen Hautstelle eine kleine Hautprobe (Biopsie) entnommen und feingeweblich untersucht.
Bei Verdacht auf Lupus wird eine sogenannte Immunhistochemie durchgeführt, bei der farbstoffmarkierte Antikörper verwendet werden. Gibt es eine Häufung der Antikörper, entlang der Basalmembran der Haut (Lupusbanden) deutet dass auf eine Erkrankung hin.

Behandlung und Therapie von Bindegewebserkrankungen

Bei einer Bindegewebserkrankung werden häufig immunsuppressive Medikamente zur Behandlung eingesetzt. Eine Erkrankung an sich ist derzeit nicht vollständig möglich. Aber sehr häufig können einige oder alle auftretenden Symptome gemildert und der weitere Verlauf der Krankheit verlangsamt werden. Es ist auch möglich die Erkrankung zum Stillstand zu bringen. Hauptaugenmerk wird auf eine Unterdrückung des eigenen Immunsystems gelegt, was aber häufiger eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infekten zur Folge hat. Als Medikamente verordnet der Arzt häufig nichtsteroidale Antiphlogistika wie z. B. D-Penicillamin (Sklerodermie), Chloroquin häufig zusammen mit Cortison, (Sjögren-Syndrom und Lupus), Azathioprin oder Methotrexat sowie weitere Mittel aus der Kortikoidensektion. Es kommen auch einige andere moderne Immunsuppressiva bei der Behandlung von Bindegewebserkrankungen zum Einsatz.

Fragen und Antworten rund um das Bindegewebe

Warum erkranken Betroffene an Bindegewebserkrankungen?

Die Ursachen bzw. Gründe für Bindegewebserkrankungen sind noch weitestgehend ungeklärt. Es können bei einigen Betroffenen genetische Faktoren die Ursache sein, z. B. in Hinsicht auf HLA-Antigene. Es ist aber noch nicht vollständig geklärt, ob die antinukleären Antikörper Ursache, Symptom oder Folge einer Erkrankung sein können.
Frauen sind im Durchschnitt häufiger betroffen als Männer. Des Weiteren scheinen sich mangelnde Bewegung, ein ungesunder Lebenswandel (schlechte Ernährung, Suchtmittel), Sonnenbestrahlung und Stress ungünstig auf das Bindegewebe auszuwirken.
Wissenschaftlich erwiesen ist, dass eine Fehl- bzw. Überregulation im Immunsystem gegenüber körpereigenes Gewebe eine Rolle bei der Entstehung einer Bindegewebeerkrankung spielen.

Wie kann man das Bindegewebe stärken?

Man kann das Bindegewebe unterstützen indem man Stress vermeidet und gegebenenfalls Entspannungsmethoden (Yoga, Tai Chi) praktiziert. Man sollte ausgiebige Sonnenbäder vermeiden und sich ausreichend bewegen. Wenn Betroffene Zeit an der Sonne verbringen, ist es wichtig sich mit einem guten Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor einzureiben. Schnelle Veränderungen im Körpergewicht sollten ebenfalls vermeiden werden. Wechselduschen, Massagen mit körperstraffenden Mitteln können, wenn Sie dauerhaft angewendet werden, einen Effekt erzielen. Eine Gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil (z. B. viel Schlaf, keinen Alkohol, nicht Rauchen) können ebenfalls zu einem gesunden Bindegewebe beitragen. In den letzten Jahren ist auch das sogenannte Faszien-Training immer mehr in Mode gekommen. Hierbei werden bestimmte Übungen mit Hilfe einer Faszien-Rolle durchgeführt, die Verklebungen im Bindegewebe lösen und zur Stärkung des Gewebes beitragen sollen.
Eine sichere Vorbeugung gegen eine Bindegewebserkrankung existiert derzeit nicht.

Kann man Bindegewebserkrankungen vollständig heilen?

Auf Grund der häufig angeborenen genetischen Faktoren und der bis heute nicht vollständig geklärten Ursachen ist es derzeit in der Regel nicht möglich eine Erkrankung vollständig zu heilen oder zu verhindern. Die Wissenschaft versucht aktuell die Ursachen zu bestimmen um in der Zukunft bessere Therapieformen bereit zu stellen. Dies macht eine Prävention immens wichtig, in dem man versucht das Bindegebe zu stärken bzw. es nicht zu schwächen.

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