Gesund essen – oder sind wir alle wirklich zu fett?

Gesund essen und weg mit dem Bauchfett!

BMI oder doch KVI?

Weg mit dem Bauchspeck und hin zum schlanken Körper ist der Wunsch vieler Menschen. Doch wie ist es zu bewerten und wann soll mann das Bauchfett wegtrainieren?

Wie heißt es so schön: Wir sind Papst, wir sind Deutschland oder wir sind fett! Je nach dem, wie wir uns gerade fühlen und was angesagt ist!

Sogar in Ballungszentren. Die dicksten Deutschen leben auf dem Land und im Osten (Spitze Thüringen). In der Stadt (Hamburg) die dünneren, zu dick sind aber beide.

Und wo sind die Ballungszentren der männlichen und weiblichen Leiber?

Das Stuttgarter Institut für rationelle Psychologie hat im Auftrag von Mean’s Health 19.768 Männer und Frauen im Alter von 18 bis 79 Jahren vermessen. Erfasst wurden neben dem BMI auch der Bauch– und Hüftumfang. Laut der Meinung von Henner Ertel vom Stuttgarter Institut ist BMI nicht sicher zur Bewertung von Gesundheit / Krankheit anzuwenden. Stattdessen schlägt er den sogenannten Körperfett-Verteilungsmuster-Index (KVI) vor.

Esse gesund und traue keinem über 102 (cm Bauchumfang)

Fett ist nicht gleich Fett. Der BMI-Index sagt aus, wie viel Fett sich auf den gesamten Körper verteilt, nicht jedoch, wo sich die meisten Fettansammlungen befinden (Körperfettverteilungsindex = KVI). Gesund essen – Männer denkt an euren Sixpack!

Wie wurde aber der BMI festgelegt?

Da haben sich ein paar hohe Herren der Lebens- und Krankenversicherungsbranche und der Pharmazie zu einem Lunch getroffen. Nach einem üppigen Mahl und in einer Weinlaune sind sie zu der Erkenntnis gelangt, man solle alle 20 – 35 jährigen Personen vermessen.

Wen erinnert das nicht an ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte? Wie auch immer. Dieses Maßnehmen wurde durchgeführt. Und nicht nur in Deutschland. Nun wurden interessante Fakten festgelegt.Gesund essen und Abnehmen – auch ein Thema für Frauen!

Die erstaunliche Erkenntnisse, die an gesunden Menschlein im Alter von 20 – 35 Jahren ermittelt wurden, waren plötzlich für alle gültig. Für Gesunde und Kranke, für Trainierte und Untrainierte, für Jugendliche und Heranwachsende, für Frauen in den Wechseljahren, wie auch für Männer im Ruhestand.

Eine kurze Erläuterung: Während Fettansammlungen an Hüften, Gesäß und Oberschenkel, der so genannte Birnentyp, nicht stoffwechselaktiv ist, birgt eine vermehrte Fettansammlung am Bauch (Abdominales Fett), der so genannte Apfeltyp, hohe gesundheitliche Risiken, da sich Fett bereits rund um die inneren Organe (z.B. Magen, Darm, Leber) abgelagert hat. Das innere Bauchfett ist stoffwechselaktiv. Das schlechte LDL-Colesterin steigt stark an und lagert vorwiegend an den Innenwänden der Gefäße an und können Blutgerinnsel hervorrufen.

Dadurch entsteht eine Unterversorgung der Organe mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen dies führt zu einer Verengung der Gefäße und kann zum Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Menschen mit einem hohen Anteil an Bauchfett erkranken meist häufiger an Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und das Bluthochdruckrisiko steigt stark an. Also weg mit dem Bauchspeck! Messung des Bauchumfanges. Mit einem herkömmlichen Maßband wird der Bauchumfang am unbekleideten Oberkörper an der dicksten Stelle gemessen.

Männer mit einem Bauchumfang ab 102 cm
Frauen mit einem Bauchumfang ab 88 cm

befinden sich im erhöhten Risikobereich und sollten sofort mit dem Abnehmen beginnen.

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie den Artikel

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (88 Stimmen, Durchschnitt: 4,55 von 5)
Loading...
Top