Diabetes mellitus

  1. Diabetes mellitus

    Definition

    Diabetes mellitusWas ist Diabetes? Unter Diabetes oder Zuckerkrankheit versteht man eine chronische Glukosestoffwechselstörung mit absolutem oder relativem Insulinmangel.

    Diabetes ist die häufigste endokrine Störung in Deutschland. Man unterscheidet den jugendlichen Diabetes (Typ 1) von dem Erwachsenen- oder Altersdiabetes (Typ 2). In etwa 90% aller Fälle liegt ein Typ 2-Diabetes vor.

    Steckbrief: Diabetes mellitus

    • Name(n): Diabetes mellitus; Zuckerkrankheit
    • Art der Krankheit: Stoffwechselkrankheit
    • Verbreitung: Weltweit
    • Erste Erwähnung der Krankheit: Frühe Neuzeit
    • Behandelbar: Teilweise
    • Art des Auslösers: Diverse
    • Wieviele Erkrankte: Ca. 500 Mio. weltweit
    • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Kardiologe; Diabetologe; Podologe; Zahnarzt;

  2. Was ist Diabetes mellitus?

    Was ist Diabetes mellitus?

    Bei Diabetes ist das Stoffwechselgleichgewicht von Insulin und Glukose gestört. Nach Aufnahme mit der Nahrung werden Kohlenhydrate zu Glukose und anderen niedermolekularen Zuckern verstoffwechselt. Infolgedessen steigt der Blutzucker-Spiegel und stimuliert die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).

    Insulin ist ein Hormon, das von Inselzellen des Pankreas (B-Zellen) gebildet wird. Es reguliert den Transport und die Aufnahme zu/in den/die Körperzellen. Sein natürlicher Gegenspieler bei der Aufrechterhaltung eines konstanten Blutzuckerspiegels ist ein weiteres Pankreas-Hormon, das Glukagon. Ist die pankreatische Insulin-Produktion insuffizient oder sind die peripheren Körperzellen resistent gegenüber seiner Wirkung (periphere Insulinresistenz), so resultieren daraus erhöhte Blutzucker-Werte und die Körperzellen, die eigentlich Glukose zur Energiebereitstellung benötigen, müssen „hungern“. Dies kann je nach Schweregrad der Blutzuckerentgleisung zu akuten oder chronischen Krankheitserscheinungen führen.

    Die meisten Gewebetypen des Körpers decken einen Großteil ihres Energiebedarfs durch Glukose. Das Gehirn und Nervensystem sind sogar allein auf die Glukose angewiesen.

    Eine akute Hyperglykäme (Erhöhung des Blutzucker-Spiegels) kann einen lebensbedrohlichen Notfall darstellen. Der Körper versucht dann durch eine gesteigerte Diurese (Urinausscheidung) die überschüssige Glukose aus dem Blut zu entfernen. Dieser Kompensationsmechanismus kann allerdings selbst entgleisen und zu einer Dehydrierung und Elektrolytstörungen führen. Da den Zellen die Glukose nicht mehr zur Energiebereitstellung zur Verfügung steht, müssen diese auf Reserve-Mechanismen zurückgreifen. Eine Möglichkeit besteht in der Metabolisierung von freien Fettsäuren. Dabei entstehen allerdings sogenannte „Ketonkörper“ als Nebenprodukte, die den Säure-Base-Status in Richtung Azidose verschieben. Man spricht dann von einer Ketoazidose. Die Ketonkörper können im Urin nachgewiesen werden. Unbehandelt kann eine Hyperglykämie zu Nierenversagen, Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma führen.

    Chronische Blutzuckererhöhungen können lange unbemerkt bleiben. Der Körper versucht, diesen Zustand durch eine Steigerung der Insulin-Produktion und Glukose-Ausscheidung im Urin zu kompensieren. Symptome treten in der Regel dann auf, wenn die Kapazität dieser Kompensationsmechanismen überschritten ist. Im Langzeitverlauf kann die Hyperglykämie zu einer Schädigung der Blutgefäßsystems und einer Vielzahl weiterer Organe führen.

  3. Ursachen

    Welche Ursachen führen zu Diabetes mellitus?

    Der jugendliche Diabetes entsteht durch eine Autoimmunreaktion gegen die B-Zellen der Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse. Durch Zerstörung der insulinproduzierenden Langerhans-Inseln tritt ein absoluter Insulinmangel auf. Insulin ist ein Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Insulinmangel führt dazu, dass der Transport von Glukose aus dem Blut in das Zellinnere gestört ist, der Blutzuckerspiegel steigt. Die Hauptursache des Typ-2-Diabetes besteht in Überernährung und Bewegungsmangel; fast alle Altersdiabetiker sind übergewichtig. Überernährung führt zu steigendem Insulinbedarf und zu Insulinresistenz. In der Folge entwickelt sich Hyperinsulinämie und Erschöpfung der B-Zellen der Langerhans-Inseln. Hier liegt ein relativer Insulinmangel vor. In seltenen Fällen entwickelt sich sekundärer Diabetes durch z.B. eine Pankreaserkrankung oder durch Medikamente. Von Gestationsdiabetes spricht man bei erstmaligem Auftreten von Diabetes während einer Schwangerschaft.

    Hierzu eine kurze Übersicht

    Bekannterweise sind die genauen Ursachen für das Entstehen einer Diabetes ungeklärt, darum ist die folgende Liste eher als eine Zusammenfassung der Possibilitäten zu verstehen und nicht als endgültige und bestätigte Auflistung von Tatsachen:

    • Übergewicht
    • Erbliche Vorbelastung
    • Zuckerreiche und fettreiche Ernährung
    • Mangelnde körperliche Betätigung
    • Autoimmunreaktionen
    • Allgemein ungesunder Lebensstil
    • Alkoholismus oder Nikotinabhängigkeit

  4. Symptome & Anzeichen

    Symptome & Anzeichen

    Die Erstmanifestation des jugendlichen Diabetes erfolgt häufig als diabetisches Koma. Ein diabetisches Koma tritt bei Blutzuckerwerten von 700 mg/dl auf und beginnt mit Harnflut, Durst, Müdigkeit, Übelkeit und Benommenheit. Charakteristische Symptome des jugendlichen Diabetes sind rascher Gewichtsverlust, Übelkeit, Polyurie (häufiges Wasserlassen) und Polydipsie (übermäßiger Durst).

    Der Altersdiabetes entwickelt sich langsam mit ebenfalls Polyurie und Polydipsie. Außerdem können Harnwegsinfekte, Juckreiz, Pilzerkrankungen, Bluthochdruck und bei Männern eventuell Impotenz auftreten. Ein über längere Zeit erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt die Arterien und kann Spätfolgen wie Arteriosklerose, Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt auslösen. Die Gefäßschäden können außerdem Schäden an Augen, Nieren und Nerven verursachen. Eine gefürchtete Komplikation ist der diabetische Fuß mit Gangrän und Nekrose.

    Hierzu eine Kurzübersicht

    • Verstärkter und dauerhafter Durst
    • Häufiges Urinieren
    • Extremes Hungergefühl (bisweilen sog. Fressattacken)
    • Gewichtsverlust trotz gleichbleibender Ernährung
    • Zucker im Urin (Äußert sich durch einen Geruch, der an Limonade erinnert)
    • Müdigkeit, Abgeschlafftheit
    • Gereiztheit und angeschlagenes Nervenkostüm
    • Sehstörungen (verschwommene Sicht, Doppelsichtigkeit usw.)
    • Verzögerte Wundheilung (Wunden aller Arten brauchen weitaus länger zum Abheilen, als zuvor)
    • Erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infektionen

  5. Diagnose & Krankheitsverlauf

    Diagnose & Krankheitsverlauf

    Bei der Zuckerkrankheit ist der Blutzucker erhöht (Hyperglykämie) und im Urin Zucker vorhanden (Glukosurie). Beides kann durch Laboruntersuchungen nachgewiesen werden. Die Bezeichnung „Diabetes mellitus“ (Honigfluss) ist auf den Zuckergehalt des Urins von Diabetikern zurückzuführen. Der Arzt bestimmt den Nüchtern-Blutzucker, erstellt ein Blutzucker-Tagesprofil und kann einen Glukose-Toleranztest durchführen. Bei Gesunden beträgt der Nüchtern-Blutzucker zwischen 65 und 100 mg/dl; nach den Mahlzeiten steigt der Blutzuckerspiegel beim Gesunden auf Werte von 120 bis 140 mg/dl. Beim Diabetiker wird ab einem Schwellenwert von 180 mg/dl Glukose im Urin ausgeschieden.

    Labortests

    Die Bestimmung der Blutzuckerkonzentration ist der wichtigste Labortest bei Diabetikern. Der Nüchternblutzucker wird bei Verdacht auf Prä-Diabetes und zur Diagnose eines manifesten Diabetes eingesetzt. Dieser Test wird normalerweise im Rahmen einer Routine-Blutuntersuchung, bei Vorliegen von Symptomen, die auf einen Diabetes Hinweis geben oder bei einer akuten Entgleisung durchgeführt. Da der Blutzuckerspiegel im Blut in Abhängigkeit von der körperlichen Aktivität, der Nahrungsaufnahme und weiteren Faktoren außerordentlich schwanken kann, muß die Abnahme unter standardisierten Bedingungen, am besten auch in Form mehrerer Bestimmungen zu verschiedenen Zeiten stattfinden.

    Die Diagnose eines manifesten Diabetes sollten gemäß der Leitlinie der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften (AWMF) in Deutschland umfaßt die Bestimmung mehrerer Gelegenheitsglukosewerte, die wiederholt über dem Normbereich liegen. Bevorzugt wird die Bestimmung mehrerer Nüchternglukose-Werte. Die Durchführung eines oralen Glukosetoleranztests (oGTT) ist nur selten erforderlich und wird in den Leitlinien nicht unter den Routine-Diagnose-Maßnahmen genannt. Dabei gelten folgende Diagnosekriterien:

    Diagnose „Diabetes mellitus“

    1. klassische Symptome und ein Gelegenheits-Blutglukosewert > 200 mg/dl (11,1 mmol/l); im venösen Plasma oder kapillären Vollblut oder
    2. wiederholte Bestätigung einer Gelegenheits-Blutglukose > 200 mg/dl (11,1 mmol/l)
    3. Bestätigung durch eine Nüchternblutglukose von > 110 mg/dl 6,1 mmol/l) im kapillären Vollblut bzw. > 126 mg/dl (7,0 mmol/l) im venösen Plasma oder
    4. OGTT-2-h-Wert im venösen Plasma oder kapillären Vollblut > 200 mg/dl (11,1 mmol/l)

    Diagnose „Abnormale Nüchternglukose“

    1. IFG (impaired fasting glucose, „abnorme Nüchternglukose“) Nüchterblutglukose von > 110 mg/dl (6,1 mmol/l) und < 126 mg/dl (7,0 mmol/l) im venösen Plasma oder
    2. IFG
      Nüchternblutglukose > 100 mg/dl (5,6 mmol/l) und < 110 mg/dl (6,1 mmol/l) im kapillären Vollblut

    Diagnose „Gestörte Glukosetoleranz“

    1. IGT (impaired glucose tolerance) für eine Blutglukose beim 2-h-Wert im OGTT > 140 mg/dl (7,8 mmol/l) im venösen Plasma oder im kapillären Vollblut
    2. Bei Glukosewerten, die zwar gegenüber der Norm erhöht sind aber noch unterhalb der diagnostischen Kriterien für einen Diabetes mellitus liegen

    Ein Nüchterblutzucker kann erst nach mindestens 8-stündiger Nahrungskarenz durchgeführt werden. Ein oraler Glukose-Belastungstest (Toleranz-Test, oGTT) erfolgt in der Regel in der Praxis durch Trinken einer definierten Zuckerlösung. Um die Diagnose allerdings wirklich sichern zu können, sollten beide Tests zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden. Beim OGTT wird zuerst der Nüchternblutzucker bestimmt, bevor der Patient eine definierte Menge an Glukose zu sich nimmt. Im Abstand von einer und zwei Stunden nach dieser Glukosebelatung wird dann erneut die Blutzuckerkonzentration gemessen. Zur Diagnostik eines Gestationsdiabetes wird ebenfall der OGTT herangezogen, wenn sich Auffälligkeiten bei der Nüchtern- oder Gelegenheitsglukose ergeben haben.

    Manchmal wird auch die Glukosekonzentration im Urin mit einem Schnelltest bestimmt. Dabei wird ein Teststreifen in eine Probe des Spontanurins getaucht und zeigt ein eventuelles Vorhandensein einer erhöhten Glukose- oder auch Ketonkörperkonzentration an. Im Falle eines positiven Nachweises deutet dies auf einen pathologischen Zustand hinsichtlich des Glukosemetabolismus hin, der näher untersucht werden muß. Dieser Schnelltest ist ein Screening-Instrument, ist aber nicht ausreichend sensitiv als alleiniges Instrument der Verlaufs- und Therapie-Kontrolle.

    Kontrolle

    Diabetiker müssen mehrmals pro Tag ihre Blutzuckerspiegel kontrollieren, nach denen sie dann anhand der Anweisungen des behandelnden Arztes die Insulin- oder Tablettendosis richten können. Dies geschieht in der Regel mit Hilfe eines Schnelltests, bei dem ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere nach Stich mit einer kleinen Lanzette auf einen Teststreifen gebracht wird, der dann in ein Messgerät geschoben wird. Die Blutzuckerkonzentration wird in digitaler Form auf dem Bildschirm angezeigt.

    Hb A1c (glykolisiertes Hämoglobin) ist ein Test, der die Blutzuckereinstellung über einen längeren Zeitraum (die letzten 2 – 3 Monate) zurückverfolgen kann. Er wird bei Diabetikern mehrmals pro Jahr durchgeführt. Er zeigt, wie gut die medikamentöse Therapie und/oder Mitarbeit des Patienten funktioniert. Mit der Senkung der HbA1c-Werte in die Nähe des Normbereiches lässt sich das Risiko für mikroangio- und neuropathische Komplikationen deutlich mindern.

    Weitere klinische Tests

    Es gibt noch eine Reihe weiterer Labortests, die zur Überwachung des Diabetes und seiner Komplikationen zum Einsatz kommen:

    • zur Kontrolle der Nierenfunktion:
      Kreatinin-Clearance, Kreatinin, GFR/EGFR, CMP, BUN, Mikroalbumin, Cystatin C
    • zur Überwachung des Lipidstoffwechsels:
      Cholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin, Triglyceride, Lipid-Profil
    • zur Kontrolle des Insulinspiegels:
      Insulin, C-Peptid

    Eine Screeninguntersuchung bestehend aus mehreren Nüchternglukose-bestimmungen in kurzen Abständen auf Diabetes mellitus wird bei folgenden Risikofaktoren von der AWMF empfohlen:

    • Diabetes mellitus Typ 2 bei erstgradig Verwandten
    • bei Übergewicht und körperlicher Inaktivität
    • bei arterieller Hypertonie (Blutdruck > 140/90 mmHg)
    • bei Dyslipoproteinämie mit HDL-Cholesterin < 35 mg/dl (0,9 mmol/l) und / oder Triglyzeride > 250 mg/dl (2,85 mmol/l)
    • nach Gestationsdiabetes oder nach Geburt eines Kindes mit Geburtsgewicht > 4000 g
    • bei früherem Nachweis einer gestörten Glukosetoleranz (IGT) oder einer abnormen Nüchternglukose (IFG)
    • bei makrovaskulären Erkrankungen
    • bei Albuminurie

    Beachte: HbA1c oder Fruktosamin sind zum Screening auf Diabetes oder eine gestörte Glukosetoleranz nicht geeignet.

    Verlauf der Krankheit

    Typische Folgen sind Bluthochdruck, Schlaganfall und anderen kardiovaskulären Erkrankungen. Insbesondere können auch die Nieren und Augen betroffen sein. Die Schädigungen infolge der permanenten Hyperglykämie entstehen kumulativ und werden vom Patienten meist erst relativ spät bemerkt. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto größer ist die Chance die auftretenden Komplikationen zu minimieren.

    Einteilung des Diabetes mellitus

    Man unterscheidet bei Diabetes mellitus drei Haupttypen: Typ 1, Typ 2 und Schwangerschafts-Diabetes (Gestationsdiabetes). Darüber hinaus gibt es den sogenannten „pankreopriven“ Diabetes, der infolge einer anderweitigen Schädigung des Pankreas (z. B. chronischePankreatitis) mit Untergang von Inselzellen entsteht. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat gegenwärtig 53 Leitlinien veröffentlicht, aus denen die Klassifikation der unterschiedlichen Formen des Diabetes, Informationen zur Epidemiologie in Deutschland, die gegenwärtigen Empfehlungen zur Therapie einschließlich spezieller Fragestellungen, wie z.B. die Behandlung diabetischer Füsse entnommen werden können und beispielsweise Empfehlungen zur Ernährungsweise und zum Sport aufgeführt werden (http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de). Hier findet sich auch eine Bürger bzw. Patienten-Version der Leitlinien.

    Eine der praktikablen Einteilungen der verschiedenen Formen des Diabetes mellitus in Deutschland entspricht den Leitlinien der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften (AWMF), die folgende Kategorien klassifiziert:

    Typ 1 Diabetes

    • Beta-Zellzerstörung, die in der Regel zu einem absoluten Insulinmangel führt (immunologisch vermittelt oder idiopathisch (ohne bisher bekannte Ursache))
      o LADA (latent autoimmune diabetes in adults)

    Typ 2 Diabetes

    • von einer vorwiegenden Insulinresistenz mit relativem Insulinmangel bis zu einem vorwiegend sekretorischen Defekt mit Insulinresistenz; häufig assoziiert mit anderen Problemen des metabolischen Syndroms
    • Weitere spezifische Diabetestypen
      • Erkrankungen des exokrinen Pankreas(z.B. Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse), zystische Fibrose, Hämochromatose, Neoplasie (Bauchspeicheldrüsen-Tumor) Trauma)
      • Endokrinopathien(z.B. Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Cushing-Syndrom, Akromegalie, Phäochromozytom)
      • Medikamentös-chemisch induziert(z.B. Glukokortikoide, Alpha-Interferon, Pentamidin, Diazoxid, alpha-Interferon)
      • Genetische Defekte der Beta-Zell-Funktion
        • Chromosom 20, HNF-4a (frühere Bezeichnung MODY 1)
        • Chromosom 7, Glucokinase (frühere Bezeichnung MODY 2)
        • Chromosom 12, HNF-1a (frühere Bezeichnung MODY 3)
        • Mitochondriale DNA

        Genetische Defekte der Insulinwirkung

        • Typ A Insulinresistenz
        • Leprechaunismus
        • Rabson-Mendenhall-Syndrom
        • Lipatrophischer Diabetes
      • Andere genetische Syndrome, die mit einem Diabetes assoziiert sein können (z.B. Down-Syndrom (Trisomie 21), Porphyrien)
      • Infektionen (z.B. angeborene Röteln-Infektion, Cytomegalievirus)
      • seltene Formen eines autoimmunvermittelten Diabetes

      Gestationsdiabetes

      • Erstmals während der Schwangerschaft aufgetretene oder diagnostizierte Glukosetoleranzstörung
      • Präkonzeptionell manifester, aber nicht diagnostizierter Diabetes mellitus (Typ 2); v.a. anzunehmen bei Glukosetoleranzstörung bereits im 1. Trimenon

    Typ 1-Diabetes:

    Dieser Typ ist auch als Insulin-abhängiger oder juveniler Diabetes bekannt. Etwa 10 % der Diabetes-Fälle sind diesem Typ zuzuordnen. Die meisten Betroffenen sind unter 30 Jahre alt. Die ersten Symptome treten häufig sehr akut auf, so daß die Diagnose oftmals im Rahmen einer Notfall-Situation gestellt wird.

    Typischerweise sind die Patienten dann schwerkrank, evtl. sogar komatös und weisen sehr hohe Blutzucker- und Ketonkörper-Konzentrationen auf. Typ 1-Diabetiker produzieren infolge einer autoimmunen Schädigung des Pankreas durch spezifische Autoantikörper gegen die Insulin-bildenden ß-Zellen oder gegen Insulin selbst, sehr wenig Insulin. Bisweilen kann die Sekretion auch vollständig zum Erliegen kommen. Die wenigen verbliebenen intakten B-Zellen, die bei der Erstdiagnose noch vorhanden sind, werden meist binnen weniger Jahre auch noch zerstört mit der Konsequenz, daß die Patienten zwingend von einer Insulin-Substitution abhängig sind.

    Die tatsächlich dem Diabetes Typ 1 zugrunde liegende Ursache ist noch weitgehend unbekannt. Allerdings scheint es einen genetischen Hintergrund zu geben, da eine familiäre Belastung das Erkrankungsrisiko erhöht. Außerdem stellen bestimmte Virus-Infektionen und Autoimmunmechanismen wichtige pathogenetische Faktoren dar. Typ 1-Diabetiker entwickeln früher schwerere Komplikationen als andere Diabetiker. Beispielsweise haben bereits 40 % der Typ 1-Diabetiker im Alter von 50 Jahren schwere Nierenfunktionsstörungen bis hin zum Nierenversagen entwickelt.

    Typ 2-Diabetes:

    Dieser Typ ist auch als insulinunabhängiger oder Erwachsenen-Diabetes bekannt. Die Betroffenen sind zwar noch in der Lage, Insulin selbst zu produzieren, allerdings tritt eine zu geringe Menge oder ein fehlendes Ansprechen der Gewebe im Sinne einer peripheren Insulin-Resistenz auf (siehe oben). Zum Zeitpunkt der Erstdiagnose weisen die meisten Patienten daher hohe Glukose- und Insulin-Spiegel auf, aber möglicherweise noch ohne jegliche Symptome. Circa 90 % der Diabetes-Fälle sind dem Typ 2 zuzuordnen. Er tritt im Allgemeinen erst im höheren Lebensalter (> 45) auf, häufig assoziiert mit Übergewicht und Bluthochdruck.

    Zu den Risikofaktoren gehören:

    • Übergewicht
    • Bewegungsarmut
    • Positive Familienanamnese
    • Ethnischer Hintergrund: Afro-, Hispano- und asiatisch-stämmige Amerikaner, sowie indianische und pazifische Ureinwohner haben ein erhöhtes Risiko
    • Gestationsdiabetes während der Schwangerschaft oder Geburtsgewicht des Kindes von über 4.000 g
    • Hypertonie (erhöhter Blutdruck)
    • Erhöhte Triglyceride (Blutfette) und erhöhtes LDL-Cholesterin
    • Erniedrigtes HDL-Cholesterin

    Da die Menschen in den Industriestaaten immer mehr zu Übergewicht bei gleichzeitigem Bewegungsmangel neigen, steigt die Zahl der Typ 2-Diabetiker kontinuierlich an. Außerdem verschiebt sich das Manifestationsalter in Richtung jüngerer Patienten.

    Gestationsdiabetes:

    Dies ist eine Form des Diabetes, die während der Schwangerschaft auftritt, üblicherweise im letzten Trimenon. Die Ursache ist noch weitgehend unbekannt, aber man geht davon aus, daß einige der Plazentahormone eine Insulinresistenz der peripheren Gewebe fördern, wodurch es zu einer Erhöhung der Blutglukose-Konzentration kommt. Routinemäßig wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen während der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche auf das eventuelle Vorliegen eines Gestationsdiabetes gescreent. Liegt tatsächlich ein Gestationsdiabetes vor und wird dieser nicht behandelt, so kann das Kind ein zu hohes Geburtsgewicht und erhöhte Blutzuckerspiegel aufweisen. Außerdem ist die Gefahr einer Frühgeburt deutlich erhöht. In der Regel normalisieren sich die Blutzuckerspiegel der Mutter nach der Geburt wieder, aber sowohl sie als auch das Kind haben ein erhöhtes Risiko, in Zukunft einen Typ 2-Diabetes zu entwickeln. Darüber hinaus ist auch bei späteren Schwangerschaften die erhöhte Wahrscheinlichkeit eines erneuten Gestationsdiabetes zu berücksichtigen.

    Prä-Diabetes:

    als solches bezeichnet man den Zustand einer pathologischen Glukosetoleranz, ohne dass bereits ein manifester Diabetes vorliegt. Dabei sind die Blutzuckerwerte erhöht, aber nur temporär oder noch nicht so stark, wie es bei einem tatsächlichen Diabetes der Fall ist. Normalerweise haben die Betroffenen keinerlei Symptome, es besteht ein erhöhtes Risiko, daß sich nach diesem Vorstadium innerhalb der nächsten 10 Jahre ein symptomatischer Diabetes manifestiert. Experten fordern deshalb, daß bei jeder Diabetes-Risiko-Konstellation, das Vorliegen einer pathologischen Glukosetoleranz untersucht werden sollte.

  6. Häufigkeit & Diagnosedaten

    Häufigkeit & Diagnosedaten

    Der Diabetes mellitus gehört zu den großen „Volkskrankheiten“, die aufgrund ihrer hohen Begleit- und Folgeerkrankungen zwischen 5 und 10% aller Ausgaben in den Gesundheitssystemen der Industrieländer beansprucht. Da zwischen verschiedenen Ländern erhebliche Unterschiede in der Prävalenz des Diabetes mellitus bestehen, müssen jeweils landesspezifische Häufigkeiten der Erkrankung betrachtet werden, da Angaben aus anderen Ländern mit anderen Populationen hier in der Regel keine Aussagekraft haben.

    In Deutschland beträgt die Prävalenz etwa 4/100.000 Einwohner pro Jahr, die Inzidenz 11/ 100.000 Einwohner pro Jahr. Die Gesamtzahl aller Diabetiker in Deutschland liegt etwa bei 6 Millionen, davon sind 400.000 Typ I Diabetiker und insgesamt 1,6 Millionen mit Insulin behandelt während 2,6 Millionen mit oralen Antidiabetika behandelt werden. In den USA (CDC-Daten, Centers for Disease Control and Prevention, 2002) waren 18 Millionen US-Amerikaner an Diabetes erkrankt, aber nur ca. 5 Millionen waren sich dieser Tatsache auch bewusst.

  7. Komplikationen

    Komplikationen bei der Krankheit

    Durch eine Diabetes verursachte Langzeitschäden entwickeln sich nur sehr langsam. Hierbei gilt als Merksatz: Je länger man unter Diabetes leidet und je länger man nachlässig mit der Behandlung umgeht, desto höher sind die Chancen auf Komplikationen.

    Es kann sogar soweit kommen, dass Nebenerscheinungen einer Diabetes die Mobilität einschränken und man dauerhaft an einen Rollstuhl gebunden ist.

    Aber auch akut lebensbedrohliche Situationen sind möglich:

    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Eine Diabetes verstärkt das Risiko an einer Herz-Kreislauf-erkrankung zu leiden drastisch. Dabei sind Herzinfarkte, Schlaganfälle und Arterienverengungen nur einige wenige der zu erwartenden Krankheiten. Sollte ein Diabetiker zudem noch Raucher sein, erhöht sich das Risiko abermals stark.
    • Nervenschäden (Neuropathie): Durch einen zu langen stark erhöhten Blutzuckerspiegel, kann es passieren, dass feinste Nervenenden, insbesondere in den Beinen, absterben. Ist dies der Fall, verbleibt der Betroffene nicht selten mit einem konstanten Gefühl der Taubheit in Armen und Beinen. Dies kann in extremen Fällen zur Einschränkung der Mobilität des Individuums führen. Darüber hinaus können hierdurch auch Übelkeit und Erbrechen auftreten.
    • Nierenschäden: Auch Schädigungen der Nieren sind häufig zu beobachtende Komplikationen bei einer Diabetes. Teilweise kann eine solche Schädigung soweit gehen, dass der Patient auf eine Dialyse oder eine Spenderniere angewiesen ist.
    • Augenschäden: Auch die Augen können von der Zuckerkrankheit betroffen sein. Glaukome, teilweise oder vollständige Erblindung, sowie starke Einschränkungen der Sehfähigkeit sind dabei nur einige der potentiellen Nebeneffekte dieser Krankheit.
    • Fußschäden: Die Füße sind durch eine Diabetes oftmals besonders stark belastet, dies liegt an dem nur in geringem Maße gegebenen Blutfluss in denselben. Dies führt bisweilen zu Nekrosen (Absterben des Gewebes), die wiederum eine Amputation der Zehen oder des ganzen Fußes notwendig machen können.
    • Empfindliche Haut: Viele Diabetiker klagen zudem über eine allgemein empfindliche Haut. Besonders im Gesicht ist Akne keine Seltenheit, aber auch die Haut des restlichen Körpers ist anfälliger für Viren und Bakterien.
    • Schädigungen des Gehörsinnes: In eher seltenen Fällen kann sich eine Diabetes negativ auf die Hörfähigkeit ausdrücken. Hierbei kommt es zu einem teilweisen oder vollständigen Hörverlust.
    • Alzheimer: Viele Personen, die von Diabetes des Typs 2 betroffen sind, erkranken frühzeitig an Alzheimer. Die genaue Verbindung zwischen diesen beiden Phänomenen ist nach wie vor Gegenstand der Forschung, gilt aber zumindest in Ansätzen als bewiesen.

  8. Wann zum Arzt?

    Wann sollte man zum Arzt gehen?

    Man sollte sofort einen Arzt aufsuchen, wenn man vermutet, dass man an Diabetes leiden könnte oder eines oder mehrere der oben genannten Symptome aufweist. Dasselbe gilt für Eltern, deren Kinder besagte Symptome aufweisen. Je früher eine Diabetes erkannt wird, desto besser ist sie in den Griff zu bekommen und desto weniger Folgeschäden sind zu erwarten.

    Nicht zuletzt deswegen bietet es sich an, auch schon kleinsten Verdachtsmomenten nachzugehen und sich entsprechend untersuchen zu lassen. Auch sollte man es nicht vernachlässigen regelmäßig zum Arzt zu gehen, nachdem man bereits eine Diabetes festgestellt hat. Es handelt sich bei diesem leiden um eine sehr behandlungsintensive Krankheit, die konstanter medizinischer Überwachung bedarf. Man sollte diese Erkrankung also niemals auf die leichte Schulter nehmen, wenn einem sein Leben oder das Leben betroffener Angehöriger lieb ist.

  9. Behandlung & Therapie

    Behandlung & Therapie

    Diabetes mellitus - Therapie
    Ziel der Behandlung ist eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels und Vermeidung von Spätfolgen. Beim Typ 1-Diabetes erfolgt immer eine Insulinzufuhr. Bei der Insulinpumpentherapie mit subkutaner Verweilkanüle kann die Insulinzufuhr an den Bedarf angepasst erfolgen. Diabetiker müssen Diät halten; die empfohlene Ernährung entspricht einer kohlenhydratreichen Vollwertkost mit etwa 50 bis 60 % Kohlenhydraten, 25 bis 30 % Fett und 10 bis 15 % Eiweiß.

    Altersdiabetiker sollten ihr Gewicht normalisieren, Sport treiben und ihre Ernährung umstellen. Dies ist in vielen Fällen als Behandlung ausreichend. Andernfalls kann die Insulinsensitivität bei Altersdiabetikern durch Medikamente (Metformin) gesteigert werden. Bei nachlassender Insulinsekretion kann auch bei Altersdiabetikern mit Insulin therapiert werden. Diabetikerschulungen und Ernährungsberatung sind zu empfehlen. Ein einfacher Test – meist mit Teststreifen- ermöglicht Zuckerkranken die Selbstkontrolle ihrer Blutzuckerwerte. Mehrmals jährlich sollten Zuckerkranke eine Kontrolluntersuchung durchführen lassen.

    Therapie

    Die aktuellen Empfehlungen zur Therapie des Typ I und Typ II Diabetes sowie der besonderen Formen können auf der webseite der Deutschen Diabetes Gesellschaft eingesehen werden (http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/). Für die Therapie des Typ II Diabetes sind die nationalen Versorgungsleitlinien können sehr detailliert in der jeweils aktuellen Fassung aus folgendem Link entnommen werden: http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/diabetes2. Die Messung von Blutglukosewerten dient der Steuerung der Insulintherapie.

    Das Ziel der Behandlung des Diabetes Typ I liegt in der Erzielung von Blutglukosewerten

    • zwischen 91 und 120 mg/dl vor den Mahlzeiten
    • und 110 bis 135 mg/dl vor dem Schlafengehen
    • etwa 2 Stunden nach dem Essen sollten die Blutzuckerwerte zwischen 90-180 (venös) /100-200 (kapillär) mg/dl liegen.

    Das Ziel der Behandlung beim Diabetes Typ II liegt vor allem in der Prävention von Komplikationen und von Erkrankungen, die mit den chronisch erhöhten Blutzuckerwerten assoziiert sind. Die mittel- bis langfristige Therapie-Überwachung der antihyperglykämischen Therapie des Typ 2 Diabetes mellitus erfolgt durch die Messung des HbA1c, die in der Regel einmal pro Quartal erfolgen sollte. Daneben werden die Typ II Diabetiker dazu angehalten, regelmäßig die akuten Blutzuckerspiegel selbst zu messen (POCT-Testung). Entsprechend den Empfehlungen der European Diabetes Policy Group wird in Deutschland

    • ein HbA1c-Zielbereich von <6,5% angestrebt
    • als Interventionsgrenze gilt ein HbA1c von > 7%.

  10. Vorbeugung & Prävention

    Vorbeugung - Impfung & Prävention

    Es gibt keine wirksame Prävention des Typ 1-Diabetes. Dagegen kann durch Minderung der Risikofaktoren, wie Gewichtsreduktion, körperliche Betätigung und gesunde Ernährung das Risiko für die Entwicklung eines Typ 2-Diabetes deutlich gesenkt werden. Liegt bereits ein Prä-Diabetes mit gestörter Glukosetoleranz vor, so kann das Auftreten eines manifesten Diabetes durch entsprechende Lebensstiländerung um Jahre hinausgezögert oder sogar verhindert werden. Eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels kann außerdem dazu beitragen, das Auftreten von Komplikationen wie Gefäß- und Nierenschädigung zu verhindern.

    Liegt ein manifester Diabetes vor, so gibt es derzeit keine Heilungsmöglichkeit obwohl einige Erfolge hinsichtlich der Transplantation von Inselzellen erreich werden konnten, mit der wieder eine suffiziente Insulinproduktion etabliert wurde. Diese Option kommt allerdings nur für wenige ausgewählte Fälle in Betracht. Das Ziel der konservativen Diabetes-Therapie ist es, die Blutzuckerspiegel möglichst nahe dem Normalbereich zu halten, frühzeitig Komplikationen zu erkennen und mit entsprechender Therapie zu minimieren.

    Die initiale Therapie direkt im Anschluss an die Diagnosestellung unterscheidet sich von der Langzeiteinstellung. Der Typ 1-Diabetes wird häufig erst anhand einer akuten Stoffwechsel- und Elektrolytentgleisung mit diabetischer Ketoazidose diagnostiziert. Dabei greift der Körper auf Reservemethoden der Energiebereitstellung zurück, indem er freie Fettsäuren zu Ketonkörper abbaut. Diese haben chemisch gesehen saure Eigenschaften und führen zu einer Absenkung des pH-Werts im Blut (Azidose). Meist besteht gleichzeitig schon eine geringe Nierenfunktionsstörung. Im schlimmsten Fall kommt es zu Bewusstlosigkeit und Koma. Es handelt sich somit um einen sehr ernsten Zustand der dringend die Aufnahme in ein Krankenhaus erfordert, wo der Arzt durch entsprechende Maßnahmen versucht, das normale Stoffwechselgleichgewicht wieder herzustellen.

    Eine ähnliche Situation kann, wenn auch seltener bei Typ 2-Diabetikern entstehen, wenn sie erste Warnsymptome ignorieren oder ihre medikamentöse Therapie vernachlässigt haben. Außerdem kann solch eine Exazerbation auch im Gefolge von anderen extremen körperlichen Belastungen, wie z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer Infektion stattfinden. Das gleichzeitige Vorliegen von starker Hyperglykämie und Dehydrierung führen zu einer wechselseitigen Verstärkung, wodurch es ebenfalls zu Schwäche, Verwirrtheit, Krampfanfällen Bewusstlosigkeit und Koma kommen kann. Auch dies erfordert die sofortige Einweisung in eine Notaufnahme.

    Eine umfassende antidiabetische Therapie erfordert tägliche Selbstkontrollen des Blutzuckerspiegels, die Einhaltung der Diätvorschriften, regelmäßige sportliche Betätigung (führt zur Minderung des Blutzuckers, fördert die Insulinsensitivität der peripheren Gewebe und verbessert die Mikrozirkulation). Es für den Patienten wichtig, mit dem behandelnden Arzt und evtl. einem Diabetesberater eng zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus sollten mehrmals pro Jahr Check-up-Untersuchungen mit Bestimmung von HbA1c und Mikroalbumin im Urin durchgeführt werden, um Komplikationen möglichst frühzeitig zu erkennen. Zu diesen Komplikationen gehören:

    • Wundinfektionen, besonders an den Beinen; sie können eine verzögerte Heilungstendenz aufweisen, was im Extremfall bis zur Notwendigkeit einer Amputation führen kann.
    • Die diabetische Retinopathie, die eine Netzhautablösung und sogar Blindheit zur Folge haben. Mittels Laserbehandlung kann versucht werden, das Ablösen der Netzhaut (Retina) zu verhindern.
    • Eine der häufigsten Komplikationen sind rezidivierende und therapie-resistente Harnwegsinfekte. Eine verzögerte oder inadäquate Behandlung kann zu einer Nierenschädigung führen.

    Typ 1-Diabetiker müssen sich selbst je nach Blutzuckerspiegel und individuellem Therapieschema mehrmals pro Tag Insulin spritzen (Insulin gibt es nicht als orale Medikation, da es durch die Magensäure abgebaut werden würde). Die dabei verwendete Menge und Art von Insulin ist abhängig von der Menge und Art der Mahlzeiten und der körperlichen Aktivität. Im Handel sind verschiedene Arten von Insulin erhältlich: Lang-, Mittel- und Kurzwirksame. Meistens erhält der Patient eine individuelle Kombination.

    Die richtige Einstellung der Therapie stellt von Tag zu Tag eine neue Herausforderung dar, da Stress, andere Erkrankungen und Infektionen den Insulin-Bedarf verändern. Einige Typ 1-Diabetiker haben auch im Tagesverlauf sehr stark schwankende Blutzuckerwerte, was die Einstellung zusätzlich erschwert. Viel Typ 1-Diabetiker bevorzugen deshalb heutzutage eine Insulinpumpe, die im Bereich der Hüfte unter der Haut getragen wird und nach der Programmierung kontinuierlich Insulin abgibt. Dadurch kann die physiologische Insulinfreisetzung besser imitiert werden. Ein weiterer komplizierender Faktor beim Typ 1-Diabetes stellt die Entwicklung von Antikörpern gegen Insulin im Lauf der Zeit bei einigen Patienten dar. Das eigene Immunsystem attackiert dabei das injizierte Insulin als Fremdantigen, so dass immer größere Mengen benötigt werden und evtl. ein Wechsel auf ein anderes Insulin erforderlich wird.

    Bei Typ 1-Diabetikern kommt es häufig auch zu Dosierungsproblemen mit der Folge von Hypoglykämien, wenn versehentlich zu viel Insulin verabreicht wurde oder durch ungewohnte körperliche Belastung ein erhöhter Bedarf an Glukose bzw. ein zu langer Abstand zur letzten Mahlzeit besteht. Wenn diese hypoglykämischen Episoden durch Glukosegaben nicht unter Kontrolle gebracht werden können, so kann es erforderlich sein auch für den Notfall Glukagon-Spritzen bei sich zu tragen (Glukagon ist der natürliche Gegenspieler von Insulin, wird ebenfalls im Pankreas gebildet und bewirkt eine Steigerung des Blutzuckers). Diese können bei Bewusstlosigkeit durch eine zweite Person gegeben werden. Akute Stoffwechsel- und/oder Elektrolytentgleisungen bedürfen immer der notfallmäßigen Hospitalisierung des Patienten.

    Auch Typ 2-Diabetiker müssen mehrmals pro Tag ihren Blutzuckerspiegel selbst messen. Das therapeutische Spektrum reicht dabei von Patienten, die allein mit der Einhaltung entsprechender Diätvorschriften auskommen über die Einnahme von Tabletten (sog. orale Antidiabetika) bis zur Injektion von Insulin. Viel Patienten erklimmen mit dem Fortschreiten ihrer Erkrankung Stufe um Stufe dieses Spektrums. Bei den oralen Antidiabetika unterscheidet man drei Klassen: zum einen diejenigen, die die Insulinsekretion des Pankreas stimulieren, zum anderen Substanzen, die die Resorption von Glukose aus dem Darm hemmen (dadurch wird der Glukoseanstieg im Blut nach den Mahlzeiten verlangsamt), und außerdem sog. Insulinsensitizer, die die peripheren Zellen für die Insulinwirkung empfänglicher machen. Beim Typ 2-Diabetes ist häufig eine Kombination dieser Wirkmechanismen erforderlich, um die Blutzuckerwerte stabil zu halten.

    Im Falle des Gestationsdiabetes reicht es häufig aus, entsprechende Diätvorschriften einzuhalten, sich regelmäßig körperlich zu betätigen und Blutzuckerwerte zu kontrollieren. Voraussetzung ist allerdings die aktive Mitarbeit der Patientin. Wird damit keine adäquate Kontrolle des Blutzuckers erreicht, kommt Insulin zum Einsatz, da orale Antidiabetika wegen ihrer teratogenen Wirkung in der Schwangerschaft nicht angewandt werden können. Üblicherweise normalisiert sich der Blutzuckerspiegel im Anschluss an die Geburt wieder, allerdings ist das Risiko erhöht, bei einer erneuten Schwangerschaft wieder einen Gestationsdiabetes zu entwickeln. Dies gilt auch für einen späteren Typ 2-Diabetes. Deshalb sollte die Mutter bei allen zukünftigen Schwangerschaften sehr sorgfältig diesbezüglich überwacht werden. Auch das Neugeborene bedarf einer genauen medizinischen Überwachung insbesondere in den ersten Stunden nach der Geburt, da es ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Hypoglykämien und respiratorischer Komplikationen aufweist.

  11. Prognose zur Heilung

    Prognose zur Heilung

    Je früher man eine Diabetes erkennt und je früher diese ausreichend medizinisch und medikamentös zu versorgen ist, desto besser sieht die Prognose aus. Eine erst spät erkannte Zuckerkrankheit führt häufig zu irreversiblen Nebeneffekten, die man nur noch oberflächlich angehen kann. Nicht zuletzt deswegen ist es äußerst wichtig, so früh als möglich einen Mediziner zu konsultieren und die verordneten Medikamente strikt und nach Zeitplan einzunehmen.

    Alles in allem lässt sich sagen, dass viele Betroffene ein sehr angenehmes Leben führen können, ohne allzu viele Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen. Dennoch gibt es einige Dinge, die besser zu unterlassen sind. Hierüber klärt der behandelnde Arzt aber gerne näher auf.

  12. Alternativmedizin

    Alternative Medizin & Hausmittel

    Welche Hausmittel können helfen?

    bei der Diabetes handelt es sich um eine ernstzunehmende Krankheit, die eine Behandlung rund um die Uhr bedingt. Ein sorgsamer Umgang mit der Krankheit, darunter fallen auch Hausmittel, kann dabei behilflich, ernsthafte und sogar lebensbedrohliche Komplikationen zu verhindern.

    Allgemeine Hinweise zum Umgang mit Diabetes

    1. Diabetes ernst nehmen und verstehen - Es ist von größter Wichtigkeit, dass Betroffene, aber auch das Umfeld von Betroffenen sich Wissen über den vorliegenden Typ der Diabetes aneignen. Dies schafft Verständnis und sorgt dafür, dass man ein besseres Gefühl dafür entwickelt, wie man trotz dieser Erkrankung ein gesundes und gutes Leben führen kann.
    2. Gesunde Ernährung und gesundes Gewicht - Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkorn uvm. sind alles gute Alternativen zu Burgern, Pommes und generell zu Junk Food. Man sollte, besonders wenn man von Diabetes betroffen ist, darauf achten, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Übergewicht ist für Diabetiker nicht selten lebensbedrohlich.
    3. Körperliche Ertüchtigung - Der Umstand allein, dass man Diabetiker ist, bedeutet nicht, dass man sich nicht mehr bewegen sollte, auch wenn viele Betroffene ihre Krankheit dahingehend interpretieren. Tägliche Bewegung und gezielte sportliche Übungen sind von größter Bedeutung und helfen darüber hinaus dabei, den Blutzuckerspiegel besser und einfacher kontrollieren zu können. Hierbei sollte man zudem darauf achten, dass man einem ausgewogenen Sportprogramm nachgeht und sich nicht auf einen Typ Übung versteift.

    Spezielle Maßregeln zum Umgang mit Diabetes des Typs 1 und 2

    • Identifikation als Diabetiker - Es kann bisweilen förderlich sein, wenn man sich als Diabetiker zu erkennen gibt. Hierzu bietet sich ein entsprechendes Armband oder etwa ähnliches an. Solches kann Passanten dabei helfen, im Falle einer Ohnmacht, der Rettungsleitstelle die korrekten Information durchzugeben. Es kommt hier nicht selten auf Minuten an.
    • Überwachung der Füße - Viele Symptome, die eine Diabetes bedingt, schlagen sich in den Füßen nieder. Deshalb ist es zu empfehlen, selbige täglich mit lauwarmem Wasser zu reinigen und dabei auf Blasen, Risse, Geschwüre, Rötungen oder Schwellungen zu untersuchen. Im Falle des Auffindens solcher, sollte man sofort einen mediziner zu Rate ziehen.
    • Rauchen einstellen - Niemand sollte rauchen, aber besonders Diabetiker nicht. Die Kombination aus Nikotinsucht und Diabetes führt nicht selten zu einem stark erhöhten Risiko von Herz- und Kreislaufproblemen.
    • Alkohol vermeiden - Je nach konsumiertem alkoholischen Getränk, kann der Blutzuckerspiegel steigen oder fallen. Das kann besonders dann gefährlich sein, wenn man aufgrund des sich einstellenden Rausches nicht mehr dazu in dre Lage ist, seine eigene Gesundheit zu überwachen. Es geschieht darum recht häufig, dass stark intoxinierte Zuckerkranke gleichzeitig an einem Zuckerschock und einer Alkoholvergiftung leiden. Eine nicht selten tödliche Mischung.
    • Stress ernst nehmen - Durch Stress können sich vermehrt Hormone bilden, die die Wirkung von Insulin hemmen und behindern. Hierdurch erhöht sich der Blutzuckerspiegel teilweise stark. Darum sind Stress und Druck grundsätzlich zu vermeiden.

    Alternative Behandlungsmethoden

    Welche alternativen Heilmittel sind zu empfehlen?

    Zahlreiche Präparate und Anwendungen sind "erwiesenermaßen" hilfreich dabei, die Sensitivität des Körpers gegenüber Insulin zu steigern. Gleichzeitig jedoch gibt es zu jeder Studie, die für einen Erfolg alternativer Behandlungen spricht, eine Gegenstudie, die das Gegenteil tut. Nicht zuletzt aus diesem Grunde gibt es nach dem Stand der heutigen Wissenschaft keine alternativen Behandlungsmethoden oder Therapien, die einen soliden Ersatz zu herkömmlichen Mitteln darstellen könnten.

    Es ist darum unbedingt notwendig, dass man, insofern man sich für einen alternativen Heilansatz entscheidet, dennoch weiterhin seine vom Arzt verschriebenen Medikamente einnimmt. Alles andere wäre verantwortungslos und könnte tödlich enden. Des Weiteren sind die Inanspruchnahme solcher Therapien stets im Vorfeld mit dem zuständigen Mediziner abzusprechen und nicht auf eigene Faust zu unternehmen. Das erhöht den Selbstschutz und senkt das Risiko von Komplikationen.

    Darüber gilt es ebenso im Hinterkopf zu behalten, dass es keine Kur für die Zuckerkrankheit gibt! Alle Heiler, die einem anderes versprechen sind bestenfalls als Kurpfuscher anzusehen und sind zu meiden, um sich und seinem Umfeld unnötige Komplikationen und Kosten zu ersparen.


    Behandlungen

    Es sei abermals erwähnt, dass die hier aufgeführten Behandlungen lediglich der Unterstützung einer schulmedizinischen Therapie dienen und diese auf keinen Fall ersetzen können. Alles andere wäre sich selbst und seinem Umfeld gegenüber hochgradig verantwortungslos:

    • Yoga
    • Meditation
    • Autogenes Training
    • Massagen
    • Wasserkuren, Liegekuren
    • Krankengymnastik
    • Erstellen und Befolgen eines Ernährungsplanes
    • Seminare und Schulungen zum Umgang mit Diabetes besuchen

    Heilkräuter & Heilpflanzen

    • Zimt
    • Artischocke
    • Beifuss
    • Bohnenschalen
    • Gingko
    • Heidelbeere

    Die gerade erwähnten Heilpflanzen sind auf keinen Fall als vollwertiger Ersatz für eine schulmedizinische Behandlung zu verstehen, sondern lediglich als Unterstützung einer solchen. Man kann sie dahingehend entweder als Tee oder Aufguss konsumieren oder in Form von Pulver und Pillen einnehmen. Ein seriöser Heilpraktiker verkauft überdies oftmals bereits vorgefertigte Präparate und kann darüber hinaus Auskünfte über Dosierung und Anwendung selbiger geben.


    Ätherische Öle

    Folgende Ätherische Öle können angewendet werden:

    • Salbei
    • Rose
    • Veilchen
    • Kiefer
    • Ylang Ylang
    • Eukalyptus

    Die oben angeführten ätherischen Öle sind im Falle einer Diabetes ausschließlich im Rahmen einer Aromatherapie anzuwenden. Eine äußerliche oder gar innerliche Anwendung derselben ist zur Verbesserung der Heilungschancen oder der Symptome nicht notwendig oder gar förderlich. Zudem ist die Erkrankung selbst auch durch diese Öle nicht beeinflussbar, sie dienen lediglich der Entspannung des Betroffenen und ggf. als Hilfe zum "relaxen".

    Nicht zuletzt deswegen ist eine Rücksprache mit einem Arzt unerlässlich und man sollte eine Aromatherapie nur unterstützend anwenden, nicht aber ersetzend.


    Homöopathie

    • Acidum phosphoricum
    • Acidum aceticum
    • Tabacum
    • Acidum salicylicum
    • Jodum
    • Phosphorus

    Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


    Schüssler-Salze

    Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.


    Diät & Ernährung

    Es gibt viele Ernährungspläne speziell für Diabetiker. Hierbei handelt es sich um eine Art Anleitung, die einem vorgibt, wieviel und was man essen sollte. Ein effektiver Ernährungsplan ist zudem individuell an die Lebensumstände der betroffenen Person anzupassen.

    Ein guter Plan hilft einem dabei, seinen Blutzuckerspiegel, seinen Blutdruck und seine Cholesterinwerte im Zaum zu halten, darüber hinaus lässt sich mithilfe desselben auch oftmals das eigene Gewicht besser kontrollieren. Dabei kommt es nicht darauf an, ob man Gewicht verlieren oder es halten sollte - ein solider Diätplan kann beide Möglichkeiten bedienen. Solche Pläne sind mithilfe eines Diätologen oder eines Ernährungswissenschaftlers zu erstellen, darüber hinaus haben Betroffene aber auch die Möglichkeit, selbst tätig zu sein und einen solchen Plan mit Informationen aus der Fachliteratur bzw. dem Internet zu erstellen.

    Typische gesunde und wertvolle Lebensmittel, die man auf einem solchen Diätplan finden kann, sind unter anderem:


    Alternative Behandlungen

    Für einen genauen Überblick über alternative Behandlungen bietet es sich an, die oben schon angeführten abermals unter die Lupe zu nehmen.

  13. Fragen & Antworten FAQ

    FAQ - Fragen & Antworten

    Kann man eine Diabetes vollständig kurieren?
    - Diese Frage ist in der Medizin ein heißes Eisen. Jeder Arzt und Forscher hat hierzu eine andere Meinung. Nach stand der modernen Wissenschaft ist es jedoch nicht möglich. Dennoch verbuchen Ärzte und Diätologen weltweit immer wieder große Erfolge bezüglich Heilungen dieser Krankheit. Es bleibt daher abzuwarten, ob die nahe Zukunft nicht doch ein Mittel bereithält, das in der Lage ist, dieses leiden endgültig auszumerzen.

    Wodurch entsteht Diabetes Typ 2?
    - Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage, wie Diabetes Typ 2 entsteht. Der oftmals damit in Verbindung gebrachte übermäßige Konsum von raffiniertem Zucker kann nicht als alleiniger Grund dafür gelten. Dennoch sollte man den Fakt nicht vernachlässigen, dass ein solcher Konsum, in Verbindung mit anderen ungesunden Ernährungsweisen, zu einer Steigerung des Gewichts und als zu einer Adipositas führen kann, die wiederum eine Zuckerkrankheit begünstigt. Bestätigend hierzu lässt sich anführen, dass beinahe 80% aller Personen, die eine Diabetes Typ 2 entwickeln, übergewichtig sind.

    Ein weiterer Hauptgrund für eine Diabetes diesen Typs ist eine Resistenz gegen Insulin. Die Fachwelt ist sich überdies noch uneins darüber, wie sich eine solche begründet.

    Welche Gruppen entwickeln besonders oft Diabetes Typ 2?
    - Alter, Geschlecht, Gewicht, Sportlichkeit, Ernährung, Lebensstil und familiäre Vorbelastungen sind alles etwaige Faktoren, die eine Entwicklung des vorliegenden Typs der Diabetes begünstigen können. Leiden Eltern oder Geschwister bereits an dieser Krankheit, erhöht sich die Chance, dass man selbst daran erkrankt signifikant.

  14. Bilder zur Krankheit

    Bilder & Videos zu Diabetes

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