Darm

Der Darm, das entschiedenste Organ der Verdauung

Der Darm ist das größte und relevanteste Organ im Verdauungstrakt des menschlichen Körpers. Ein ausgewachsener Mensch, kann eine Darmlänge von 5,50-5,70 m vorweisen. Bis vor einigen Jahrzehnten wurde das Organ ALS das am meisten unterschätzte Organ des menschlichen Organismus eingruppiert, denn es wurde unterschätzt, dass es einen sehr starken Einfluss auf das Immunsystem ausübt. Zahlreiche leichte Erkrankungen lassen sich auf einen Darm im Ungleichgewicht zurückführen. Neben den kleineren Erkrankungen sind jedoch auch zahlreiche gravierende Krankheitsbilder zu finden, wie Darmkrebs Morbus Crohn oder auch das sehr unangenehme Reizdarmsyndrom. Die Tabuisierung der Krankheitsindikatoren und Ausprägungen erhöhen den Leidensdruck für die Patienten durchaus erheblich.

Was ist der Darm?

Der Darm gilt als der wichtigste Part im Verdauungstrakt. Der Darm grenzt an den Magenpförtner und den After an. Es handelt sich infolge dessen um einen sehr großen organischen Bereich des Verdauungstraktes in Summe. Bei einem ausgewachsenen Menschen erreicht der Darm eine Länge von 5,50 m – 7,50 m. Durch den gesamten Darm erstrecken sich sogenannte Darmzotten auf einer gesamten Fläche von ca. 32 Quadratmetern. Den gesamten Bereich nennt man als Bezeichnung der Mikroorganismen im Darm Darmflora. In Zusammenarbeit mit dem Darm und dem menschlichen Magen sorgt der dafür, das die Verdauung der Nahrungsmittel von statten geht und die Reste der Nahrung als Nahrungsreste ausgeschieden werden. Des Weiteren nimmt der Darm eine immense Rolle als Bestandteil des Immunsystems ein. Der Darm wird vom Aufbau her in unterschiedliche Bestandteile gegliedert. Man unterscheidet den Dünndarm, der aus dem Zwölffingerdarm, dem Leerdarm sowie dem Krummdarm besteht und den Dickdarm, der sich wiederum in den Blinddarm, den Grimmdarm sowie dem Mast- und Enddarm untergliedert.
Alle unterschiedlichen Darmabschnitte haben eine Gemeinsamkeit, den schichtweisen Aufbau der Darmwand. Unter der eigentlichen Schleimhaut befindet sich eine submuskulöse Bindegewebeschicht aus Lymph- sowie Blutgefäßen. Dieser Bereich ist wiederum von einer glatten Muskulatur umgeben.

Funktionen und Aufgaben

Der Darm hat neben der Funktion ein wichtiger Teil des Immunsystems zu sein, auch die Funktion der Zerkleinerung sowie Aufspaltung der zugeführten Nährstoffe vorzunehmen. Hierbei haben alle Teilbereiche des Darms ihre jeweiligen Funktionen inne, die nachfolgend erklärt werden.

Die eigentliche Verdauung beginnt bereits mit der Nahrungszufuhr im Mund. Die Zähne zerkleinern die Nahrungsmitte. Der Speichelfluss der mit dem Kauprozess einhergeht verflüssigt die Nahrung und spaltet die Kohlenhydrate auf. Durch den darauffolgenden Schluckvorgang und den Abtransport der Nahrung gelangt die Nahrung über die Speiseröhre in den Magen. Im Magen erfolgt nun die Aufbewahrung des Nahrungsbreis. Durch die sich im Magen befindliche Magensäure wird der Nahrungsbrei noch weiter zerkleinert. Solange bis die einzelnen Stücke nicht mehr größer als 3,00 mm sind. In diesem weiteren Verdauungsprozess findet die Verdauung von Eiweißen statt. Dies geschieht durch die sogenannten Enzyme des genutzten Magensafts. Die durch die Magenschleimhaut generierte Salzsäure säuert die zugeführte Nahrung weiterhin an. Hierdurch wird die Nahrung weiter zersetzt und eventuell bestehende Bakterien werden eliminiert. Vom Magen aus wird nun der produzierte Nahrungsbrei portionsweise gen Magenpförtner zum Zwölffingerdarm abtransportiert, der den ersten Teil des Dünndarms darstellt.

Der Dünndarm bildet den längsten Bereich des Darms und gilt als der wichtigste Abschnitt des Verdauungstrakts. Der Zwölffingerdarm befindet sich an der Einmündung der Gallenblase sowie Bauchspeicheldrüse. Die Galle fließt an dieser Stelle in den Darm. Die Gallensäure, die aus der Galle entstammt und in den Darm fließt ist wichtig für die Fettverdauung. Der Bauchspeichel, der ebenso in den Darm abgeben wird, enthält viele Verdauungsenzyme, die Eiweiße, Fette und auch Kohlenhydrate aufspalten. Die enthaltenen Enzyme, die sich in der Dünndarmschleimhaut befinden üben den letzten Part der Nährstoffverdauung aus. Hier werden aus komplexen, anspruchsvollen Kohlenhydraten, nun ganz einfache Zuckermoleküle, Eiweiße wiederum zu einzelnen Aminosäuren zerkleinert und Fette werden zu Fettsäuren aufgespalten.

Eine Hauptaufgabe des Dünndarms ist in seinem Prozess die sogenannte Resorption. Unter Resorption versteht man die Aufnahme ins Blut von allen Nahrungsbestandteilen. Um dieses bewerkstelligen zu können, ist die Dünndarmschleimhaut mit vielen Darmzotten, kleinen Falten sowie einem feinen Bürstensaum ausgestattet. Hierbei entsteht eine sehr komplexe und anspruchsvolle Schleimhautoberfläche, die dafür sorgt, dass der Dünndarm Nährstoffe, Mineralien, Vitamine sowie Wasser in großen Mengen aufnehmen kann, um all das dann in das Blut weiterzuleiten.

Die eigentliche Hauptaufgabe des Dickdarms ist es dem immer noch existierenden Nahrungsbrei nun im weiteren Verlauf zusätzlich Wasser zu entziehen und weiter auf diese Weise einzudicken. Hierbei wird die nun fester werdende Masse durch die starke Darmbewegungen geformt. Der Dickdarm produziert hierbei Schleim der für eine Gleitfähigkeit der Masse sorgt. Der Dickdarm und der Mastdarm sind für die Formung des Stuhls verantwortlich, bevor eine Ausscheidung des Stuhls über den After erfolgt. Dickdarm und Mastdarm übernehmen zwar von der Funktion her durchaus wichtige Funktionen, gelten jedoch nicht als lebenswichtige Organe.

Funktionen des Darms:

  • Verdauung sowie Nährstoffresorption
  • Regulation des wichtigen Wasserhaushaltes
  • Abwehrzellenausbildung des Immunsystems
  • Produktion von wichtigen Hormonen sowie Botenstoffen

Anatomie und Aufbau

Der Dünndarm ist der längste Bereich des Darms. Er weist im Regelfall bei einem ausgewachsenen Menschen ca. 5,00 m auf. dieser Darmbereich wird durch den Zwölffingerdarm, dem Leerdarm sowie dem Krummdarm gebildet. Im rechten Unterbauch wird der Endbereich des Dünndarms gebildet, der dann in den Dickdarm weiter hineinläuft.
Der sogenannte Dickdarm befindet sich von der Oberfläche her betrachtet als Rahmen, der sich um das Dünndarmgekröse legt. Der Dickdarm hat hinlänglich betrachtet einen wesentlich größeren Durchmesser, als der Dünndarm und bildet eine ebenso wesentlich buckeligere Oberfläche als der Dünndarm. Seine Länge beträgt bei einem ausgewachsenen Menschen ca. 1,50 m und wird auch in unterschiedliche Bereiche untergliedert.

Der Dickdarm beginnt bei jedem Menschen ca. im rechten Unterbauch. Hier startet er mit dem Blinddarm, der als kurz zu beschreiben ist. Der Blinddarm endet bereits nach unten, sozusagen blind, daher die Bezeichnung Blinddarm. An dieser Stelle befindet sich der Wurmfortsatz, der sich durchaus entzünden kann. Wenn das passiert spricht man von einer Blinddarmentzündung.

Der sogenannte Kolon Ascendens, ist der aufsteigende Dickdarmteil. Er beginnt oberhalb der Dünndarmreinmündung. Im weiteren Verlauf verläuft der Tel dann hoch bis zur rechten Kolonflexur, Dickdarmbiegung. Nach der vorzufindenden Biegung erfolgt eine horizontale Biegung des Kolo Transversum. Die horizontale Biegung erfolgt durch Oberbauch bis hin zur Dickdarmbiegung links. Der Kolon Descendens ist der absteigende Dickdarm. Vom Verlauf her, verläuft er von der Bauchseite lins in den Unterbauch hinab. Es erfolgt im Unterbauch links dann eine leichte S-Kurve vom Verlauf her. Diesen Darmabschnitt nennt man S-Darm. Am Ende des S-Darms befindet sich der Mastdarm. Mit dem Mastdarm der auch Enddarm genannt wird, endet der Dickdarm. Der After ist hierbei die Verbindung aus dem Darm heraus nach außen.

Im Darm sind wie eingangs erwähnt eine Vielzahl von Blutgefäßen, Lymphen und auch Nerven. Die Blutgefäße sorgen im Darm mit der Blutversorgung. Das Blut fließt durch die Arterien zu Darm. In den örtlichen Venen fließt dann das Blut wieder zurüCK in das Herz über die Leber. Es gibt eine Reihe von Lymphbahnen, die sich verzweigen in vielen Lymphknoten und im Endeffekt den Darm an dem Körper eigene Lymphsystem anschließen.
Der Aufbau der Darmschleimhaut ist grundsätzlich gem. dem gleichen Aufbau. Er ist feingeweblich und hat die gleichen Aufbaumuster.

Bakterien halten uns im Darm zusammen

Der Dickdarm ist naturgemäß mit wesentlich mehr Bakterien besiedelt als es der Dünndarm ist. Die Bakterien des Dickdarms bilden in Summe und in ihrer Gesamtheit die Darmflora, die das körpereigene Immunsystem beeinflusst, sowohl positiv, wie auch negativ. Zu den Bakterien gehören primär der Bacillus acidophilus, den Bacillus bifidus = Lactobacillus bifidus, der Escherichia coli sowie die Enterokokken. Die Summe dieser Bakterien sorgt für eine intakte und gesunde Darmwelt. Sollten im vorangegangenen Verdauungs- und Spaltungsprozess noch Nahrungsteile nicht zersetzt wurden sein, so bewerkstelligen diese Bakterien durch den Gärungs- und Fäulnisprozess, an dieser Stelle. Das gute und gesunde Darmklima wird somit hergestellt. Das Darmgleichgewicht kann jedoch durch die Einnahme von Antibiotika oder Infektionskrankheiten gestört werden. Dann sollte im Anschluss auf einen probiotischen Darmaufbau geachtet werden.

Krankheiten, Beschwerden und Störungen

Laut Statistik ist die Hälfte der Deutschen von einer Darmerkrankung im Laufe des Lebens betroffen. Im Regelfall sind Auslöser Essensunverträglichkeiten, Viren oder auch Bakterien. Die Indikatoren können Erbrechen, Übelkeit aber auch Bauchschmerzen bzw. Durchfall auslösen. Die Folgeerscheinungen solcher Krankheiten sind meist nicht wirklich gravierend und nach spätestens 2 Wochen auch wieder passé. Diese Erkrankungen fallen in den Bereich der temporären Erkrankungen. Anders verhalten sich dann bereits die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Diese Krankheitsverläufe sind meist schwieriger und vor allem langlebiger.
Chronische und entzündliche Darmerkrankungen sind im Regelfall immer wiederkehrend und kommen häufig entweder in Schüben wieder oder bleiben kontinuierlich spürbar. Zu den am häufigsten verbreiteten Erkrankungen dieser Art zählen Morbus Crohn sowie die Colitis Ulcerosa. Diese Krankheitsbilder sind erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts überhaupt entdeckt wurden und führten zu eingängigen und intensiven Studien zur Erforschung des Krankheitsverlaufs und Ermittlung eventueller Auslöser. In Deutschland sind aktuell ca. 400.000 Menschen betroffen. Auf die Geschlechter erfolgte eine ausgewogene Gleichverteilung. Diese Krankheiten brechen häufig das erste Mal im Alter von 15-35 Jahren aus. Es gibt jedoch auch eine Reihe von Fällen in denen der Krankheitsausbruch erst mit ca. 60 Jahren erstmalig in Erscheinung tritt. Aktuell sind diese Krankheiten nicht heilbar, man kann medikamentös lediglich den Krankheitsverlauf beeinflussen und abmildern. Gesunde und auch ausgewogene Lebens- du Ernährungsbestandteile sind insbesondere bei diesen Krankheiten jedoch sehr wichtig, um die Attacken zu reduzieren.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Morbus Crohn und auch Colitis Ulcerosa sind von den Krankheitssymptomen ähnlich gelagert. Die Patienten klagen über Bauchschmerzen, Durchfall der blutig ist, Gewichtsverlust, Schwäche etc. Die Beschwerden können sich auch außerhalb des Darmtrakts, z.B. in den Gelenken befinden. Ein wirkliche Anamnesen, kann erst durch eindringlichere Untersuchgen gestellt werden. Hierzu erfolgen Ultraschalluntersuchungen, Endoskopische Eingriffe, Kernspinn- oder Computertomographie.

Charakteristisch für Morbus Chron ist, dass unter Umständen der gesamte Magen- Darmabschnitt betroffen sein kann. Der häufigste Entzündungsbereich ist hier jedoch der Dünndarmabschnitt der in den Dickdarm übergeht. Die Colitis Ulcerosa ist auf den Dickdarm vom Befall her reduziert. Am gravierendsten für die Krankheitsverläufe sowohl bei Morbus Crohn, wie auch bei Colitis Ulcerosa sind die psychosozialen Beschwerdedimensionen. Denn die Beschwerden sind im Regelfall tabuisiert von der Gesellschaft und der Leidensfaktor ist parellel sehr hoch bei den Patienten. Des Weiteren sind meist recht junge Patienten von den Erkrankungen betroffen, so dass der Leidenspegel hier noch ein wenig höher ist. Der Krankheitsverlauf ist meist gravierend schwer, da hierzu Schwindel, Schmerzen, Durchfälle und auch Fisteln gehören. Beide Krankheiten sind unter aktuellen medizinischen Behandlungsmethoden leider noch nicht heilbar, so dass im Fokus der Medizin eine Linderung der Beschwerden steht. Eine nachhaltige Therapie ist für die Patienten das wichtigste Kriterium, um wieder Lebensqualität erzeugen zu können.

Der Reizdarm

Der Reizdarm ist eine recht häufig verbreitete Darmerkrankung in der Medizin. Wenn Mediziner von einem Reizdarm Sprechen, dann handelt es sich um eine unglückliche Kombination von Darmstörungen, die nicht klar erkennbar sind, jedoch keine organische Ursache aufweisen. Im Volksmund spricht man hier auch von einem nervösen Darm. Charakteristisch für die Verteilung des Reizdarmsyndroms ist die Höherverteilung auf Frauen. Statistisch gesehen leiden in Deutschland ca. 12,00 Mio. Menschen an einem Reizdarmsyndrom. Hierbei sind weitaus mehr als doppelt so viele Frauen als Männer betroffen. Die Symptome bei Reizdarm können in der Tat recht komplex sein. Die Länge und das Auftreten der Beschwerden können ebenso variieren.

Reizdarm-Symptome

  • Druckgefühl im Unterbauch bzw. rechten Oberbauch
  • Unklare nicht definierte Bauchschmerzen und Unwohlsein
  • Verstopfung ggf. auch Durchfall – eventuell auch abwechselnd
  • Blähungen, rumorende Darmgeräusche sowie Völlegefühl
  • teilweise Rücken-, Gelenk- oder auch Kopfschmerzen
  • weicher oder harter Stuhl im Wechsel
  • häufigerer Stuhlgang, mehr als 3x am Tag oder seltener Stuhlgang, weniger als 3x pro Woche
  • Gefühl der unvollst. Stuhlentleerung.

Ursachen für einen Reizdarm sind leider auch noch hinlänglich nicht bekannt. Die Wissenschaft hat Ansätze, wie eine hohe Stressbelastung oder andere psychische Beeinträchtigungen bis hin zur Vermutung, dass Hefepilze die Erkrankung auslösen können. Jedoch sind hierzu noch keine wirklich aussagefähigen wissenschaftlichen Erkenntnisse gegeben. Forscher und Ärzte verweisen jedoch darauf dass der Reizdarm insbesondere durch eine gesunde Lebensführung mit viel Entspannung etc. in den Griff zu bekommen ist.

Der Darmkrebs

Darmkrebs gilt als äußerst aggressive Erkrankung. Bei Männern ist Darmkrebs die 3. Häufigste Erkrankung und bei Frauen, die 2. Häufigste Erkrankung. Das allgemeine Risiko an Darmkrebs zu erkranken, steigt ab dem 50. Lebensjahr sehr stark an.
Darmkrebs kann in jeglichem Darmabschnitt entstehen und ist eine bösartige Erkrankung. Zu den am verbreitetsten Darmkrebserkrankungen gilt der Dickdarm- und der Mastdarmkrebs. Eine Krebserkrankung des Dünndarms ist vergleichsweise eher selten. Zu 90,00% der Fälle führen zunächst gutartige Darmpolypen zu bösartigen Geschwüren. Diese Polypen werden jedoch im Regelfall bei Darmkrebsvorsorgeuntersuchungen erkannt und entfernt. Darmkrebs ist dafür bekannt, dass er recht langsam im Wachstum ist. Je schneller also mit einer Therapie nach der Diagnose begonnen wird umso höher fallen die Heilungschancen aus.
Eines der häufigsten Alarmzeichen ist Blut im Stuhl.

Es gibt jedoch noch weitere Signale:

  • Schmerzen bei dem Stuhlgang
  • Eine veränderte Stuhlfarbe
  • sogenannte Bleistiftstühle
  • Richtig übel riechende Winde
  • beim Pupsen kann der Stuhl nicht zurückgehalten werden
  • Leistungsschwäche oder auch Müdigkeit
  • Fieber bzw. Nachtschweiß
  • Ungewollter oder unklarer Gewichtsverlust
  • Starke Bauchschmerzen unterschiedlicher

Typische und häufige Erkrankungen

 

Fragen & Antworten

 

Wie kann ich Darmkrebs vermeiden?

Darmkrebs ist eine der am häufigsten verbreiteten Krebserkrankungen, die es gibt. Vorzugsweise tritt diese Erkrankung ab dem 50. Lebensjahr gehäuft auf. Darmkrebs ist in der Regel eine recht langsam anwachsende Krebsform, die zu 90% durch gutartige Darmpolypen ausgelöst wird. Wichtig ist hier der regelmäßige Gang zum Arzt. Die Vorsorgeuntersuchungen müssen dringend war genommen werden. Sollten bei der Untersuchung Polypen entdeckt werden, so sollten diese entfernt werden, um eine Krebsentstehung zu vermeiden.

Wie kann ich meine Reizdarmbeschwerden lindern?

Das Reizdarmsyndrom ist eines der am häufigsten verbreiteten Darmprobleme, die es aktuell identifiziert gibt. Auffällig ist das wesentlich mehr Frauen von dieser Erkrankung betroffen sind. Eine genaue Zuordnung, weshalb jemand diese Beschwerde aufweist, gibt es leider nicht, da Experten bis heute keine eindeutigen organischen Zuordnungen vornehmen können. Patienten können jedoch zumindest das konnte bewiesen werden durch einen gesunden Lebensstil, weniger Stress und eine bewusstere Ernährung durchaus Entspannung in ihren Krankheitszustand bekommen. Entspannungsübungen und ein gesünderes Lebensmaß helfen hier häufig bereits so gut, dass man erste Attacken lindern kann. Ansonsten ist das Hinzuziehen eines Fachmanns durchaus empfehlenswert.

Ich habe häufig schubartige Darmbeschwerden, was könnte das für eine Erkrankung sein?

Wenn häufig schubartige Darmprobleme existieren, sollte man unbedingt einen Fachmann aufsuchen. Die häufigsten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Anhand der Beschwerden des Patienten lassen sich hier jedoch keine genauen Diagnosen stellen. Der Patient muss hierbei dringend einen Fachmann aufsuchen, damit einschlägige Untersuchungen vorgenommen werde können. Neben den Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa kann jedoch auch ein Reizdarmsyndrom vorliegen oder schlimmstenfalls eine Krebserkrankung. Um eine genaue Diagnose vornehmen zu können, kann es unter Umständen insbesondere bei schwereren Krankheitsverläufen unausweichlich sein, dass bei einem Krankenhausaufenthalt die notwendigen Untersuchungen vorgenommen werden können.

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