Magen

Der Magen – das leistungsstrake Hohlorgan

Dass der Magen, der sich links von der Körpermitte im Oberbauch befindet, maßgeblich an der Verdauung beteiligt ist, ist allgemein bekannt. Überdies haben viele bereits die Erfahrung gemacht, dass er bei falscher Ernährung und schlechtem Lebensstil Probleme bereitet, die sich in unangenehmen Schmerzen äußern. Aber wie ist der Magen eigentlich genau aufgebaut und was leistet er täglich? Antworten auf diese Fragen gibt der folgende Artikel.

Was ist der Magen?

Das Wort „Magen“ stammt aus dem althochdeutschen und wird sehr treffend mit „Beutel“ übersetzt und erinnert mit seiner Form an einen Angelhaken. Es handelt sich um ein Hohlorgan, das im Gegensatz zu manchen Tierarten einhöhlig ist. Der Magen ist die erste Station der Nahrung, nachdem diese die Speiseröhre passiert hat, und spielt eine wichtige Rolle im Verdauungssystem des Körpers. Zum einen tätigt er die Vorverdauung, indem er Magensäure produziert, die die aufgenommene Nahrung zerkleinert, zum anderen dient er auch ALS Zwischenspeicher. Je nach Konsistenz des Essens verweilt es bis zu mehreren Stunden in dem Hohlorgan.

Im Magen herrscht der niedrigste pH-Wert des gesamten Körpers, weshalb er auf der Innenseite mit einer Schleimhaut überzogen ist. Hier wird durch Hormone und Nerven der saure Magensaft produziert.

Da das Organ von einem starken Muskelgewebe umgeben ist, ist es extrem dehnbar. Ungefüllt beträgt die Länge etwa 20 cm und das durchschnittliche Volumen 1,5 l. Dieser Wert variiert jedoch abhängig von Alter, Geschlecht oder Essgewohnheiten. Außerdem schützt der Magen vor Krankheiten, indem er Bakterien abtötet.

Welche Funktionen und Aufgaben besitzt der Magen?

Der Magen schafft mit der Vorverdauung die grundlegende Voraussetzung, damit die eigentliche Verdauung im Darm stattfinden kann. Ausschlaggebend für den Beginn der Magenaktivität können bereits äußere Reize sein, die den Appetit anregen. Diese Anregung wird als Kopfphase bezeichnet. Nimmt ein Mensch den Geruch von Essen wahr, beginnt die Drüsen des Organs den verdauungsfördernden Magensaft zu produzieren. Dieser Vorgang macht sich äußerlich manchmal als Magenknurren bemerkbar. Spätestens wenn die aufgenommene Nahrung die Schleimhäute berührt, setzt die Produktion ein. Gleichzeitig dehnt sich der Hohlraum, um genügend Platz zu schaffen.

Weiterhin werden die Verdauungsenzyme Pepsin und Kathepsin gebildet, für deren Funktion der saure Magensaft die beste Voraussetzung schafft. Sie spalten die Eiweiße aus der Nahrung, damit diese folgend vom Darm besser verarbeitet werden können. Außerdem führen sie den Instrinsikfaktor herbei, der die Aufnahme von Vitamin B12 ermöglicht. Es ist grundlegend für verschiedene Stoffwechselprozesse wie den Abbau von Fettsäuren und wichtig für die Blutbildung.

Während die enthaltenen Kohlenhydrate nahezu unberührt bleiben, werden auch die Fette emulgiert. Das bedeutet, dass sie durch kräftiges Mischen verflüssigt werden, was ebenfalls der besseren Verwertbarkeit dient. Durch Kontraktion und Relaxation der Muskeln wird die zerkaute Nahrung zu einem homogenen Brei verarbeitet, dem anschließend im Darm für den Organismus wichtige Nährstoffe entzogen werden können.
Überdies besitzt der Magensaft die Aufgabe, mithilfe seiner Säure über die Nahrung aufgenommene Bakterien abzutöten und den Verdauungstrakt somit vor Infektionen zu bewahren.

Als dritte Funktion speichert der Magen das Essen für eine gewisse Zeit. Dies wird als Reservoirefunktion bezeichnet. Der Magenbrei, der an den Darm abgegeben wird, ist so proportioniert, dass stets eine Restmenge im Magen zurückbleibt. Einerseits stehen dem Körper alle wichtigen Nährstoffe zur Funktionalität zur Verfügung, andererseits bleibt ein Sättigungsgefühl erhalten. Infolgedessen muss der Mensch nur wenige Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen.
Hier noch einmal die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Vorverdauung
  • Schutz vor Infektionen
  • Speicherung der Nahrung

Wo befindet sich der Magen und wie ist er aufgebaut?

Das Hohlorgan liegt im oberen Bauchraum, etwas links von der Körpermitte. Es befindet sich unter dem Zwerchfell zwischen Milz und Leber und verbindet die Speiseröhre mit dem Darm. Der Magen weist Krümmungen auf, die als große und kleine Kurvatur bezeichnet werden. Hinsichtlich seines Aufbaus unterscheidet man vier Abschnitte.

  1. Magenmund= Mageneingang, Verbindung mit der Speiseröhre
  2. Magengrund= Bereich, in dem sich die Luft sammelt, die beim Essen verschluckt wird
  3. Magenkörper= größter und dehnbarer Teil, tätigt die Vorverdauung
  4. Pförtner= Übergang zum Zwölffingerdarm

Durch den Pförtner gelangt der Magenbrei portionsweise in den Zwölffingerdarm, indem sich dieser öffnet und schließt. Der Engpass am unteren Magenende teilt sich wiederum in drei Abschnitte.

  1. Eingangssegment
  2. Pförtnerkanal
  3. Schließmuskel

Da die Magensäure anderen Organen bei Kontakt gefährlich werden kann, besitzt der Magen eine 2-3 mm dicke Magenwand. Sie verhindert jedoch nicht nur, dass der ätzende Magensaft austritt, sondern schützt auch den Magen selber. Auch diese teilt sich in mehrere Schichten, die hier von außen nach innen aufgelistet sind.

  1. Bauchfell= umschließt die Verdauungsorgane
  2. Muskelschicht= wiederum in längs-, ring-, und schräglaufende Muskeln unterteilt, erzeugt die Bewegungen, um den Magenbrei abzutransportieren
  3. Bindegewebe
  4. Schleimhaut= beinhaltet Zellen zur Produktion verschiedener Sekrete

In der Schleimhaut befinden sich Zellen, die unterschiedliche Funktionen besitzen.

  • Nebenzellen= produzieren Magenschleim zum Schutz vor der Säure
  • Hauptzellen= produzieren die Eiweiß spaltenden Enzyme Pepsin und Kathepsin
  • Belegzellen= produzieren die Salzsäure und den Intrinsikfaktor

Angeborene Fehlstelungen des Magens

 

Die Magendrehung

In der Natur ist es sogar möglich, dass sich der Magen dreht. Typischerweise tritt diese Fehlanatomie bei Hunden auf, in ganz seltenen Fällen sind jedoch auch Menschen betroffen. Häufig entwickelt sich dieses Phänomen im Embryostatus. Der Magen bildet bei seiner Entstehung nach und nach die Schichten der Magenschleimhaut. Zeigen sich bei dem Wachstum Unregelmäigkeiten, dregt sich der Magen selbstständig um etwa 90°. Das hat zur Folge, dass die im Hohlorgan gespeicherte Luft nicht durch Aufstoßen entweichen kann, da die Öffnung zur Speiseröhre zugeschnürt ist. Aus diesem Grunde bleibt auch das Verlangen zu Erbrechen erfolglos. Genauso kann jedoch auch der Magenausgang verschlossen sein.

Ein sicheres Zeichen für eine Magenderhung ist die deutlich sichtbare Aufgasung des Bauches. Da sowohl Magenein- und Ausgang, als auch die Blutversorgung behindert werden, erleidet der Betroffene aufgrund der Unterversorgung schon nach kurzer Zeit einen Kreislaufzusammenbruch. Es besteht höchste Lebensgefahr.

Medizinische Eingriffe in die Anatomie des Magens

 

Der Schlauchmagen

Aus gesundheitlichen Gründen ist es manchmal erforderlich, die Anatomie des Magens im Zuge eines operativen Eingriffs zu verändern. Ein Beispiel für eine solche Maßnahme ist die Sleeve Gastrektomie, auch als Schlauchmagen bekannt. Dieses Verfahren soll adipösen Menschen bei der Gewichtsreduktion helfen, indem Teile des Magens entfernt werden. ZurüCK bleibt ein 2-3 cm langer Schlauch, dessen Volumen sich nur noch auf rund 80-120 ml beschränkt. Da Ein-, und Ausgang unberührt bleiben, wird die grundlegende Funktion des Magens nicht beeinflusst.

Die Operation ruft ein schnelleres Sättigungsgefühl des Fettleibigen hervor, weil das Organ mit weniger Kost schneller gefüllt ist. Ein unterstützender Nebeneffekt ist die verringerte Produktion des Hungerhormons Ghrelin, das im Magen gebildet wird. Aufgrund des veränderten Hormonhaushalts wirkt sich ein Schlauchmagen ebenfalls positiv auf Diabetes aus.

Zwingend notwendig ist es allerdings, Vitamin B12 Präparate einzunehmen, da der Intrinsikfaktor nicht mehr ausreichend hergestellt wird. Einen Schlauchmagen kann man nicht mehr in den Normalzustand umoperieren. Im Gegenteil, eine solche Operation dient meist dazu weitere Maßnahmen einzuleiten. Oft folgt dem chirurgischen Eingriff ein Magenbypass. Hierbei wird der Weg der aufgenommenen Nahrung umgeleitet, sodass diese schneller verdaut wird.

Krankheiten des Magens

Der Magen kann auf viele unterschiedliche Arten erkranken. Ebenso so vielseitig sind die Ursachen. Für den Laien ist es häufig schwierig, eine Diagnose aufzustellen, da sich die Symptome sehr ähneln. Ein Arzt, der den Grund oft im Zuge einer Magenspiegelung feststellt, sollte aufgesucht werden, wenn folgende Beschwerden auftreten:

Magenverstimmung

Am häufigsten löst eine einfache Magenverstimmung die oben genannten Beschwerden aus. Wahrscheinlich kennt jeder das unangenehme Völlegefühl, wenn man zu viel gegessen hat. Übelkeit oder Sodbrennen können durch zu hastiges, fettiges Essen hervorgerufen werden. Manchmal läuft der saure Magenbrei vom Zwölffingerdarm zurück in das Vorverdauungsorgan und verursacht Unwohlsein. Oftmals klingen die Symptome jedoch nach kurzer Zeit wieder ab. Wärme und verdauungsfördernde Getränke verschaffen Abhilfe.

Parasiten

Bandwürmer gelangen durch Nahrungsmittel oder auch über Kontakt mit infizierten Menschen oder Tieren in den Verdauungstrakt. Oft steckt sich der Mensch auf Reisen in ferne Länder mit einem solchen Wurm an. Es gibt verschiedene Arten der Parasiten, wobei nicht alle von ihnen gefährlich sind. Andere dagegen können zum Tod führen. Deshalb sollte eine Bandwurminfektion, egal um welche Art es sich handelt, stets medizinisch behandelt werden. Die kleinen Bandwürmer nisten sich im Mgen ein und vermehren sich dort. Es entsteht ein Druckgefühl im Oberbauch und der Betroffene leidet an Übelkeit. Nur in manchen Fällen bleibt eine Infektion symptomlos. Erkennt man jedoch weiße Würmer im Stuhl, ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.

Magenübersäuerung

Bei einer Magenübersäuerung produziert der Magen zu viel Magensäure, die auf Dauer schädlich für die Schleimhaut ist. Im eignetlichen Sinne handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern nur um eine Reaktion des Körpers auf störende Faktoren. Eine Magenübersäuerung wird durch falsche Ernährung, häufigen Konsum von Genussmitteln wie Nikotin oder Alkohol, aber auch Stress und Ärgernis ausgelöst. Daher rührt auch das Sprichwort, Wut schlägt auf den Magen.

Magenschleimhautentzündung

Eine Magenschleimhautentzündung besitzt entweder akuten oder chronischen Charakter. Letztere betrifft vor allem Menschen im hohen Alter und verläuft symptomfrei. Bei einer akuten Magenschleimhautentzündung greift der saure Magensaft die schützende Schleimhaut an. Hierbei unterscheidet man drei verschiedene Auslöser.

  • Autoimmunkrankheit: körpereigene Abwehrzellen greifen fälschlicherweise die Belegzellen in der Schleimhaut an
  • Schmerzmittel: Medikamente sowie Genussmittel wie Nikotin oder Alkohol schädigen die Schutzschicht des Magens
  • Viren: die Bakterienart Heliocobacter pylori nistet sich im Hohlorgan ein und bildet einen säureresistenten Stoff, der die Magenschleimhaut zerstört

Magengeschwür

Frisst sich das Bakterium Heliocobacter pylori weit durch die innere Schicht der Magenschleimhaut und schädigt diese bis hin zur Muskelschicht, spricht man von einer Magenentzündung, aus der ein Magengeschwür entsteht. Diese tiefgehenden Wunden der Schutzschicht können am Magen oder am Zwölffingerdarm auftreten. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Magendurchbohrung, bei der akute Lebensgefahr besteht. Psychische Belastung begünstigt die Erkrankung. Ebenso können Folgeschäden auftreten, wenn der Zwölffingerdarm betroffen ist. Bei der Abheilung der Wunden entsteht eine Wulst, die den Pförtner verengt. Somit gelangen nur geringe Teile des Magenbreis in den Darmtrakt, der Betroffene erbricht seine Nahrung wieder und leidet folglich an starkem Gewichtsverlust.

Magenkrebs

Magenkrebs kann eine Vielzahl von Ursachen haben:

  • genetische Bedingungen
  • exzessiver Alkohol-/ Nikotinkonsum, ungesunde Ernährung
  • Bakterielle Infektion
  • Folgekrankheit der oben genannten Komplikationen

Liegt eine bakterielle Ursache vor, handelt es sich um eine Mutation, die sich an der Magenwand festsetzt und diese schädigt. Es kommt zu Blutungen, die sich in schwarzem Stuhl bemerkbar machen. Je früher der Magenkrebs erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen.

Reizmagen

In manchen Fällen kann der Arzt jedoch keine organische Ursache für die Beschwerden finden. Der sogenannte Reizmagen ist ein weit verbreitetes Phänomen, dessen Auslöser individuell sind. Einige Menschen reagieren auf diese Weise auf Stress, andere ernähren sich falsch.

Die richtige Ernährung für einen gesunden Magen

 

Was belastet den Magen?

Dass verdorbene oder gar giftige Nahrung strikt gemieden werden sollte, versteht sich von allein. Doch auch Lebensmittel, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen, können Unwohlsein hervorrufen. Überdies haben viele Menschen heutzutage schlechte Essgewohnheiten, die das Verdauungsorgan überfordern. Wer sein Essen förmlich hinunterschlingt, verschluckt dabei gleichzeitig sehr viel Luft, welche entweder zu Aufstoßen oder zu Blähungen führt. Ebenso überlasten große Mengen den Magen. Besser ist es langsam zu essen und vorher ein Glas Wasser zu trinken, das nicht lange im Magen verweilt, zunächst aber ein Sättigungsgefühl hervorruft. Fettreiches Essen, insbesondere Fleisch, werden nur langsam vorverdaut und sind daher nur in Maßen zu empfehlen. Ebenso schädlich sind zu viele Süßigkeiten, vor allem wenn sie durcheinander gegessen werden. Des Weiteren sollten angebrannte Stellen vor dem Verzehr entfernt werden, da sie krebserregende Substanzen enthalten. Manche Menschen leiden zudem an Lebensmittelunverträglichkeiten und haben Probleme mit Mahlzeiten, die andere bedenkenlos genießen.

Hausmittel bei Magenbeschwerden

Nicht immer gelingt es, der Versuchung von süßem oder deftigen Essen zu widerstehen. Kommt es folglich zu Magenschmerzen, bringen simple Hausmittel Linderung. Grundsätzlich sollte man sich an feste Mahlzeiten halten und diese bewusst und nicht unter Zeitdruck genießen. Bei Beschwerden empfiehlt sich gedünstetes Gemüse, Kartoffeln oder bittere Salatsorten, die die Verdauung anregen. Gewürze wie Kümmel unterstützen zusätzlich die Magenaktivität. Ebenso bewährt haben sich Kräutertees. Besonders eignet sich Fencheltee, der die Magenbewegung fördert. Alternativ bewirken auch Artischocken- oder Kohlsaft eine Besserung der Beschwerden.

Als Präparat erhält man in der Apotheke Sanddorn, von dem man mehrmals täglich einen Teelöffel zu sich nehmen sollte. Saures Aufstoßen bekämpft man am besten mit trockenem Brot. Verkrampfte Muskeln lockert eine Wärmflasche. Überdies tut eine Massage im Uhrzeigersinn dem Magen gut. bei, tiefen Ein- und Ausatmen drückt das Zwerchfell auf den Magen und bewirkt, dass das Essen absackt. Zur äußeren Anwendung dienen Essigwickel oder heiße Fußbäder.

Die häufigsten Magenerkrankungen

 

  • Sodbrennen
  • Magenschleimhautentzündung (chronisch/ akut)
  • Magengeschwür
  • Magenkrebs
  • Reizmagen
  • Magen-Darm Infekt
  • Lebensmittelvergiftung
  • Magenblutung
  • Refluxerkrankung
  • Magenübersäuerung
  • Parasiten/ Würmer

Fragen und Antworten zum Magen

 

Kann ein Magen platzen?

Die Vorstellung, dass der Magen bei zu viel Essen explosionsartig platzt, ist ein Irrglaube. Ehe ein Mensch so viel Nahrung zu sich nimmt, dass sein Magen dem inneren Druck nicht mehr standhält, muss er sich übergeben. Ein Magendurchbruch infolge eines Magengeschwürs ist zwar vergleichbar mit einem Riss, hat jedoch ganz andere Ursachen.

Kann man den Magen trainieren?

Da der Magen von einer Muskelschicht umgeben ist, kann man ihn auch trainieren. Jedoch geschieht dies nicht im klassischen Sinne mit gezielten Übungen, sondern indem man viel oder wenig isst. Das Hohlorgan passt sich nämlich dem Essverhalten an und weitet oder schmälert sich je nach Füllung. Auf die Verdauungsbewegung hat man keinen Einfluss, da die Magenbewegung vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird.

Wann und warum knurrt der Magen?

In erster Linie wird das Magenknurren als ein Anzeichen von Hunger gedeutet. Das Geräusch entsteht, weil die Verdauungsorgane ständig in Bewegung sind. Befindet sich keine Nahrung, sondern nur Luft im Magen, wird diese durch die Muskelaktivität in Schwingung gebracht und erzeugt akustische Laute. Der Anblick, der Duft oder der bloße Gedanke an leckeres Essen verstärkt die Muskelbewegung und erinnert den Menschen daran, bald wieder eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.

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