Bauch

Die Anatomie des Bauchs

Der Bauch ist jener anatomische Bereich des menschlichen Körpers, welche unterschiedliche Organe und Organsysteme beinhaltet. Er stellt das vordere untere Drittel des Torsos da. Er beginnt beim unteren vorderen Rumpfteil, welches sich wiederum zwischen Zwerchfell und Becken befindet. Gerne wird der Begriff Bauch auch im Volksmund für eine vermehrte Ansammlung an Fettzellen auf der Vorderseite des Torsos. Der nachfolgende Artikel beinhaltet den Aufbau und die Anatomie des Bauchs, seine Funktionen und Aufgaben sowie Krankheiten, Symptome und Beschwerden, welche mit dem Bauch in Zusammenhang stehen.


Was ist der Bauch?

Im Volksmund wird eine Ansammlung vermehrter Fettzellen auf der Vorderseite des menschlichen Torsos gerne und häufig als „Bauch“ bezeichnet. Im medizinischen Bereich hingegen besteht der Bauch, Abdomen genannt, aus dem Bauchraum und seinen Eingeweiden. Da das Abdomen bzw. der Bauch sich nicht nur auf einen Bereich begrenzt, können die sogenannten Abdominalleiden auch Bauchschmerzen und Erkrankungen des Bauchraums bedeuten. Ebenfalls wird das Leib bzw. Unterleib als mittlerer oder unterer Bauchraum in der Medizin bezeichnet.

Allgemein wird als Bauch die Bauchhöhle verstanden, welche sämtliche Bauchorgane umfasst. Nahezu an allen Seiten ist die Bauchhöhle von Weichteilen umgeben. Der knöcherne Schutz des Bauches wird durch die Wirbelsäule, beider Darmbeinschaufeln sowie Teile des Brustkorbes dargestellt. Obwohl die Bauchhöhle als ein Ganzes erscheint, wird sie anatomisch in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt ist die Bauchfellhöhle. Sie ist jener Teil des Bauches, welcher auf nach innen hin mit dem Bauchfell ausgekleidet wird. Der andere Teil der Bauchhöhle ist der Retroperitonealraum, welcher hinter der Bauchfellhöhle liegt. In beiden anatomischen Teilen der Bauchhöhle liegen wichtige Organe des Menschen wie die Nieren und Abschnitte des Darms.


Funktionen und Aufgaben des Bauchs

Die Hauptaufgaben des Bauchs liegt nicht an ihm selbst, sondern in den Organen und unterschiedlichen Organsystemen, welcher er beherbergt. Die Organe und Organsysteme wiederum besitzen verschiedene Aufgaben. Das Zwerchfell, welches als Muskelplatte zwischen Brust und Bauch liegt, ist ein wichtiger Bestandteil der Atmung. Im Brustraum wiederum liegen Herz und Lungen, welche für die allgemeine Lebenserhaltung jedes Menschen verantwortlich sind. Als wichtigste Schlagader im Bauchraum dient die Bauchaorta. Über die Nieren werden überflüssige Stoffwechselprodukte ausgeschieden und ihn Harn umgewandelt, sodass sie eine der Hauptfilterorgane des menschlichen Organismus sind. Wichtige Funktionen zur Hormonproduktionen übernehmen hingegen die Nebennieren. Über die Bauchspeicheldrüse bzw. Pankreas werden bestimmte Verdauungsenzyme ausgeschüttet. Ebenfalls reguliert der Pankreas den Blutzuckerstoffwechsel im Organismus.

Noch vor den Nieren sorgt die Leber im rechten oberen Bauchraum für die Entgiftung des Körpers. Funktioniert die Leber nicht richtig, treten meist Vergiftungserscheinungen bzw. ernstzunehmende Leberschäden, welche sich auf den gesamten Organismus ausbreiten können, auf. Die Gallenblase kann die von der Leber gebildete Gallenflüssigkeit speichern. Vor allem bei fettreichen Speisen wird die Galle bzw. Gallenflüssigkeit aktiv und hilft bei der Verdauung dieser Lebensmittel. Dennoch ist die Gallenblase, im Gegensatz zur Leber, nicht lebenswichtig.

Als zentrales Verdauungsorgan in der Bauchhöhle arbeitet der Magen. Über die Magenschleimhaut werden Enzyme und Salzsäure abgesondert. Diese dienen vor allem der Eiweißverdauung. Über den Dünndarm wird der Speisebrei, welcher zuvor durch die Speiseröhre und den Magen gewandert ist, weiterverdaut. Bevor der Speisebrei in den Dickdarm übergeht, nehmen die Darmzotten die Nährstoffe der Lebensmittel auf und übertragen sie direkt in die Blutstrombahn. Ist der Speisebrei im Dickdarm angekommen, gilt der eigentliche Verdauungsprozess als abgeschlossen. Im Dickdarm wird dem Speisebrei der Großteil des enthaltenen Wassers entzogen. Die verbleibenden Speisereste werden in den Mastdarm übergeleitet und dort zur natürlichen Ausscheidung, Defäkation, gesammelt.

Der Bauch beschützt durch seine Konstruktion die sich in ihm befindlichen Organe vor Schäden, Kälte oder Hitze. Hierfür besitzt er eine gewisse Fettschicht. Je nach Körperbau und Lebensstil können sich am Bauch sogenannte Fettpolster bzw. Fettdepots ansammeln. Diese werden durch eine Fehlernährung begünstigt. Die Fettdepots ermöglichen ein Wachsen des umgangssprachlichen „Bauchs“, welcher sich durch einen breiter wertenden Torso bemerkbar macht.

Zusammenfassung der Aufgaben und Funktionen des Bauchs

 

  • Beherbergung unterschiedlicher wichtiger Organe und Organsysteme wie Leber, Magen, Darm, Herz, Lunge und Nieren
  • Schutz der Organe

Anatomie und Aufbau des Bauchs

Der Aufbau des Bauchs gliedert sich in einen frei sichtbaren und nicht frei sichtbaren Teil. Der äußere Teil der Bauchhöhle wird vollständig von Haut umgeben und ist umgangssprachlich der „Bauch“. Vor allem die Vorderseite des Torsos wird häufig als Bauch wahrgenommen, obwohl sich die Bauchhöhle in jede Richtung des menschlichen Torsos erstreckt. Die allgemeine Anatomie und der Aufbau des Bauchraums werden durch dessen Begrenzung zu anderen anatomischen Strukturen wie dem Brustkorb und dem Becken ergeben. Auch die innenliegenden lebenswichtigen Organe dienen als Begrenzung der Bauchhöhle bzw. des Bauchs. Die Abgrenzung zum Brustraum ist durch das Zwerchfell gegeben, auf der Unterseite des Bauchs grenzt das Becken an.

Sämtliche Wände und Organe, welche sich in der Bauchhöhle befinden, werden vom Bauchfell umgeben. Hinter dem Bauchraum liegen im Bindegewebsraum die Retroperitonealorgane. Ebenfalls befinden sich die Nebennieren und Nieren, die Bauchaorta, der Zwölffinderdarm sowie die Bauchspeicheldrüse dort. Die Leber sitzt unter der Zwerchfellkuppel. Der linke Oberbauch ist der Sitz der Milz. Diese ist als Immunitätsorgan zwar nicht überlebenswichtig, besitzt dennoch wichtige Funktionen.

Der Großteil des Bauches wird durch die Verdauungsorgane ausgekleidet. Dies sind Speiseröhre, Magen, Gallenblasse, Bauchspeicheldrüse, Zwölffinger-, Dünn-, Dick- und Enddarm. Sämtliche Nahrung, welche über den Mund in die Speiseröhre gelangt, wird in das körpereigene Verdauungssystem weitergeleitet. Hierbei ist es egal, in welchem festen oder flüssigen Zustand sich die aufgenommene Nahrung befindet. Die verschiedenen Verdauungsorgane besitzen wiederum unterschiedliche Funktionen, entziehen der Nahrung Wasser und führen dem Körper wiederum die lebenswichtigen Nährstoffe zu. Sämtliche Nahrung, welche während des Verdauungsvorgangs umgewandelt wird, wird angesammelt, eingedickt und über den Anus ausgeschieden.

Der Retroperitonealraum

Der Retroperitonealraum, auch unter Retroperitoneum oder Spatium retroperitoneale bekannt ist Sitz aller Strukturen, welche sich hinter dem Bauchfell, dem Peritoneum befinden und somit nicht vom Bauchfell umschlossen werden. Seitlich wird der Retroperitonealraum vom Bauchfell, oberhalb vom Zwerchfell und hinten von der Wirbelsäule sowie der hinteren Bauchwand begrenzt. Der Retroperitonealraum setzt sich ohne scharfe Grenzen und kaudal verengt in das kleine Becken fort. Die Aorta verläuft als Bauchaorta in den Retroperitonealraum von der Wirbelsäule bis zur Hüftarterie und teilt sie in eine linke und rechte Seite ungefähr beim vierten Lendenwirbel. Rechts von der Bauchaorta liegt die untere Hohlvene.

Gefäße zur Versorgung der Baucheingeweide

Als wichtigstes Versorgungsgefäß der Baucheingeweide gilt die Bauchaorta. Ihre großen unpaaren Äste versorgen die Baucheingeweide und paarigen Arterien von Nieren, Nebennieren, Zwerchfell, Hoden bzw. Eierstöcke sowie der Lendengegend. Die Gefäße des Urogenitalsystems hingegen werden durch die untere Hohlvene versorgt. Gemeinsam mit der Milzvene bilden die unpaaren Venen des Verdauungstrakts die Pfortader, welche wiederum zur Leber zieht.

Krankheiten, Symptome und Beschwerden des Bauchs

Krankheiten und Beschwerden, welche den Bauch betreffen, werden meist auf die sich in der Bauchhöhle liegenden Organe und Organsysteme bezogen. Sowohl einzelne Abschnitte des Bauchraumes wie die gesamte Bauchhöhle können von unterschiedlichen Erkrankungen betroffen werden. Erste Beschwerden und Symptome, welche Erkrankungen des Bauches und seiner Organe bemerkbar werden, zeigen sich in Form des sogenannten Abdonimanlschmerzes bzw. von Bauchschmerzen. Diese können akut oder chronisch auftreten. Bauchschmerzen bzw. Abdonimalschmerzen besitzen unterschiedliche Formen, Ausprägungen und Stärken. Um ihre Ursache festzustellen, muss in vielen Fällen ein Arzt hinzugezogen werden. Dennoch stellen Bauchschmerzen in jeglicher Form ein abklärungsbedürftiges Symptom dar. Manche Bauchschmerzen können harmlos und Folgeerscheinung einer einfachen Infektion sein. Hinter anderen Abdonimalschmerzen wiederum können lebensbedrohliche Ursachen liegen. Beim sogenannten akuten Abdomen, welches sich durch einen brettharten Bauch und Abwehrspannung bemerkbar macht, muss dringend und rasch der Arzt aufgesucht werden. Im Großteil der Fälle wird ein akutes Abdomen durch eine Blinddarmentzündung, der Appendizitis, verursacht. Wird diese nicht behandelt, verstärken sich die Schmerzen und ein lebensbedrohlicher Zustand wird erreicht.

Ebenfalls sind andere anatomische Abschnitte des Bauches abseits des Pankreases von entzündlichen Veränderungen betroffen. Auch das gesamte Bauchfell kann sich entzünden, was zu einer Peritonitis führt. Eine Peritonitis ist noch heute oft Grundlage für einen Blinddarmdurchbruch oder eines Mesenterialinfarktes. Bei Peritonitiden kann Kot in die freie Bauchhöhle eintreten und dadurch einen lebensgefährlichen Zustand herbeiführen.

Einzelne Organe des Bauches wie der Magen sind gleichfalls nicht frei von Entzündungen. Entzündet sich die Schleimhaut des Magens, entsteht eine Gastritis. Das Krankheitsbild ist häufig und weit verbreitet. Betroffene klagen über Bauchschmerzen und müssen meist eine strikte Diät einhalten, bis die Entzündung abgeklungen ist. Die Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die Pankreatitis, lässt sich gleich wie eine Gastritis auf übermäßigen Alkoholkonsum oder einer allgemeinen Fehlernährung zurückführen.

Vegetative Störungen und Stress wirken sich unmittelbar auf das Bauchhirn und die allgemeine Bauchgesundheit aus. Das Bauchhirn besteht aus einem feinen Nervengeflecht, mit welchem der Bauchraum ausgekleidet ist. Hingegen sind unklare, chronische Bauchbeschwerden wie das Auftreten eines Reizdarms Ausdruck von funktionellen Störungen. Hierfür müssen meist keine konkreten anatomischen Befunde vorliegen, damit dieses Krankheitsbild entsteht.

Obgleich ein wesentlicher Teil der Erkrankungen des Bauches mit Entzündungen seiner Organe ausmacht, können Tumorerkrankungen im gesamten Gastrointestinaltraktes auftreten. Vor allem bilden eine Fehlernährung und Übergewicht eine gute Grundlage für das Entstehen von bösartigen Tumorneubildungen von Magen, Enddarm und Bauchspeicheldrüse. Dennoch können alle Organe des Bauchs von einem Tumorbefall betroffen werden. Besonders gefürchtet ist das Pankreaskarzinom. Für dieses existiert, anders als bei anderen Organen, keine Früherkennung. Obwohl Bauchschmerzen durch ein Pankreaskarzinom auftreten, werden die Symptome in vielen Fällen erst bei einem bereits ausgedehnten Tumorbefall bemerkbar.

Der Reizdarm

Der Reizdarm bzw. das Reizdarmsyndrom ist eine Erkrankung, welche das Verdauungssystem betrifft. Betroffene leiden unter einer Funktionsstörung des Darms. Typisch für einen Reizdarm sind Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Schmerzen im Bauchraum sowie das Gefühl, der Darm habe sich unvollständig entleert. Für diese Symptome existiert keine andere Erkrankung als Ursache. Die Erkrankung kann in leichten sowie schweren Verläufen auftreten. Je schwerer der Verlauf der Erkrankung ist, desto größer ist ihr Stellenwert im Alltag des Betroffenen.

Die genauen Ursachen, wie Reizdarm entsteht, ist bisher nicht bekannt. Dennoch spielen Umweltfaktoren und die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle. Typische Symptome bei Reizdarm sind nicht nur Durchfall, Verstopfung und Blähungen. Viele Betroffene leiden unter Schmerzen und Krämpfe im Bauch, welche sich oft nach dem Stuhlgang bessern. Auch kann dem Stuhl Schleim beigemengt sein oder der Stuhl eine harte, wässrige oder schleimige Konsistenz besitzen.

Da typische Reizdarmsymptome auch als Ursache anderer Krankheiten gehandhabt werden kann, ergeben eine Blut- und Urinprobe genaue Hinweise, ob es sich um eine Reizdarmerkrankung handelt. In manchen Fällen wird ebenfalls eine Ultraschalluntersuchung und eine Darmspiegelung durchgeführt, damit die Diagnose genau gestellt werden kann. Gleich wie die Symptome können die Ursachen für eine Reizdarmerkrankung vielseitig sein. Darminfekte, Stress, eine falsche Ernährung und Darmflora, welche eine genetische Veranlagung für einen Reizdarm besitzt, verursachen jedoch oft die Krankheit.

Reizdarm kann in harmlosen Fällen leicht mit einer passenden Ernährung und Medikamenten wirksam behandelt werden. Je nach Beschwerden sieht die Behandlung der Krankheit allerdings anders aus. Verursacht der Reizdarm Durchfall, kommen Quellmittel zum Einsatz, welche das Wasser im Darm aufnehmen. Handelt es sich um einen Fall mit Blähungen, sorgen Medikamente dafür, dass die Schleimschicht, welche sich um die Gasblasen bildet, vom Darm zerstört werden und die Gase daraufhin leichter entweichen können. Bei Verstopfung hilft eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr sowie regelmäßige Bewegung.

Die Diagnose Reizdarm wird stets vom Arzt gestellt du fällt von Person zu Person unterschiedlich aus. Bei vielen Personen kann sich das Reizdarmsyndrom von selbst zurückbilden. Gleichzeitig kann die Krankheit chronisch verlaufen, sodass nur eine passende Therapie Linderung verschafft. Je länger die Symptome bzw. die Krankheit bestehen bleibt und der Patient Stress ausgesetzt ist, desto schwieriger fällt letztendlich die Behandlung der Symptome aus. Vor allem leiden Frauen unter Reizdarm. Dennoch sind auch Männer von der Erkrankung betroffen. 90 Prozent der Reizdarmerkrankten sind unter 50 Jahre alt. Dennoch können Kinder gleichfalls an ihm erkranken.

Typische und häufige Krankheiten des Bauchs

 

  • Abdonimalschmerzen / Bauchschmerzen
  • Entzündungen im Bauchraum bzw. bestimmter Organe
  • Gastritis
  • Pankreatitis
  • Entzündung des Bauchhirns durch Stress und vegetative Störungen
  • unklare, chronische Bauchbeschwerden wie Reizdarm
  • Tumorerkrankungen, z.B. Pankreaskarzinom

Fragen und Antworten zum Bauch

 

Was kann ich bei Bauchschmerzen essen?

Bauchschmerzen sind häufig Anzeichen einer zu fettigen Ernährung. Aus diesem Grund sollten bei Bauchschmerzen fette Speisen und eiskalte Getränkte vermieden werden. Gegen Bauchschmerzen helfen beruhigende Tees wie Schwarztee. Diese können sowohl warm wie kalt getrunken werden. Am besten wird der Tee ungezuckert getrunken. Auch helfen Zwieback und Salzgebäck bei Bauchschmerzen. Cola stellt gleichzeitig eine gute Kombination aus Salz und Zucker dar. Falls die Bauchschmerzen im Zusammenhang mit Durchfall auftreten, versorgt Cola den Körper wieder mit wichtigen Mineralstoffen. Gut verdaulich sind ebenfalls Kartoffeln.

Was hilft bei Bauchschmerzen?

Treten Bauchschmerzen im nicht akuten Zustand und ohne eine andere Erkrankung auf, kann zunächst der Bauch massiert werden, um die Schmerzen zu lindern. Hierbei wird der Bauch kreisförmig massiert. Ebenfalls hilft es, wenn die Betroffenen auf ihrer rechten Seite liegen. Als natürliches Mittel sollten Lebensmittel mit Bitterstoffen wie Rucola, Radicchio, Chicoree oder Chinakohl gegessen werden. Schwarztee im gekühlten Zustand beruhigt den Magen und lindert Schmerzen, welche von ihm ausgehen. Wirkungsvoll ist ein Heublumensack, welcher aufgelegt wird. Handelt es sich um massive Schmerzen, sollte der Arzt aufgesucht werden. Durch eine ärztliche Diagnose können im Notfall passende Medikamente verschrieben werden.

Wie bemerke ich eine Pankreatitis?

Da eine Pankreatitis bzw. Bauchspeicheldrüsenentzündung eine relativ seltene Erkrankung ist, welche akut oder chronisch auftreten kann, wird sie nicht immer gleich erkannt. In ihrer akuten Form verursacht die Pankreatitis Erkrankungen der Gallenwege wie Gallensteine und eine plötzliche, einmalige Entzündung. Die chronische Form wird meist durch massiven, andauernden Alkoholkonsum verursacht, welche die Beschwerden der akuten Form wiederkehren und anhalten lässt. Typische Symptome einer akuten Pankreatitis sind heftige, zusammenziehende Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und ein möglicher Darmverschluss. Eine chronische Pankreatitis besteht ebenfalls aus Oberbauchschmerzen, Verdauungsproblemen, einer Gewichtsabnahme und möglicherweise einer Diabetes mellitus Erkrankung. Treten diese Symptome auf, sollte der Arzt aufgesucht werden. Anhand der eigenen Krankengeschichte, einer körperlichen Untersuchung, eines Ultraschalls und Blutuntersuchungen kann der Arzt eine genaue Diagnose stellen. In manchen Fällen kommt eine endoskopische Untersuchung sowie ein CT bzw. MRT hinzu.

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