Wie sollten Pickel unter der Haut behandelt werden?

Ein Pickel auf der Haut ist zwar unangenehm, aber in der Regel kein Beinbruch und meist schon in wenigen Tagen, selbst ohne Behandlung, Vergessen. Unangenehmer und gefährlicher sind dagegen die hartnäckigen Pickel, die sich unter der Haut festsetzen. Häufig zeigen sich Pickel unter der Haut ALS schmerzhafte Entzündungsherde.

Während normale Pickel mit ihrem Gehalt an Eiter nach außen wandern und dort behandelt werden können, verkapseln sich Pickel unter der Haut, verdicken dort und können unangenehm werden.

Zusammen mit abgestorbenen Hautpartikeln, Talgresten und dem häufigsten Verursacher, dem Staphylococcus-Auerus-Bakterium, bilden sich Pickel unter der Haut und können im Extremfall als gefährliches Abszess (auf der Haut) bzw. Empyem (unter der Haut) enden. Pickel unter der Haut treten häufig trotz peinlichster Hygiene im Gesicht, im Schambereich oder in den Achselhöhlen auf. 
Grund dafür ist, dass gerade im Intimbereich und den Achselhöhlen ideale feuchte Bedingungen für die Bildung der Pickel bestehen. Für die Pickel unter der Haut im Gesichtsbereich sind meist die eigenen Hände und die daran befindlichen Bakterien verantwortlich. Das Gesicht ist ständig Einflüssen aus der Umgebung ausgesetzt und die Hände nicht immer hygienisch rein.

Streicht man nun unbewusst über sein Gesicht, können die Bakterien ungehindert eine Pore „besetzen“ und Pickel verursachen. Sind die Pickel unter der Haut noch im „Entwicklungsstadium“, können Abszesscremes aus der Apotheke effektiv helfen, entweder den eitrigen Inhalt aufzulösen oder die Aufplatzung der Entzündung zu beschleunigen. Hygiene ist immer das A und O der Vorbeugung überhaupt. Niemals sollte im fortgeschrittenen Stadium eine Selbstbehandlung durchgeführt sondern der Arzt aufgesucht werden, da sonst hässliche Narben zurückbleiben können.

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