Wie kann das Herz aus dem Takt kommen?

Herzrhythmusstörungen sind keine Seltenheit, werden jedoch dann ein Grund zur Besorgnis, wenn sie oft und über längere Zeit hinweg auftreten. Verschiedene Erkrankungen und Medikamente, aber auch Stress und Genussmittel können das Herz zum Stolpern bringen.

Das Herz, unser Mittelpunkt

Das Herz ist der einzige Muskel im menschlichen Körper, der sich selbst elektrische Impulse geben kann. Ausgehend vom Sinusknoten, dem Taktgeber des Herzens, gelangt der Impuls über verschiedene Stationen zu den Herzkammern, die das Blut wieder aus dem Herzen heraus pumpen. Ist die Erregungsweiterleitung an einem dieser Punkte gestört, verschiebt sich der fein abgestimmte Herzrhythmus. Abweichungen von dem mit 60 bis 80 Schlägen pro Minute normalen Sinusrhythmus sind zunächst kein Grund zur Besorgnis. Ist der Puls aber dauerhaft zu hoch oder zu niedrig oder sogar beides abwechselnd, kann diese Diskrepanzgesundheitliche Schäden nach sich ziehen und eine ernste Grunderkrankung anzeigen.

Hören Sie auf Ihr Herz!

Je nachdem, an welcher Stelle die Erregungsweiterleitung im Herzen gestört ist und ob bereits eine dauerhafte Schädigung vorliegt, können Herzrhythmusstörungen lebensbedrohlich werden. Zwar verfügt der Herzmuskel über mehrere Notfallsysteme; ein dauerhafter Ausgleich ist jedoch nicht möglich. Ein ständig stolperndes, zu schnell oder zu langsam schlagendes Herz sollte in jedem Fall ärztlich untersucht werden, um gefährliche Grunderkrankungen rechtzeitig erkennen und behandeln zu können. Beispielsweise können erst spät zum Tragen kommende angeborene Herzfehler, Arteriosklerose, minimale Infarkte oder Entzündungen des Herzens schwere Folgen haben. Auch der übermäßige Genuss von Alkohol, verschiedene Medikamente, Schilddrüsenfehlfunktionen, Mangelerscheinungen und ständiger Stress können den Herzrhythmus negativ beeinflussen und Folgeschäden nach sich ziehen.

Auch fehlender Schlaf belastet unser Herz sehr. Wer am Tag weniger als 7 Stunden schläft, gibt dem Herz nicht ausreichend Möglichkeit, um sich zu erholen. Gerade Schlafstörungen tragen hierzu erheblich bei. Liegt die Ursache im nicht-organischen Bereich, so kann man Schlafstörungen mit der EHT®- Hypnosetherapie behandeln oder abstellbare Ursachen erkennen und eliminieren. Wichtig ist, dass man zunächst organische Ursachen für die Schlafstörungen ausschließen kann.


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Redaktion: Iris, 29 Jahre alt
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