Arteriosklerose

Steckbrief: Arteriosklerose

  • Name(n): Arteriosklerose; Atherosklerose
  • Art der Krankheit: Durchblutungsstörung
  • Verbreitung: Weltweit; vor allem aber in den Industrieländern
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 1976
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Ablagerung in den Blutgefäßen
  • Wieviele Erkrankte: Unbekannt
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Internist; Ernährungsberater
  • ICD-10 Code(s): 170

Arteriosklerose – Wenn die Gefäße nicht mehr wollen
Arteriosklerose
Arteriosklerose tritt auf, wenn die Blutgefäße, die Sauerstoff und Nährstoffe vom Herzen des Menschen in den Rest des Körpers transportieren, dick und steif werden. Hierdurch wird in erster Linie der Blutfluss zu den Organen und zum Gewebe eingeschränkt. Gesunde Arterien sind flexibel und elastisch, aber mit der Zeit können die Wände in ihnen verhärten. Dieser Zustand wird landläufig als Arterienverkalkung bezeichnet.
Arteriosklerose bezieht sich auf die Ansammlung von Fetten, Cholesterin und anderen Substanzen in und an den Arterienwänden. Diese Ansammlungen können unter Umständen zu einer Ausdehnung der Arterienwände führen, bis diese platzen und ein Blutgerinnsel auslösen.
In erster Linie wird Arteriosklerose als Herzproblem verstanden. Im Grunde genommen können aber alle Arterien des menschlichen Körpers von dieser Krankheit betroffen sein. Die Arteriosklerose, im allgemeinen Sprachgebrauch häufig auch Arterienverkalkung genannt, stellt den physiologischen Alterungsprozess einer Arterie dar. Zahlreiche ältere Menschen sind heute von ihr betroffen.

Zu den oft anzutreffenden Ursachen zählen aber auch eine sehr fettreiche Ernährung und/oder zu wenig Bewegung. Arterien haben die wichtige Aufgabe, das sauerstoffreiche Blut vom Herz durch den Körper zu transportieren. Sie sind einer starken Belastung ausgesetzt, da sie einem hohen Druck standhalten müssen. Die Venen, welche das sauerstoffarme Blut zurückführen, haben es wesentlich leichter.

Definition Arteriosklerose?

Arteriosklerose wird die Ablagerung und Verstopfung der Arterien genannt, welche beispielsweise durch Fett oder andere Schwebeteilchen im Blut verursacht werden. Die spezifischen Ansammlungen werden als Plaque bezeichnet. Sie bestehen zum größten Teil aus Cholesterin, anderen Fettstoffen, zellulären Abfallprodukten, Kalzium und Fibrin, das die Blutgerinnung garantiert.

Plaque kann sich unter Umständen nach und nach an den Innenwänden von Arterien anlagern. Hier bildet sich hernach eine immer dickere Kruste, die schließlich den Durchfluss des Blutes zunehmend einschränkt. Die Arterienwand wird also nach Innen verdickt. Die Folge hiervon ist Sauerstoffmangel in den jeweiligen Organen oder dem entsprechenden Gewebe. Betroffen sind unter anderem das Herz, das Gehirn, das Becken, Arme und Beine oder Nieren. Arterien können hier teilweise oder sogar komplett blockiert sein.

Durch den behinderten Blutzufluss treten unterschiedliche Krankheiten auf. Ist die Herzarterie betroffen, dann entwickelt sich eine koronare Herzerkrankung, die sich beispielsweise in starken Brustschmerzen äußert. Die Halsarterie, die Karotis, welche Blut in das Gehirn pumpt, ist ebenfalls häufig von einer Arteriosklerose beeinträchtigt. Hier sind diverse Karotisarterienerkrankungen zu erwarten. Plaque in den Arterien der Extremitäten, ganz besonders der Beine, führt zu peripher arteriellen Verschlusskrankheiten. Darüber hinaus sind Nierenschäden üblich, wenn die Versorgung der Nieren mit sauerstoffhaltigem Blut beeinträchtigt ist.

In den Arterien, in denen sich Plaque angelagert hat, können zwei verschiedene Dinge festgestellt werden, die unter Umständen als lebensbedrohlich angesehen werden können. Zum einen kann ein Stück Plaque abblättern und mit dem Blutstrom weitergeleitet werden, bis es stecken bleibt. Zum anderen ist es durchaus möglich, dass sich ein Blutgerinnsel auf dem Plaque ansiedelt. Dies wird als Thrombus bezeichnet. Beides kann zur kompletten Blockade der Arterie führen. Wenn die blockierte Arterien das Herz oder das Gehirn versorgt, sind ein Schlaganfall beziehungsweise ein Herzinfarkt möglich. Bei einer Blockade der Bein- oder Armarterien folgen sogenannte Gangräne, also der komplette Gewebetod.

Arteriosklerose ist eine sehr langsam voranschreitende Erkrankung, die bereits im Kindesalter einsetzten kann. Bei manchen Betroffenen, lässt sich aber auch ein sehr schneller Verlauf feststellen. Dies ist vor allen Dingen dann gegeben, wenn eine zugrundeliegende Erkrankung den Cholesterinhaushalt negativ beeinflusst. Generell ist die Krankheit aber überwiegend bei älteren Menschen problematisch. Eine langsam zunehmende Arterienverhärtung ist darüber hinaus bei allen Menschen mit zunehmendem Alter bemerkbar.

Mit jedem Herzschlag wird Sauerstoff durch das weitverzweigte Gefäßnetz im Körper eines Menschen gepumpt. Dieses hat starke Ähnlichkeit mit einem – auf dem Kopf stehenden – Baum. Ganz oben befindet sich der „Stamm“, welcher mit der Aorta gleichzusetzen ist. Von diesem Gehen „Hauptäste“ ab, an denen zahlreiche Blutgefäße (Arteriolen) Sitzen. Diese wiederum verzweigen sich in kleine „Ästchen“, die sogenannten Kapillaren oder auch Haargefäße. Sind die Arterien verengt, spricht man von einer Arteriosklerose.

Bei dieser befinden sich verschiedene Ablagerungen (Plaques) wie Bindegewebe, Blutfette, Blutgerinnsel sowie Kalk in den Gefäßwanden, welche für eine Einengung der Arterien verantwortlich sind. Dies kann in sämtlichen Bereichen des Körpers vorkommen, insbesondere die zahlreichen Gefäßverzweigungen sind häufig betroffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass sie bereits aus physikalischen Gründen den Blutfluss ein wenig behindern, was ohne zusätzliche Arterienverkalkung jedoch keinerlei Probleme mit sich bringt. Die Arteriosklerose lässt Blutgefäße nicht nur enger werden, sondern beeinträchtigt auch deren Elastizität. Dadurch wird das Fließen des Blutes um ein Weiteres gestört. Hinzu kommt häufig eine starke Schwächung der Gefäßwand, welche dadurch eine sackähnliche Erweiterung bildet. Diese wird als Aneurysma bezeichnet, oftmals ist eine Arteriosklerose für die Entstehung desselben verantwortlich. Kommt eine Pfropfbildung aus Blutplättchen an einer Ablagerung in der Arterie dazu, besteht die Gefahr eines Infarkts. Nicht die Arteriosklerose selbst, jedoch verschiedene Folgeerscheinungen gelten zum Beispiel in den Ländern Deutschland, Frankreich, Japan sowie USA als häufigste Todesursache.

Was genau eine Arteriosklerose bedingt ist nach wie vor ungeklärt. Es gibt allerdings eine Reihe von anerkannten Risikofaktoren. Die drei häufigsten sind ein hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck sowie das Rauchen von Zigaretten. Als Präventionsmaßnahme gegen Arteriosklerose dient folglich alles, was diese Faktoren relativiert.


Was ist Arteriosklerose?

Arteriosklerose, oder genauer Arterosklerose, ist ein entzündlicher Prozess an den Innenwänden der Arterien des menschlichen Körpers. Zu den am häufigsten betroffenen Gefäßen gehören jene des Herzens, die Karotis, welche die Blutversorgung des Gehirns übernimmt, die Arm– und Beinarterien, sowie die Nierenarterie. Prinzipiell verläuft die Krankheit in all diesen Blutgefäßen gleich: Zunächst bedarf es einer erhöhten Konzentration an Cholesterin, Fetten, Kalzium und Gerinnungszellen im menschlichen Blut. Hierdurch entstehen Verfestigungen, das sogenannte Plaque, die sich an den Wänden der betroffenen Arterie anlagern. Dadurch wird diese zum einen stark verhärtet und zum anderen immer enger und schmaler. Es folgt daraus, dass sich das Blut an der von Plaque beeinträchtigten Stelle anstaut. Hierdurch wird wiederum die Arterie zunehmend in Mitleidenschaft gezogen. Verletzungen sind die Folge, welche wiederum anfällig für Plaquebildung sind. In ungünstigen Fällen ist es möglich, dass ein kompletter Verschluss der Arterie gar kein Blut mehr zu den entsprechenden Organen durchlässt. Dies führt zu lebensbedrohlichen Krankheiten.

Die Arteriosklerose ist vor allen Dingen deshalb so gefährlich für den Menschen, weil aus ihr andere Krankheiten entspringen. Zu nennen wären hier Herzinfarkte, Schlaganfälle, Herzrhythmusstörungen, Gangräne, Nierenversagen oder koronare Herzerkrankungen. Unbehandelt führt diese Erkrankung folglich zum Tode. Wird allerdings rechtzeitig ein Arzt aufgesucht ist eine Heilung prinzipiell möglich. Diese kann jedoch einige zeit in Anspruch nehmen und sowohl medikamentös als auch operativ erfolgen. Die richtige Behandlungsmethode ergibt sich vor allem aus der spezifisch betroffenen Arterie, dem Grad der Verhärtung sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.

In der Regel sind von einer Arteriosklerose ältere Menschen betroffen, da mit zunehmendem Alter eine generelle Arterienverhärtung zu bemerken ist. Allerdings sind die genauen Ursachen für die Krankheit bislang noch nicht abschließend geklärt. Es ist deshalb auch nicht ungewöhnlich, dass durchaus jüngere Patienten sowie Kinder Plaque an den Arterienwänden bilden. Lediglich einige Risikofaktoren konnten bislang ermittelt werden. Es handelt sich dabei in erster Linie um alle Gewohnheiten, die einen schlechten Lebensstil ausmachen: Rauchen, ungesunde Ernährung sowie Stress gelten beispielsweise als auslösende Faktoren.

Welche Ursachen gibt es?

Arteriosklerose ist eine langsam fortschreitende Erkrankung, die bereits in der Kindheit beginnen kann. Obgleich die genauen Ursachen hierfür unbekannt sind, gibt es einige Faktoren, die von Experten als begünstigende Faktoren in Betracht gezogen werden. Als relativ gesichert gilt beispielsweise, dass eine Beschädigung oder Verletzung der inneren Arterienwand im Laufe der Zeit zur Arteriosklerose führen kann. Denn in der Regel verursacht ein solcher Schaden, dass sich Gerinnsel bilden, die in der Folge die Arterie verstopfen und blockieren kann.

Als weitere Ursachen gelten gemeinhin Bluthochdruck, ein hoher Cholesterinspiegel, eine hohe Konzentration von Triglycerid (Fett) im Blut sowie diverse Erkrankungen. Unter anderem zählt eine Arthritis zu den Auslösern einer Arteriosklerose. Aber auch verschiedene Formen von Lupus bewirken, dass sich Ablagerungen an den Arterienwänden bilden beziehungsweise diese beschädigt wird. Aber auch andere Infektionen und Entzündungen können eine Schädigung der Arterienwand bedingen, die in der Folge zu Ablagerungen führen.

Sobald eine Verletzung der inneren Arterienwand vorliegt, beginnt der Körper diese wieder aufzubauen. Hierfür verklumpt Blut an der verletzten Stelle. Dieses Phänomen lässt sich üblicherweise auch bei Verletzungen der Haut leicht beobachten. Blutplättchen lagern sich dabei an beschädigten Stellen an und es setzt die sogenannte Granulationsphase ein. Bei dieser wird die Wunde geschlossen. Im Inneren einer Arterie hat dies zur Folge, dass Blut gestaut wird und die innere Wand erneut beschädigt werden kann.

Im Laufe der Zeit bauen sich zudem Fettablagerungen aus Cholesterin und anderen zellulären Produkten an der Verletzungsstelle an. Diese beginnen schließlich immer mehr zu verhärten. Die Arterien wird dadurch verengt und lässt weniger Blut durch.

Risikofaktoren

Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die zu den genannten Verletzungen und Ablagerungen der Blutgefäße beitragen können. Hierzu ist in erster Linie ein ungesunder Lebensstil zu nennen, der sich in Form von Übergewicht, starkem Stress sowie einer fett- und zuckerreichen Ernährung manifestiert. Aber auch diverse Krankheiten, beispielsweise Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) können eine Beschädigung der Arterienwände hervorrufen. Darüber hinaus ist bekannt, dass sich Rauchen empfindlich auf das Blutversorgungssystem des Körpers auswirkt. Zur Diskussion stehen auch verschiedene Umwelteinflüsse, die eine negative Wirkung auf den Menschen haben: Lärmbelästigung, Feinstaub oder stressige Arbeitszeiten können hernach durchaus eine Arteriosklerose begünstigen.

Zusammenfassung
Bis zum heutigen Tage ist die Entstehung der Arteriosklerose nicht genau bekannt
und auch unter den Experten besteht darüber keine Einigung. Eine Theorie, die sogenannte „Lipoprotein-induced-atherosclerosis-Hypothese“ vertritt die Einstellung, dass Cholesterin ursächlich daran beteiligt ist. Neben HDL („gutem Cholesterin) gibt es LDL („schlechtes Cholesterin“). Fett wird von letzterem von der Leber in die verschiedenen Körperzellen transportiert. Dabei besteht die Möglichkeit, dass sich dieses in den Arterien festsetzt und eine entzündliche Veränderung auslöst. Diese wiederum sorgt für Ablagerungen, weiße Blutkörperchen greifen ein, indem sie eine Vielzahl an LDL aufnehmen. Es erfolgt eine Anschwellung der Immunzellen, immer mehr Abwehrzellen beteiligen sich, welche weitere Entzündungen fördern.

Mit der Zeit entsteht eine vermehrte Fettansammlung, die als Basis für Plaques angesehen wird. Nach der als „Infektionshypothese“ bekannten Theorie zur Entstehung der Arteriosklerose sind Gifte diverser Bakterien, Immunreaktion und Viren für die Schädigung der Gefäßinnenwand verantwortlich, welche eine der Ursachen für die Ansammlung von Kalk u.a. darstellt. Die sogenannte „Response-to-injury-Hypothese“ vertritt die Meinung, der Auslöser liegt an einer mechanischen Verletzung der inneren Schicht der Arterienwand. Wucherungen und Schaumzellen bilden sich, die für herdförmige Ablagerungen sorgen.

Es gibt eine große Zahl an den unterschiedlichsten Risikofaktoren. Hierzu zählen beispielsweise
1. Bluthochdruck;
2. chronisches Nierenversagen;
3. Diabetes;
4. eine kalorien- und fettreiche Ernährung;
5. ein erhöhter Cholesterinspiegel;
6. erbliche Veranlagung;
7. Gelenkrheuma;
8. Gicht;
9. Menopause;
10. Nikotinkonsum;
11. Überfunktion der Schilddrüse sowie
12. zu wenig Bewegung.
Einem erhöhten Risiko für die Entstehung von Arteriosklerose sind gleichfalls auch Männer ausgesetzt. Dies wird auf das Fehlen von weiblichen Geschlechtshormonen wie beispielsweise Östrogen zurückgeführt. Frauen sind daher zumindest zunächst bis zur eintretenden Menopause zum Teil geschützt. In den Wechseljahren produziert der weibliche Körper weniger Östrogen, so dass sich auch hier das Risiko einer Arteriosklerose Erkrankung erhöht. Ob Mann oder Frau, mit höherem Alter steigt bei beiden die Gefahr einer Ablagerungsbildung in den Arterien.


Symptome & Anzeichen

Eine Arteriosklerose entwickelt sich in der Regel sehr schleichend. Es ist folglich durchaus möglich, dass sich Ablagerungen an den Arterienwänden finden, ohne dass spezifische Symptome auftreten. Symptomatisch wird die Erkrankung erst dann, wenn die Arterien zu einem gewissen Grad verengt sind und den Blutfluss beeinträchtigen. Hernach werden die Organe des Körpers nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. In manchen Fällen ist es sogar möglich, dass Arterien komplett verstopfen. Dann staut sich das Blut hinter einem Gerinnsel und erweitert die Arterie so weit, dass diese rupturieren kann. Dies kann unter anderem Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen.

Die spezifischen Symptome einer Arteriosklerose hängen im wesentlichen davon ab, wie gravierend die Ablagerungen und Blockaden der Arterie sind und welche Blutgefäße genau betroffen sind. Ist beispielsweise die Herzarterie in Mitleidenschaft gezogen, dann fühlt der Patient starken Druck und Schmerzen in der Brust. Eine Angina Pectoris ist hier üblich.

Betroffen von einer Arteriosklerose können auch jene Blutgefäße sein, die das Hirn mit Blut versorgen. Sind diese blockiert, können motorische Fähigkeiten des Betroffenen beeinträchtigt sein. Taubheitsgefühle in den Armen und Beinen, Schwierigkeiten beim Sprechen, Beeinträchtigungen der Augen bis hin zur vorübergehenden Erblindung oder Lähmung der Gesichtsmuskeln sind dann übliche Symptome. Hierdurch manifestiert sich ein sogenannter ischämischer Angriff, der die Vorstufe zu einem Schlaganfall bildet.

Arteriosklerose in den Bein- und Armarterien zeichnen sich durch Schmerzen in den betroffenen Extremitäten aus. Diese können unterschiedlich stark sein, nehmen in der Regel allerdings im Laufe der Zeit immer mehr zu. Besonders deutlich zeichnen sich die Schmerzen dann ab, wenn sich der Betroffene in Bewegung befindet und das jeweilige Körperteil belastet. Es sind jedoch auch Druckgefühle im Ruhestadium denkbar.

Schließlich können auch Organe von einer Arteriosklerose betroffen sein. Diese verhalten sich hernach ebenso wie bei anderen Erkrankungen, die eine Unterversorgung mit Sauerstoff nach sich ziehen. So kommt es unter anderem zu anhaltendem Bluthochdruck. Durch diese Maßnahme versucht der Körper mehr Blut in die betroffenen Regionen zu pumpen. Da eine Verstopfung der Arterien hierdurch nicht gelöst werden können, ist schließlich mit einem Versagen des entsprechenden Organs und den damit einhergehenden Komplikationen zu rechnen.

Kurzübersicht
Die Krankheit Arteriosklerose entwickelt sich sehr schleichend. Es ist möglich, dass sich über einen langen Zeitraum hinweg keinerlei Symptome zeigen. Dies kann sich über Jahrzehnte hinziehen. Beobachtet wurde bei Erkrankungsbeginn bereits in der Jugendzeit, dass häufig erste Beschwerden in einem Alter von 30 bis 40 Jahren auftauchten. Die Mehrheit der Arteriosklerose Patienten sind jedoch weit ältere Menschen. Symptome, welche einen Hinweis auf diese stark verbreitete Krankheit geben können, sind beispielsweise:
Bluthochdruck
Durchblutungsstörungen in Oberschenkeln und Waden
eingeschränkte Nierenfunktion
Gefühl der Enge im Brustbereich
Herzinfarkt
Impotenz bei Männern
Muskelschmerzen
Schlaganfall
Schmerzen linksseitig im Brustkorb (Angina Pectoris)
Vorbezeichnete Symptome treten nicht immer gemeinsam auf, sondern je nachdem, in welcher Arterie eine starke Verkalkung entstanden ist. Befindet sich diese in den Nierengefäßen, kann es zu einem erhöhten Blutdruck sowie einer Einschränkung der Nierenfunktion kommen. Ein daraus folgendes Nierenversagen ist nicht auszuschließen.

Zeigen sich Symptome in Form von einem Gefühl der Einengung im Brustbereich, besteht die Möglichkeit einer Verengung der Herzkranzgefäße. Gleiches gilt für Brustschmerzen in der linken Körperseite. Erfolgt keinerlei Behandlung, ist das Risiko eines Herzinfarktes gegeben. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass eine Arteriosklerose ebenfalls für eine Verengung von Schlagadern im Becken- und Beinbereich sorgen kann. Dadurch kommt es zu Durchblutungsstörungen, welche wiederum eine Impotenz bei Männern sowie Muskelschmerzen in den Beinen auslösen können.

Letztere tauchen oftmals bereits bei nur geringfügiger Beanspruchung auf. Man spricht in diesem Falle auch von Claudicatio intermittens (Schaufensterkrankheit), denn die Betroffenen können keine längeren Wegstrecken ohne Pausen einlegen. Die schlimme Folge eines Schlaganfalles ist zu befürchten, wenn sich die Arteriosklerose in der Halsschlagader oder den Nebenästchen befindet. Diese werden schnell durch ein Blutgerinnsel gänzlich verstopft und es kann zu einem Hirnschlag kommen. Dieser zieht häufig Probleme wie Lähmungen oder Sprachstörungen mit sich, da ein Schlaganfall meist zu Funktionsstörungen des Nervensystems führt.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Es gibt verschiedene Verfahren, welche zur Diagnose einer Arteriosklerose zum Einsatz kommen können. Zunächst aber beginnt jede Untersuchung mit einer genauen Anamnese, bei welcher unter anderem festgestellt wird, ob gängige Symptome einer Arteriosklerose vorliegen und welche Risikofaktoren auf den Patienten zutreffen. Anschließend erfolgt eine umfangreiche körperliche Untersuchung. Hierbei kann ein Arzt bereits Anzeichen von verengten, verhärteten oder vergrößerten Arterien finden. Anzeichen hierfür sind beispielsweise ein sehr schwacher Puls, Taubheit in den Gliedmaßen oder ein starkes Druckgefühl in der Brust. Mit einem Stethoskop kann der zuständige Arzt dem zielführend auf die Spur gehen. Zudem können verschiedene Geräte zur Blutdruckmessung zum Einsatz kommen. Beispielsweise liefert ein Ultraschall gute Erkenntnisse über den Grad einer eventuell vorliegenden Blockade. Es ist aber auch möglich, dass mit ihm der Unterschied zwischen dem Druck in den Armen und Beinen gemessen wird. Zeigen sich hierbei gravierende Unterschiede, deutet dies darauf hin, dass Verschlüsse oder Verengungen bei der Blutzufuhr vorkommen.

Liegen Hinweise darauf vor, dass der Patient an einer Arteriosklerose leidet, werden in der Regel Labortests angeordnet. Hierfür wird dem Betroffenen Blut entnommen, das wiederum auf den Cholesterinspiegel sowie auf die Konzentration des Blutzuckers hin untersucht wird. Damit der Bluttest jedoch aussagekräftige Ergebnisse liefert, muss der Patient für etwa 12 Stunden nüchtern bleiben. Das bedeutet, dass keine Lebensmittel konsumiert werden. Lediglich klares Wasser darf in jener Zeit getrunken werden.

Bei der Diagnose kommt ebenso ein EKG (Elektrokardiogramm) zum Einsatz. Mit diesem werden elektrische Signale gemessen, wenn sie durch das Herz wandern. Zumeist ist es hierfür nötig, auf einem Laufband zu laufen oder andere Belastungen auszuhalten. Dies wird Stresstest genannt. Er zeigt an, wie sich das Herz und die Sauerstoffversorgung auf den menschlichen Körper in Belastungssituationen auswirken. Gerade eine beginnende Arteriosklerose zeigt sich lediglich beim Training oder generell bei Aktivitäten. Durch den Belastungstest sind schließlich Erkenntnisse über das Herz möglich, die sonst gänzlich verborgen geblieben wären.

Ein Angiogramm kann ebenfalls Teil der Diagnosemethoden sein. Hierdurch wird ein Katheter ins Herz eingeführt. Dabei injiziert der Arzt einen Farbstoff, der durch die Arterien wandert und mittels Röntgenstrahl sichtbar gemacht werden kann. Koronararterienverschlüsse lassen sich mit diesem Mittel relativ leicht ermitteln. Aber auch bildgebende Verfahren, wie etwa ein CT (Computertomographie) kann aufschlussreich sein. Hierdurch sind Verdickungen und Blockaden der Arterien deutlich sichtbar.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Die genauen Fallzahlen zur Arteriosklerose sind weitestgehend unbekannt. Das liegt vor allen Dingen daran, dass sich gerade im Anfangsstadium der Erkrankung eher wenige und unspezifische Symptome wahrnehmen lassen. Es ist also durchaus möglich, dass viele Arteriosklerosen erst sehr spät festgestellt werden, wenn bereits ernstere Folgeerkrankungen drohen. Darüber hinaus gehört die Verhärtung der Arterienwände, ein Symptom dieser Erkrankung, zu den üblichen Folgen des Älterwerdens. Hier muss nicht zwangsläufig Plaque die Ursache sein. Und nicht zuletzt ist die Krankheit eher schleichend. Sie kann bereits im Jugendalter beginnen und wird dann zumeist nicht als solche von den Betroffenen erkannt.

Insgesamt gesehen lassen sich drei verschiedene Faktoren in Bezug auf die Prävalenz der Arteriosklerose ausmachen: Entscheidend sind vor allen Dingen die Herkunft, das Alter sowie das Geschlecht des Betroffenen.

Herkunft
Arteriosklerose gehört zu den häufigen Zivilisationskrankheiten. Dadurch, dass Übergewicht, Stress und Tabakkonsum zu den Hauptrisikofaktoren zählen, sind überwiegend Industrieländer von dieser Erkrankung betroffen. Es wird beispielsweise geschätzt, dass in Deutschland circa 80% der Gefäßverschlüsse auf eine Arteriosklerose zurückzuführen sind.

Alter

Auch wenn diese Erkrankung bereits im Jugendalter beginnen kann, wirkt sie sich doch zumeist erst in den mittleren und vor allen Dingen in den späten Lebensjahren aus. Betroffen sind folglich vor allen Dingen Menschen ab dem 60. Lebensjahr.

Geschlecht
Das Geschlecht scheint eine übergeordnete Rolle bei der Entstehung von Arteriosklerose zu spielen. Betroffen sind in erster Linie Männer. Es wird davon ausgegangen, dass das Verhältnis bei etwa 5:1 gegenüber Frauen liegt. Ab circa dem 50. Lebensjahr beginnen sich beide Geschlechter anzugleichen. In den späteren Lebensjahren ist das Verhältnis schließlich ausgeglichen.

Genaue Gründe für dieses Ungleichgewicht zwischen den beiden Geschlechtern gibt es nicht. Einige Wissenschaftler vermuten, dass Frauen einen generell gesünderen und aktiveren Lebensstil als Männer führen und daher weniger von den Risikofaktoren beeinflusst sind. Es gibt allerdings auch Stimmen, die einen Einfluss von Testosteron auf die Entstehung dieser Erkrankung sehen. Abschließende Studien wurden hierzu jedoch noch nicht geführt.


Komplikationen bei der Krankheit

Komplikationen, die sich aus einer Arteriosklerose ergeben, hängen in erster Linie damit zusammen, welche Arterien genau betroffen sind.

In vielen Fällen betrifft diese Krankheit jene Arterien, die sich beim Herzen befinden. Aus diesem Grund können verschiedene koronare Herzerkrankungen als Komplikation einer Verengung der umliegenden Blutgefäße gewertet werden. Herzversagen oder Herzinfarkte werden dann vor allen Dingen dadurch ausgelöst, dass das Herz nicht mit genügend Sauerstoff versorgt wird und darüber hinaus der Blutdruck stark ansteigen kann.

Ist die Hirnarterie von einer Arteriosklerose betroffen, kommt es nach einer Weile zu einem sogenannten ischämischen Angriff. Dieser besteht in der Regel nur für eine bestimmte Zeit, ist jedoch nicht dauerhaft. Dabei können verschiedene Teile des Hirns nicht mehr entsprechend arbeiten, was sich durch Ausfälle in den Sinneswahrnehmungen, dem Sprechen und der Motorik äußert. Eine gewichtige Komplikation ist hier schließlich ein Schlaganfall, der durchaus bleibende Schäden nach sich ziehen kann.

Verstopfte Arterien im Bereich der Extremitäten sorgt nicht nur für schmerzhafte Druckgefühle in Armen und Beinen, sondern bewirkt auch ein zunehmendes Versagen des Kreislaufes. Bei stark mangelnder Blutversorgung kann sogar der schleichende Gewebetod eintreten.

Zu den gravierendsten Komplikationen, die sich ob einer Arteriosklerose ergeben können, gehört die Bildung eines Aneurysmas. Es entsteht vor allem dann, wenn sich die innere Wand der Arterie stark ausgedehnt hat und kleine Verletzungen oder Risse an dieser entstanden sind. Dann verklumpt an jener Stelle Blut und verletzt schließlich auch die anderen Gefäßwände. In letzter Konsequenz können diese schließlich reißen. Dann drohen lebensgefährliche innere Blutungen.

Lebensbedrohlich kann zudem die Arteriosklerose einer Nierenarterie werden. Hierdurch wird die Niere nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt und beginnt ihre Aufgaben mehr und mehr einzustellen. Es kann daraufhin zu Nierenversagen sowie chronischen Nierenschäden kommen.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Der Gang zum Arzt ist im Grunde genommen genau dann empfehlenswert, wenn am eigenen Körper negative aber auch symptomfreie Veränderungen festgestellt werden. In den meisten Fällen wird nichts Negatives dahinterstecken. Es gilt jedoch stets, dass Vorsicht besser ist als Nachsicht.

Unbedingt einen Arzt aufsuchen, sollte ein Betroffener, wenn er sehr starke Schmerzen empfindet. Das gilt insbesondere, wenn diese spontan auftreten. Aber auch Taubheitsgefühle in Armen und Beinen oder unspezifische Nierenprobleme sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Das gilt in gleichem Maße dann, wenn ein Betroffener zur Risikogruppe gehört. Dann ist es von Vorteil sich routinemäßig einem Gesundheitscheck zu unterziehen und den Arzt gegebenenfalls auch auf Arteriosklerose anzusprechen. Menschen mit Übergewicht, Bluthochdruck, starke Raucher und Diabetespatienten sollten sich zudem hinsichtlich vorbeugender Maßnahmen informieren.

Behandlungsmethoden & Therapie

Medikamente

Verschiedene Medikamente können die Auswirkungen von Atherosklerose verlangsamen oder sogar rückgängig machen. Jene Mittel, die Cholesterin im Blut vermindern, werden recht gern von einem Arzt verschrieben. Möglich ist aber auch der Einsatz von verschiedenen Thrombozytenmedikamenten, welche die Wahrscheinlichkeit verringern, dass sich Gerinnsel bilden und hernach weitere Blockaden bilden. Beliebt sind bei der Behandlung von Arteriosklerose auch Beta-Blocker. Diese Medikamente werden häufig bei koronaren Herzerkrankungen eingesetzt.Sie setzen die Herzfrequenz leicht herab, regulieren dadurch den Blutdruck und reduzieren in Folge dessen die generelle Belastung aufs Herz. Eine ähnliche Wirkung haben auch die sogenannten ACE-Inhibitoren. Sie senken ebenfalls den Blutdruck, entlasten hernach die Arterien und verringern das Risiko eines Herzinfarktes sowie Herzrhythmusstörungen. Das verlangsamt in der Regel das Fortschreiten einer Arteriosklerose.

Andere blutdrucksenkende Medikamente, wie beispielsweise Diuretika, sind ebenfalls zur Behandlung einer Arteriosklerose geeignet. In einigen Fällen richtet sich die Medikation jedoch auch nach der Ursprungserkrankung. Dann sind spezielle Medikamente gegen eine Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes mellitus angeraten.

Operative Behandlungen

Ist eine Arteriosklerose bereits sehr stark ausgeprägt, wird ein Arzt in der Regel ein aggressiveres Vorgehen vorschlagen. Schweren Beschwerden, wie beispielsweise kompletten Blockaden, ist mit Medikamenten nicht nachzukommen. Dies liegt unter anderem daran, dass in jenen Fällen Gewebe vom Absterben bedroht ist. Operative Verfahren können hier zeitnah Abhilfe verschaffen.

Oftmals wird als operatives Verfahren die Anglioplastie und eine Stentimplantation gewählt. Bei diesem Eingriff führt der behandelnde Arzt einen langen dünnen Schlauch (Katheter) in die blockierte oder verengte Arterie ein. Dann wird an dieser Stelle eine Art kleiner Ballon eingesetzt und aufgeblasen. Hierdurch werden Ablagerungen gegen die Arterienwand gepresst und geben einen Durchgang frei, durch welchen wieder Blut strömen kann. Der Stent, ein kleines röhrenförmiges Netz, wird schließlich an dieser Stelle verbleiben, damit eben jener Gang offen bleibt. Eine komplette Entfernung der Ablagerungen findet bei diesem Eingriff folglich nicht statt.

Müssen Fettablagerungen tatsächlich von den Arterienwänden entfernt werden, wird hierzu die sogenannte Endarterektomie (Bei der Karotis, also der Halsschlagader, spricht man von Karotisendarterektomie) angewendet. Dabei werden Teile der betroffenen Arterie entfernt. In schweren Fällen ist außerdem eine Bypass-Operation notwendig, bei welcher Gefäße aus synthetischem Gewebe eingesetzt werden.

Zusammenfassung
Heilen lässt sich eine Arterienverkalkung nur in einem sehr frühen Stadium, in dem Sinne, dass eine Zurückbildung der Ablagerungen in den Gefäßen erreicht werden kann. Für die Behandlung von Arteriosklerose gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen eine Medikamententherapie, zum anderen durch eine Operation. Zu den häufig verabreichten Arzneimitteln gehören blutdrucksenkende Mittel, die sogenannten ACE-Hemmer, sowie pharmazeutische Produkte, welche den Cholesterinspiegel senken. Hierzu zählen beispielsweise Chlesterol-Resorptionshemmer und CSE-Hemmer/Statine.

Bei einer fortgeschrittenen Arteriosklerose werden oftmals auch Acetylsalicylsäure sowie Clopidogrei eingesetzt. Diese Medikamente sind aus der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekannt. Verschiedene Wirkstoffe sorgen für eine Hemmung der Blutgerinnung und können somit das Entstehen von Blutgerinnseln verhindern. In der Chirurgie kommen gleichfalls verschiedene Methoden zur Anwendung. Insbesondere, wenn eine Arteriosklerose das Leben eines Patienten bedroht, ist eine chirurgische Behandlung nicht zu vermeiden. Diese kann zum Beispiel in einer Ballonerweiterung, dem Legen eines Bypasses oder der Ausschabung der Halsschlagader bestehen.

Eine Ballonerweiterung wird recht häufig durchgeführt. Der Chirurg schiebt einen Ballonkatheder durch die Arterie bis zur betroffenen Stelle, dort erfolgt das Aufblasen desselben. Dabei wird das Gefäß erweitert, so dass wieder genug Platz für einen ungehinderten Blutdurchfluss besteht. Zur Vorbeugung eines nochmaligen Verschlusses lässt sich hernach ein selbstentfaltendes Drahtnetz einbringen. Entscheidet sich der Arzt für einen Bypass, legt er damit praktisch eine neue Leitung, welche die geschlossene Stelle in der Arterie umgeht. Bypässe gibt es sowohl als GefäßProthese, als auch in Form eines körpereigenen Gefäßes, welches in der Regel aus einem Venenteilchen des Unterschenkels besteht. Ist die Halsschlagader verengt, kann diese von einem Chirurg ausgeschabt werden. Eine solche Operation erfolgt von außen, das heißt, es wird ein Schnitt über der beeinträchtigten Stelle gemacht. Nach dem Abklemmen der betroffenen Arterie kann diese geöffnet und die Ausschabung vorgenommen werden.

Eine gesunde Lebensweise sowie ausgewogene Ernährung kann bei einem jeden Menschen das Risiko des Entstehens einer Arteriosklerose verhindern. Ist man aufgrund diverser gesundheitlicher Probleme besonders gefährdet, sollte ganz besonders auf diese beiden Punkte geachtet werden. Auch ausreichende Bewegung ist in jedem Fall empfehlenswert, ebenso wie die Reduzierung erhöhten Körpergewichts sowie die Vermeidung von dauerhaftem Stress und dem Rauchen.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Die ausschlaggebende Ursache für die Bildung einer Arteriosklerose ist bislang noch nicht ermittelt. Es gibt allerdings eine Reihe von Risikofaktoren, die nach Ansicht der meisten Ärzte zu dieser Krankheit beitragen. Eine wirksame Vorbeugung, welche das Risiko der Arteriosklerose deutlich mindert, beruht folglich darauf, jene Faktoren tunlichst zu vermeiden.

In erster Linie gilt es sich möglichst gesund zu ernähren. Fettreiche Speise, zuckerhaltige Getränke oder ein Verzicht auf frisches Obst und Gemüse sollten folglich vermieden werden. Hingegen empfiehlt sich eine leichte Kost, mediterrane Küche und ausgewogene, selbst zubereitete Gerichte. Kurz, alles was den Cholesterinspiegel nicht belastet und überdies Diabetes mellitus vermeidet, sei erlaubt. Hierdurch sinkt zudem auch das Risiko eines Herzinfarktes, der ebenfalls zu Schäden an den Arterienwänden führen kann.

Besonders wichtig ist darüber hinaus, dass auf das Rauchen von Tabak komplett verzichtet wird. In etlichen Studien konnte der negative Einfluss von Zigaretten auf den Körper nachgewiesen werden. Nicht allein das Nikotin, sondern genauso die vielen Zusatzstoffe, die beim Verbrennen inhaliert werden, gelten als krebserregend und insgesamt schädlich für den menschlichen Körper. Die Belastung des Herzens, Ablagerungen in den Versorgungssystemen und Lungenerkrankungen sind mögliche Folgen des Rauchens, die sich schädlich auf die Arterien auswirken.

Als gängige Präventionsmaßnahme gilt außerdem ein gesunder Lebensstil. Stress und Hektik sollten vermieden werden. Hingegen lohnt es sich, regelmäßig Sport zu treiben. Dabei ist selbstverständlich nicht unbedingt ein anstrengender Leistungssport oder der Besuch im Fitnessstudio notwendig. Lange Spaziergänge, Wanderungen und gemäßigte sportliche Aktivitäten reichen bereits aus, um den Körper fit zu halten. Zudem wird hierdurch Übergewicht verhindert.

Letztlich wirkt sich die psychische Gesundheit ebenfalls günstig auf den Körper aus. Genügend Schlaf beispielsweise kann auch dazu beitragen, dass die Arterien, das Herz und der Kreislauf stabil und gesund bleiben. Bei Depressionen sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Denn auch solche seelischen Störungen manifestieren sich nach einiger Zeit gleichfalls in körperlichen Gebrechen, zu denen eben die Arteriosklerose zählt.


Prognose zur Heilung

An dieser Stelle sei zunächst einmal gesagt, dass eine Heilung der Arteriosklerose gänzlich ohne Behandlung nicht möglich ist. Zumeist sind auch keine Naturheilmittel allein ausreichend, um gegen diese Erkrankung vorzugehen. Es sollte daher stets ein Mediziner zu Rate gezogen werden. Erst hernach ist eine erfolgreiche Behandlung dieser Krankheit möglich. Dafür müssen Betroffene jedoch viel Zeit und Geduld einplanen. Gerade mit Medikamenten kann es eine geraume Weile dauern, bis sich Plaque aufgelöst hat und die Arterien entsprechend geregelt arbeiten können. Der Erfolg der Behandlung hängt im Wesentlichen aber auch davon ab, welche Organe betroffen sind. Darüber hinaus kann die Verhärtung der Organe nicht mehr rückgängig gemacht werden. Lediglich die zugrundeliegende Ursache kann bekämpft und möglicherweise ein künstlicher Arteriendurchlauf (Stent) verpflanzt werden. Mittels einer gesunden Lebensführung ist es jedoch möglich, eine erneute Plaquebildung zu verlangsamen oder sogar zu verhindern.

Während der Behandlung einer Arteriosklerose ist eine enge Zusammenarbeit von Patient und Arzt notwendig. Zum einen sollte bezüglich des eigenen Lebensstils nach Möglichkeit nicht geschwindelt werden, zum anderen gilt es alle Medikamente rechtzeitig und in der verordneten Form einzunehmen. Geschieht dies nicht, sind lebensbedrohliche Krankheiten möglich. Hierzu gehören neben Herzfehlern und Herzrhythmusstörungen sogar Infarkte, ein Schlaganfall und Organversagen.


Gefäße in den Wechseljahren

Für die meisten Frauen beginnt sie ab circa dem 45. Lebensjahr, andere erleben sie bereits wesentlich eher mit Anfang 30 und einige sehen sich erst sehr spät, in den 50ern, mit ihr konfrontiert: Die Menopause. Sie wird auch als Wechseljahre oder Klimakterium bezeichnet und bedeutet, dass der Hormonhaushalt der Frau gänzlich umgestellt wird. In dieser Zeit sinkt der Östrogenhaushalt stetig ab, wodurch das Gleichgewicht zwischen Testosteron und Östrogen zu schwanken beginnt. Viele Frauen erleben diesen Zeitraum als sehr anstrengend, da sich die hormonellen Veränderungen stark auf die physischen und psychischen Kräfte auswirken. Die Schwankungen des Hormonhaushaltes bewirken zudem, dass Frauen in jener Lebensphase wesentlich anfälliger für einige Krankheiten sind. So ist beispielsweise recht gut dokumentiert, dass Frauen ab dem 45. Lebensjahr häufiger Osteoporose bilden. Das Klimakterium hat aber nicht nur einen entscheidenden Einfluss auf die Knochendichte, es wirkt sich ebenso auf das Gefäßsystem aus.

Äußerlich wahrnehmbare Symptome der Wechseljahre sind unter anderem Schüttelfrost, starkes Frieren oder aber plötzliche Hitzewallungen. Sie treten dann auf, wenn der Blutdruck entweder zu niedrig oder zu hoch ist. Der starke und spontane Wechsel führt allerdings auch dazu, dass die Gefäßwände der Frau stark beansprucht werden. Hier kann es unter Umständen zu Verletzungen der Arterienwände kommen, wodurch sich leicht ein Gerinnsel bilden kann. Darüber hinaus sorgt ein hoher Blutdruck dafür, dass sich leichter Ablagerungen, sogenanntes Plaque, an den Innenwänden der Arterie sammeln kann. Eine Arteriosklerose ist hernach vorprogrammiert.

Während der Wechseljahre ändert sich außerdem die Biochemie des weiblichen Körpers. Nicht selten werden dabei jene Prozesse beeinflusst, welche für die Wundregeneration verantwortlich sind. Auch hier ist es leicht möglich, dass sich an bereits verhärteten Arterien kleine Gerinnsel bilden.

Insgesamt gesehen werden Frauen ab dem Klimakterium anfälliger für eine Reihe von Gefäßerkrankungen: Aneurysmen, Gerinnsel und Arteriosklerose sind hernach keine Seltenheit mehr. Während zuvor deutlich mehr Männer von jenen Krankheiten betroffen sind, gleicht sich hier der geschlechterspezifische Unterschied wieder aus.

Da die Gefahren der Wechseljahre im Einzelfall durchaus gravierend sein können, empfehlen die meisten Mediziner eine Hormonersatztherapie, welche die starken Hormonschwankungen abfangen und ausgleichen soll. Ziel solcher Therapien ist es, der Patientin den Umstieg auf einen neuen Hormonhaushalt möglichst sanft zu gestalten. Dies wirkt sich im Endeffekt günstiger auf das Gefäßsystem aus.

Darüber hinaus gelten selbstverständlich auch all jene Präventionsmaßnahmen, die jüngeren Menschen und Männern angeraten sind: Eine gesunde Ernährung, der Verzicht auf Tabakwaren sowie sportliche Betätigung und Stressvermeidung sind essentiell zur Vorbeugung einer Arteriosklerose.


Alternative Behandlungsmethoden

Bei den alternativen Methoden verhält es sich, ähnlich wie bei den Hausmitteln, in Bezug auf die Arteriosklerose folgendermaßen: Sie sind nicht gänzlich anzulehnen und können einen durchaus nutzbringenden Effekt aufweisen. Eine alleinige Behandlung mit jenen Methoden ist allerdings nicht denkbar. Das liegt vor allen Dingen daran, dass keiner der Ansätze eine Arteriosklerose wirklich heilen kann. Lediglich Symptome können gelindert werden.

In erster Linie betreffen alternative Behandlungsmethoden die Prävention dieser Gefäßerkrankung. Es existieren hierfür unterschiedliche Therapieformen. Beispielsweise kann Yoga, Akupunktur, autogenes Training oder Massagen zum Abbau von Stress genutzt werden. Sportliche Betätigung, beispielsweise Radfahren oder Wandern, hilft ebenfalls dabei, den Körper möglichst fit zu halten und auch das Gefäßsystem zu schonen. Letztlich gilt eine gesunde Ernährung als essentiell bei der Bekämpfung einer Arteriosklerose. Hierfür können ebenso Tees, bestimmte Gemüsesorten oder ätherische Öle verwendet werden, die im Ruf stehen, sich besonders positiv auf das Gefäßsystem auszuwirken.

Zu den empfehlenswerten alternativen Behandlungsmethoden gehören unter anderem:

  • Aromatherapie
  • Bewegungstherapie
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen
  • Massagen
  • Akkupressieren
  • Yoga, Meditation, autogenes Training
  • Akupunktur

Welche Hausmittel können helfen?

Es gibt eine Reihe von Hausmitteln, die durchaus dazu geeignet sind, positiv bei einer Arteriosklerose auf den Körper einzuwirken. Die genannten Mittel sollen vor allem das Cholesterinniveau absenken und gegen einen hohen Blutdruck wirken. Denn diese beiden Faktoren gelten nach wie vor als Hauptursache dieser Erkrankung. Auch wenn die meisten Hausmittel vollkommen unbedenklich sind, sollte ihr gezielter Einsatz mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Immerhin ist es auch bei natürlichen Wirkstoffen möglich, dass sich Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ergeben.

Zu den gängigsten Hausmitteln bei Arteriosklerose gehören folgende:

  • Fischöl
  • Gerstensaft
  • Schwarzer Tee
  • Coenzym Q10
  • Grüner Tee
  • Haferkleie

Darüber hinaus können ein geruhsamer Schlaf und Spaziergänge gegen die Hektik des Alltags einen großen Nutzen auf die Gesundheit haben. Mediziner empfehlen beispielsweise einen durchgängigen Schlaf von circa sechs bis acht Stunden pro Nacht sowie einen täglichen kurzen Spaziergang. Dies hält den Kreislauf fit, reduziert Stress und wirkt sich besonders günstig auf die Gefäße aus.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Ysop
  • Brennessel
  • Löwenzahn
  • Zitrone
  • Elder
  • Minze
  • Grüner Tee
  • Schwarzer Tee
  • Knoblauch
  • Gerste

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Die hier genannten Heilkräuter sind entweder als Tee oder Aufguss zu konsumieren oder getrocknet, bzw. frisch zu nehmen. Auch ein Duftbeutel, der im Bedarfsfall unter die Nase zu halten ist, kann ein gutes Mittel der Medikation sein. Darüber hinaus ist ebenso möglich, einen Absud aus diesen Pflanzen herzustellen und selbigen zu inhalieren. Auch das kann ein probates Mittel zur Heilung und / oder Linderung sein.

Über die genauen Mengenangaben sollte man sich mit einem Heilpraktiker auseinandersetzen. Diese wissen oft genau, welche Mengen zum Erreichen welchen Effekts notwendig sind. Zudem haben sie häufig bereits fertige Produkte in ihrem Repertoire, die sie gegen ein Entgelt zur Verfügung stellen.

Ätherische Öle

  • Salbe
  • Pfefferminz
  • Basilikum
  • Wacholder
  • Citrusöl
  • Rosmarin
  • Weihrauch
  • Lavendel
  • Calendula

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Ätherische Öle dienen primär der Benutzung im Rahmen einer sog. Aromatherapie. Sprich der Verwendung in einer dafür vorgesehenen Duftlampe. Bisweilen sind sie aber auch äußerlich anzuwenden. Hier sollte man unbedingt Rücksprache mit einem Sachverständigen halten, was Dosierung und Art der Anwendung angeht. Teils wirken ätherische Öle stärker als man glaubt und können den ohnehin belasteten Organismus somit leicht überfordern.

Des Weiteren kann man im Falle von Arteriosklerose oder auch sonstiger Atembeschwerden, einen Tropfen Eukalyptus Öl auf ein Taschentuch geben und direkt einatmen. Das schafft in vielen Fällen direkte und effektive Linderung der Symptome, wie Husten usw.

Homöopathie & Globuli

Es sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass es bislang kein Heilmittel für Arteriosklerose gibt. Lediglich ein Bekämpfen der Symptome ist möglich. Da diese jedoch zum Teil lebensbedrohlich sein können, sollte keine Selbstbehandlung erfolgen, sondern stets ein Arzt zurate gezogen werden. Eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln muss mit diesem hernach abgesprochen werden. Dies trifft vor allem dann zu, wenn noch weitere Medikamente eingenommen werden, die möglicherweise diverse negative Wechselwirkungen auslösen können.
Die hier genannten Präparate dürfen also nur Anwendung finden, wenn dies von einem Arzt abgesegnet wurde.

  • Kalium iodatum
  • Pulsatilla pratensis
  • Hepar sulfuris
  • Arnica montana
  • Causticum

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Schüssler Salze sollten auf keinen Fall zur Selbstmedikation bei Arteriosklerose verwendet werden. Da es sich um eine sehr ernste Erkrankung handelt, die verschiedentliche schwere Komplikationen nach sich ziehen kann, bedarf es stets einer Behandlung durch einen Arzt. Mit diesem sollte der Einsatz von Schüssler Salzen zuvor abgesprochen werden, um eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen.

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Bei der Arteriosklerose spielt die richtige Ernährung eine zentrale und übergeordnete Rolle. Generell gibt es keine bestimmte Ernährungsweise und keine spezielle Diät, welche bei dieser Erkrankung beachtet werden muss. Vielmehr sollte auf die eigenen Ernährungsgewohnheiten und ihren Einfluss auf Blutdruck sowie Cholesterin geachtet werden.

In erster Linie bedeutet dies selbstverständlich einen Verzicht auf all jene Lebensmittel, die allgemein als ungesund gelten. Dazu gehören fettreiche Speisen, Fertigmahlzeiten, zuckerhaltige Lebensmittel, gesüßte Limonaden, dicke Fruchtsäfte, fette Rohmilchprodukte und andere Nahrungsmittel, die sich negativ auf die Gefäße auswirken können. Aus der Konsum von Tabakwaren sei an dieser Stelle genannt. Immerhin gelten Zigaretten als gefährlicher Auslöser einer Arteriosklerose.

Auch koffeinhaltige Getränke, beispielsweise Kaffee oder Energydrinks, sollten nur in geringen Maßen konsumiert werden. Sie haben eine durchaus schädliche Wirkung auf den Blutdruck. Zudem neigen die meisten Menschen dazu, ihren Kaffee stark gesüßt und mit Zugabe von Milch zu trinken. Wer nicht auf seinen Kaffee verzichten möchte, sollte jedoch die schwarze Variante bevorzugen.

Darüber hinaus ist es von ungemeiner Wichtigkeit, ein möglichst stabiles Gewicht im Normalbereich vorzuweisen. Übergewicht und ein hoher Fettgehalt im Blut können wesentliche Faktoren bei der Entstehung einer Arteriosklerose sein. Aus diesem Grund ist es wichtig stets ausgewogen und fettarm zu speisen. Frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte sind dabei ein Muss. Einige Lebensmittel stehen sogar im Verdacht, sich besonders gut auf die Gesundheit der Gefäße auszuwirken. Dazu gehören beispielsweise Bohnen, Spinat, und sogar Kakao. Aber auch Kiwis und Granatäpfel sorgen für einen gesunden Blutfluss.

Nicht zuletzt sollte der Blutdruck dadurch unterstützt werden, dass regelmäßig genügend Wasser konsumiert wird. Weniger als circa einen Liter Wasser am Tag sollte ein Mensch nicht trinken. Ärzte raten sogar, dem Körper selbst dann in regelmäßigen Abständen Wasser zuzuführen, wenn noch kein Durst entstanden ist.

Insgesamt hat sich gezeigt, dass eine gesunde Ernährung einer Arteriosklerose vorbeugen kann. Wer jedoch Probleme hat, sich selbst gesund mit Nahrungsmitteln zu versorgen, der sollte sich an einen Ernährungsberater, den behandelnden Arzt oder einen Diätologen wenden.

Probleme im Bezug auf Nahrung zeigen sich bei einigen starken Fällen vor allem darin, dass diese mit einer unkontrollierten Gewichtsabnahme einhergehen. Dies schwächt den Körper insgesamt. So sollte bei der Nahrungsaufnahme darauf geachtet werden, dass dem Körper genügend Kalorien zugeführt werden. Dafür eignet sich der Konsum von Vollkornprodukten, Nüssen und fettreichem Seefisch. Abhängig ist dies aber selbstverständlich davon, was ein Betroffener verträgt. Abzuraten ist aber generell von einer veganen oder vegetarischen Ernährung, wenn eine starke Erkrankung vorliegt. Diese ermöglicht in der Regel nicht die Kalorienmenge, welche für den Patienten während der Therapie notwendig ist. Auch sollte die entsprechende Energie nicht aus ungesunden, also stark fettigen oder gezuckerten Lebensmitteln gewonnen werden, da hierdurch weitere Probleme bezüglich der Verdauung eintreten können.

Bei genereller Appetitlosigkeit sollten über den Tag verteilt viele kleine Mahlzeiten eingenommen werden. Dadurch erhält der Körper genug Energie, ohne dass der Patient mit einem Mal üppige Speisen verzehren muss.

Liegen Schluckbeschwerden vor, kann es helfen, wenn die Nahrung püriert wird. Smoothies und dicke Suppen sind zumeist problemlos genießbar, auch wenn eine Verengung im Rachenraum oder Schwellungen am Kehlkopf vorliegen.

Es gibt keine Diäten oder Ernährungspläne, die speziell für Arteriosklerose-Patienten erstellt worden wären. Nichtsdestotrotz kann eine allgemeine gesunde Ernährung diesbezüglich sehr förderlich sein und überdies noch vorbeugend wirken.
Allgemeine Tipps sind daher:
Bedenkenlos konsumieren kann man:

  • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
  • Meeresfrüchte
  • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
  • Hülsenfrüchte
  • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
  • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

  • Rotes Fleisch
  • Tabakwaren
  • Raffinierter Zucker
  • Stark fetthaltige Speisen
  • Fertiggerichte
  • Alkoholika
  • Weißes Mehl
  • Fast Food

Man sollte außerdem stets im Hinterkopfe behalten, dass Übergewicht eine immense Belastung für den Körper darstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser durch Arteriosklerose belastet ist oder nicht. Darum ist es wichtig darauf zu achten, stets ein angemessenes Gewicht zu halten, um seine Organismus keinen überflüssigen Strapazen auszusetzen. Wer sich zudem an eine solche Ernährung hält, kann nicht nur sein Immunsystem dadurch stärken, sondern wirkt auch noch prophylaktisch auf eine ganze Reihe potentieller Krankheiten ein, die aufgrund der gesunden Ernährung erst gar nicht ausbrechen.

Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem zusätzlich dabei helfen, einen perfekten und individuell maßgeschneiderten Ernährungsplan für einen zu erstellen. Es lohnt sich daher immer, einen solchen zu konsultieren, wenn man dauerhaft etwas an seiner Ernährung verändern will.


FAQ – Fragen & Antworten

Was ist ein Thrombus?

Unter einem Thrombus wird ein Blutgerinnsel verstanden, dass sich ablöst und eine Arterie insgesamt verstopft. Es entsteht zumeist dann, wenn an der Arterie kleine Verletzungen auftreten, die hernach von den zuständigen Gerinnungszellen verschlossen werden. Hierdurch entstehen Verdickungen an der Innenwand der Arterie, die zum einen den Blutfluss hindern und zum anderen abgelöst werden können.

Führt Arteriosklerose zur Impotenz?
Ist bei Männern die Beckenschlagader von Arteriosklerose betroffen, dann kann es durchaus möglich sein, dass die Geschlechtsorgane nicht mehr ausreichend mit sauerstoffhaltigem Blut versorgt werden. Der Mann ist folglich nicht mehr in der Lage genügend Blut in den Penis zu pumpen, wodurch eine Erektion ausbleibt. Neben Impotenz sind geradezu alle Arten von Erektionsproblemen bei einer Arteriosklerose möglich.

Gehen Herzinfarkte immer auf eine Arteriosklerose zurück?
Für einen Herzinfarkt gibt es sehr viele unterschiedliche Ursachen. Es können diverse Vorerkrankungen des Herzens vorliegen, die Klappen oder Kammern des Herzens können beschädigt sein oder das Blut falsch durch dieses Organ pumpen. Einen wesentlichen Einfluss auf die Entstehung eines Infarkts haben allerdings auch die Arterien. Besonders im fortgeschrittenen Alter gilt Arteriosklerose als einer der Hauptgründe für einen Infarkt. Aus diesem Grund ist diese Erkrankung besonders gefährlich und sollte frühzeitig von einem Arzt abgeklärt werden. Bei entsprechender Behandlung ist es hernach durchaus möglich, dass einem Herzinfarkt vorgebeugt werden kann.

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