Wildfleisch

Wildfleisch Kalorien & Kalorientabelle

wildfleisch lebensmittel kalorien kalorientabelle

Wildgerichte gehören fest zur kalten Jahreszeit. Nicht nur, weil die Jäger dann besonders aktiv sind und man den Braten sehr frisch genießen kann. Es bleibt auch das gute Gewissen, weil die Tiere nicht etwa eingesperrt leben, sondern in der freien Natur.

Nach diesen Maßstäben beurteilt ist mehr Bio eigentlich nicht möglich. Die Tiere bewegen sich frei in ihrem natürlichen Lebensraum, ernähren sich ebenso natürlich und – sollten sie erlegt werden – haben einen kurzen, schmerzlosen Tod. Sie erleben keinen Schmerz und keine Todesangst, was sich auf die Qualität des Fleisches deutlich auswirkt. Es ist nämlich sehr aromatisch und mager, wenn man von Wildschwein und Wildkaninchen einmal absieht.



 

Lebensmittel Menge Kalorien (kcal) Kilojoule (kJ)
Antilopenfleisch Kalorien 100 g 114 kcal 477 kJ
Bärenfleisch Kalorien 100 g 259 kcal 1084 kJ
Biberfleisch Kalorien 100 g 212 kcal 888 kJ
Bison Hackfleisch Kalorien 100 g 223 kcal 934 kJ
Bison Rib-Eye-Steak Kalorien 100 g 177 kcal 741 kJ
Bison Roastbeef Kalorien 100 g 174 kcal 729 kJ
Bison Sirloin-Steak Kalorien 100 g 171 kcal 716 kJ
Bisonfleisch Kalorien 100 g 109 kcal 456 kJ
Bisonkamm Kalorien 100 g 119 kcal 498 kJ
Elch Hackfleisch Kalorien 100 g 172 kcal 720 kJ
Elchfleisch Kalorien 100 g 146 kcal 611 kJ
Elchsfilet Kalorien 100 g 162 kcal 678 kJ
Elchslende Kalorien 100 g 167 kcal 699 kJ
Hirsch Hackfleisch Kalorien 100 g 187 kcal 783 kJ
Hirsch Roastbeef Kalorien 100 g 152 kcal 636 kJ
Hirschfleisch Kalorien 100 g 158 kcal 662 kJ
Hirschlende Kalorien 100 g 150 kcal 628 kJ
Hirschschulter Kalorien 100 g 191 kcal 800 kJ
Kaninchen Kalorien 100 g 197 kcal 825 kJ
Karibufleisch Kalorien 100 g 167 kcal 699 kJ
Waschbärfleisch Kalorien 100 g 255 kcal 1068 kJ

Zur Qualität des Fleisches

Weil Tiere, die in freier Wildbahn leben, sich ausschließlich von guten Dingen ernähren, bekommt ihr Fleisch das charakteristische Wildaroma. Rehe fressen beispielsweise Eichel und Bucheckern und abgesehen davon nach 80 weitere Pflanzenarten. Dadurch wird ihr Fleisch ernährungsphysiologisch äußerst wertvoll. Zudem erhalten Wildtiere keine Medikamente oder andere chemische Mittel wie Tiere in der Massenhaltung. Für jede Wildart existieren bestimmte Jagd- und Schonzeiten, die an den natürlichen Lebenszyklus der Tiere angelehnt sind. Es kann also regionale Unterschiede geben. Doch grundsätzlich gilt: Jagen darf man nur so viel, wie nachkommt. Die Revierjäger verpflichten sich dazu, den Lebensraum der Wildtiere zu pflegen und zu schützen.

Qualitativ hochwertiges Wildfleisch gibt es in ausgewählten Metzgereien, auf Wochenmärkten, beim Wildhändler sowie bei professionellen Revierjägern. Wenn man direkt beim Jäger oder Forstamt einkauft, erhält man die Tiere meist im Haarkleid, teilweise aber auch küchenfertige Teile. In Supermärkten gibt es Wildfleisch aus der Gatterhaltung sowie aus Osteuropa und Übersee. Aufpassen sollte man beim Wild der Wochenend-Jäger, da es sich bei ihnen um nicht besonders gute Schützen handelt.

Für die Zubereitung gilt: immer gut durchgaren. Grundsätzlich lässt sich Wildfleisch genauso wie Rind oder Schwein verarbeiten. Aus gesundheitlichen Gründen sollte man darauf achten, es nicht rosa angebraten oder roh zu verspeisen. Denn beim Erlegen der Tiere können immer Krankheitserreger in die Muskelzellen geraten. Sogar Fleisch, das durch eine amtliche Untersuchung gegangen ist, bietet keine Garantie, dass es nicht von Erregern befallen ist. Daher gilt, das Fleisch so lange zu erhitzen, bis die Kerntemperatur für zwei Minuten etwa 70 Grad Celsius betragen hat. So kann man sicher sein, dass eventuell vorhandene Erreger abgetötet werden. Prüfen, wie durchgebraten das Fleisch ist, kann man auf folgende Arten:

  • wenn man seinen Finger weit reindrücken kann, ist es noch rot
  • gibt das Fleisch ein wenig nach, ist es noch rosa
  • sofern das Fleisch nicht mehr nachgibt, ist es gar

Gute Näherwerte

Mit Wildfleisch bekommt man etwa 23 Prozent Protein, womit es Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch deutlich übertrifft. Zusammen mit Fisch zählt es damit zu den eiweißhaltigsten Fleischarten. Das im Wildfleisch enthaltene Eiweiß besitzt außerdem eine sehr hohe biologische Wertigkeit, wodurch es leichter zu verdauen ist als andere Proteinsorten. Auch die Zusammensetzung der Aminosäuren ist ausgewogen und dient daher zur Umwandlung in körpereigenes Protein. Weiterhin ist das Fleisch heimischer Wildtiere leicht zu verdauen, weil der Anteil an Bindegewebe sehr niedrig ist.

Die ernährungsphysiologische Wertigkeit des Wildfleischs kann man außerdem mit dem hohen Mineralstoffanteil begründen. So besitzt das Fleisch von Rotwild und Reh wichtige Spurenelemente wie Eisen, Zink und Selen. Doch nicht nur der Anteil der Mineralstoffe ist hoch, sondern auch der von anderen Näherstoffen. So zum Beispiel viele Vitamine der B-Gruppe.

Im Endeffekt ist Wild dabei behilflich, eine schlanke Linie zu bewahren und eignet sich in jeder Hinsicht für eine natürlich-gesunde und kalorienarme Ernährung oder Diät. Das liegt nicht zuletzt am niedrigen Fettgehalt, worin auch ein besonderer Unterschied zum Schweine- und Rindfleisch besteht. Fette Teilstücke, die man bei diesen Fleischsorten üblicherweise findet, gibt es beim Wild nicht. Daher können sogar Menschen, die aktiv auf ihren Cholesterinwert achten, darauf zurückgreifen. Durch den niedrigen Fettanteil besitzt das Fleisch vom Hasen, vom Rebhuhn und anderen wilden Tieren wenig Cholesterin.

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie den Artikel

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (43 Stimmen, Durchschnitt: 4,81 von 5)
Loading...
Top