Elektrische Zahnbürste

In diesem Artikel auf Krank.de in der Rubrik Medizinische Produkte erwarten Sie Informationen rund um die Elektrische Zahnbürste. Sie erfahren zum Beispiel die relevanten Eigenschaften der unterschiedlichen Typen und Modelle. Zudem wird erklärt, warum man beispielsweise von oszillierenden Zahnbürsten oder von Schallzahnbürsten spricht, obwohl beide elektrische Zahnbürsten sind. Sie bekommen Antworten unter anderem auf die Frage, welche Putztechnik erfolgsversprechend sein kann, und wie man am besten die Zeit für die optimale Zahnputzdauer messen kann. Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, haben Sie einen guten Einblick in das Thema elektrische Dentalbürste und ihre Vor- oder Nachteile erhalten, und können bestenfalls entscheiden, ob diese Zahnbürste vielleicht in Zukunft auch etwas für Sie ist oder fühlen sich vielleicht in Ihrer Entscheidung bestätigt, weil sie bereits eine benutzen.

Was ist eine elektrische Zahnbürste?

Elektrische Zahnbürsten haben im Gegensatz zu den üblichen Hand-Zahnbürsten einen beweglichen Bürstenkopf zum Aufstecken. Die elektrische Zahnbürste besteht aus zwei Teilen, dem Griff und der Bürste zum Aufstecken. Erst wenn beide Teile zusammengesetzt sind, dann fließt auch Strom. Durch diese Technik der induktiven Ladestation wird ein Kurzschluss vermieden.

Geschichte und Entwicklung der elektrischen Zahnbürste
Elektrische Zahnbürsten sind noch relativ jung auf dem Markt. Im Jahr 1880 wurde zwar für den ersten Prototypen von Dr. Scott ein Patentantrag genehmigt, jedoch wurde dann das erste Modell der elektrischen Zahnbürste erst im Jahr 1954 von Dr. Philipp-Guy Woog in der Schweiz entwickelt. Es hat tatsächlich knapp ein halbes Jahrhundert gedauert, bis die Modelle so funktionsfähig waren, dass der Verbraucher eine bequeme, vereinfachte und effektive Mundhygiene dadurch hatte. Das sind Eigenschaften der elektrischen Zahnbürste, die den Verbrauchern versprochen wurde. Dann ging der Fortschritt relativ zügig voran, denn keine zehn Jahre später brachte eine bekannt Firma für Zahnpflege und Mundhygiene die erste kommerzielle Dentalbürste, namens „Mayadent“, in den Verkauf. Die „Maydent“ hatte einen länglichen Bürstenkopf auf dem drei Borstenreihen aufgesetzt waren. Bis zu vierzig weiteree elektrischer Zahnbürsten-Typen mit länglichem, seitwärts schwenkenden Dentalbürstenkopfs wurden in der Zeit kreiert.

Die elektrische Zahnbürste heutzutage
Heute haben die meisten Verbraucher die elektrische Zahnbürste, auch als Akkuzahnbürste mindestens schon mal gesehen oder vielleicht sogar schon in Gebrauch. Mittlerweile gibt es auch mehr elektrische Dentalbürsten mit unterschiedlichen Kopfbürstentypen als vor zehn Jahren, zwischenzeitlich ist beispielsweise der Borstenkopf bei manchen rundlicher und kleiner anstatt länglich. Zudem differenzieren sie sich von den herkömmlichen Bürsten für die Zähne in der Putztechnik. Bei Akkuzahnbürsten kann man zwischen rotierend-oszillierend und Schall-Technologie wählen. Wenn der Bürstenkopf von vertikal, senkrecht, zu horizontal waagerecht, schwingt, während der Kopf in kreisförmigen Bewegungen rotiert, dann nennt man das oszillierend. Dagegen spricht man von kreisförmigen Bewegungen, wenn der Bürstenkopf rotiert. Bei Akkuzahnbürsten hat man die Wahl zwischen rotierend-oszillierend oder beispielsweise der Schall Technologie, hier bringt Schall den Bürstenkopf zum Schwingen.

Formen, Arten & Typen
Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass die Zähne in der gleichen Zeit sauberer werden, wenn man diese mit einer elektrischen Zahnbürste putzt anstatt mit einer normalen Handzahnbürste. Nach drei Monaten ergaben die Untersuchungen, dass die Teilnehmer der Studie nicht nur weniger Bakterien Belage sondern auch reduzierte Zahnfleischentzündungen im Mund. Für diese Testzwecke wurden sowohl Schall- und Ultraschallzahnbürsten wie auch klassischen Elektro-Zahnbürsten eingesetzt. Das Angebot der elektrischen Dentalbürsten ist grandios und die Anzahl der Modelle sind immens. Aus dem Grund werden die verschiedenen Typen und Technologien jetzt verglichen und vorgestellt. Die klassischen elektrischen Bürsten für die Zähne, haben einen runden Bürstenkopf, der sich pro Minute circa 5.000 mal hin und her bewegt, also rotiert. In Fachkreisen spricht man vom Oszillieren. Es gibt Modelle, die haben die Funktion, dass noch zusätzlich auf den Zahn geklopft, damit so mögliche Beläge gelöst werden. Die Entwickler und Hersteller sagen dazu Pulsieren.Die klassischen Schallzahnbürsten haben wie die handelsübliche Handzahnbürste einen länglichen Bürstenkopf. Hier wird die Bewegung durch den Schall verursacht. Der Schall bringt den Kopf der Zahnbürste rasant zum Schwingen bis zu 30.000 bis 40.000 mal in der Minute.Getoppt wird das nur noch von Ultraschallzahnbürsten. Diese Ultraschallmodelle schwingen in der Minute bis zu 192.000.000.

Aufbau, Funktion & Wirkungsweise
Wie bei jeder Handzahnbürste ist auch bei der elektrischen Zahnbürste, die Sauberkeit und das ordentliche Auswaschen des Bürstenkopfes äußerst wichtig. Eine einfache und auch effektive Methode ist es, die Bürstenköpfe unter laufendem Wasser gründlich auszuwaschen. Um Wasserspritzer beispielsweise auf der Kleidung zu vermeiden, sollte man die den Kopf relativ tief unter dem Wasser halten. Zum Trocknen kann man dann den frische ausgewaschenen Bürstenkopf senkrecht aufstellen, so dass die Bürste bis zum Abend oder über Nacht, je nachdem zu welcher Zahnputzzeit, gut trocknen kann. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Zahnbürstenteile hin und wieder mal in der Spülmaschine mit gereinigt werden können. Bei dieser Methode sind dann auch relativ sicher möglich Keime oder Essenreste eliminiert.

Nach ca. zwei bis drei Monaten sollte man den Bürstenkopf gegen einen neuen austauschen und den alten Kopf entsorgen. Weitere Bereiche, die gereinigt ebenfalls gereinigt werden müssen, sind zum Beispiel die Kupplungsstelle zwischen Kopf und dem Handgriff. Diese Stelle kann man regelmäßig nach Gebrauch mit der Hand abwaschen, da sich dort ansonsten leicht Reste und Verkrustungen bilden können. Man kann schon sagen, dass zu einer ordentlichen Mundhygiene nicht nur das Zähneputzen, die Putztechnik und die Zahnbürstenreinigung gehören, sondern es ist ebenso wichtig, die richtige Zahnbürste zu benutzen. Es gibt Zahnbürsten mit verschiedenen Härtegraden von weich bis hart auf dem Markt. In der Regel empfehlen Experten den mittleren Härtegrad, allerdings sollte bei beispielsweise freilegenden Zahnhälse eher der weiche Härtegrad gewählt werden. Und abgerundete Borsten minimieren zum Beispiel das Risiko der Zahnfleischverletzung. Zudem ist es auch relevant, dass bei der Auswahl der Zahnbürste darauf geachtet wird, dass der Kopf die passende Größe hat, um auch die Backenzähne vollumfänglich zu erreichen und reinigen zu können.

Für Kinder wurden kindgerechte und spezielle Bürsten mit einem noch kleinerem Kopf als der Standard entwickelt und dazu einen extra dicken, handlichen Griff. Auch bei Kinderzahnbürsten gilt es , dass der Austausch einer neuen Zahnbürste nach spätestens drei Monaten passieren sollte. Neben dem hygienischen Faktor lässt auch die Reinigungswirkung mit der Zeit nämlich nach. Die Borsten könnten sich nach längerer Zeit spalten und dadurch das Zahnfleisch verletzen. Besonders nach einem grippalen Infekt, einer Grippe, starken Erkältung, Herpes oder sonstige Infektionen muss die Zahnbürste entsorgt werden. Es kann sein, dass die Krankheitserreger zwischen den Borsten nisten. Mit klarem Wasser bekommt man die nicht so einfach da raus. Aus dem Grund besteht die Gefahr einer permanenten Wiederansteckung . Um das zu vermeiden, sollte die Bürste direkt in den Müll.

Medizinischer & gesundheitlicher Nutzen
Elektrische Zahnbürsten können ähnlich eingesetzt werden wie Handzahnbürsten eingesetzt werden. Eine gewohnt und empfohlene Putztechnik ist es, erst auf den Kauflächen zu reinigen, dann die Außen- und danach die Innenflächen. Um eine oszillierende elektrische Zahnbürste effektiv anzuwenden, ist jedoch eine besondere Technik notwendig. Und zwar muss man mit einer oszillierenden Bürste Zahn für Zahn einzeln reinigen. Es ist erforderlich, dann man am Zahnfleischrand entlang geht und in auch wirklich jeden Zahnzwischenraum reingeht. So ist dann eine vollumfängliche Reinigung der Zähne gesichert. Wer bereits eine Zahnreinigung beim Facharzt gemacht hat, der kennt diese Reinigungstechnik. Diese Methode wird von den dentalhygienischen Spezialisten bei einer professionellen Zahnreinigung angewandt. Als Tipp für diejenigen, die womöglich mit der runden oszillierenden Bürste nicht so gut zurechtkommen, gibt es auch Aufsätze mit länglichen oder konventionell geformten Zahnbürstenköpfen, die schwingen.

Fragen und Antworten
Welche der verschieden Bürstenmodelle sind am angenehmsten im Gebrauch?
Schallzahnbürsten sind etwas leiser bei der Nutzung als beispielsweise die als oszillierenden Bürsten, die noch zusätzlich pulsieren, um hartnäckige Zahnbeläge zu bekämpfen. Dem einen oder anderen wird es vielleicht gefallen, dass die Schallzahnbürsten anfangs leicht kitzeln können, da die hochfrequente Bewegung am Gaumen ungewohnt ist. An das Gefühl kann man sich aber auch schnell gewöhnen, Welche Zahnbürste sich demnach angenehmer anfühlt, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Auch je nach Platzverhältnissen im Mund kann es schwierig oder umständlich sein, mit der Zahnbürste an die hintersten Zähne zu gelangen. Vor allem bei vorhandenen Weisheitszähnen könnte das Zähneputzen Probleme bereiten. In solchen Fällen haben zum Beispiel oszillierende Zahnbürstenbürsten aufgrund des kleineren Kopfs Vorteile.

Sind elektrische Zahnbürsten Zahnfleisch schönender als herkömmliche Handzahnbürsten?
Es kommt in erster Linie auf die Anwendung der elektrischen wie auch der herkömmlichen Zahnbürsten an. Ein zu hoher Druck kann einen Schaden verursachen. Wer relativ oft einen neuen Bürstenkopf kaufen muss, weil die Borsten der Zahnbürste auseinandergehen und abgenutzt aussehen, der positioniert den Bürstenkopf entweder falsch oder drückt ihn zu stark auf. Es gibt elektrische Zahnbürsten die einen Drucksensor integriert haben und den Anwender darauf aufmerksam machen, wenn die Zähne fester werden als eingestellt bzw. nötig geputzt werden. Die Zahnbürsten mit diesen Funktionen sind etwas teuer, jedoch kann sich diese Investment bei dem einen oder anderen eventuell lohnen, da diese Funktionen den Andruck messen und so beispielsweise helfen, einen möglichen Schaden am Zahn oder Zahnfleisch zu vermeiden. Diese Putzhilfe hat eine manuelle Zahnbürste nicht. Es gibt Zahnärzte, die behaupten, dass oszillierende Bürsten aggressiver zum Zahnfleisch sein könnten als andere Bürsten, aber nachgewiesen ist das jedoch ist. Ein Zahnfleischverletzungsrisiko trifft im Prinzip bei jeder Zahnbürste zu, wenn sie falsch also beispielsweise mit zu viel Druck anwendet wird. Im Normalbetrieb sind alle Arten von elektrischen Zahnbürsten grundsätzlich Zahnfleisch-freundlich konstruiert.

Wie lang sollte man die Zähne putzen?

Die Dauer des Zähneputzens hängt von mehreren und unterschiedlichen Faktoren ab. Am wirkungsvollsten ist es, zwei bis drei Mal täglich bestenfalls einige Zeit nach den Mahlzeiten die Zähne zu putzen. Um alle Plaquereste zu entfernen, sollten für das Putzen mindestens zwei bis drei Minuten eingeplant werden. Es spielen aber auch zum Beispiel der Zustand des Gebisses oder die eigene Geschicklichkeit und Technik eine Rolle dabei. Folgenden Trick kann man anwenden, um für sich herauszufinden, wie lange man seine Zähne putzen sollte. Man kann sich zum Beispiel in der Apotheke Plaque-Färbetabletten besorgen und damit alle Zähne dann mit Plaques anfärben. Danach startet man mit dem Zähneputzen und lässt während dessen eine Stoppuhr Laufen. Bitte so lange putzen, bis die Farbe wirklich wieder weg ist. Sicherheitshalber kann man die Zähne erneut einfärben, um zu sehen um man alle Plaquereste entfernt hat. Falls dann doch noch Reste zu sehen sind, muss man die Zähne solange putzen bis alles weg ist. Diese Zeit dann zu der ersten Messung addieren. Die Gesamtzeit, die gemessen wurde, sollte die regelmäßig eingeplante Zahnputzzeit sein.

Macht ein Timer die Zähne sauberer?
Ein Timer, auch Zeitschaltuhr genannt, ist eine zeitliche Hilfestellung, damit man sich ca. 3 Minuten lang, empfohlenen Zeit, die Zeit zum Zähneputzen nimmt. Man kennt es ja, bei eher lästigen Pflichten, wie es beispielsweise hin und wieder beim Zähneputzen morgens und abends , und bei manchen auch mittags, das der Fall sein kann, vergeht die Zeit sehr langsam. Andere wiederum beeilt sich diese Tätigkeit pflichtbewusst und deswegen ganz schnell hinter sich zu bringen. So oder so, das führt oft dazu, dass viele Menschen ihre Zähne eher zu kurz putzen. Bei einigen elektrischen Zahnbürsten ist aus dem Grund ein Timer, eine Zeitschaltuhr, integriert. Hier wird wieder deutlich, dass die Entwickler und Hersteller von elektrischen Zahnbürsten es dem Verbraucher so einfach und bequem wie möglich machen möchten. Die Zeit sollte den eigenen Bedürfnissen anpassbar sein. Es wird empfohlen, die Zähne ca. 3 Minuten zu putzen, aber das ist natürlich auch in jedermanns eigenem Ermessen. Der Timer sollte deswegen auf die eigene ermittle Putzzeit einstellbar sein. Wer gründlich putzt und dafür zum Beispiel zwei Minuten braucht erreicht ebenfalls das passende Ergebnis. Wer keinen Timer hat, der kann zum Beispiel eine handelsübliche Stoppuhr, den Timer vom Smartphone oder eine Eieruhr zur Hilfe nehmen. Der Timer selber sorgt natürlich nicht dafür, dass die Zähne sauberer werden, aber er hilft den Verbrauchern, länger als ohne Timer, bewusster und womöglich dadurch auch etwas gründlicher zu putzen.

Unser Fazit zu elektrischen Zahnbürsten
Man kann sagen, dass sowohl normale Handzahnbürsten wie auch elektrische Zahnbürsten gleich gut reinigen, wenn man sie richtig angewendet. Die elektrische Zahnbürste wurde unter anderem dafür entwickelt, dass die Anwender eine bequeme, vereinfachte und effektive Mundhygiene ermöglicht bekommen. Auf dieser Basis könnte es vielen Anwender mit einer elektrischen Zahnbürste tatsächlich etwas leichter fallen, ihre Zähne zu putzen, und Sie könnten das Gefühl haben, dass eine elektrische Zahnbürste effektiver reinigt als eine Handzahnbürste. Vor allem so genannten Zahnputz-Faulpelze, denen das Putz-Prozedere mit eine elektrischen Bürsten und den Zusatzfunktionen wie Druckmessung und Zeitschaltuhr oftmals etwas erleichtert wird, fallen in die erklärte Zielgruppe der Hersteller. Auch Kinder lassen sich für die beworbene bequeme elektronische Alternative zur herkömmlichen Zahnbürste oft begeistern. Für die unter sechs jährigen Kids werden beispielsweise extra bedarfsgerechte Geräte entwickelt, zum Beispiel eine kindgerechte Griffdichte , damit die Kinder es in der Handhabung leichter haben. Ältere Kinder ab sechs Jahren können auch Erwachsenengeräte nutzen, da die Bürstenköpfe oftmals eh schon relativ klein sind, um auch die hinteren Zähne erreichen zu können. Vor allem sollten Zähne nicht mit zu viel Druck geschrubbt werden. Egal, ob Handzahnbürste, normale elektrische Putzhelfer oder Ultraschallgeräte, die richtige Putztechnik ist entscheidend und natürlich sehr wichtig.

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