Kopf

Ohne Kopf funktioniert gar nichts

Anatomisch gesehen sieht jeder Kopf in etwa gleich aus. Er besteht aus dem Gehirn, zwei Augen, einer Nase, zwei Ohren sowie einem Mund. Äußerlich betrachtet sieht der Kopf eines jeden Menschen jedoch sehr unterschiedlich aus. Sei es die Augenfarbe, die Nasen- oder Mundform, die Kopfhaare, der Bartwuchs oder die Augenbrauen. Auch durch das Tragen von Brillen, das Färben, Wachsenlassen oder Abschneiden der Haare, das Auftragen von Make-up oder anderen Merkmalen. Der Kopf eines jeden Menschen erhält so seine individuelle Note.


Was ist ein Kopf?

Beim Menschen wird der oberste Bereich des Körpers als Kopf bezeichnet, der über den Hals mit dem Rumpf verbunden ist. Wir brauchen unseren Kopf für fast alle wichtigen Funktionen: Dank unseres Gehirns sind wir in der Lage zu denken und zu handeln. Über unseren Mund nehmen wir lebensnotwendige Nahrungsmittel in Form von Speisen und Getränken auf. Auf Grund unseres Zungenbeines, unseres Kehlkopfes, sowie der Stimmbänder ist es uns möglich zu sprechen und zu singen. Um riechen und frische Luft atmen zu können besitzen wir eine Nase, dass Hören und unser Gleichgewicht halten ist nur dank unserer Ohren möglich. Was wären wir ohne unseren Kopf? Ohne ihn könnten wir nicht existieren!


Funktionen und Aufgaben

Kein Körperteil hat so viele Funktionen wie der Kopf. Er sorgt für die Nahrungsaufnahme, damit unser Körper alle lebensnotwendigen Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente erhält. Der Kopf ist für die Motorik der oberen und unteren Extremitäten verantwortlich und sorgt für den notwendigen Sauerstoffgehalt im Blut. Denn durch das Gehirn und alle Sinnesorgane wie Augen, Nase Zunge, Ohren und Haut kann der Kopf voll umfänglich funktionieren.

Funktionen des Gehirns

In unserem Kopf erfüllt das Gehirn wichtige Funktionen. Man unterscheidet zwischen dem Stammhirn, dem Zwischenhirn, dem Kleinhirn und dem Großhirn.
Das Stammhirn regelt die essentiellen Lebensfunktionen wie z. B. die Steuerung der Atmung, des Blutdrucks und der Herzfrequenz. Ebenfalls ist es für das Schließen der Augenlider sowie für den Husten- und Schluckreflex verantwortlich.
Im Zwischenhirn befindet sich der Thalamus, der als Tor zum Bewusstsein bezeichnet wird. Der Thalamus entscheidet, welche Informationen für den Organismus wichtig sind und ins Bewusstsein gelangen sollen. Er filtert unwichtige Sinneseindrücke heraus und gibt die wichtigen an die Großhirnrinde weiter. Der im Zwischenhirn befindliche Hypothalamus agiert als Vermittler zwischen dem Nerven- und Hormonsystem. Er ist z. B. verantwortlich für die Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus, den Sexualtrieb, wacht über das Hunger- und Durstgefühl, sowie das Temperatur- und Schmerzempfinden.
Das Kleinhirn (Cerebellum)ist für die Koordination des Gleichgewichts und des flüssigen Ablaufs sämtlicher Bewegungen zuständig. Das Großhirn ist in zwei Hälften geteilt. Die linke Hälfte sorgt für die Sprache und die Logik, die rechte Hälfte für Kreativität und die Orientierung. Die 2 bis 5 mm dicke äußere Schicht des Großhirns wird als Hirnrinde (Neocortex) bezeichnet. Sie ist u. a. für die Denk-, Sprech- und Lernfähigkeit aber auch für das Gedächtnis und das Bewusstsein verantwortlich.

Funktionen der Augen

Beim menschlichen Auge nimmt dieses Lichtstrahlen der Umgebung auf und leitet die erhaltenen Informationen an das Gehirn weiter, die dort verarbeitet werden. Das Auge kann Licht mit einer Wellenlänge von 380 nm bis 780 nm wahrnehmen, d. h. bis zu 780 Lichtfarben können vom menschlichen Auge wahrgenommen werden. Nur durch das Zusammenspiel zwischen Auge und Gehirn kann das Sehen ermöglicht werden.

Funktionen der Zunge

Über die Zunge sind wir in der Lage den Geschmack (z. B. süß, sauer, bitter oder salzig) unserer Nahrung zu bestimmen. Gleichzeitig warnt unsere Zunge vor gefährlichen Fremdkörpern, wie z. B. Gräten, Steinchen oder anderen Verunreinigungen, die unserem Körper Schaden zufügen könnten. Darüber hinaus produziert unsere Zunge unterhalb der Zungenmuskulatur aus Drüsen Speichel, um die Nahrung schlucken zu können. Mit der Zunge kann man saugen aber ebenso ist sie wichtiger Bestandteil für das Sprechen

Funktionen der Ohren

Die Ohren ermöglichen uns nicht nur das Hören, sie helfen uns vor allem, das Gleichgewicht zu halten.
Über die Ohrmuschel und dem Gehörgang werden Schallwellen auf das Trommelfell geleitet. Die Schwingungen die dort entstehen, werden durch die Gehörknöchelchen auf das Innenohr übertragen. Im Innenohr befindet sich eine Flüssigkeit, die durch die Übertragung in Bewegung gesetzt wird. Diese Flüssigkeit bewegt die Hörsinneszellen und diese leiten den Bewegungsreiz durch den Hörnerv an das Hörzentrum weiter, so dass wir hören können.

Das im Innenohr befindliche Gleichgewichtsorgan ist mit Lymphflüssigkeit gefüllt. Diese Flüssigkeit nimmt die Lage, Veränderungen und Bewegungen des Kopfes wahr und leitet sie an das Gehirn weiter, so dass das Gleichgewicht gehalten werden kann.

Funktionen der Nase

Die Nase übernimmt drei Hauptfunktionen. Sie reinigt die Atemluft mit Hilfe ihrer Flimmerhärchen auf der Nasenschleimhaut von Schmutzpartikeln und klimatisiert die Luft. Ebenfalls sorgt die im hinteren Bereich der Nase befindliche Riechschleimhaut mit ihren Riechzellen dafür, dass es uns möglich ist, Gerüche wahrzunehmen. Auch dient die Nase dank ihres Resonanzraumes zur Stimm- und Sprachbildung.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Die Beine

  • Beine sorgen für eine stabile Unterstützung des Rumpfes und des Kopfes
  • Das Stammhirn steuert die Atmung, den Blutdruck und die Herzfrequenz.
  • Das Stammhirn ist verantwortlich für die Husten- Schluck- und Lidschlussreflexe
  • Der Thalamus sorgt für die Weiterleitung wichtiger Informationen an die Großhirnrinde
  • Der Thalamus filtert unwichtige Informationen heraus
  • Der Hypothalamus steuert das Hunger- und Durstgefühl, das Temperatur- und Schmerzempfinden
  • Der Hypothalamus steuert den Schlaf- und Wachrhythmus sowie den Sexualtrieb
  • Das Kleinhirn sorgt für den flüssigen Ablauf aller Bewegungen und koordiniert das Gleichgewicht
  • Die linke Großhirnhälfte sorgt für Sprache und Logik, die rechte für Kreativität und Orientierung
  • Die Hirnrinde ist für die Denk-, Sprech- und Lernfähigkeit sowie das Gedächtnis und Bewusstsein zuständig.

Die Augen

  • Das Auge nimmt Lichtstrahlen auf und gibt die umgewandelten Informationen an das Gehirn weiter.
  • Zusammen mit dem Gehirn ist es möglich mit dem Auge zu sehen.

Die Zunge

  • Geschmack der Lebensmittel kann über die Zunge festgestellt werden, ob süß, sauer, salzig oder bitter
  • Die Zunge ist wesentlicher Bestandteil für die Lautbildung
  • Der Speichel wird von der Zunge produziert was das Schlucken ermöglicht
  • Sie warnt vor gefährlichen Fremdkörpern im Mund.

Die Ohren

  • Die Ohren funktionieren als Gleichgewichtsorgan
  • Durch die Ohren ist es möglich zu hören

Die Nase

  • Kleine Flimmerhärchen auf der Nasenschleimhaut verhindert den Zugang von Schmutzpartikeln in die Lunge
  • Über die Riechzellen können Gerüche wahrgenommen werden
  • Klang und Sprachbildung auf Grund des Resonanzraumes

Anatomie und Aufbau

Der Kopf ist über die sogenannten Kopfgelenke mit dem obersten Teil der Wirbelsäule verbunden. Auf Grund der Kopfgelenke ist es möglich den Kopf hin und her zu bewegen, den Kopf zu drehen, ihn zu neigen und zu nicken. Man unterteilt sie in obere und untere Kopfgelenke, wobei die oberen mit dem Schädel und dem ersten Halswirbel verbunden sind und die unteren Kopfgelenke zwischen dem ersten und zweiten Halswirbel. Der Kopf besteht aus den Schädelknochen, dem Gehirn und den Sinnesorganen.

Die Schädelknochen

Der menschliche Kopf besteht aus 22 einzelnen Schädelknochen, die durch die sogenannten Suturen (Nähte) zusammengehalten werden und die knöcherne Grundstruktur des Kopfes bilden. Man unterteilt die Schädelknochen in zwei Bereiche:

Der obere hintere Teil besteht aus dem Gehirnschädel (Neurokranium), der das Gehirn schützt. Zum Gehirnschädel gehören die Knochen der Hirnkapsel, das Schädeldach (Calvaria) sowie die Schädelbasis (Basis cranii).

Der vordere untere Teil des Kopfes besteht aus dem Gesichtsschädel (Viszerokranium), der den knöchernen Teil des Gesichts ausmacht. Sie umschließen die Augenhöhlen (Orbital), die Nasenhöhlen (Cavum nasi), die Nasennebenhöhlen (Sinus paranasales) sowie die Mundhöhle (Cavum oris). Die Knochen des Gesichtsschädels werden Oberkieferknochen, Jochbein, Nasenbein und Unterkieferknochen genannt.

Die Sinnesorgane

Im Kopf befinden sich alle Sinnesorgane (Geruchs- Seh-, Gehör- Geschmacks- und Tastsinn), die die Reize aus der Umwelt aufnehmen und sie zu Nervenimpulsen umwandeln. Das Auge liegt mit den Sehnerven in der knöchernen Augenhöhle. Das Ohr befindet sich in der äußerlich sichtbaren Ohrmuschel, geht über den Gehörgang zum Trommelfell und den Gehörknöchelchen bis hin zur Hörschnecke, die aus Sinneszellen besteht, um Schallwellen wahrzunehmen. Die Zunge liegt an ihrem vorderen Teil in der Mundhöhle auf. Der hintere Teil der Zunge besteht aus der Zungenwurzel, die am Zungenbein befestigt und durch Bänder und Muskeln mit dem Kehlkopf verbunden ist.
Die Nase befindet sich zwischen Mund und Augen. Sie besteht aus einem Nasengerüst, dem Nasenbein und der Nasenscheidewand. Durch die Verbindung mit dem Rachenraum und die unteren Atemwege gelangt Sauerstoff in die Lunge.


Krankheiten, Beschwerden und Störungen

Die meisten Beschwerden, Störungen sowie Krankheiten entstehen im Kopfbereich. Bei einer Grippeerkrankung findet die Übertragung beispielsweise über den Mund statt. Hierbei werden die Viren, die sich in der Mund- und Rachenschleimhaut befinden durch Husten oder Niesen in die Luft geschleudert und von gesunden Menschen eingeatmet. Die Betroffenen leiden dann meist an hohem Fieber, klagen über Kopf- und Gliederschmerzen und fühlen sich abgeschlagen.

Ebenfalls gehört die Mittelohrentzündung zu einer der häufigsten Erkrankungen des Ohres, die meistens durch eine Virusinfektion ausgelöst wird. Die Viren gelangen über den Nasenrachenraum in das Mittelohr und verursachen im Ohr meist sehr starke Schmerzen, die oft mit Fieber, Druckgefühl im Ohr und Schwindelgefühle einhergehen.

Bei den Augen ist die am häufigsten auftretende Erkrankung die der Bindehautentzündung, bei der es viele mögliche Ursachen für die Entstehung gibt. Sie kann durch Viren oder Bakterien, durch Pilzinfektionen, Fremdkörper im Auge, Allergien, Zugluft, übermäßige Sonneneinstrahlung, Staub uvm. hervorgerufen werden. Bei der Bindehautentzündung ist die schleimhautartige Bindehaut entzündet was sich durch unangenehmen Juckreiz, Rötungen und durch ein Fremdkörpergefühl bemerkbar macht.

Infektionskrankheiten der Nase entstehen sehr häufig infolge einer Erkältung, die hauptsächlich durch Viren ausgelöst werden. Die eintretenden Viren, die durch das Einatmen der Luft in die Nase gelangen, verursachen eine Schleimhautentzündung und eine Schwellung der Nase, die einen Schnupfen zur Folge hat. Gelangen noch zusätzlich Bakterien in die Nasennebenhöhlen und auch in die Stirnhöhle, bildet sich dort meist ein Eitersekret, welches durch die angeschwollene Nasenschleimhaut nicht abfließen und unangenehme Druckschmerzen im Gesicht verursachen kann.

Mehr als 60% der über 21-jährigen Deutschen leiden laut einer Studie mindestens einmal im Jahr an mehr oder minder starken Kopfschmerzen, so dass der Kopfschmerz die häufigste Erkrankung bei Erwachsenen in Deutschland darstellt. Man unterscheidet unter anderem zwischen dem leichten Spannungskopfschmerz und dem mit sehr starken Schmerzen verbundenen Migränekopfschmerz. Der Spannungskopfschmerz wird meist als drückend und ziehend mit einer Intensität von leicht mit mittelstark empfunden. Es besteht eine Überempfindlichkeit gegen Licht und Lärm. Betroffenen ist nicht übel und müssen auch nicht erbrechen. Bei der Migräne ist der Schmerz einseitig, pulsierend und mäßig bis stark und verstärkt sich bei körperlicher Anstrengung. Die Betroffenen leiden sehr oft unter Übelkeit und Erbrechen, so dass die normale Leistungsfähigkeit behindert oder völlig eingeschränkt ist. Während der Schmerzattacke, die ohne Medikamente 4 bis 72 Stunden andauern kann, besteht eine hohe Licht- und Lärmempfindlichkeit.

Neurologische Erkrankungen

Erkrankungen, die das Nervensystem betreffen oder die das Nervensystem beeinträchtigen werden als neurologische Erkrankungen bezeichnet.

Besonders der Schlaganfall (Apoplex) zählt zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Beim Schlaganfall erhalten die Gehirnzellen auf Grund einer akuten Durchblutungsstörung zu wenig oder keinen Sauerstoff, so dass sie absterben. Wichtige Gehirnfunktionen fallen aus und machen sich durch Lähmungserscheinungen, Sprach- oder Sehstörungen oder Taubheitsgefühle in Armen und Beinen bemerkbar.

Auch die Parkinsonsche Krankheit ist mit rund 300.000 Betroffenen in Deutschland eines der häufigsten Erkrankungen, die das zentrale Nervensystem betreffen. Im Mittelhirn wird bei einem gesunden Menschen durch spezielle Nervenzellen der Botenstoff Dopamin produziert. Unser Körper benötigt Dopamin, um die Impulsübertragung der Nerven an den Bewegungsapparat zu ermöglichen. Bei Menschen, die an Parkinson leiden, sterben diese Nervenzellen jedoch ab, so dass kein Dopamin mehr produziert wird. Dies hat zur Folge, dass die Betroffenen unter starken Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich leiden, zu Zittern anfangen, sowohl die Bewegung verlangsamt wird, als auch die Muskeln versteifen.


Typische und häufige Erkrankungen

Krankheiten des Mundes

  • Orale Candidose (Zungenpilz)
  • Mundfäule
  • Kondylome (Warzen)
  • Zahnfehlstellungen
  • Parodontitis
  • Erosionen
  • Speichelsteine

Krankheiten der Ohren

  • Barotrauma
  • Chholesteatom
  • Gehörgangentzündung
  • Hypakusis (Altersschwerhörigkeit)
  • Mittelohrentzündung
  • Morbus Meniére
  • Otosklerose
  • Paukenerguss
  • Trommelfellloch
  • Lagerungsschwindel
  • Usher-Syndrom
  • Tinnitus
  • Hörsturz

Krankheiten der Augen

Krankheiten der Nase

  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Heuschnupfen
  • Nasenpolypen
  • Nasenpilz
  • Nasenfurunkel
  • Kieferhöhlenentzündung
  • Stirnhöhlenentzündung

Krankheiten des Gehirns


Fragen und Antworten

An welchen Spezialisten sollten sich Betroffene wenden, wenn der Verdacht einer Parkinsonschen Krankheit vorliegt?

Bei einem Verdacht auf eine Parkinsonsche Krankheit sollten Betroffene einen Neurologen zu Rate ziehen. In einem Anamnesegespräch sollte dem Neurologen (Facharzt für Nervenkrankheiten) zunächst über vorhandene Beschwerden und die bisherige Krankengeschichte berichtet werden, damit dieser eine eindeutige Diagnose stellen kann.

Welche möglichen Fragen können vom Neurologen zur Feststellung der Parkinson-Diagnose gestellt werden?

Typische Fragen zur Feststellung der Parkinson-Diagnose können sein: Über welchen Zeitraum haben Sie Zittern (Tremor) in Beinen und Händen? Fühlt sich Ihre Muskulatur ständig angespannt an? Fällt es Ihnen zunehmend schwieriger feinmotorische Tätigkeiten auszuüben? Ist Ihr Geruchssinn wesentlich schlechter geworden als früher? Leiden Sie unter Schlafstörungen? Gibt es in Ihrer Verwandtschaft bereits Fälle von Parkinson? Nehmen Sie Psychopharmaka ein? Die Beantwortung dieser Fragen dienen als wertvolle Informationen zur Feststellung der Parkinson-Diagnose.

Wie erkennt man einen Schlaganfall?

Typische Symptome eines Schlaganfalls sind zum einen Sehstörungen in Form eines eingeschränkten Gesichtsfeldes. Die Betroffenen können z. B. Gegenstände nicht sehen, die sich in ihrem linken Blickfeld befinden. Ein weiteres Indiz für einen evtl. Schlaganfall sind Sprachstörungen. Die Sprache ist stockend, abgehackt oder auch der totale Sprachverlust ist möglich. Ebenfalls kommt es häufig zu Lähmungs- sowie Taubheitsgefühlen der Gesichtsmuskulatur, wobei der Mundwinkel, die Wange oder das Augenlid herabhängen. Die Lähmung kann ebenfalls eine gesamte Körperseite betreffen. Starke Kopfschmerzen, verbunden mit Übelkeit und Erbrechen, können auf Grund häufiger Blutungen im Gehirn während eines Schlaganfalls ebenfalls wichtige Anzeichen darauf sein.

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