Mund

Die Anatomie des Mundes

Im unteren Drittel des menschlichen Gesichtes befindet sich der Mund. Die als Mund bezeichnete Körperhöhle ist gut durch die Lippen sichtbar, hinter welchen sich Zähne und die dazugehörigen Weichteile des Mundes befinden. Neben seiner Aufgabe als Anfangsteils des Verdauungstrakts besitzt der Mund zahlreiche Funktionen.

Im nachfolgenden Artikel wird die Anatomie und der Aufbau des Mundes erläutert und seine Funktionen sowie Aufgaben dargestellt. Ebenfalls wird Bezug auf typische Erkrankungen des Mundes mitsamt ihrer Beschwerden und Symptome vermerkt.

Was ist der Mund?

Jedes Tier besitzt ein Maul. Beim Mensch als Wirbeltier befindet sich das „Maul“, welcher als Mund bezeichnet wird, markant im unteren Drittel seines Gesichts. Die Funktionen des Mundes sind denen des tierischen Mauls gleich. Hauptsächlich dient der Mund der Nahrungsaufnahme, besitzt dennoch zahlreiche Aufgaben. Über den Mund ist der Mensch in der Lage, mit anderen zu kommunizieren, indem er spricht. Auch die Geschmackssinnesnerven befinden sich im Mund. Gleich wie die Nase dient der Mund der Atmung, obwohl er in dieser Aufgabe der Nase nachsteht. Der Mund besteht aus mehreren Teilen. Während die Lippen die deutlich sichtbaren Bereiche markieren, befinden sich in der Mundhöhle Zunge, Zähne und andere Weichteile. Diese reichen teilweise bis tief in den Schädel hinein. Da der Mund täglich im Einsatz ist, kommt er oft mit Erregern und Bakterien in Berührung.

Auch die tägliche Nahrungsaufnahme sorgt dafür, dass der Mund mit Fremdkörpern in Berührung kommt. Aus diesem Grund treten vermehrt Krankheiten und Erkrankungen im Mund und der Mundpartie auf. Vorwiegend können die unterschiedlichen Krankheiten, welche einzelne Teile oder den gesamten Mund betreffen, mittels regelmäßiger Mundhygiene vorgebeugt werden. Vor allem schließt eine ordentliche Mundhygiene tägliche Zahnpflege mit ein. Viele Erkrankungen des Mundes betreffen die Zähne. Ebenfalls sind Mundschleimhautentzündungen oder Zungenbrennen weit verbreitet. Gewisse Erkrankungen können nur mittels ärztlicher Behandlung entfernt werden, da sie medikamentöse oder chirurgische Eingriffe erfordern.

Funktionen und Aufgaben des Mundes

Der Mund besitzt eine Vielzahl an Funktionen und Aufgaben. Seine Hauptfunktion besteht in der Aufnahme, Zerkleinerung und Verdauung unterschiedlicher Nahrungsmittel. Da der Mund am Anfang des Verdauungstrakts steht, ist er der erste Bereich des menschlichen Körpers, welcher mit Nahrung in Berührung kommt. Die Nahrung wird in den Mund gegeben, in welchem die Zähne die Nahrung durch Kauen zerkleinern. Gleichzeitig macht der Speichel die zerkleinerten Nahrungsmittel gleitfähig, welche anschließend durch die Speiseröhre in den Magen weitergeleitet werden.

Der Speichel selbst enthält zudem Enzyme. Diese spalten die in der Nahrung enthaltenen Stärke auf und bereiten die Nahrung auf die weitere Verdauung vor. Jeder Mensch bestimmt selbst, wie grob oder fein er Nahrung mit seinen Zähnen zerkleinern möchte. Je feiner und besser durchgekaut, desto leichter kann die Nahrung von der Zunge geformt und zum Anfang der Rachenhöhle geschoben werden. Diese wiederum ist direkt mit der Speiseröhre verbunden.

Die Zunge beherbergt den Großteil der Geschmackssinneszellen bzw. Geschmacksknospen der Mundschleimhaut. Die Geschmacksknospen teilen die aufgenommene Nahrung in die vier Geschmäcker süß, salzig, bitter und sauer ein, indem sie mit dem Speichel reagieren. Im hinteren Teil des Mundes befindet sich neben dem Rauchen- und Nasenraum der weiche Gaumen. Dieser schließt den Nasenraum vom Rachen ab. Dies dient dazu, dass die Nasenhöhle frei von Flüssigkeiten oder Speisebrei, welcher in die Speiseröhre wandert, bleibt.

Eine ebenfalls wichtige Hauptfunktion des Mundes ist die Kommunikation des Menschen mit seiner Umgebung. Durch den Mund kann der Mensch nicht nur atmen, falls dies durch die Nase nicht möglich ist, sondern ebenfalls sprechen und andere Laute von sich geben. Ebenfalls spielt der Mund in der Stimmbildung eine wichtige Rolle. Er gehört dem sogenannten Vokaltrakt bzw. Ansatzrohr an. Mittels Vokaltrakt ist der Mensch in der Lage, Laute zu erzeugen. Gleichfalls ist der Vokaltrakt der hauptsächliche Resonanzraum des Kopfes. Der Vokaltrakt besteht aus mehreren Organen. Dies sind die Zunge, die Lippen, die Zähne, der Gaumen, das Gaumensegel sowie das Gaumenzäpfchen. Gemeinsam sind sie an der Stimmbildung beteiligt. Während die Lippen ebenfalls für die Aussprache einzelner Laute zuständig ist, übernimmt die Zunge den wesentlichen Teil der Artikulation. Auch die Lippen tragen einen großen Teil der Lauterzeugung bei, da durch ihre Verformung unterschiedliche Laute entstehen können.

Obwohl die Nase beim Nasen für die Atmungsaufnahme dient, ist der Mund ebenso in der Lage, dem Körper neue Luft zuzuführen und alte, verbrauchte Luft auszuatmen. Vor allem bei körperlicher Anstrengung oder bei Erkrankungen, welche den Nasentrakt betreffen, übernimmt der Mund die Aufgabe der Beatmung. Durch den geöffneten Mund wird die Luft eingesogen, welche über die Luftröhre in die unteren Atemwege gelangt. Dies bedeutet, dass die durch den Mund eingeatmete Luft direkt in die Bronchien und in die Lunge gelangt und nicht in die Nase gelangt.

Zusammenfassung der Aufgaben des Mundes

 

  • Nahrungsaufnahme und Verarbeitung – Zerkleinern / Kauen, Anfeuchtung mit Speichel, Transport durch den Gaumen und Rachen zur Speiseröhre
  • Kommunikation und Lauterzeugung
  • Beatmung des Körpers

Anatomie und Aufbau des Mundes

Der menschliche Mund besteht aus mehreren frei sichtbaren und etwas versteckten Partien. Die sichtbare Mundspalte auf der Außenseite des Gesichts wird von den Lippen umschlossen. Hinter ihnen befindet sich der Mundvorhof sowie die Mundhöhle. Diese wiederum gliedert sich in den Mundboden, die Zunge, den Gaumen und die Zähne. Generell wird unter der Mundspalte jene vordere Öffnung verstanden, welche von den beiden Lippen eingefasst wird. Die Lippen gliedern sich in die meist schmalere Oberlippe und die breitere Unterlippe. Je nach Mensch kann sich die Länge der Mundspalte sowie die Breite der Lippen stark unterscheiden, sodass lange, kurze, breite und schmale Münder existieren.

Direkt hinter den Lippen bzw. der Öffnung der Mundspalte liegt der Mundvorhof. Dieser ist der Raum zwischen Lippen bzw. den Wangen und Zähnen. Zugleich münden die Ausführungsgänge der Ohrspeichel-, Unterkieferspeichel- und Unterzungendrüse im Mundvorhof. Die Drüsen sind jedoch nicht mit dem Auge sichtbar, da sie mit einer Schleimhaut überzogen sind. Ebenfalls befinden sich mehrere winzige Drüsen in der Mundschleimhaut. Gemeinsam mit den drei großen Drüsen ermöglichen alle Drüsen zusammen die Speichelbildung im Mundvorhof.

Teil des Mundvorhofs sind die Zahnreihen, welche sich in zwei Reihen mit gleichmäßiger Zahnanzahl einteilen. Kinder besitzen hierbei 20, Erwachsene 32 Zähne. Jener Bereich innerhalb der Zahnreihen ist die Mundhöhle, welche durch den weichen und harten Gaumen, den Rachen, den Schneide- und Eckzähnen sowie der Mundbodenmuskulatur zwischen den beiden Unterkieferästen begrenzt. Die gesamte Mundhöhle ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet, welche das Zahnfleisch bildet. Der Großteil der Mundhöhle wird mit der Zunge besetzt. Während die Zungenspitze und der Zungenkörper beweglich ist und der Lauterzeugung dient, ist ihr hinterer Teil, die Zungenwurzel, fest mit dem Mundboden verwachsen. Bei normal geöffneten Mund ist die Zungenoberseite stets zu sehen. Wird die Zunge angehoben, wird die Zungenunterseite sichtbar, in dessen Mitte sich das Zungenbändchen befindet. Das Zungenbändchen sorgt dafür, dass die Zunge am Mundboden festhält und somit der Zungenkörper und die Zungenspitze nur bis zu einem gewissen Teil bewegbar sind.

Das Dach der Mundhöhle ist zugleich der Boden der Nasenhöhle. Es bildet den Gaumen, welcher in den harten und weichen Gaumen eingeteilt wird. Der harte Gaumen liegt im vorderen Teil der Mundhöhle. Er besteht aus Fortsätzen des Oberkieferknochens. Während der harte Gaumen ungefähr zwei Drittel des Gaumenbereichs ausmachen, erstreckt sich der weiche Gaumen im hinteren Drittel des Gaumens. Mittig liegt das sogenannte Gaumenzäpfchen im weichen Gaumen, welches unter anderem mit dem Würgereflex in Zusammenhang steht. Hinter dem weichen Gaumen öffnet sich der Rachenraum, über welchen der Mund mit der Speise- und Luftröhre verbunden ist.

Die Zunge

Die menschliche Zunge ist in drei Abschnitte eingeteilt. Der vordere Teil der Zunge wird als Zungenspitze (Apex linguae) bezeichnet. Ihr folgt der Zungenkörper (Corpus linguae) sowie die Zungenwurzel (Radix linguae). Ebenfalls besitzen die Außenflächen drei Unterteilungen. Auf der Seite der Zunge befindet sich der Zugenrand (Margo linguae). Die Zungenunterseite wird als Facies inferior linguae bezeichnet. Der Zungenrücken trägt den Namen Dorsum linguae. Die Zungenwurzel bzw. der Zugengrund ist der hinterste, dickste Teil der Zunge. Bei ihm liegen die Zungenmandeln. Die Zungenwurzel ist fest mit dem Zungenbein verankert. Der Zungenkörper besteht wiederum aus der Zungenmuskulatur, welcher sich in die innere und äußere Muskelgruppe gliedert.

Durch die in verschiedenen Richtungen angeordneten Muskelfasern ist der Zungenkörper in der Lage, sich äußerst flexibel und frei zu bewegen und die Zunge in ihrer Gestalt zu verändern. Der rechte und linke Zungenrand laufen an der Zungenspitze zusammen. Zungenrücken wie -spitze sind mit einer spezialisierten Mundschleimhaut bedeckt. Die Oberseite der Zunge, der Zungenrücken, ist leicht gewölbt und liegt fast völlig frei. Die untere Seite der Zunge liegt nur an der Spitze und den Seitenrändern frei. Ihr mittlerer Teil ist am Boden an der Mundhöhle angewachsen. Im vorderen Bereich heftet sie mit dem Zungenbändchen angeheftet, welche die freie Beweglichkeit der Zunge stark einschränkt. Der Zungenrücken und die Zungenunterseite wird vom Zungenrand getrennt. Die rechte und linke Seite des Zungenrands laufen immer an der Zungenspitze zusammen.

Krankheiten, Beschwerden und Symptome des Mundes

Es existieren sowohl Krankheiten, welche direkt mit dem Mund in Zusammenhang stehen wie jene, welche in der Mundhöhle auftreten. Viele Erkrankungen sind eine Folgeerscheinung der Abwehrschwäche der Mundhöhle. Vor allem Veränderungen in der Mundflora verursachen häufig Infektionen, da die Abwehr von Bakterien und dergleichen nicht vollständig durchgeführt werden kann. Veränderungen der Mundflora verursachen oft sogenannte Aphten, schmerzhafte, gerötete, mit einem Belag überzogene entzündliche Schleimhautveränderungen. Aphten besitzen keine Einheitsgröße, können jedoch linsengroß werden. In der Regel sind sie harmlos und treten in Gruppen auf.

Herpes ist in vielen Fällen durch Herpesbläschen auf den Lippen und den Mundwinkeln bemerkbar. Die auch als Fieberbläschen bekannte Erkrankung ist meist harmlos. Dennoch jucken die Bläschen häufig stark und sehen für viele Menschen unangenehm aus. Verursacht wird Herpes durch das Herpes-Virus. Dieses erzeugt ebenfalls Mundfäule. Mundfäule ist eine Entzündung der Mundschleimhaut, welche schmerzhaft ist und mit Fieber einhergeht. Vor allem Kinder leiden unter Mundfäule. Bei Erwachsenen ist diese Krankheit selten anzutreffen.

Entzündungen der Mundhöhle sind gleichfalls Pilze möglich. Die sogenannten Candidosen treten allerdings selten bei gesunden Menschen auf. Hauptsächlich leiden abwehrgeschwächte Personen wie HIV-Patienten oder Personen während bzw. nach einer Chemotherapie unter einer Infektion mit Candidosen.

Im Mund können auch Tumore wachsen. Bösartige Tumore des Mundbereichs werden als Mundhöhlenkarzinom bezeichnet. Nahezu der Hälfte aller Mundhöhlenkarzinome befindet sich im Bereich des Mundbodens. Dennoch sind diese Karzinome in der Lage, im gesamten Mundbereich zu wachsen. Bösartige Mundkarzinome gelten als eine der häufigsten Krebserkrankungen der Welt.

Krankheiten, welche die Zähne betreffen, sind unter anderem Karies und Zahnstein. Diese werden im Großteil der Fälle durch eine Fehlernährung und mangelnde Mundhygiene verursacht. Vor allem süße und saure Speisen sorgen dafür, dass die Zahnoberfläche angegriffen wird und unter anderem der Zahnschmelz beseitigt. Infolgedessen ist der Zahn Angriffen gegenüber Bakterien leichter ausgeliefert, sodass beispielsweise Entzündungen und Löcher in den Zähnen entstehen können.

Lippenherpes

Lippenherpes ist im Volksmund unter dem Begriff Fieberblasen bzw. Fieberbläschen bekannt. Herpes labialis, wie die Erkrankung im medizinischen Fachjargon heißt, ist eine meist harmlose Erkrankung, von welcher ungefähr 20 bis 40 Prozent aller Menschen einmal oder öfter in ihrem Leben betroffen sind. Obwohl die Erkrankung zumeist harmlos verläuft, ist sei für viele Betroffene sehr unangenehm. Die schmerzhaften, juckenden Bläschen werden durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht. Nahezu 90 Prozent der Bevölkerung trägt das Virus in sich. Die Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs des Virus hängt stark mit dem Immunsystem sowie dem Alter der Personen zusammen. Nur zehn bis zwanzig Prozent der Infizierten leiden unter unregelmäßigen Schüben, in welchen sie Krankheit ausbricht. Dies gilt vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene. Bei ihnen treten Fieberblasen unregelmäßig, im späteren Erwachsenenalter nur noch selten auf.

Der Herpes-simplex-Virus (HSV) besitzt zwei Untergruppen. Der Hautpauslöser für Fieberblasen ist der HSV Typ 1 bzw. HSV-1. Dieser wird über Schmierinfektion wie Küssen oder gemeinsam benutztes Geschirr übertragen. Viele Personen stecken sich mit HSV-1 bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter an, sodass über 80 Prozent aller Zweijährigen den Virus schon in sich tragen. Nur 20 bis 30 Prozent aller Fieberblasenerkrankungen wird vom Herpes-simplex-Virus Typ 2 (HSV-2) ausgelöst. HSV-2 ist besser unter Genitalherpes bekannt. Die Ansteckung mit diesem Virustyp geschieht über Geschlechtsverkehr oder intimen Kontakt wie Petting.

Treten Fieberblasen zum ersten Mal auf, beträgt die Inkubationszeit drei bis neun Tage. In seltenen Fällen können die Blasen bis zu sechs Wochen bestehen. Die Entwicklung der Bläschen beginnt meist mit Juckreiz und einem Spannungsgefühl. Manche Betroffene klagen ebenfalls unter Schmerzen. Ungefähr zwei Tage nach Ausbruch der Krankheit bildet sich eine Kruste, welche sieben bis zehn Tage bestehen bleibt. Danach gelten die Fieberblasen als abgeheilt. Die Blasen treten auf den Lippen, rund um den Mund, auf den Wangen, an den Ohrläppchen sowie am Naseneingang auf, sodass sich Lippenherpes nicht nur auf den Mund beschränkt. Bei vielen Betroffenen kommen die Fieberblasen im Laufe ihres Lebens wieder. Da Herpes sich in den Nervenwurzeln festlegt, kann es von dort aus immer wieder aktiv werden. Bis heute existiert keine Möglichkeit, sich vor dem Virus zu schützen oder den Virus aus dem Körper zu eliminieren. Die Behandlung der Fieberblasen ist gleichfalls rein symptomatisch, sodass sie oberflächlich behandelt werden. Der Virus bleibt dennoch im Körper erhalten.

Typische und häufige Erkrankungen des Mundes

 

  • Infektionen durch abgeschwächte Mundflora – Aphten
  • Lippenherpes / Fieberbläschen
  • Mundfäule / Pilzinfektionen
  • Mundkarzinom / Bösartiger Mundtumor
  • Zahnerkrankungen wie Karies und Zahnstein

Fragen und Antworten zum Mund

 

Was gehört zur Mundhygiene?

Zur regelmäßigen Mundhygiene gehört unter anderem tägliches Zähneputzen mit einer Zahnbürste und Zahnpasta. Das Zähneputzen sollte zweimal täglich passieren, wobei die Vorder-, Rück- und Kaufläche der Zähne gründlich gereinigt werden sollten. Ebenfalls kann bzw. sollte Zahnseide verwendet werden, um letzte Nahrungsreste aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen. Mit einem Mundwasser können außerdem Bakterien im Mundraum abgetötet werden, welche möglicherweise eine Infektion hervorrufen können.

Wie behandle ich Lippenherpes bzw. Fieberblasen?

Da der Lippenherpes verursachende HPV-Virus dauerhaft im Körper bleibt, kann die Behandlung von Lippenherpes bzw. Fieberblasen nur oberflächlich geschehen. Die Herpesbehandlung mit Cremes, welche den Wirkstoff Aciclovir beinhaltet, ist hierbei die gängigste Form. Ebenfalls helfen Compeed-Herpes-Pflaster, welche auf die betroffenen Stellen appliziert werden. Diese leiten die Wundflüssigkeit der Blasen ab, sodass die normalerweise bestehende Kruste nicht entstehen kann. Bezüglich Hausmittel hilft das Auftragen von Honig wesentlich. Dies kann normaler Honig oder sogenannter Medihoney sein, welcher rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist.

Wie behandle ich eine Entzündung im Mund- und Rachenraum?

Bei einer Entzündung im Mund- und Rachenraum wird im Großteil der Fälle ein ärztliches Attest benötigt, da insgesamt drei verschiedene Typen an Infektionen auftreten können. Handelt es sich um eine bakterielle Infektion, heilt diese im Regelfall binnen zwei Wochen ab. Weitere Maßnahmen sind meist nicht erforderlich. In besonderen Fällen kann der Arzt jedoch eine Behandlung mit Antibiotika verordnen. Bei einer viralen Ursache geht die Behandlung durch den Arzt selten über die Symptomlinderung hinaus. Manche Fälle werden mit antivitalen Medikamenten, den Virostatika, behandelt, welche vom Arzt verschrieben werden. Bei einer Pilzerkrankung muss dringend der Arzt aufgesucht werden. Nur durch eine antimykotische Behandlung kann die Pilzerkrankung eingedämmt und die Besiedlung mit den Pilzen zurückgedrängt werden.

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