Alternative Medizin

Alternative Medizin

Alternative Medizin steht der wissenschaftlich begründeten Schulmedizin gegenüber, die Kosten werden oft gar nicht oder nur zum Teil von den Krankenkassen übernommen.

Einige Methoden werden jedoch immer mehr in die schulmedizinischen Behandlungen eingebunden. Viele Menschen Gehen zu alternativen Therapien über aus Skepsis gegenüber den verordneten Medikamenteneinnahmen oder auch aus Angst vor einer Operation.

Die alternative Medizin versteht sich ALS Ergänzung zur Schulmedizin, also als Komplementärmedizin.

Eine der bekanntesten ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Bei der Behandlung wird der ganze Mensch einbezogen in seiner geistigen, seelischen und körperlichen Verfassung. Zur Anwendung kommen hier meistens Naturheilmittel. Heute finden immer mehr Wirkstoffe aus altbekannten Kräutern oder Extrakte aus exotischen Pflanzen den Weg in die Heilbehandlung. Ergänzend zur Schulmedizin können durch die chinesische Medizin Verbesserungen des Wohlbefindens erreicht werden und manchmal Medikamentengaben verringert oder deren Nebenwirkungen auf natürliche Weise gelindert werden. Dies kommt besonders bei Schwangerschaften, Allergien und Hauterkrankungen, bei Frauenleiden und Entzug zum Tragen.

Einen wichtigen Teil der chinesischen Medizin stellt die Akupunktur dar. Die Erstellung einer Diagnose erfolgt hauptsächlich durch Betrachten, Hören oder Riechen, in Erfragen und Tasten. Es werden die Symptome, ihre Beeinflussung durch äußere Situationen und die persönlichen Empfindungen als Muster zusammengefasst. Dieses Muster bildet dann die Behandlungsgrundlage, der Mensch wird in seiner Ganzheit behandelt. Durch die Einstiche der Nadeln an genau festgelegten Orten sollen die Selbstheilungskräfte im Organismus angeregt werden.

Heilpraktiker ist eine geschützte Berufsbezeichnung, die ausübenden Personen dürfen nach dem Heilpraktikergesetz die Heilkunde ausüben ohne eine ärztliche Approbation zu besitzen. Dies ist nur in Deutschland möglich, in der Schweiz nur bedingt und in Österreich sogar verboten. Bei uns gibt es ihn als allgemein praktizierend oder mit einer Zulassung auf dem Gebiet der Psychotherapie. Die Heilmethoden lehnen sich an die der alternativen Medizin und der Naturheilkunde an.

Die Homöopathie besagt, dass der Körper mit einem Mittel geheilt werden kann, das ähnliche Symptome wie die Krankheit selbst hervorruft. Damit soll der Körper zur Selbsthilfe angeregt werden, ein Homöopath verabreicht z.B. bei einem Insektenstich Bienengift. Homöopathie und andere Arten der alternativen Medizin werden auch bei Tieren eingesetzt. Gemütssymptome spielen in der Humanhomöopathie eine große Rolle, was natürlich nicht auf Tiere übertragbar ist. Der Behandelnde ist auf die Aussagen und Beobachtungen der Halter angewiesen. Dann kann er mit einer gezielten Heilbehandlung beginnen.

Homöopath ist keine Berufsbezeichnung sondern eine nach einer Ausbildung erlangte Zusatzqualifikation für Ärzte und Heilpraktiker.

Die Therapiemethoden der alternativen Medizin werden auch bei der Diagnose Krebs als begleitende Maßnahme eingesetzt. Durch z.B. Stärkung des Immunsystems oder zur Entgiftung des Körpers können sie zur Genesung oder Linderung beitragen. Auch in der Präventionstherapie finden sie Anwendung.
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