Untergewicht

Untergewicht

Wir möchte an dieser Stelle auch das andere Extrem ansprechen, dass neben dem Übergewicht ebenfalls existiert. Denn, auch wenn die Mehrheit der Deutschen eher an Übergewicht leidet, gibt es auch einige Menschen die untergewichtig sind, sowie häufig auch an einer Essstörungen leiden.

Beispiele dafür sind Anorexie (umgangssprachlich als Magersucht bekannt ) und Bulimie.

Ich bitte Sie darum, falls Sie nach der Berechnung des BMI Rechner zu wenig wiegen sollten und sich trotzdem zu dick fühlen, zu überprüfen, ob Sie vielleicht an einer dieser beiden Essstörungen leiden. Denn gerade die Betroffenen selbst bemerken ihre Krankheit meist erst, wenn Sie die starken gesundheitlichen Folgen spüren oder es bereits zu spät ist.

 

Doch zuerst einmal: Ab wann kann man überhaupt von einer Essstörung sprechen?

 

Wenn der Drang, um jeden Preis abnehmen zu wollen, anfängt, ihr komplettes Leben zu beherrschen, können das erste Anzeichen für eine Essstörung sein. Falls also ihr Selbstbewusstsein sehr stark vom Eigengewicht abhängt und der Gang zur Waage fast schon eine Sucht ist, sollte man sich auf jeden Fall weiter über Essstörungen informieren, um zu schauen, ob eventuell eine Erkrankung vorliegt. Wenn Sie außerdem ihre eigene Gesundheit gefährden, in dem Sie zum Beispiel ihr eigenes Essen wieder erbrechen ( Bulimie) oder radikale Diäten, wie zum Beispiel die Null-Diät, dauerhaft betreiben (Anorexie), sind Sie wahrscheinlich an einer der beiden Essstörungen erkrankt.

 

Bitte beachten Sie dabei, dass ich Sie auf den folgenden Seiten gerne zu den beiden Essstörungen informiere, allerdings keinesfalls eine Therapie ersetzen kann. Sie sollten sich daher umgehend mit einem Arzt ihres Vertrauens zusammen setzen und weitere Schritte besprechen, falls sie eine Essstörung bei sich festgestellt haben sollten oder sich nicht sicher sind bzw. unwohl fühlen.

 

Warum man eine Essstörung niemals unterschätzten sollte

 

Die gesundheitlichen Schäden, die eine Essstörung hervorrufen kann, sollten niemals unterschätzt werden und sind leider sehr vielseitig. Lesen Sie dazu auf der jeweiligen Unterseite mehr drüber. Ich möchte an dieser Stelle zudem erwähnen, dass die Sterbensrate bei Anorexie bei 15% liegt, also 15% der Betroffenen entweder an den gesundheitlichen Folgen sterben oder Suizid begehen. Dies sollte einem vor Augen führen, wie sehr eine Essstörung Körper und Psyche belastet und dass eine Therapie in jedem Fall unumgänglich ist.

 

In meinem Bekanntenkreis leidet Jemand an einer Essstörung – was soll ich jetzt tun?

 

Eine großes Problem besteht darin, dass viele der Betroffenen sich selbst ihre Krankheit lange Zeit nicht eingestehen möchten. Daher sollten Sie auf jeden Fall mit der Person in Ruhe über den Verdacht sprechen. Sinnvoll ist es, sich vorab zu informieren, wie man mit der Person richtig umgehen sollte. Außerdem ist es sinnvoll und hilfreich, sich bereits vor dem Gespräch über die Verhaltensweisen und Denkmuster von Personen mit Essstörungen zu informieren.
Für mehr Informationen und Hilfestellungen, kann ich die BZGA (Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung) sehr empfehlen, da diese kostenloses Infomaterial zu genau dieser Thematik herausgibt.

 

Falls Sie sich weiter über die Thematik informieren möchten, können Sie hier mehr erfahren:

 

  • Weiter zum Thema Anorexie
  • Weiter zum Thema Bulimie
  • Weiter zur Website der BZGA
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