Ginkgo – Tinnitus ade?

Der Ginkgo Baum ist eines der ältesten Lebewesen unseres Planeten – und versorgt somit seit Millionen Jahren unsere Atmosphäre mit Sauerstoff. Neben der Luft zum Atmen hält der Ginkgo für uns Menschen allerdings noch zahlreiche Wirkstoffe bereit, die unser allgemeines Wohlbefinden steigern können und sogar zur gezielten Therapie von Krankheitssymptomen eingesetzt werden. Eine davon ist der Tinnitus, ein neuronales Leiden gegen das kein Kraut gewachsen ist – aber dafür der gute alte Ginkgo-Baum.

Das versteht man unter Tinnitus

Piepsende, unnatürlich wirkende Ohrgeräusche kennt wohl so ziemlich jeder unter uns. Diese sind auch nicht weiter schlimm und vergehen nach wenigen Minuten von selbst auch wieder. Gerade wenn man aus einem Konzert oder einer Diskothek kommt, ist das eine ganz natürliche, biophysikalische Reaktion des Körpers.

Treten diese Ohrgeräusche allerdings in regelmäßigen Abständen oder gar dauerhaft auf, so spricht man von chronischem Tinnitus. Dass es sich hierbei um eine ernstzunehmende Erkrankung mit immensem Leidensdruck handelt, zeigen die Folgen eines Tinnitus:

  • Geräuschüberempfindlichkeit
  • Konzentratiosstörungen
  • Schlafprobleme
  • Verringertes Hörvermögen
  • Psychosomatische Erkrankungen

Forscher gehen derzeit davon aus, dass etwas mehr als drei Millionen Menschen allein in Deutschland von Tinnitus heimgesucht werden. Allerdings gelingt es durch moderne Therapien – unter anderem auf Basis von Ginkgo-Tabletten– bei knapp 30% aller Betroffenen eine dauerhafte Heilung zu erzielen.

Die Ursachen für Tinnitus sind vielfältig

Mediziner sprechen von über 50 Faktoren, die für eine Entstehung der psychische wie physisch belastenden Tinnituns-Erkrankung eine Rolle spielen. Die häufigsten Ursachen sind:

  • Innenohrentzündung
  • Kopferverletzungen
  • Extreme Lärmeinwirkung
  • Dauerstress und seelische Belastung
  • Über- oder Unterdrucksituationen im Gehörgang

So hilft Ginkgo bei Tinnitus

Bislang gibt es noch keine erfolgsversprechende, nachhaltige Methode auf Basis der modernen Medizin oder Chirurgie. Folglich müssen die guten, alten Wunder der Natur herhalten. In unserem Fall sind es die Tabletten und Kapseln des Ginkgos. Diese Darreichungsformen beinhalten in getrockneter und zerbröselter Form die Inhaltsstoffe der reifen Ginkgo-Blätter. Nach der Einnahme mit etwas Flüssigkeit verbessert sich die Mikrozirkulation im Innenrohr. Das bedeutet, dass die feinsten Blutgefäße an den Hörzellen des Innenohrs besser durchblutet werden. Die Folge davon ist, dass verstärkt Sauerstoff und Nährstoffe als Energieträger an die geschädigten Zellen gelangen, und dort für Linderung sorgen.

Anders ausgedrückt: Die Inhaltsstoffe des Ginkgos fördern den körpereigenen Regenerationsprozess im Innenohr. Ein weiterer, positiver Begleiteffekt liegt in der Hemmung der Blutplättchen, was einer Tropfbildung und somit dem Verschluss der feinen Blutgefäße gleich kommt.

Das sollten Sie über die Tinnitus-Behandlung mit Ginkgo-Extrakten wissen

Obwohl die meisten Medikamente auf Ginkgo-Basis zur Behandlung von Tinnitus in Deutschland nicht verschreibungspflichtig sind, so bergen sie dennoch Gefahren und Nebenwirkungen in sich, welche unbedingt vorab mit einem Arzt besprochen werden sollten.

Zum einen macht Ginkgo das Blut in seiner Konsistenz dünnflüssiger. Dies hat erwiesenermaßen gerade bei älteren Patienten ab 50 Jahren ein gesteigertes Schlaganfallrisiko zur Folge. Des Weiteren kann es bei äußeren wie inneren Verletzungen zu Problemen mit dem Wundverschluss kommen, da die verantwortlichen Blutplättchen durch die Inhaltsstoffe des Ginkgos nicht mehr sonderlich gut zusammenhaften.

So nehmen Sie die Ginkgo-Präparate richtig ein

Eine Therapie von Tinnitus auf Grundlage von Ginkgo-Kapseln ist ein langwieriger Prozess, der sich bis zu einem halben Jahr erstrecken kann. Eine erste Besserung tritt in der Regel erst nach vier bis sechs Wochen ein. Im Normalfall müssen sie die Ginkgo-Präparate morgens wie abends mit etwas Wasser einnehmen. Die genaue Dosierung sollte zwingend mit medizinischem Fachpersonal abgesprochen sein, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Medikamente handelt.

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