Tipps für die schlanke Linie

Diäten sind oft frustrierender Vorbote des berühmten Jo-Jo-Effekts. Wer etwas für seine Figur tun möchte, kann mit gesunder Ernährung und kleinen Verhaltensänderungen langfristig Erfolg erzielen.

Eine aktuelle US-Studie zeigt, dass ein paar psychologische Tricks zur Wunschfigur verhelfen – es kommt nicht nur auf das WAS sondern auch auf das WIE an. Auch bei Klein- und Schulkindern spielt die Esserziehung eine wichtige Rolle. Denn schon im Kindesalter wird das künftige Ernährungsveralten geprägt.

Worauf soll man bei gesunder Ernährung achten?

Eine gesunde Ernährung bedeutet abwechslungsreiche und natürliche Kost. Nahrungsmittel mit hohem Anteil an Ballaststoffen (Vollkorn, Getreide) und Eiweiß (Geflügel, Fisch, Buttermilch) sättigen langanhaltend ohne kalorien- oder fettreich zu sein. Dazu Gemüse und Obst kombinieren. Außerdem sollte auf ausreichende Flüssigkeit (ca. 2 Liter/Tag) geachtet werden – das Glas Wasser vor der Mahlzeit ist ein altbekannter Trick, um weniger zu essen. Die berühmten fünf Mahlzeiten am Tag sind dagegen ein Gerücht – besser nur dreimal am Tag essen.

Sich selbst überlisten

Der US-Verbraucherpsychologe Brian Wansink von der Cornell Universität in Ithaca hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass psychologische Tricks beim Abnehmen helfen können. Das Prinzip: Durch optische Täuschung sich selbst überlisten.

Der Trick: Hauptmahlzeiten bewusst vom kleineren Salatteller essen – so tendiert man zu kleineren Portionen bei gleichbleibendem Sättigungsgefühl. Wer statt Wasser gerne Saft oder Limonaden trinkt, sollte demnach auch zu schlanken hohen Gläsern greifen.

Mahlzeiten außerdem bewusst einnehmen – also nicht vor dem Fernseher sondern am Esstisch. So konzentriert man sich auf die Nahrungsaufnahme. Um der Verführung durch „ungesunde“ Lebensmittel zu entgehen, sollten diese außer Sicht- und Reichweite deponiert werden – frei nach dem Motto „aus dem Auge aus dem Sinn“ und „der Mensch ist ein Faultier“…

Tipps für die Kleinen

Jedes Kind isst anders – das eine wie ein Spatz, das andere wie ein Scheunendrescher. Das A und O der Ernährung von Klein- und Schulkindern sind feste Mahlzeiten, die möglichst gemeinsam eingenommen werden. Die Eltern sind Vorbild! Als Pausenbrote außerdem nichts Süßes sondern gesunde, schmackhafte Snacks mitgeben. Süßigkeiten aber nicht verbieten – die Naschkatze soll den Umgang lernen.

Daher gesunde Leckereien wie Müsli, Obst oder Trockenfrüchte anbieten. Generell gelten auch die Prinzipien der Studie: Kinder essen weniger Cornflakes aus kleineren Schüsseln und trinken weniger Cola aus dünnen Gläsern. Und wenn keine Süßigkeiten offen rumstehen, greifen sie auch nicht einfach danach.

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