Pheromone

Ganz geheime Duftbotschaften

Pheromone enthalten fast mysteriöse geheime Duftbotschaften, die einen enormen Einfluss auf unser Leben haben. Der Medizin ist es schon gelungen den Schleier zu lüften. Wie funktionieren diese Duftboten, die einen großen Anteil an der nonverbalen Kommunikation haben? Welche Funktionen und Aufgaben haben Pheromone noch? Was wissen wir bereits über die Sexuallockstoffe (Pheromone) und Hormone der Menschen? Wie erzeugen Sexuallockstoffe Aufmerksamkeit – lautlos und wirksam? Hier erfahren Sie auch, wie Düfte und Botenstoffe Männerträume beeinflussen, oder was „Fake“- Pheromone sein könnten.

Duftbotschaften die wirken – was sind Pheromone?

Duftstoffe, die Botenstoffe die auch als Pheromone sehr bekannt geworden sind, nehmen Einfluss auf das Verhalten von Artgenossen. Unter diesem Aspekt sind für die Gattung Mensch überwiegend die Sexuallockstoffe bekannt. Pheromone eines Mannes können z. B. so den Menstruationszyklus einer Frau beeinflussen.

Was genau passiert mit diesen Botschaften aus Pheromonen?
Es sind Botenstoffe, die der nonverbalen, chemischen Kommunikation dienen. Dies erfolgt zwischen den Individuen einer Art. Pheromone werden auch als Semiochemikalien bezeichnet. Es gibt Sender und Empfänger von Botenstoffen. Der Sender sondert durch den Körper automatisch und unbewusst Pheromone ab. Der Körper des Empfängers nimmt Pheromone unbewusst wahr. Es folgt darauf auch eine dementsprechende nonverbale Antwort über das Verhalten.

Pioniere in der Forschung der Pheromone
Es waren der Chemiker Peter Karlson und der Zoologe Martin Lüscher, die im 20. Jahrhundert, den Begriff der Pheromone für die Sexuallockstoffe der Insekten prägten. Pheromone gehören zu den chemischen Stoffen, welche bei einem artverwandten Individuum ganz charakteristische Reaktionen auslösen.

Welche Funktionen und Aufgaben haben Pheromone?

Pheromone die duftende Kommunikationsform

Die Sexuallockstoffe sind die bekanntesten Pheromone. Innerhalb einer Art übernehmen die Pheromone unterschiedliche Funktionen der Kommunikation. Der Informationsaustausch über Pheromone findet entweder zwischen Individuen innerhalb einer Art oder zwischen Individuen fremder Arten statt. Pheromone zur Reviermarkierung oder Sexuallockstoffe geben auf diese Weise Informationen, über die, der eigenen Art angehörenden Individuen.

Pheromone können schützen
Alarmstoffe, die ausgesendet werden, beziehen sich überwiegend auf Gefahren von außen. Auf diese Art können verschiedene Lebewesen, die eigenen Artgenossen beispielsweise vor artfremden Individuen warnen, die in bedenklicher oder gefährdender Weise in den Lebensraum der eigenen Gruppe eingedrungenen sind. Damit ist der Schutz einer ganzen Gruppe mittels Duft oder auch geruchslosen Pheromonen möglich.

Ob Mann, ob Maus – Pheromone spielen eine große Rolle
Ob Schwarzwedelhirsch oder Maus, Tierarten kommunizieren sehr erfolgreich über Pheromone. Schwarzwedelhirsche (Odocoileus hemionus columbianus), alarmieren sich untereinander mit einem Pheromon. Viele unserer Tierarten kommunizieren über Pheromone in den Gerüchen, die sie ausdünsten, oder die sie über den Urin ausscheiden. So erkennen sie sich untereinander.

Schneller in die Pubertät?
Mäuse haben Pheromone, mit der sie das Erreichen der Pubertät beschleunigen können und auch solche Pheromone, die Aggressionen auslösen können. Rhesusaffen geben Sexuallockstoffe in Form einer Mischung aus Butter-, Essig-, Propion- und Isovalerian- und auch Isobuttersäure ab. Hunde produzieren als Sexuallockstoffe Methyl-p-hydroxybenzonat. Der Aufbau und die Zusammensetzung von Pheromonen sind bisher für Insekten, ganz erfolgreich, tiefergehend erforscht worden.

Gibt es „Fake“ Pheromone?
Einige Tierarten ahmen, ganz raffiniert, Pheromone von anderen Arten nach. Damit erschließen sie sich die Möglichkeit, sich in die Reihen dieser Tierart zu integrieren.
Damit ergattern sie Vorteile oder Schutz, den sie sonst nicht gehabt hätten. Schmetterlingsraupen imitieren beispielsweise verhaltensbeeinflussende Pheromone der Ameisen, damit sie von den Ameisen gefüttert werden. Diese Taktik funktioniert so gut, dass sie damit erfolgreich die Ameisen für ihre Zwecke benutzen. Von den Ameisen werden die Schmetterlingsraupen irrtümlicherweise als Brut erkannt und gut gepflegt.

Sexuallockstoffe (Pheromone) und Hormone des Menschen
Bei der Gattung Mensch beeinflussen Boten- und Sexuallockstoffe die Wahrnehmung des anderen Geschlechtes. In dieser Hinsicht reagieren Homosexuelle auf Sexuallockstoffe des eigenen Geschlechts. Die Vernetzung von Pheromonen und Hormonen beeinflusst die Reifungswirkung von manchen Botenstoffen.

Aufmerksamkeit erzeugen – still und leise – aber wirksam
Um garantiert vom anderen Geschlecht wahrgenommen zu werden, hat sich der Körper etwas einfallen lassen. Ein Cocktail von Substanzen, die Sexuallockstoffe
stellen sicher, dass die Fortpflanzung gelingen kann und die Partnerwahl optimiert werden kann. Es entstehen automatisch und völlig unabhängig, von Willen und Bewusstsein des Wesens – ob Mensch oder Tier, eine Menge an Boten- und Sexuallockstoffen.

Wo befinden sich die höchsten Konzentrationen dieser Botenstoffe?
Aus diesem Grunde befinden sich in den Achselhöhlen eines Mannes und in seiner Samenflüssigkeit „Androstadienon“ (Steroide). Bei Frauen ist es ebenfalls im Schweiß der Achsel, als auch im Vaginalsekret enthalten. Lautlos und zumeist auch geruchlos kommunizieren dadurch zwei Körper miteinander. Die Natur hat diesen komplexen und funktionalen Kommunikationsprozess perfektioniert. Er wirkt ziemlich zuverlässig.

Duft aus einer Venusfalle?
Gibt es Beispiele für die subtile Steuerung von Körperprozessen? Untersucht wurde folgende Konstellation. Wie modulieren Frauen durch ihre ausströmenden Pheromone die Träume des Mannes? Eine Frau verströmt dagegen „Estratetraenol“. Weibliche Wesen üben mit Botenstoffen aus ihren Achselhöhlen und den Sekreten mit Pheromonen aus der Vagina auf Männer, die sich im Tiefschlaf befinden, nachweislich durchaus einen nennenswerten, traummodulierenden Effekt aus.

Wie können Pheromone für mehr Nachkommen sorgen?
Die Steigerung der Geburtsrate wird erreicht, wenn der männliche
Sexuallockstoff auf den Menstruationszyklus der Frau einwirkt und ihn somit beeinflusst, was offenbar erfolgreich seit Anbeginn der Zeitrechnung, der Erhaltung der Art dient. Der Menstruationszyklus der Frau verändert sich in der Weise, dass eine Empfängniss wahrscheinlicher wird.

Sexuallockstoffe – man kann sich gar nicht dagegen wehren
Wer sich fragt, ob man sich den Einflüssen dieser Botenstoffe entziehen kann, sollte wissen: Man kann sich gar nicht gegen Sexuallockstoffe wehren. Der Normalfall ist: Menschen bemerken gar nicht, wie vom olfaktorischen System Pheromone unbewusst aufgenommen werden. Ein Duft der Lust beeinflusst auf diese Weise das vegetative und hormonelle System des menschlichen Gehirns, das ganz automatisch Antworten generiert – ohne das es uns bewusst wird, oder auch werden kann. Der Spruch: „Ich kann Dich gut riechen.“ hat eine wahre und wichtige Kernbotschaft, die mehr und mehr wissenschaftlich untermauert wird.

Anatomie und Aufbau

Pheromone unterscheiden sich grundlegend in ihrer Wirkungsweise. Man unterscheidet zwei Hauptgruppen. Sie können entweder ein Release- oder ein Primer-Pheromon sein.

Primer-Pheromon
Ein Primer-Pheromon löst im Prinzip Signalkaskaden aus. Es beeinflusst den Stoffwechsel. Es regt Proteine dazu an, sich an die Desoxyribonukleinsäure (dna) zu binden. Beim Empfänger werden also physiologische Veränderungen ausgelöst. Das ist weiterhin ein spannendes Forschungsthema.

Releaser-Pheromon
Ein Releaser-Pheromon dagegen steuert das Verhalten von Artgenossen. Die Wirkung ist im Vergleich zu einem Primer-Pheromon eine ganz andere – weitaus weniger weitreichend, als die des Primer-Pheromons.

Bei Menschen zählen nur die Primer-Pheromone.
Primer-Pheromone, die in der Achseldrüse eines Mannes gebildet werden, sind wohl die Bekanntesten. Jedes Pheromon ist in der Lage sich an den Zilien der Riechorgane von Artgenossen anzufügen. Die Strukturen von Pheromonen unterscheiden sich entsprechend der jeweiligen Art. Genauso unterscheidet sich auch der Aufbau von Pheromon-Substanzen, entsprechend der jeweiligen Funktion.

Alle Pheromone werden abgegeben über:

  • Speichel
  • Urin
  • Vaginalsekret
  • Bakterienstämme
  • die Talg- und Schweißdrüsen der Haut.

Wie sicher kann man sein, dass auch bei Menschen sexuelle Botenstoffe wirksam sind?

Einem chinesisch-amerikanischem Forscherteam gelang der erstmalige Beweis, dass Menschen mit der Hilfe chemischer Botenstoffe, den Pheromonen, untereinander sexuelle Botschaften austauschen. Bei Tieren waren sich die Wissenschaftler schon länger sicher, dass diese in ihrem Sexualverhalten von Duftstoffen gesteuert werden. Ob dies auch für Menschen gilt, war bisher nur eine Hypothese. Diese Vermutung hat sich nun bestätigt.

Pheromone – es gibt noch viel zu entdecken
Weiter am Thema Pheromone zu bleiben lohnt sich. Es gibt eine Menge von Studien in vielen Ländern, die sich damit beschäftigen. Im Fachblatt „Current Biology“ wurde über das Forscherteam um Wen Zhou berichtet. An der „Chinesischen Akademie der Wissenschaften“ in Peking fand man heraus, dass Männer und Frauen unterschiedliche Signalstoffe bilden. Sie bewiesen auch, dass diese Signalstoffe, die sexuelle Wahrnehmung bei anderen Menschen, überwiegend beim anderen Geschlecht, unbewusst beeinflussen.

Krankheiten und Beschwerden bei einem gestörten Pheromonhaushalt

Was sagt die Wissenschaft zu instabilen Pheromonhaushalten?

Einigen aktuellen Studien zufolge sollen sich die veränderten Pheromonhaushalte von schwangeren Frauen nicht nur auf ihr eigenes Verhalten, sondern darüber hinaus auch auf das Verhalten ihrer Partner Auswirkungen haben. So sollen solche Veränderungen, die den Pheromon-Spiegel betreffen, das bekannte Couvade-Syndrom hervorrufen können.

Brutpflegeverhalten (Couvade-Syndrom)ausgelöst durch Pheromone
Das Couvade-Syndrom ist auch umgangssprachlich als Brutpflegeverhalten bekannt geworden. Damit wird das behütete Aufwachsen des Nachwuchses wesentlich besser gesichert. Dadurch kümmern sich beide Elternteile um den Nachwuchs und bieten somit verbesserte Überlebenschancen. Das ist ein entscheidender Evolutionärer Vorteil, der bereits seit Generationen der Erhaltung der Art gedient hat. Die Natur findet so geniale Lösungen, die nicht nur Wissenschaftler und Mediziner begeistern können.

Instabiler Hormonhaushalt – Wie stark ist der Einfluss von Schilddrüsenstörungen oder Diabetes?
Nicht jede hormonelle Veränderung hat zwingend in einer veränderten Produktion von Pheromonen ihren Ursprung. Schilddrüsenstörungen können einen signifikanten Einfluss auf den Hormonhaushalt ausüben. Auch andere Erkrankungen, wie beispielsweise Diabetes, gehören zu markanten Einflussfaktoren auf den Hormonhaushalt, die nicht unberücksichtigt bleiben sollten. Bei Unsicherheiten diesbezüglich sollte unbedingt ein Facharzt konsultiert werden.

Hormonhaushaltsstörungen verursacht durch einen veränderten Pheromonhaushalt
Aber auch das kommt vor. Der Pheromonhaushalt ändert sich spürbar. Veränderungen im Pheromonhaushalt spiegeln sich bei vielen Menschen auch in Veränderungen des Hormonhaushaltes wieder. Ob eine solche Störung diagnostiziert werden muss, kann anhand von den auftretenden Symptomen analysiert werden. Manchmal sind es nur ein oder zwei Symptome die zu beobachten sind manchmal sind es auch mehr als das. Worauf sollte geachtet werden?

Ein veränderter Hormonhaushalt kann folgende Symptome hervorrufen:

Eine kleine Entwarnung – Veränderungen im Pheromonhaushalt mit natürlichen Ursachen

Bei Frauen treten im Zusammenhang mit Pheromonstörungen oder hormonellen Störungen zusätzlich auch häufiger Regelbeschwerden auf. Nicht jede Veränderung, die im Pheromonhaushalt auftritt, ist gleich als krankhaft anzusehen. Ein großer Teil der Veränderungen sind von Natur aus vorgesehen. Das trifft zum Beispiel auf Veränderungen der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren zu.

Können Pheromongaben gesundheitliche Probleme lösen?

Ob die Gabe von bestimmten Pheromonen, bei unterschiedlichen Erkrankungen, definierte therapeutische Zwecke erfüllen könnte, wird gegenwärtig noch in medizinischen Kreisen erörtert. Die Prozesse der Pheromone von Menschen sind noch weiter und intensiver zu erforschen, bis auf diese Frage eine zufrieden stellende Antwort gegeben werden kann.

Fragen und Antworten zum Thema Pheromone

Pheromone – Wie stark bestimmen sie unser Leben?

Auch wenn man auf der bewussten Ebene nichts zu riechen glaubt, erschnüffelt die Nase aus menschlichen Körpersekreten wichtige Informationen. Das ist für die Partnerwahl und gesunde Nachkommen von Vorteil. Dabei geht es um ein möglichst starkes Immunsystem für den Nachwuchs. Dabei ergänzen sich unterschiedliche Immunsysteme an Besten.

Gleichartig struckturierte Immunsysteme deuten eher auf einen nahen Verwandtschaftsgrad hin. Die Evolution hat dafür gesorgt, dass Nachkommen von Partnern die unterschiedliche Eigenschaften vererben können und somit von beiden Elternteilen Eigenschaften mitbekommen gesundheitlich robuster – einfach resilienter sind. So profitieren die nachfolgenden Generationen von der guten Nase und von den Informationen der Botenstoffe, den Pheromonen.

Gibt es bei Menschen eigentlich nur die Sexuallockstoffe als Pheromone?
Bekanntermaßen sind die Sexuallockstoffe bei Menschen die wichtigsten Pheromone. Es gibt aber darüber hinaus durchaus weitere Arten von diversen biochemischen Substanzen.

Zu den wichtigsten Gruppen gehören:

  • Dispersionsphermone
  • Aggregationspheromone
  • Spurpheromone
  • Aphrodisiakapheromone
  • Alarmstoffe
  • Markierungsstoffe

Die Chemie muss stimmen – dafür sorgen die Sexuallockstoffe, oder ist das Quatsch?

Aphrodisiakapheromone, Alarmstoffe, Spurpheromone, Dispersionsphermone und so weiter werden wissenschaftlich erforscht. Der Schwerpunkt von Experimenten und Untersuchungen liegt aber nicht auf den aufgelisteten Substanzen. Denn die meisten davon sind bei Menschen nicht verbreitet. Die bedeutendste Rolle, unter den Pheromonen bei Menschen, haben eindeutig die Sexuallockstoffe.

Wenn die Chemie nicht stimmt
Wenn die Pheromone eindeutige Signale senden, dass es keine große Unterschiedlichkeiten zwischen den beiden in Frage kommenden Lebewesen gibt, wird eine Verbindung aus biochemischer Sicht eher suboptimal sein. Die Nachkommen werden nicht die idealen Eigenschaften erben und über einen längeren Zeitraum gesehen, sollte man in dieser Hinsicht Mutter Natur Vertrauen schenken.

Immer der Nase nach – oder auch nicht
Denn was heißt das denn, “ Ich kann diese Person nicht mehr riechen.“? Es beschreibt die Vorgänge, die normalerweise ohne unser Bewusstsein funktionieren und uns lautlos durchs Leben steuern. Das ist auch sehr vorteilhaft eingerichtet, denn so bleibt mehr Energie für andere Dinge übrig.

Das wusste schon unsere Großmutter
Vieles weiß der Volksmund schon seit langem. Ein grundlegendes Verständniss entwickelt sich oftmals, bevor die Wissenschaft die entsprechende These belegen kann. Die Redensart, die besagt, dass zwischen zwei Menschen die Chemie stimmen muss, beschreibt in perfekter Weise die Funktion und Bedeutung der Sexuallockstoffe.

Gibt es denn praktische Anwendungen von Pheromonen zum Schutz von Mensch und Tier?
Ja die gibt es. Ein interessantes Beispiel sind Barrieren aus Duft und Pheromonen, die dafür sorgen, dass Wild nicht auf die Straßen läuft. Die in gewissen Abständen auf Bäume aufgetragenen Substanzen halten die Tiere wirkungsvoll davon ab, sich in Gefahr zu bringen. Untersuchungen bestätigen dieses erfolgreiche Konzept.

Was ist drin?
Enthalten sind neben anderen Stoffen auch Sekrete und Ausscheidungen von Raubtieren. Das „stinkt“ dann unter Umständen nach einem Puma. Das Rotwild beispielsweise nimmt diesen Duft rechtzeitig wahr und entfernt sich wieder von der Straße, die mit einem solchen Zaun „gesichert“ wurde.

Auch bei der Jagd hilft man mit Pheromonen nach
Was man bei der Jagd mit Pheromonen macht, ist genau das Gegenteil zu dem „Duftzaun“. Dort sollte das Wild vergrämt werden – durch Gestank vertrieben. Bei der Jagd werden Lockstoffe eingesetzt, um es anzuziehen. Das kann einen Radius bis zu 150 km beduften. Das erscheint ein ziemlich wirkungsvolles Mittel zu sein. Die Tiere kommen, um sich eventuell zu paaren und dann werden sie bereits erwartet, aber nicht von dem vermuteten Artgenossen sondern von einer Jagdgesellschaft. Es ist aber auch ein weiterer Beweis dafür, wie gut Pheromone als Steuerungsmittel funktionieren.

Verlockende Angebote?
Die Industrie hat diesen Markt mit den Erfolg versprechenden Pheromonen längst entdeckt. Es gibt leider ein aber, nicht alles was vollmundig versprochen wird, wird auch gehalten. Es ist möglich mit bestimmten Stoffen die eigenen Düfte, die anziehend wirken sollen zu verstärken. Es gibt jedoch Einschränkungen. Bei Frauen, die die Pille nehmen, funktioniert die Steuerung durch Pheromone nicht wie erwartbar. Sie sind in dieser Hinsicht bei der Partnerwahl möglicherweise Pheromontechnisch gesehen, etwas desorientiert. Das wäre zu bedenken. Also Augen auf!

Achtung!
Pheromone sind längst vom Marketing entdeckt worden. Es gilt also sich mit diesem Thema zu beschäftigen, damit man nicht so leicht manipuliert werden kann

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